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    • Welt- oder Erdenschutz ist möglich aber die Umwelt die gibt es nicht. Alles ist ein Kosmos, da ist niemand draußen alle sind drin. Das ist dch DER große Denkfehler:
      Ich bin nicht betroffen von der Umwelt, weil... kann jeder einfügen was er meint.
      Aber IMMER betrifft es jeden und alles auf der Welt.

      Allgemeinnutzen, das ist sehr schwierig.

      Der Allgemeinheit hilft es wenn ich selber für mich sorge, also keine Unterstützung brauche und vielleicht sogar Steuern zahlen kann.

      Der Allgemeinheit hilft nicht wenn jemand viel Vermögen aus dem gemeinsamen Topf nimmt. Auch hier darf wieder jeder einfügen was viel ist.
    • Morgen Sonntag ist so ein typischer Tag, wo jeder eigentlich die Einspeisung runterregeln sollte, solange es keine ausreichenden Stromspeicher gibt: Börsenpreise von unter -40ct, d.h. mit Netz und Abgaben erhielte man ca. 25ct/kwh obendrauf, wenn man dort den Strom abnimmt. Mein nächstgelegener Pumpspeicher ist das Kraftwerk Kühtai (und unser Ort über die 220 kV grenzüberschreitende Leitung auch direkt angebunden, Verbrauch im Ort dank hoher Solarquote und Gebirgeslage auch nicht ausreichend zum "Vernichten"), aber 2. Pumpstufe noch nicht fertig. Ich liefere der TIWAG gern... :D 2 e-Autos, Hausakku und 2.500 Liter Pufferspeicher (hat 74 Grad) sind auch heute schon voll. Soll ich sagen: leider? Vermutlich geht meine morgige Erzeugung (Prognose rd. 70 kWh, Ost-West-Anlage, d.h. Randzeiten werden schon sinnvoll bedient) fast ganz ins Netz und wird noch mit knapp 7ct EEG vergütet, das kommt noch obendrauf auf die 25ct/kWh. Bezahlt wird die Preisdifferenz allerdings aus der EEG-Umlage, und das sind hier um die 32ct insgesamt, bei 2 Std je 10 kWh = 20 kWh also erhalte ich am Beispiel 6,40€ Steuerzuschuss.

      Gruss Christian

      1. e-Golf 300 (seit 04/2018) Schnee, Höhenmeter, Rom, Kroatien...alles kein Problem
      2. e-tron 55 (04/2022 - 04/2025)
      3. ID.4 GTX (ab 03/2025)


      PV 14,4 kWp (Fronius Symo/Ohm-/Wattpilot), +26qm Solar th., 3x Victron Multiplus II 5000 und 25 kWh Pytes-Akku, WP in Vorbereitung

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von christech ()

    • Heute 1. Mai 2026. Wieder so ein wunderbarer Solartag, nach anderen Meinungen angeblicher Katastrophentag. In ganz Westeuropa (+POL) rd. -50ct/kWh negativer Strompreis in der Mittags-/Nachmittagsspitze. Selbst in der Schweiz trotz Pumpenstrom Speicherwasser -38ct.
      Lob an die Netzbetreiber, erstklassige Arbeit. Netz stabil. Obwohl vermutlich viele gemeint haben, ist doch mir egal, ich speise ein, hat ja gekostet, will mein Invest refinanziert haben.




      Was macht nun ein EMS daraus?
      a. Abdeckung des Eigenverbrauchs (gelb)
      b. Aufladen des Hausakkus (grün)
      c. Unerwünscht aber vorhanden: Ausregelung Überschwinger gegen Netz (es wurde gewaschen, gekocht und gebacken, immer diese Backöfen mit 3kW an, 15 sec später aus usw., fabriziert Ausregelungsverluste, da Akku schon voll ins Netz).
      d. Keine Netzeinspeisung tagsüber.
      e. Eingespeist wird ab 20 Uhr (blau), aus dem Akku ins Netz zur höchsten Preisstufe 20-21 Uhr und höchstem Bedarf (Abendspitze) mit ca. 11 kW.
      f. Berechnet wird, wieviel der Akku entladen werden darf, um noch durch die Nacht und in den Frühmorgen zu kommen. Daher 21-22 Uhr geringere Einspeiseleistung.



      Vorschau für morgen: gleiches Spiel. Netzdienliches Laden und Entladen. Bei garantierten 6.000 Ladezyklen 20 Jahre lang. 5ct pro Zyklus (Vollkosten inkl. Batteriewechselrichtern, ohne PV).



      Etwas Optimierung geht immer noch. Netzbelastung trotzdem schon nahe Null. Netzentlastung supi :s66:
      Gruss Christian

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    • Jupp und dabei kommt meine Anlage noch nicht mal ans Maximum.

