Angepinnt Ladekurve e-Golf 300 & Temperaturmanagement

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    • Goekel schrieb:

      Ich denke auch : Wenn man die Erfahrung einmal gemacht hat, plant man etwas anders. Ich teile die Aussage 500 - 600 km pro Tag, dann ist alles gut...

      Und immer nen guten Film auf der Jukebox haben, den man noch nicht kennt. Dann freut man sich tatsächlich auf den nächsten Ladestop weil man wissen will, wie es weitergeht....
      Meine groben Richtgrössen sind
      • 60 km/h Reise- und Ladezeit (10 h sind genug)
      • +10°C pro Schnelladung 20-80%
      • ab 39°C beginnt die Drosselung (und bei unter 15°C?)
      • Beim Fahren kommen noch 4°C hinzu (außer bei 90 km/h im Windschatten und ohne Steigung)
      • +5°C pro gedrosselter Ladung; lieber häufiger kürzere 30 min Ladungen als langes Däumchen drehen. Gerne ausgedehnte Mittagspausen.
      • Über Nacht gehen ca. 15° bis 20°C zurück.
      • Ostern ist die beste Reisezeit :thumbup: . Im Sommer fährt man bis zum Badesee.
      Höhrbücher sind Klasse, da kann man parallel in Pausen noch dank OBD11 durch die Steuergeräte surfen.

      Stimmen die Werte mit Eurer Erfahrung?
      Gruss
      Matthias

      E-Golf seit 4.11.2017
      Herbst 2018 Urlaub in der Bretagne
      Ostern 2019 Packagetour durch GB

      Zweitwagen: T5
    • ty12 schrieb:

      Hallo Matthias,
      da ohne OBD kann ich kein Temperaturlogging machen. Meine Strategie für 850 km:
      1. Nachladen alle 180 km -> 4 x Ladepause
      2. V = 90 km/h -> alle 2,5 h Pause
      3. Ladehub 70% -> 45 min mit 30 kW laden
      Insgesamt dauert die Fahrt dann so gegen 15 h.
      Gruß TY12
      Das sollte man aber lieber niemandem erzählen :D

      Die Beschreibung vereinigt so ziemlich alles, was Kritiker der eMobilität vorwerfen. Massiv langsameres reisen, häufige, und auch länger werdende Pausen sowie daraus resultierende sehr lange Reisezeit.

      Für mich ist der eGolf eindeutig ein Auto für den Nahbereich. Langstrecken nur für "Hobby-Enthusiasten" oder Gelegenheitsreisende. Es gibt soviel andere Modelle mit größerem Akku zum selben Preis am Markt, die hier besser sind, das ich jemandem, der häufiger Strecke machen will, keinen eGolf empfehlen würde - so gerne ich ihn auch selbst fahre.
      VW eGolf (seit 12/2018) - BMW 530e (seit 4/2018)
      2x GO-eCharger - 9.64kWp PV mit 9.4kWh RCT-Power Akku - Regelung via IP-Symcon Hausbussystem
    • ty12 schrieb:

      Hallo Matthias,
      da ohne OBD kann ich kein Temperaturlogging machen. Meine Strategie für 850 km:
      1. Nachladen alle 180 km -> 4 x Ladepause
      2. V = 90 km/h -> alle 2,5 h Pause
      3. Ladehub 70% -> 45 min mit 30 kW laden
      Insgesamt dauert die Fahrt dann so gegen 15 h.
      Gruß TY12
      Hallo TY12,

      also 90 km/h ist mir persönlich zu wenig - ich wähle 100 - 110 - evtl. 105 km/h hinter einem Reisebus im Windschatten als Kompromiss :D
      Lg,

      Lothar
      --------

      seit 10.04.2018 stolzer Besitzer eines e-Golf 300 Oryxweiß
      angekreuzt: alles bis auf Leder und DynAudio, 5 Jahre Garantie / 150.000 km
      bestellt: 30.11.2017
      Ladekarten/Apps: Smatrics, EMC / LinzAG / ELLA, Maingau, Plugsurfin, ShellRecharge, ENEL, Duferco
      FIN erhalten und Car-Net registriert: 03.04.2018
      e-Golf angemeldet und S(trom)-Kennzeichentafeln beantragt: 05.04.2018
    • Northbuddy schrieb:

      ...


