VW e-Crafter ab sofort erhältlich

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    • Die 12 V Batterie ist nötig um das HV System zu aktivieren. Alle Verbraucher müssen bis dahin aus der 12 V Batterie versorgt werden. VW spendiert dem eGolf nicht freiwillg so einen dicken 12V Akku.
      e-Golf bestellt 17.07.17 . Produktionsbeginn 41.Woche. 12.10. fertig,
      17.10. buchbar. Abgeholt 26.10.17 in der Autostadt. Staatliche Prämie am
      18.11.17 erhalten.
      Deep Black, Code=V53DC29U
      Wallbox Keba P30 c-Serie mit RFID + IFEU Ladebox (Phoenix Contact). PV E3DC S10, 7kWp, 9,2kwh Speicher, SolarCharge
      VCDS, VCP und OBD11
    • JimKnopf schrieb:

      Die 12 V Batterie ist nötig um das HV System zu aktivieren. Alle Verbraucher müssen bis dahin aus der 12 V Batterie versorgt werden. VW spendiert dem eGolf nicht freiwillg so einen dicken 12V Akku.
      Das glaube ich sofort. Allein über den Grund wundere ich mich: ich habe eine dicke (?! :D ) Batterie: die hat irgendwas um 250...400V je nach Ladezustand (Annahme!) und einiges an Leistung. Daran schließe ich einen DC-DC-Wandler, der auf der Sekundär-Seite 12 V mit - sagen wir 15 A - bereitstellt. Damit können 12 V Verbraucher bis insgesamt 180W betrieben werden. Was habe ich übersehen? ?(
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • Mimikri schrieb:

      JimKnopf schrieb:

      Die 12 V Batterie ist nötig um das HV System zu aktivieren. Alle Verbraucher müssen bis dahin aus der 12 V Batterie versorgt werden. VW spendiert dem eGolf nicht freiwillg so einen dicken 12V Akku.
      Das glaube ich sofort. Allein über den Grund wundere ich mich: ich habe eine dicke (?! :D ) Batterie: die hat irgendwas um 250...400V je nach Ladezustand (Annahme!) und einiges an Leistung. Daran schließe ich einen DC-DC-Wandler, der auf der Sekundär-Seite 12 V mit - sagen wir 15 A - bereitstellt. Damit können 12 V Verbraucher bis insgesamt 180W betrieben werden. Was habe ich übersehen? ?(
      Du hast übersehen, dass die HV-Batterie unter verschiedenen Randbedingungen (Unfälle, Fehlfunktionen, ...)
      aus Sicherheitsgründen vom batterieinternen Steuergerät automatisch vom Fahrzeug getrennt wird.

      Die 12V-Batterie versorgt aber weiter die Elektronik - selbst eben diese internen Steuergeräte der HV-Batterie.
      Die HV-Batterie hat dafür einen externen 12V-Eingang.

      Was mich nur wundert ist, dass man in so einem modernen Fahrzeug eine Blei/Säure Batterie einsetzt.
      Ein wesentlicher kompakterer LiOn-Akku wäre irgendwie naheliegender, oder zumindest "stilechter" ;)
      Ciao, Gerd
    • kelvin schrieb:

      Ein wesentlicher kompakterer LiOn-Akku wäre irgendwie naheliegender, oder zumindest "stilechter"
      Kannst du ja gerne nachrüsten, spart uns aber Kosten ;)

      Mir ist noch kein Auto bekannt, in dem das serienmäßig eingebaut wird, auch wenn die Li-12V gar nicht mal so neu sind.
      Man kennt sie aus dem Rennsport
      Gruß Hendrik

      Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)

    • 0cool1 schrieb:

      kelvin schrieb:

      Ein wesentlicher kompakterer LiOn-Akku wäre irgendwie naheliegender, oder zumindest "stilechter"
      Kannst du ja gerne nachrüsten, spart uns aber Kosten ;)
      Mir ist noch kein Auto bekannt, in dem das serienmäßig eingebaut wird, auch wenn die Li-12V gar nicht mal so neu sind.
      Man kennt sie aus dem Rennsport
      Zumindest kompaktere Gel-Batterien sind schon seit längerer Zeit Standard.
      Und LiIon in Sportwagen und Motorrädern.
      Und eine LiIon-Taschen-Powerbank, die einen 3l Diesel starten kann, bekomme ich schon für 60,- bei Amazon :D
      Und ja, das funktioniert tatsächlich - ich habe mich da in der Praxis überzeugen lassen (müssen).

