Daily News Juli 2018

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    • Neu

      Skoda-Chef: "Auslieferungen werden sich nach hinten verschieben"
      Mit 652.700 verkauften Fahrzeugen schließt Skoda das erste Halbjahr 2018 mit einem neuen Absatzrekord ab. Gegenüber dem Vorjahr lieferte der Autobauer nochmals 11,6 Prozent mehr aus. "Unsere Modellstrategie greift", bilanzierte Skoda-Chef Bernhard Maier. In der zweiten Jahreshälfte müsse wegen der Einführung des neuen Prüfverfahrens WLTP allerdings mit weiteren Engpässen gerechnet werden. (Automobilwoche Online – 17. Juli 2018)

      Brexit: UK leidet unter sinkenden Autoverkäufen in Europa
      Die Verkäufe in Großbritannien sind in den ersten sechs Monaten des Jahres um 6,3 Prozent zurückgegangen, was einer Umsatzsteigerung von 2,8 Prozent in Europa entgegensteht. Dies deutet darauf hin, dass der geplante Rückzug aus der Europäischen Union das Verbrauchervertrauen beeinträchtigt. "Die anhaltende Unsicherheit über die britischen Brexit-Vereinbarungen hat insbesondere bei den Flottenkunden zu einem spürbaren Rückgang geführt", sagte Peter Fuß von EY. (Bloomberg – 17. Juli 2018)

      Hella steigert Gewinn stärker als erwartet
      Hella hat im zurückliegenden Geschäftsjahr den währungsbereinigten Umsatz um 9,3 Prozent gesteigert. Bei Berücksichtigung negativer Wechselkurseffekte habe sich der Umsatz um 7,2 Prozent auf rund 7,1 Milliarden Euro erhöht, teilte der Automobilzulieferer mit. Das bereinigte EBIT legte den weiteren Angaben zufolge um 8,8 Prozent auf rund 581 Millionen Euro zu. Analysten hatten Erlöse von 7,06 Milliarden Euro und ein bereinigtes EBIT von 574 Millionen Euro erwartet. (automobil-produktion.de – 17. Juli 2018)

      Tom-Tom übertrifft Q2-Schätzung und hebt Ausblick an
      Tom-Tom hat ein besseres bereinigtes Ergebnis erzielt als erwartet und am 17. Juli den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag im zweiten Quartal mit 63 Millionen Euro um 26 Prozent über den Erwartungen der Analysten in Höhe von 47 Millionen Euro. Tom-Tom erhöhte die Umsatzprognose für das Gesamtjahr von 800 Millionen Euro auf 825 Millionen Euro und revidierte den Ausblick für das bereinigte Ergebnis je Aktie von 0,25 Euro auf 0,30 Euro. (Reuters – 17. Juli 2018)

      Lyft bietet Fahrrad- und Roller-Fahrern Rabatte an
      Unmittelbar nach der Übernahme des US-Bike-Share-Betreibers Motivate hat Lyft angekündigt, dass es Anreize und Rabatte geben wird, um mehr Menschen dazu zu bewegen, Fahrräder und Roller zu benutzen - vor allem zu und von Nahverkehrsknotenpunkten. Ziel ist es, mehr Menschen dazu zu bringen, ihr persönliches Auto zugunsten von Mobilitätsdienstleistungen des Mitfahr-Unternehmens aufzugeben. (The Verge Online – 17. Juli 2018)

      Husqvarna: 2. Quartal liegt hinter den Erwartungen zurück

      Husqvarna hat am 17. Juli einen unerwarteten Rückgang des operativen Ergebnisses auf 219 Millionen US-Dollar für das zweite Quartal gemeldet. Die negative Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass der Bereich Consumer Brands in die Verlustzone geriet. Husqvarna kündigte an, die Größe von Consumer Brands zu reduzieren, indem das Unternehmen einige Segmente verlässt und einige Marken aufgibt sowie die verbleibenden Teile der Division in die Geschäftsbereiche Husqvarna und Gardena aufteilt. (Reuters – 17. Juli 2018)
      Gruß
      Uwe
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      Daimler eröffnet neues Innovation-Lab in Atlanta
      Daimler baut sein Innovationsnetzwerk Lab1886 um den Standort Atlanta aus. Damit umfasst es vier Standorte auf drei Kontinenten, nämlich Stuttgart und Berlin in Europa, Peking in China und jetzt Atlanta in Nordamerika. Das Innovation-Lab unterstützt den Autohersteller im Rahmen seines Wandels zum Anbieter von Mobilitätslösungen. Dabei setzt der Konzern gezielt auf Ideen von einzelnen Mitarbeitern, Teams und Business Units, die schnell und unkonventionell auf den Weg gebracht werden sollen. (Automobilwoche Online – 18. Juli 2018)