      Für mich ist der eGolf eindeutig ein Auto für den Nahbereich. Langstrecken nur für "Hobby-Enthusiasten" oder Gelegenheitsreisende. Es gibt soviel andere Modelle mit größerem Akku zum selben Preis am Markt, die hier besser sind, das ich jemandem, der häufiger Strecke machen will, keinen eGolf empfehlen würde - so gerne ich ihn auch selbst fahre.

      So ähnlich sehe ich das auch:
      • Im Stadtbereich ist das Auto einfach unschlagbar genial
      • Für Tagesausflüge ohne Nachladen oder AC Lademöglichkeit am Ausflugsziel sowieso
      • Für mittlere Fahrten mit einmal unterwegs DC Nachladen in Kombination mit Essen gehen, o.ä. absolut akzeptabel. Hier hatte ich noch nie ein Problem mit der Ladegeschwindigkeit bzw. -leistung
      • Für alles darüber grundsätzlich machbar aber mit teils deutlichen Einschränkungen. In den ersten zwei Jahren aber vollkommen kompensierbar durch die Ersatzmobilität
      Auf wen dieses Profil passt, der macht mit dem Auto alles richtig! Zumal das CO2 Gewissen mit dem e-Golf gerade wegen der kleinen Batterie noch etwas besser sein darf als mit einer größeren.
      e-Golf 300 seit 01/2019, zuhause an wallbe Eco 2.0 11kW
    • Northbuddy schrieb:

      Das Problem dürfte eher ein fehlendes Temperaturmanagement sein.
      Wenn ich mich recht erinnere wurde das bei unserer Besichtigung des Werkes anlässlich unseres letzten e-Golf-Treffen von den zuständigen Mitarbeitern von VW auch zugegeben.
      Da spielten die Mehrkosten für ein Temperaturmanagement eine große Rolle.
      Gruß Dieter

      Wir waren dabei! 3. e-Golf Treffen in Hann. Münden September 2018
    • e-golf-dieter schrieb:

      Da spielten die Mehrkosten für ein Temperaturmanagement eine große Rolle.
      In Anbetracht der 45.000€ (in Voll-Ausstattung) wäre das aber drin gewesen und der e-Golf wäre damit sicher weiter oben in der Verkaufs-Skala.

      P.S: ich bin immer noch schockiert als ich vor kurzem realisiert habe, daß der Ampera-e eigentlich das Elektrofahrzeug war und ist, das ich statt dem e-Golf hätte kaufen sollen. Schon vor Jahren 520 km Reichweite und keiner hat's gemerkt?
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • e-golf-dieter schrieb:

      Da spielten die Mehrkosten für ein Temperaturmanagement eine große Rolle.
      Richtig, aber auf beiden Seiten. Also sowohl für VW, wie auch beim Verkaufspreis an den Kunden.
      Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sprach technisch und platzmäßig nichts dagegen ein Temperaturmanagement einzubauen.
      Gruß Hendrik

      08/2017 bis 10/2019 e-Golf (190)
      Seit 10/2019 Kona EV

    • Mimikri schrieb:

      In Anbetracht der 45.000€ (in Voll-Ausstattung) wäre das aber drin gewesen und der e-Golf wäre damit sicher weiter oben in der Verkaufs-Skala.
      Das sehe ich genauso, Jürgen.
      Aber bei vielen (wenn nicht bei allen Herstellern) entscheiden in solchen Punkten die Controller - und da der e-Golf zu dem Zeitpunkt auch nicht wirklich von VW gewollt war ...
      Gruß Dieter