      Mein Nachbar hat noch eine Anlage mit Rundsteuerempfänger aus 2012 mit 18ct Vergütung und Zuschuss auf eigenverbrauch.
      Seit Mitte letzten Jahres schalten sie ihn fast jeden Tag für 1-3h ab, weil zu viel Strom im Verteilnetz ist. Der Netzbetreiber schrieb in einer Rundmail: Das Verteilnetz ist für 1,1GW ausgelegt, Es sind aber 3,1GWp an PV installiert.
      Das blöde bei ihm, auf 0% geregelt hat er auch kein Eigenverbrauch mehr, da kein EMS installiert ist.

      e-Golf MJ15 ab 16.02.15
      e-Golf MJ18 ab 22.01.18
      e-Golf MJ18 ab 02.03.18
      e-Tron MJ20 ab 14.05.21

      22,61kWp PV+31kWh Speicher

      Jetzt Smart Strom verbrauchen mit Octopus
    • Nein, der Wechselrichter ist nicht intelligent genug, sowas war 2012 noch nicht Stand der Technik. Aktuell plan ich kompletten Umbau mit Speicher mit ihm zusammen, da ja seine Förderung in 6 Jahren auch schon aus läuft. Dann mit intelligenteren Wechselrichter.
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    • Das würde auch nicht helfen. Es wird immer der PV Anlage abgeregelt. Eine Regelung auf Null Netzeinspeisung ist nicht zulässig. Das führt dazu, dass Firmen, die in PV für Eigenverbrauch investiert haben, in diesen Stunden ihren eigenen Strom nicht verbrauchen können. Er wird einfach abgeschaltet. Sie bekommen dann zwar die rechnerisch erzeugte Energie erstattet, aber das sind vielleicht nur wenige Cent, während sie in der Zeit aus dem Netz für den vollen Preis kaufen müssen. Das ist ein echter Skandal.

      pv-magazine.de/2026/04/27/vde-…nen-photovoltaik-anlagen/

      Ich würde auch nicht sagen, dass die Netzbetreiber einen guten Job machen. Ja, die Netze sind stabil. Aber zu welchem Preis? Es wird extrem viel Energie vergeudet, indem einfach Anlagen erneuerbarer Energie abgeschaltet werden. Weil die Verteilerbetreiber die Verteilungen der Leistung nicht genau kennen. Es wäre nötig, granularer zu sehen auf welchen Leitungen wie viel Leistung fließt. Jedem Privatnutzer wird ein teures Smart Meter aufgezwängt, auch wenn er keinen Vorteil daraus ziehen kann. Aber die Verteilnetzbetreiber selbst wissen nicht, wie stark ihre einzelnen Leitungen und Ortsnetztrafos belastet sind. Deshalb schalten sie einfach jeden Tag große PV Anlagen ab. Der Stromkunde zahlt den Verlust ja über die Stromrechnung in Form von Redispatchmaßnahmen, also kein Problem für den Verteilnetzbetreiber...

      Anbei ein Beispiel unserer 12 MWp Anlage. An einem typischen Tag unter(!) der Woche mit Sonnenschein. So sieht das praktisch jeden Tag aus, wenn die Sonne scheint. In dem Beispiel 6500 kWh Ertrag. Zu erwarten wären etwa 75.000. Also die 93% verschenkt. Jeden Tag 400.000 km mit dem Elektroauto einfach so verloren. Mit dieser einzigen Anlage.

      Das ist im selben Netzbereich wie das, wo Maverick die Liste mit den Abschaltungen kleiner Anlagen gezeigt hat. Auch damit bin ich mit meiner alten kleinen Anlage betroffen. Seit Frühling letzten Jahres. Interessanterweise war letzte Woche erstmals eine Abregeln auf 30% dabei, das gab es bisher nie. Nur immer auf 0%. In dem Bereich wird jetzt ein 100 MWh Speicher gebaut. Ein Tropfen auf den heißen Stein. Allein unsere große Anlage würde den Speicher schon zu drei Viertel füllen wenn man ihn dort eine en Speicher statt Abregeln würde. Und da gibt es sooo viele solcher Anlagen in Westmittelfranken...
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      Gruß,
      Stephan

      Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer
    • Maverick78 schrieb:

      (...) Seit Mitte letzten Jahres schalten sie ihn fast jeden Tag für 1-3h ab, weil zu viel Strom im Verteilnetz ist. Der Netzbetreiber schrieb in einer Rundmail: Das Verteilnetz ist für 1,1GW ausgelegt, Es sind aber 3,1GWp an PV installiert.
      War nicht gerade Markus Söder bei Euch, um die Inbetriebnahme einer WKA zu feiern? Die hängt am Mittelspannungsnetz, wenn bei Euch der Engpass im Niederspannungsnetz ist, hätte das keinen Einfluss, ansonsten müsste sie ja genauso abgeregelt werden. Oder gleichzeitig...
      Gruss Christian

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    • Eben 13.30h kamen die neuen Strompreise für morgen.

      Vorher hat das EMS gedacht, es sei sinnvoll, alles heute Abend einzuspeisen, und zwar von 21-23 Uhr. Natürlich noch mit Berechnung, dass ich selbst meinen Nachtverbrauch abdecken kann.


      Jetzt, wo das EMS auch die neuen Preise des nächsten Tages hat, sagt es, es ist sinnvoller, den Akku erst am nächsten Morgen (Montag = normaler Werktag) ins Netz zu entladen.
      Im Fahrplan ist jetzt die Abendeinspeisung verschwunden:


      Dafür am Folgetag morgens (darüberhinaus sieht man sehr schön, wie die Mittagsspitze in die Batterie geladen werden soll):

      Hieraus wird auch ersichtlich, dass sowas im grossen Stil (nicht bei einer einzelnen kleinen Anlage) schon Auswirkungen auf den Netzbetrieb haben wird: schliesslich fehlen jetzt am späten Abend mal eben die kWh, müssen also mehr woanders erzeugt werden. Und am Morgen braucht es stattdessen weniger.

      Sicher ändert das EMS auch nochmal den Fahrplan mit den weiter aktualisierten Wetterdaten für morgen.
      Gruss Christian

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