Porsche auf dem Genfer Automobil Salon 2018: Weltpremiere für den Mission E Cross Turismo

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    • Porsche auf dem Genfer Automobil Salon 2018: Weltpremiere für den Mission E Cross Turismo

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      Stuttgart/Genf. Initialzündung für die Zukunft: Mit dem Mission E Cross Turismo präsentiert Porsche auf dem Genfer Automobil Salon die Konzeptstudie eines elektrisch angetriebenen Cross Utility Vehicle (CUV). Zu den Stärken des viertürigen Cross Turismo zählen das emotionale Design mit prägnanten Offroad-Elementen sowie das neuartige Anzeige- und Bedienkonzept mit Touch-Screen und Blicksteuerung. Das 4,95 Meter lange Konzeptfahrzeug mit Allradantrieb verfügt über eine 800-Volt-Architektur und ist für das Laden am Schnellladenetz vorbereitet. Außerdem lässt es sich via Induktion, am Lade-Dock oder am Porsche-Heimenergiespeicher aufladen. Mit dem Porsche 911 GT3 RS debütiert zudem einer der radikalsten Hochleistungssportwagen der Gegenwart. Er leistet 383 kW (520 PS) aus vier Litern Hubraum.


      Mission E Cross Turismo – der Elektro-Athlet von Porsche
      Zwei permanent-erregte Synchronmotoren (PSM) mit einer Systemleistung von mehr als 600 PS (440 kW) beschleunigen den Mission E Cross Turismo in deutlich weniger als 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und in unter zwölf Sekunden auf 200 km/h. Hinzu kommt eine von Elektrofahrzeugen bisher unerreichte Dauerleistung: Mehrere Beschleunigungsvorgänge direkt hintereinander sind ohne Leistungsverlust möglich.


      „Der Mission E Cross Turismo zeigt, wie wir uns die rein elektrische Zukunft vorstellen. Er verbindet Sportlichkeit und Alltagstauglichkeit in einzigartiger Weise. Unser Fahrzeug wird nicht nur schnell fahren, sondern auch schnell laden und seine Leistung reproduzierbar abrufen können“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. Der bereits fahrbare Mission E Cross Turismo knüpft an die Studie Mission E an, die Porsche auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) 2015 gezeigt hat. Das darauf basierende Serienauto feiert nächstes Jahr seine Premiere.
    • Auf dem Weg in die Wirklichkeit: So stimmt Porsche die Vollgasfraktion auf des Ende des Elfers ein

      Porsche zeigt in Genf den Mission E Cross Turismo - eine elektrisch angetriebene Mischung aus SUV, Sportwagen und Kombi.

      Als er vor gut zwei Jahren auf der IAA stand, war er noch ein UFO aus einer anderen Zeit. Doch während Elon Musk mit seinen Teslas die etablierte PS-Welt vor sic her hat, waren sie in Zuffenhausens nicht untätig. Sondern der Porsche Mission E ist auf der Zielgeraden und das UFO setzt so langsam zur Landung an. Die ersten Milliarden sind investiert, der Rohbau für die Produktion am Stammsitz Zuffenhausen wächst und immer öfter sieht man Stuttgarter Erlkönige verdächtig lange an der Ladesäule. Intern hat die Jagd auf Tesla damit längst begonnen. Doch weil es für die Kunden noch immer mehr als ein Jahr bis zur Markteinführung dauert und weil die Konkurrenz Porsche mit Autos wie dem Jaguar iPace die Pole Position streitig macht, legen die Schwaben jetzt noch einmal nach und zeigen als weiteren Lückenbüßer in Genf den Mission E Cross Turismo.

      Leuchtenband am Heck zeigt Ladezustand
      Der 4,95 Meter lange Zwitter aus SUV, Kombi und Sportwagen hat dabei für Designchef Michael Mauer eine doppelte Funktion: Zum einen soll er mit sehr viel mehr Bodenhaftung als der elektrische Erstling schon mal so langsam auf das konkrete Serienmodell einstimmen. Denn viel mehr als Color & Trimm und ein paar Gimmicks wie die Blicksteuerung werden sich bis zum Produktionsbeginn nicht mehr ändern, verspricht Mauer: Die auf eigenen Flügeln wie schwebend montierten Vierpunkt-LED-Scheinwerfer werden deshalb genauso kommen wie das je nach Ladezustand und –zyklus unterschiedlich blinkende Leuchtenband am Heck. Und auch das komplett digitale Cockpit ist so gesetzt – selbst wenn der Mission E damit zum ersten Porsche ohne Drehzahlmesser wird.