      PSA Group erwägt 15 Staaten für Verkauf
      Groupe PSA hat vor der geplanten Rückkehr in den nordamerikanischen Markt 15 US-Bundesstaaten und vier kanadische Provinzen als mögliche Einstiegspunkte für den Verkauf in die engere Wahl genommen. Larry Dominique, Präsident und CEO der Groupe PSA North America, sagte am 17. Juli, dass er sich auf Regionen mit Kunden konzentriere, die 62 Prozent beziehungsweise 87 Prozent des Fahrzeugabsatzes in den USA und Kanada repräsentieren. (Automotive News Canada Online – 18. Juli 2018)

      Tesla will Rückforderung der Umweltprämie für Kunden abfedern
      Tesla will für mehrere Hundert Käufer seiner Elektrofahrzeuge in Deutschland die Umweltprämien vorstrecken, die sie dann später zurückzahlen sollen. Zugleich fechte man die Entscheidung des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) an, die 4.000 Euro hohe Prämie zurückzufordern, teilte Tesla in der Nacht zum 18. Juli mit. Hintergrund ist ein Disput zwischen der Behörde und dem US-Unternehmen, dessen Model S in der üblichen Oberklasse-Variante zu teuer für die Gewährung der E-Prämie ist. (DPA – 18. Juli 2018)

      Evonik überrascht mit Gewinnsprung
      Evonik profitiert von seinen milliardenschweren Akquisitionen und dem unter Vorstandschef Christian Kullmann eingeschlagenen Sparkurs. Der Spezialchemiekonzern hob nach einem unerwartet deutlichen Gewinnzuwachs im zweiten Quartal unter anderem das Ertragsziel für das Gesamtjahr an. Evonik rechnet nun mit einem operativen Gewinn (bereinigtes Ebitda) zwischen 2,6 und 2,65 Milliarden Euro. Von April bis Juni steigerte Evonik das bereinigte Ebitda auf 742 (Vorjahr: 640) Millionen Euro. Der Umsatz legte auf 3,9 (3,6) Milliarden Euro zu. (handelsblatt.com – 18. Juli 2018)

      Lanxess will trotz Handelskonflikts weiter in den USA investieren
      Lanxess setzt trotz des Handelskonflikts weiter auf den Standort USA. Der Spezialchemiekonzern will dort in den nächsten vier Jahren rund 500 Millionen Euro in Modernisierung und Ausbau von Werken investieren, erklärte Vorstandschef Matthias Zachert gegenüber dem "Handelsblatt". An den Vereinigten Staaten schätzt er die industriefreundliche Politik: Die Energiekosten betrügen nur ein Drittel von dem, was man in Deutschland zahle. Zudem wachse die Wirtschaft, und die Steuerreform helfe noch dazu. (welt.de – 18. Juli 2018)

