Auslieferungsstopp e-Fahrzeuge/kein Auslieferungsstopp e-Fahrzeuge

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    • Auslieferungsstopp e-Fahrzeuge/kein Auslieferungsstopp e-Fahrzeuge

      Ich habe gerade in den Nachrichten (WDR 2) gehört, dass vorerst keine E-Autos mehr ausgeliefert werden sollen. Auch keine Hybrid-Fahrzeuge. Kann das sein? habe noch nichts weiter im Netz gefunden.

      Grund soll sein, dass die Prüfstände durch die Problematik bei den Diesel-Abgaswerten ausgelastet wären. Ich habe ????????

      Hat jemand mehr Infos.

      Gruß

      Martin
    • Volkswagen ist Schlusslicht bei der WLTP-Umstellung

      Der VW-Konzern ist Schlusslicht bei der Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP. Dies geht aus Daten zur neuesten Abgasnorm 6d-temp hervor, die der ADAC erhoben hat. Die Wolfsburger rechnen deswegen mit einer Angebotslücke bei ihren Marken. Daimler fürchtet durch WLTP ganz andere negative Konsequenzen.

      Alle Autohersteller arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Umstellung auf den neuen Prüfzyklus WLTP, der ab dem 1. September 2018 bei der Zulassung von Neuwagen verpflichtend wird.
      Doch nicht alle sind gleich weit. Viel mehr ergeben sich große Unterschiede beim Tempo der Anpassung auf die neuen Vorgaben.

      260 Motor-Getriebe-Varianten
      So kommt der Volkswagen-Konzern deutlich langsamer voran als die Konkurrenz. Die Automobilwoche berichtet unter Berufung auf den ADAC, nur neun Modellvarianten erfüllten die neueste Abgasnorm 6d-temp. Sechs waren von Audi, drei von VW. Porsche, Seat und Skoda tauchen nicht auf. Bei Mercedes waren es bereits 123, bei BMW 110 freigegebene Modellvarianten.
      Eine VW-Sprecherin verteidigte die Verzögerung: "Im Volkswagen-Konzern müssen für mehr als 260 Motor-Getriebe-Varianten neue Werte in kürzester Zeit ermittelt werden." Dafür habe man seit Inkrafttreten des Gesetzes nur 13 Monate Zeit. Konzernvertriebschef Fred Kappler kündigte an, dass einige Fahrzeuge vermutlich später als geplant an Kunden übergeben würden.
      Der Autohandel befürchtet gravierende Auswirkungen. "WLTP ist ein Riesenthema, das wahnsinnig frustriert, weil wir nichts wissen", sagte Franz Hirtreiter, Chef der VW-Handelsgruppe AVP, der [i]Automobilwoche:[/i] "Wir können den Kunden nicht sagen, wann ihre Fahrzeuge lieferbar sein werden."

      WLTP als Grund für Gewinnwarnung
      Daimler fürchtet die Umstellung auf WLTP aus einem anderen Grund: "Das verzerrt den Markt, weil Flottenbetreiber dann auf kleinere Motoren und konkurrierende Marken ausweichen könnten, wenn sie ihre CO2-Grenzen nicht nach oben anpassen", sagte ein Daimler-Mitarbeiter der Automobilwoche.
      WLTP wurde neben höheren Einfuhrzöllen für China explizit als ein Grund für die vor wenigen Wochen herausgegebene Gewinnwarnung des DAX-Konzerns genannt.
      Durch das neue Zulassungsverfahren ergeben sich um bis zu 25 Prozent höhere CO2-Werte und in Deutschland auch höhere Steuerabgaben.

      Tendenz zu kleineren Motoren
      Große Fuhrparkmanagement-Unternehmen bestätigen diese Entwicklung. "Sollten die Flottenbetreiber ihre CO2-Grenzen mit der Umstellung auf die neuen WLTP-korrelierten Werte nicht anheben, dann wird es eine Verschiebung hin zu kleineren Motoren beziehungsweise Modellreihen geben", sagte Thomas Emmert, Chef von Sixt Mobility Consulting, der Automobilwoche.
      "Wir empfehlen den Flottenbetreibern, sich möglichst früh mit ihren CO2-Grenzwerten zu befassen", so Emmert weiter. Die Frage werde sein, ob "Unternehmen in Kauf nehmen, dass Dienstwagen-Modelle herausfallen, die für Mitarbeiterzufriedenheit und Personalanwerbung wichtig sind, oder ob die CO2-Grenzen nach oben angepasst werden."
      Michael Zweifel von Alphabet, einer Tochter der BMW-Group, ergänzt: "Wenn Unternehmen den Ausweis von WLTP-Werten als Anlass dafür nehmen, den realen CO2-Ausstoß ihrer Flotten weiter zu verringern, hätte dies einen entsprechend einschränkenden Effekt auf die Auswahl an hochmotorisierten Modellen."