      Insofern wirkt eine "Oldtimer - Blei/Säure Batterie in einem zukunftsweisenden Auto zumindest ... irgendwie ... kurios ;)
      Ciao, Gerd
    • wartungsfrei für'n :s24:
      Das sind in allen normalen PKW normale Bleisäure Batterien. Die sind einfach nur zugeklebt, damit man mangels Wartung mehr von den Dingern verkaufen kann.
      Die Batterie im Audi meiner Frau hat nach 5 Jahren geschwächelt, Wartungsfrei! Den Aufkleber runter gerissen, die Kappen darunter aufgehebelt und normale Schraubverschlüsse darunter. Dest. Wasser aufgefüllt und geladen und die Batterie wurde mit dem Auto verschrottet.
      Wartungsfrei bedeutet einfach nur, sie überlebt ohne Wartung die Garantiezeit.
      Strom ist rechts
      -----------------------------------------------
      e-Golf MJ15 ab 16.02.15
      e-Golf MJ18 ab 22.01.18
      e-Golf MJ18 ab 02.03.18

      12,09kW PV + 24,3kWh Speicher + Black 300 Windrad
    • Maverick78 schrieb:

      Das sind in allen normalen PKW normale Bleisäure Batterien.
      Bei meinem SL sind das 2 AGM Batterien. Da ist die Schwefelsäure in einem Glasfaser-Vlies gebunden. Keine Flüssigkeit mehr in den Batterie. :klugorange:
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • AGM Batterien sind auch Blei-(Schwefel)Säure nur das die Säure wie du sagst im Vlies gebunden sind. tstr schrieb aber Blei-Gel, das ist was anderes. bei Blei-Gel Batterien wir Schwefelsäure mit Kieselsäure eingedickt zu einem Gel.
      Strom ist rechts
      -----------------------------------------------
      e-Golf MJ15 ab 16.02.15
      e-Golf MJ18 ab 22.01.18
      e-Golf MJ18 ab 02.03.18

      12,09kW PV + 24,3kWh Speicher + Black 300 Windrad
    • 0cool1 schrieb:

      Mir ist noch kein Auto bekannt, in dem das serienmäßig eingebaut wird, auch wenn die Li-12V gar nicht mal so neu sind.
      Nun ich kenne zumindest eines: 918 Spyder
      Und genau das ist auch der Grund, warum es diese Teile (noch) nicht in die Golfklasse schaffen. Ihr bisher exorbitanter Preis. Langsam kommt Bewegung in den Markt. und der Preisunterschied ist "nur" noch im niedrigen dreistelligen Eurobereich.
      Sobald aber Blei im Auto verboten wird, wird es oh Wunder, nur noch LiFePos geben ;)
      VG Andreas
      e-Golf 190 grau von 30.10.2014 bis 24.10.2017: 60.860 km
      e-Golf 300 weiss-grau 23.10.2017 bis 26.10.2018: 19.177 km
      e-Golf 225 blau 26.10.2018: 8km

    • Stromsegler schrieb:

      Prima! Bewährte e-Golf Technik im Transporter.
      Eigentlich schon, aber dann wird es mit Sicherheit weniger eGolf geben. Oder wohl kommen die Akkus her, welche das Nadelöhr darstellen..!
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 bekennender Schnarchlader > 80.000km

      e-Golf-Forum Treffen:
      1. am Bodensee 7.+ 8.10.16
      2. in Moers am 6.+ 7.10.17
      3. in Hann. Münden vom 27. - 30.09.18
      4. e-Golf-Treffen in 2019
    • kelvin schrieb:

      Du hast übersehen, dass die HV-Batterie unter verschiedenen Randbedingungen (Unfälle, Fehlfunktionen, ...)
      aus Sicherheitsgründen vom batterieinternen Steuergerät automatisch vom Fahrzeug getrennt wird.

      Die 12V-Batterie versorgt aber weiter die Elektronik - selbst eben diese internen Steuergeräte der HV-Batterie.
      Die HV-Batterie hat dafür einen externen 12V-Eingang.