      Kritiker stellen sich gegen parlamentarisches Manöver zu autonomen Fahrzeugen
      In einem Brief an die US-Senatoren erklären mehr als fünf Dutzend Sicherheits- und Verbraucherschutzgruppen, dass der AV START Act, der einen Rahmen für die Regulierung des Einsatzes von automatisierten Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen schaffen würde, vollständig überprüft und diskutiert werden müsse. Sie drängen die Senatoren, ein bestimmtes parlamentarisches Manöver abzulehnen. Dieses soll sicherstellen, dass die Verordnung beschlossen wird, indem sie an eine notwendige Neuzulassung für die Bundesluftfahrtbehörde FAA geknüpft wird. (Automotive News Online – 18. Juli 2018)
      Gruß
      Uwe
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      Volvo-Gewinn steigt stärker als erwartet
      Volvo hat seinen bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern im zweiten Quartal um 37 Prozent auf 11,5 Milliarden Schwedische Kronen (etwa 1,29 Milliarden US-Dollar) gesteigert und damit erstmals die Erwartungen der Analysten übertroffen hat. Analysten rechneten im Schnitt mit einem bereinigten Gewinn von Zinsen und Steuern in Höhe von 10,1 Milliarden Schwedische Kronen (etwa 1,13 Milliarden US-Dollar) Das Unternehmen profitierte von den Kostensenkungen des Vorstandsvorsitzenden Martin Lundstedt und erzielte in den drei Monaten bis Juni ein operatives Ergebniswachstum von 11,1 Prozent und übertraf damit sein Ziel von zehn Prozent. (Bloomberg.com – 19. Juli 2018)

      Ford ruft mehr als eine halbe Million Autos zurück
      Ford ruft in Nordamerika rund 550.000 Autos in die Werkstätten zurück. Grund sind Probleme mit der Automatikschaltung, die dazu führen könnten, dass abgestellte Autos wegrollen, teilte der Hersteller mit. Betroffen sind Ford Fusion der Modelljahrgänge 2013 bis 2016 sowie Ford Escape von 2013 bis 2014. (dpa-Basisdienst – 19. Juli 2018)

      Autohersteller formieren chinesische Allianz im Mitfahrgeschäft
      Das chinesische Unternehmen Chongqing Changan Automobile baut mit seinen Landsleuten FAW Group und Dongfeng Motor ein gemeinsames Mitfahrgeschäft auf. Sie teilen aber nicht mit, wie viel Kapital sie in das neue Geschäft einbringen oder wie sie das Eigentum aufteilen werden. Von den drei Unternehmen wird erwartet, dass sie gemeinsam Fahrzeuge entwickeln, die speziell auf Fahrtvermittlungsdienste ausgelegt sind, und Fahrdaten und andere Informationen gemeinsam verwalten. Einige vermuten auch, dass der Deal zu einer möglichen Fusion führen könnte. (asia.nikkei.com – 19. Juli 2018)

      Brose erwartet Kosten von fünf Milliarden Dollar wegen Trumps Zöllen
      Das Führungsspitze von Brose hat mitgeteilt, das Unternehmen müsse "flexibel" sein, wenn es um die Zölle von US-Präsident Donald Trump auf Stahl und Aluminium geht, die allein in diesem Jahr bis zu fünf Millionen US-Dollar kosten könnten. Diese Zahlen beinhalten jedoch noch nicht die möglichen 25 Prozent Zölle auf Kfz-Importe, die Trump wiederholt zu verhängen droht. Dies könnte früher als geplant zu einer weiteren Expansion in den USA führen. (autonews.com – 19. Juli 2018)

      Studie: China kauft bis 2035 60 Prozent der Elektrofahrzeuge weltweit
      Laut einer Studie des japanischen Marktforschungsspezialisten Fuji Keizai werden im Jahr 2035 weltweit etwa 11,3 Millionen Elektrofahrzeuge verkauft werden, fast 15 Mal so viele wie im Jahr 2017. Mehr als die Hälfte davon soll allein auf China entfallen: 6,42 Millionen, gefolgt von Europa mit 2,17 Millionen und Nordamerika mit 1,36 Millionen. Das Wachstum in China wird in erster Linie von der Regierungspolitik getrieben, teilt das Unternehmen mit. (asia.nikkei.com – 19. Juli 2018)

      Electrolux senkt die Aussichten für Nordamerika
      Der Haushaltsgerätehersteller Electrolux teilte mit, dass das Unternehmen erwartet, dass die Nachfrage in Nordamerika nun um null bis zwei Prozent wachsen wird, statt wie bisher angenommen um zwei bis drei Prozent. Als Gründe werden Preisanpassungen nach der Einführung von Strafzöllen auf Stahl und Aluminium genannt. Das schwedische Unternehmen senkte auch die Prognosen für den lateinamerikanischen und australischen Markt. (reuters.com – 19. Juli 2018)
      Gruß
      Uwe