      Ausgerechnet Volkswagen könnte profitieren
      Daimler hat nach eigenen Angaben über 80 Prozent seiner Modelle auf die Norm 6d-temp umgestellt. "Daher steht unser Plan, bis September 2018 über 30 aktuell verfügbare Modelle und über 200 Varianten angepasst zu haben", so ein Sprecher.
      Zu den Auswirkungen heißt es: "Auch wenn wir uns bei der WLTP-Zertifizierung auf der Zielgeraden befinden, kommt es auch bei uns zu Belastungen, die mit der Umstellung auf die neue Abgasnorm in Verbindung stehen."
      Profitieren könnten Marken mit kleineren Motoren oder die später auf WLTP umgestellten, denn die im alten Prüfzyklus NEFZ berechneten Werte sind meist niedriger. Dazu zählt der VW-Konzern. "Es entsteht derzeit die paradoxe Situation, dass diejenigen Hersteller benachteiligt werden, die frühzeitig auf WLTP-korrelierte CO2-Werte umgestellt haben und diese neuen Werte auch angeben", sagte Emmert.

      Quelle: automobilwoche.de
      Gruß
      Uwe
    • Bericht: VW verkauft vorerst keine Elektroautos und Hybridfahrzeuge

      Der Autobauer Volkswagen hat laut eines Zeitungsberichts bis Ende dieses Jahres Schwierigkeiten mit der Auslieferung von Hybrid-, Erdgas- und Elektrofahrzeugen. Grund seien Probleme bei der Zertifizierung nach dem neuen Abgasprüfzyklus WLTP - eine Spätfolge des Abgasskandals.
      "Für Fahrzeuge mit Hybrid- und Erdgas-Antrieb nehmen wir zurzeit keine Bestellungen mehr an", sagte ein VW-Sprecher der "Welt am Sonntag". Auch Elektroautos seien erst ab 2019 wieder lieferbar. VW und andere Hersteller konnten nicht alle Modelle ihrer umweltfreundlichen Autos rechtzeitig nach den neuen Vorschriften zertifizieren, da ihre Prüfstände ausgelastet sind. Dass ausgerechnet die als umweltfreundlicher geltenden Hybrid-, Erdgas- und Elektrofahrzeuge nun nicht mehr lieferbar sind, liegt dem VW-Sprecher zufolge daran, dass sie relativ selten verkauft werden und daher nicht mit Priorität behandelt wurden.
      Außer VW hat auch Daimler nicht genug Prüfstände, um seine umweltfreundlichen Autos rechtzeitig zuzulassen. Nach Informationen der "Welt am Sonntag" ist dies unter anderem eine Spätfolge des Abgasskandals. Denn die Hersteller mussten sich verpflichten, in alten Dieselfahrzeugen Software-Updates zu zertifizieren. Daher sind nun die Prüfstände ausgelastet.
      Da nur deutsche Autohersteller die Software alter Autos aktualisieren, sind die Importeure deutlich weniger von den Schwierigkeiten rund um die WLTP-Umstellung betroffen. "Wir haben keine Statistiken über möglicherweise verlängerte Lieferzeiten, aber in den Gesprächen mit unseren Mitgliedsunternehmen ist das kein großes Thema", sagte Bernd Mayer vom Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) der Zeitung.

      Quelle: finanznachrichten.de
      Gruß
      Uwe
    • irgendwie schafft es VW seine Kunden immer mehr zu vera....

      Erst betrügt man die Käufer mit falschen Werten, drückt sich um Schadensersatzzahlungen im Inland, lügt und betrügt nahezu auf allen Ebenen und zu guter Letzt werden die Autokäufer, die eigentlich den ganzen Mist bezahlen, mit den Bestellungen nach hinten geschoben. Weil E-Autos sowieso nur ein unbedeutender Teil der Produktion sind kann man deren Auslieferung insgesamt stoppen und die Produktion stilllegen.