      Serienversion wahrscheinlich
      Zum anderen soll er aber auch zeigen, in welche Richtung die Mission E-Familie erweitert werden könnte. Denn dass es nicht bei der Coupé-Limousine alleine bleiben soll, hat Projektleiter Stefan Weckbach schon verraten. Und weil ein klassischer Geländewagen vielleicht nicht ganz zum Gedanken der Nachhaltigkeit passt, könnte ein zum CUV umgetauftes SUV ohne schlechtes Gewissen die bessere Lösung sein. Zumal der Flachmann mit den großen Rädern und der hohen Bodenfreiheit so gut aussieht, dass man sich ohnehin fragt, warum nicht er anstelle des eher einfallslosen Panamera Sport Turismo gebaut wurde. Aber keine Sorge, wer darüber mit Designchef Mauer spricht, geht mit einem Lächeln aus dem Termin. Denn wenn der Designer stolz erzählt, dass es bislang jede Studie irgendwie auf die Straße geschafft hat, muss man die Frage nach den Serienaussichten gar nicht mehr stellen, sondern allenfalls noch über die Jahreszahl spekulieren.

      Benziner werden nicht abgeschafft
      Zwar markiert der Mission E den Beginn einer neuen Ära bei Porsche und nicht nur der Cross Turismo zeigt, dass die Schwaben einen großen Plan für eine komplette Modellfamilie haben. Und der Elektroantrieb ist dabei offenbar das alles bestimmende Thema. Doch so ganz muss die Vollgasfraktion die Flinte nicht ins Korn werfen. Denn erstens wird auch der auf eine Reichweite von 500 Kilometern ausgelegte Mission E fahren wie ein typischer Porsche, sagt Baureihenchef Weckbach: "Egal ob Benziner oder E-Motor, ob Sportwagen, SUV oder wie beim Mission E eine Coupélimousine - wir wollen immer das fahrdynamischste, agilste und sportlichste Auto im Segment anbieten." Und bei 600 PS und Allradantrieb, Hinterachslenkung und Torque Vectoring sowie einem Sprintwert von 3,5 Sekunden sollte das gelingen. Und zweitens markiert der Anfang des Elektrozeitalters eben nicht das Ende des Verbrenners, beruhigt der Baureihenleiter die Gemüter: "Solange es für Autos wie einen 911R oder einen GT3 Kunden gibt und es die Gesetze erlauben, werden wir das eine tun ohne das andere zu lassen." Nicht umsonst kommt deshalb noch vor dem Mission E auch erst mal eine neue Generation 911 – und zwar mit einem Tankstutzen und ohne Steckdosenanschluss.

      Quelle: automobilwoche.de
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      Uwe
    • Porsche zeigt Mission E Cross Turismo (Video)



      Dass Porsche für seinen vollelektrischen Mission E, der Ende 2019 in Serie gehen soll, bereits über weitere Derivate nachdenkt, war bereits bekannt. In Genf präsentieren die Zuffenhausener nun einen Ausblick auf solch einen möglichen Ableger.
      Das 4,95 Meter lange Konzeptfahrzeug mit Allradantrieb ist eine Mischung aus Kombi, Sportwagen und SUV. Es handelt sich demnach um eine Art Elektro-Kombi im Offroad-Look (im Firmensprech Cross Utility Vehicle genannt).
      Der Mission E Cross Turismo wird von zwei insgesamt 440 kW starken E-Maschinen angetrieben. Den Sprint von 0 auf 100 km/h soll der Stromer in nur 3,5 Sekunden schaffen. In unter zwölf Sekunden sogar auf 200 km/h. Zudem sollen mehrere Beschleunigungsvorgänge direkt hintereinander ohne Leistungsverlust möglich sein.

      Der Stromer könne über 500 Kilometer rein elektrisch zurücklegen. Über die Batteriegröße ist jedoch nichts bekannt. Dank der 800-Volt-Architektur lasse sich die Lithium-Ionen-Batterie aber in rund 15 Minuten für eine Reichweite von rund 400 Kilometern nach NEFZ laden. Das Konzeptfahrzeug ist somit für das Laden am IONITY-Schnellladenetz vorbereitet. Außerdem könne der Mission E Cross Turismo via Induktion geladen werden.

      Porsche wird zudem unter der Bezeichnung SPE eine eigenständige Elektro-Plattform für zweitürige Sportwagen und Supersportwagen entwickeln. Diese könnte auch von Audi und Lamborghini genutzt werden. Erste Modelle auf Basis dieser SPE-Plattform seien allerdings nicht vor 2025 zu erwarten. Es wäre damit nach MEB und PPE bereits die dritte Plattform aus dem VW-Konzern für den Bau von Elektroautos. Mit der PPE-Architektur plant Porsche bestehende Baureihen „in das Zeitalter der E-Mobilität“ zu überführen. Der Diesel wird dann bereits Geschichte sein. Zumindest bei Porsche.
      auto-motor-und-sport.de, automobilwoche.de, welt.de, porsche.com

      Quelle: electrive.net/2018/03/06/porsc…on-e-cross-turismo-video/
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