      Wir waren dabei! 3. e-Golf Treffen in Hann. Münden September 2018
    • e-golf-dieter schrieb:

      und da der e-Golf zu dem Zeitpunkt auch nicht wirklich von VW gewollt war
      Ja, das war es wohl. Irgendwie habe ich daran gar nicht (mehr) gedacht oder verdrängt, aber das macht absolut Sinn.
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • Mimikri schrieb:

      e-golf-dieter schrieb:

      Da spielten die Mehrkosten für ein Temperaturmanagement eine große Rolle.
      In Anbetracht der 45.000€ (in Voll-Ausstattung) wäre das aber drin gewesen und der e-Golf wäre damit sicher weiter oben in der Verkaufs-Skala.
      P.S: ich bin immer noch schockiert als ich vor kurzem realisiert habe, daß der Ampera-e eigentlich das Elektrofahrzeug war und ist, das ich statt dem e-Golf hätte kaufen sollen. Schon vor Jahren 520 km Reichweite und keiner hat's gemerkt?
      Dann lass das Thermalmanagement mal nen tausender kosten, oder mehr, das macht dann das vielfache davon am Endkundenpreis, und dann ist es halt auch wieder nicht recht. Natürlich hätte ich Stand heute gerne den e-Golf MIT Thermalmanagement, auch mit dem Risiko eine weitere fehlerträchtige Komponente drin zu haben, dann würde sich die Frage nach einem Nachfolger gar nicht erst stellen. Aber wäre mir das beim Kauf, ohne Erfahrung mit Elektroautos, mehrere tausend Euro Aufpreis wert gewesen? Vermutlich nicht.

      Und Ampera-E? Hast du da mal den Preis angeschaut, und was man bekommt? Großen Akku, ja. Aber kein Navi (man soll halt immer ein Smartphone parat haben dafür), kein ACC, und dann schaust du dir mal Materialien, Platz, Verarbeitung und so im Vergleich zum e-Golf an. Wenn du dann immer noch den Ampera willst, dann können wir mal im GE Forum schauen gehen wie zufrieden die Kunden so sind...

      Und das ist kein VW Fanboy Gerede jetzt, mit dem Kauf des Ioniqs, der Miete des Leafs und der Bestellung des e-208 bin ich hoffentlich von dem Verdacht reingewaschen :)

      Edit: och noe, jetzt kommt nicht wieder mit den Verschwörungstheorien das der eGolf von VW ungewollt ist, und am besten bewusst schlecht konstruiert wurde. Dann rollen wir am besten gleich wieder die Themen AHK und Schiebedach auf. Bitte informiert mich ausserhalb des Forums wenn dann alle Säue wieder durchs Dorf getrieben sind, langsam ist das echt langweilig.
      Gruß, Daniel

      Unser Blog zur Elektromobilität, e-Golf und Ioniq: 1.21-gigawatt.net

      Immer einen Besuch wert, jeden 1. Samstag im Monat: Elektro-Stammtisch OWL
    • um mal wieder zum eigentlichen Thema zu kommen. Ich würde es gut finden wenn jemand den Plan hat die Fakten dieses Themas mal in einer Extra Rubrik zusammen zu fassen. Diese soll dann mit Kommentaren bestmöglich in den Aussagen und Formulierungen optimiert werden, damit eine Art Hilfsleifaden auch für Neulinge entsteht. Wenn sich dann alle einig sind, sollte dieser Beitrag schreibgeschützt werden. Für jeden längeren Trip würde dieser Fahrplan hilfreich und schnell auffindbar sein....

      Hat übrigens mal jemand ausprobiert, was passiert, wenn ich über 600 km zB alle 80 km mal kurz DC nutze? Ist nach 2 mal DC wieder ausgebremst ? Oder lautet generell die Aussage anfangs rappelvoll zu starten und auch dann zumindest die ersten beiden schnellen Ladevorgänge möglichst komplett zu nutzen ?!