      Mir tun alle Besteller leid, die hier im Forum sind und nun demnächst kein Auto bekommen.

      Ein Konzern schafft sich selbst ab? Eher nicht, es gibt genug Käufer, die dennoch weiter VW fahren werden. Erst müssen ja schließlich die ganzen amerikanischen Diesel hier unters Volk gebracht werden.

      :( :( :( :( <X <X <X
    • Andere Hersteller streichen einfach die Angebotspalette zusammen,haben wir selber zu spüren bekommen:

      Meine Frau wollte ja eigentlich ein E-Auto (2 Wochen mit einem E-uP haben sie zum absoluten "One-Pedal-Driving" Fan gemacht).
      Aber weil das Wunschauto derzeit elektrisch nur mit großem Aufwand und bescheidener Reichweite zu bekommen ist (Fiat 500/500C),
      mußte es halt doch nochmal ein Verbrenner sein. Und siehe da, Fiat hat die Angebotspalette von Verbrennungsmotoren in Verbindung mit der sequenziellen Automatik für den 2-Zylindermotor ersatzlos gestrichen.

      Glücklicherweise gab es noch ein schönes Modell bei einem Händler in der Nähe, den konnten wir mit 7-Tagefrist mitnehmen.

      Habe dann mal im WWW bei den anderen Hersteller geschaut (speziell im Hinblick auf die für uns unabdingbare Automatik) und siehe da, das haben etliche ihr Angebot reduziert.

      Gruß
      Lifli
      Es ist besser, schweigend für einen Idiot gehalten zu werden, als den Mund aufzumachen und zu beweisen, das man einer ist !
    • Mar Tin Heim schrieb:

      Erst betrügt man die Käufer mit falschen Werten, drückt sich um Schadensersatzzahlungen im Inland, lügt und betrügt nahezu auf allen Ebenen und zu guter Letzt werden die Autokäufer, die eigentlich den ganzen Mist bezahlen, mit den Bestellungen nach hinten geschoben. Weil E-Autos sowieso nur ein unbedeutender Teil der Produktion sind kann man deren Auslieferung insgesamt stoppen und die Produktion stilllegen.
      Und wo ist der Unterschied zu den anderen Herstellern? Sorry kann deiner Argumentation nicht folgen.
      Strom ist rechts
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      e-Golf MJ15 ab 16.02.15
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    • Maverick78 schrieb:

      Mar Tin Heim schrieb:

      Erst betrügt man die Käufer mit falschen Werten, drückt sich um Schadensersatzzahlungen im Inland, lügt und betrügt nahezu auf allen Ebenen und zu guter Letzt werden die Autokäufer, die eigentlich den ganzen Mist bezahlen, mit den Bestellungen nach hinten geschoben. Weil E-Autos sowieso nur ein unbedeutender Teil der Produktion sind kann man deren Auslieferung insgesamt stoppen und die Produktion stilllegen.
      Und wo ist der Unterschied zu den anderen Herstellern? Sorry kann deiner Argumentation nicht folgen.
      Andere Hersteller sind sicher auch betroffen. Das ist sicher kein Einzelfall bei VW. Und welcher Argumentation kannst du nicht folgen? dass ich es unmöglich finde eine Produktionsreihe deshalb stillzulegen und sich ganz überrascht zu zeigen, dass Abhilfe geschaffen werden muss?

      Findest Du es in Ordnung, das VW so handelt?
    • Die e-Autos, mit einer Produktionsmenge von nicht mal 100 Stück pro Tag, bei den Messungen eher hinten an zu stellen finde ich eine wirtschaftlich sinnvolle und nachvollziehbare Entscheidung von VW. Wenn man sich anschaut wieviele Parkflächen sie anmieten um andere Autos zwischenzulagern...
      Gruß, Daniel

      Unser Blog zur Elektromobilität, e-Golf und Ioniq: 1.21-gigawatt.net

      Immer einen Besuch wert, jeden 1. Samstag im Monat: Elektro-Stammtisch OWL
    • Vielleicht hat man zu fest darauf spekuliert, dass sich Tesla bis ende Juni erledigt hätte und man der Erste sein wollte, welcher den ganzen gehassten e-Mist in der bekannten Schublade verschwinden lassen könnte! Man muss doch der Konkurrenz, von wo auch immer, einen Schritt voraus sein... :pleasantry:
      Gruss Aragon / Rene
      Mein black-Sioux wurde KW43 2014 produziert also VFL (Vor-Face-Lift) oder 190

      Ich war dabei ! e-Golf-Treffen eins am Bodensee / zwei in Moers / drei in Hann Münden / vier in ??? // aber schön waren auch die vielen kleinen Treffen!!! :thumbup:
    • Maverick78 schrieb:

      Na was der Auslieferungsstop mit irgendwelchen Werten und Schadensersatzzahlungen zu tun hat???
      Alles hat mit allem zu tun.

      Wenn VW nicht betrogen hätte, müssten keine Nachbesserungen vorgenommen, wenn keine Nachbesserungen nötig wären könnte man die Produktion unverändert weiterlaufen lassen.
      Nun trifft man mit dem Auslieferungsstopp wieder Kunden, die gerne Ihr sauer verdientes Geld in ein Auto investieren wollen. Am Ende haben diese und alle andern Kunden in Deutschland schlechtere Rechte als z.B. in USA. Jeder kleinere Konzern würde durch dieses Vorgehen in die Knie gehen. VW tut es nicht, weil es durch Käufer (mit "Nehmerqualitäten") und den größten Unterstützer (den Staat) schafft diese Krisen zu umschiffen. ist es nicht ein Hohn gegenüber den Geschädigten, dass der Konzern weiterhin satte Gewinne einfährt, die Gehälter sprießen....

      Findest Du es in Ordnung, dass VW so handelt?
    • acurus schrieb:

      Die e-Autos, mit einer Produktionsmenge von nicht mal 100 Stück pro Tag, bei den Messungen eher hinten an zu stellen finde ich eine wirtschaftlich sinnvolle und nachvollziehbare Entscheidung von VW. Wenn man sich anschaut wieviele Parkflächen sie anmieten um andere Autos zwischenzulagern...
      Wie würdest Du es finden, wenn du dein Fahrzeug noch nicht hättest und auf die Auslieferung warten würdest? Wäre das für dich eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung? Die Wirtschaftlichkeit liegt bei VW - nicht bei den Käufern, sofern Sie keine Aktionäre/Mitarbeiter sind.
    • Ich glaube du haust da was durcheinander. Die Nachbesserungen bzgl des Dieselskandals haben rein gar nichts mit dem Lieferstop der aktuellen Produktion zu tun. Die Einführung von WLTP war schon vor dem Dieselskandal bekannt. Die letzten Prüfwerte kamen aber erst im Sept. 2017 von der EU raus. Dadurch hat ein Hersteller mit solch großer Modell- und Konfigurationsvielfalt deutlich mehr Zeitprobleme bekommen als ein Hersteller mit 3 Variationen bei 5 Modellen.

      Und ganz ehrlich ich bin ganz froh, das es in Deutschland nicht die gleichen Rechte gibt wie in den USA, sonst rennt hier 1. jeder Depp mit einer Waffe rum und 2. verklagt jeder McDonalds auf 1Mio € wegen zu heißem Kaffee. Außerdem sollte man endlich aufhören nur VW im Zusammenhang mit dem Dieselskandal zu benennen, die waren nur die Spitze des Eisberges, denn es sind ja nun nachweißlich fast alle davon betroffen. Sogar Mercedes die hoch und heilig versprochen haben sowas niemals zu tuen. Selbst Renault steht in Frankreich vor Gericht, wird aber genauso von der Regierung geschützt. Italien stellt sich schützend vor Fiat.
      So und nun meine Frage, was macht VW schlimmer als der Rest???
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    • Mar Tin Heim schrieb:

      acurus schrieb:

      Die e-Autos, mit einer Produktionsmenge von nicht mal 100 Stück pro Tag, bei den Messungen eher hinten an zu stellen finde ich eine wirtschaftlich sinnvolle und nachvollziehbare Entscheidung von VW. Wenn man sich anschaut wieviele Parkflächen sie anmieten um andere Autos zwischenzulagern...
      Wie würdest Du es finden, wenn du dein Fahrzeug noch nicht hättest und auf die Auslieferung warten würdest? Wäre das für dich eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung? Die Wirtschaftlichkeit liegt bei VW - nicht bei den Käufern, sofern Sie keine Aktionäre/Mitarbeiter sind.
      In unserem kapitalistischen Wirtschaftssystem muss ein Konzern leider genau so handeln. Der einzelne Kunde ist völlig egal, Shareholder-Value ist wichtig.
      Das VW vorzuwerfen ist irgendwie lustig. Wenn VW jetzt wirtschaftlich schlechte Entscheidungen treffen würde um die Welt zu verbessern würden sie sich massive Probleme auf der rechtlichen Seite einfangen.