      Grüße Goekel
    • Mimikri schrieb:

      ich bin immer noch schockiert als ich vor kurzem realisiert habe, daß der Ampera-e eigentlich das Elektrofahrzeug war und ist, das ich statt dem e-Golf hätte kaufen sollen. Schon vor Jahren 520 km Reichweite und keiner hat's gemerkt?
      Den hatte ich mir vor dem e-Golf Kauf auch mal angesehen. Aber erst gab es überhaupt keine, dann hätte ich evtl. einen Aufrückerplatz bekommen von Leuten die von ihrer Reservierung zurück getreten sind. Aber der Preis wäre >40k gewesen, während mich der e-Golf <24k gekostet hat. Da war die Entscheidung dann klar dass der größere Akku nicht sooo viel wert ist.

      Und rückblickend betrachtet war es eh gut, da man wohl kaum noch mit Support für einen Chevrolet rechnen kann nachdem Opel abgespalten wurde.
      Gruß,
      Stephan
    • Outsider64 schrieb:

      Aber der Preis wäre >40k gewesen, während mich der e-Golf <24k gekostet hat. Da war die Entscheidung dann klar dass der größere Akku nicht sooo viel wert ist.
      Bei mir war der e-Golf >40k und insofern wäre die größere Batterie schon prima gewesen. Im nachhinein ist mir nicht klar warum ich das verpeilt habe.
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • Hi!

      Der eGolf wurde wohl strikt nach Lastenheft entwickelt: Kurz- bis Mittelstreckenpendler, Stadtauto, Zweitwagen. (alles nur Vermutungen/ hören-sagen)

      Leider haben die Entwickler wohl nicht gerade einen weiten Horizont, sonst wären die drauf gekommen, dass mit relativ wenig Aufwand das Anwendungsgebiet erheblich erweiterbar gewesen wäre.
      Vielleicht war es auch absicht, damit VW zum eGolf noch gleich einen heiß geliebten Verbrenner verkaufen kann.

      Gruß,
      Burkhard
      e-Golf bestellt 17.07.17 . Produktionsbeginn 41.Woche. 12.10. fertig,
      17.10. buchbar. Abgeholt 26.10.17 in der Autostadt. Staatliche Prämie am
      18.11.17 erhalten.
      Deep Black, Code=V53DC29U
      Wallbox Keba P30 c-Serie mit RFID + IFEU Ladebox (Phoenix Contact). PV E3DC S10, 7kWp, 9,2kwh Speicher, SolarCharge
      VCDS, VCP und OBD11
    • Och Leute.

      Ein Lastenheft geben selten bis nie die Entwickler vor. Und im Falle des e-Golfs stimmt das Entwickler-Bashing schon dreimal nicht, da die Entscheidung gegen ein Thermalmanagement nicht von den Entwicklern kam...

      Alles bekannt, ohne Vermutungen und Hören-Sagen. Aber klar, immer drauf, immer die Gerüchteküche, VW will nicht, kann nicht, yadayadayada.
      Gruß, Daniel

      Unser Blog zur Elektromobilität, e-Golf und Ioniq: 1.21-gigawatt.net

      Immer einen Besuch wert, jeden 1. Samstag im Monat: Elektro-Stammtisch OWL
    • acurus schrieb:

      Alles bekannt, ohne Vermutungen und Hören-Sagen. Aber klar, immer drauf, immer die Gerüchteküche, VW will nicht, kann nicht, yadayadayada.
      Alles nur weil VW nicht mit offenen Karten spielt und die Kunden stehen lässt wie dumme Jungs. Gerüchte gibt es nur weil keine Fakten und Informationen verfügbar sind. So wie es aussieht, wird sich das auch für oder beim ID.3 nicht ändern: wenn man sich die diversen Texte und Filmchen anschaut: blos nichtssagendes Geblubber mit minimalem Informations-Gehalt.
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."