      Klingt komisch, ist aber so. Schuld ist da aber unsere Gesellschaft im Ganzen, nicht ein einzelner Konzern.

      Mar Tin Heim schrieb:

      Maverick78 schrieb:

      Na was der Auslieferungsstop mit irgendwelchen Werten und Schadensersatzzahlungen zu tun hat???
      Alles hat mit allem zu tun.
      Wenn VW nicht betrogen hätte, müssten keine Nachbesserungen vorgenommen, wenn keine Nachbesserungen nötig wären könnte man die Produktion unverändert weiterlaufen lassen.
      Nun trifft man mit dem Auslieferungsstopp wieder Kunden, die gerne Ihr sauer verdientes Geld in ein Auto investieren wollen. Am Ende haben diese und alle andern Kunden in Deutschland schlechtere Rechte als z.B. in USA. Jeder kleinere Konzern würde durch dieses Vorgehen in die Knie gehen. VW tut es nicht, weil es durch Käufer (mit "Nehmerqualitäten") und den größten Unterstützer (den Staat) schafft diese Krisen zu umschiffen. ist es nicht ein Hohn gegenüber den Geschädigten, dass der Konzern weiterhin satte Gewinne einfährt, die Gehälter sprießen....

      Findest Du es in Ordnung, dass VW so handelt?
      Das zeigt das du das Problem nicht ganz verstanden hast. VW hinkt zwar auch, aber bei weitem nicht nur wegen dem Diesel-Skandal hinter den Messungen hinterher. Die Gründe für die Probleme liegen zum Teil extern (Genaues Messprozedere erst relativ spät verabschiedet, Übergangsfrist verkürzt) als auch intern (zu viele Modell- und Ausstattungsvarianten, die einzeln gemessen werden sollen).

      Bei all deiner Kritik, die ich in weiten Teilen auch genau so sehe, das liegt nicht an VW als einzelnem Konzern.

      Man könnt ja auch mal anders fragen. Du fährst einen e-Golf 300. Wieso hast du den von dem so schlimmen Konzern gekauft? Der Dieselskandal, zu dem @Maverick78 ja oben schon ein paar wichtige Worte schrieb, war da schon bekannt und im vollen Lauf. Wie konntest du nur! (oder: wie kannst du dich jetzt dann drüber aufregen? Wo ist dein Tesla, deine Mia, oder dein Twike? Alle anderen Hersteller sind Mischwarenkonzerne die genau so beschissen haben wie VW).
      Gruß, Daniel

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    • boschinger schrieb:

      ... "Im Volkswagen-Konzern müssen für mehr als 260 Motor-Getriebe-Varianten neue Werte in kürzester Zeit ermittelt werden." Dafür habe man seit Inkrafttreten des Gesetzes nur 13 Monate Zeit...."
      Das macht dann mehr als 20 Modelle pro Monat, wie lange braucht ein Model pro Prüfungszyklus inkl. Vorbereitung, bis das nächste Model gemessen werden kann? :klugorange:
      Mit e-Golf Model 2016 in Betrieb seit 28.12.2015 am 1. e-Golf Treffen am Bodensee, am 2. in Moers und am 3. in Hann. Münden dabei gewesen :thumbup: :musicextrem:
    • Ich las das der Engpass primär bei der Menge an qualifizierten Mitarbeitern liegt, weil es davon eh nicht so viele gibt und die auch mit Softwareupdates beschäftigt waren in letzter Zeit. Irgendwas mit Diesel.

      Vielleicht haben es die anderen Hersteller geschickter gemacht. Erstmal die WLTP Messungen, und sich dann erst bzgl. Dieselskandal erwischen lassen? :ironie:
      Gruß, Daniel

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