      JimKnopf schrieb:

      Die 12 V Batterie ist nötig um das HV System zu aktivieren. Alle Verbraucher müssen bis dahin aus der 12 V Batterie versorgt werden. VW spendiert dem eGolf nicht freiwillg so einen dicken 12V Akku.
      Ihr habt beide recht.
      Es gibt aber noch einen viel profaneren Grund. Wie jeder weiss, geht die Autofahrt erst los, wenn im Display "Ready" steht. Dieses "Ready" bedeutet nichts anderes, als dass jetzt das HV-System bereit ist loszufahren. Bis zu diesem Punkt war nur das 12V System dafür verantwortlich, dass die Tür aufging, das Licht und das Display anging.
      Beim verlassen ist es das Gleiche, es würde keine Energie mehr da sein, wenn der Antriebstrang in Ruhestellung ging.
      Also braucht man 12V immer zum Ein- und Aussteigen.
      Es gibt natürlich schon Überlegungen, die HV-Batterie um einen 12V Ausgang zu erweitern. Allerdings gibt es da noch gesetzliche Regelungen (nicht zwingend im deutschsprachigen Raum) die das nicht zulassen. Und ein Auto sollte mit so wenig wie möglich Varianz in grundlegenden Dingen (nicht so ein PlingPling Zeugs, sondern eben Grundfunktionen wie Fahrzeugsicherheit) in allen Märkten angeboten werden können.
      VG Andreas
      e-Golf 190 grau von 30.10.2014 bis 24.10.2017: 60.860 km
      e-Golf 300 weiss-grau 23.10.2017 bis 26.10.2018: 19.177 km
      e-Golf 225 blau 26.10.2018: 8km

    • e-Golfer schrieb:

      Es gibt natürlich schon Überlegungen, die HV-Batterie um einen 12V Ausgang zu erweitern. Allerdings gibt es da noch gesetzliche Regelungen (nicht zwingend im deutschsprachigen Raum) die das nicht zulassen.
      Das war eigentlich meine Überlegung von Anfang an. Es gibt technisch keinen Grund warum eine Batterie mit 400 V oder gar 800 V keinen DC/DC-Wandler antreiben kann. Möglich wäre das als "einfachste" Variante direkt aus der Ausgangsspannung der Batterie die 12 V zu erzeugen, aber auch durch Abgriff in der Kaskade bei vielleicht 20 V. Man könnte, wenn viel Leistung bei 12 V gebraucht wird, bis zum Abgriff zusätzliche Zellen parallel dazuschalten, das BMS kann das sicher "verwursten". Man könnte (aus Sicherheitsgründen) die Batterie dann so gestalten, daß der "untere" Teil (0...20V) mechanisch und elektrisch vom "oberen" Teil getrennt werden können: im Notfall und wann auch sonst notwendig. Vielleicht tut sich da ja mal was bei der Gesetzgebung? ... technisch scheint mir das definitiv machbar.
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • Mimikri schrieb:

      technisch scheint mir das definitiv machbar.
      Definitiv,
      leider braucht das
      a) Platz und hier ist der nicht-Insider leider immer deutlich optimistischer als Insider, und
      b) wie gesagt es muss weltweit gehen. Und da gibt es Hürden. Es gibt auch noch
      c) die zusätzliche Entladung einzelner Zellen, die das BMS dann wieder Balancen muss, was in Summe eine höhere Selbstentladung zur Folge hat.
      Nichts was technisch nicht gehen würde, es ist nur die Summe der Vor- und Nachteile, die das bisher verhindern.
      VG Andreas
      e-Golf 190 grau von 30.10.2014 bis 24.10.2017: 60.860 km
      e-Golf 300 weiss-grau 23.10.2017 bis 26.10.2018: 19.177 km
      e-Golf 225 blau 26.10.2018: 8km

    • e-Golfer schrieb:

      a) Platz und hier ist der nicht-Insider leider immer deutlich optimistischer als Insider, und
      b) wie gesagt es muss weltweit gehen. Und da gibt es Hürden. Es gibt auch noch
      c) die zusätzliche Entladung einzelner Zellen, die das BMS dann wieder Balancen muss, was in Summe eine höhere Selbstentladung zur Folge hat.
      a) immerhin fällt die relativ große Batterie im Vorderwagen weg ... gut, ist definitiv nichts was man nachträglich machen könnte, denke aber für den I.D. wäre das schon (noch) machbar
      b) & c) yep
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • Ein von der Traktionsbatterie unabhängiges Bordnetz scheint mir doch aus verschiedenen Gründen sehr sinnvoll zu sein.

      Was den Platz angeht: Es würde ja schon reichen, wenn man für das 12V (oder 48V wie bei einigen modernen Autos) - Bordnetz einen kleinen LiIon Akku verbaut, statt der klassischen Schwefelsäure-Badewanne. Der LiIon-Akku könnte dann lageunabhängig "irgendwo" untergebracht werden.

      Selbst die "althergebrachte" Autobatterie findet man bei vielen modernen Fahrzeugen (z.B. unseren beiden Verbrennern) nicht mehr im Motorraum - der e-Golf ist in der Beziehung erstaunlich "old school". Man merkt, dass man da einen schon etwas angestaubten Verbrenner-Kompaktwagen als Grundlage genommen hat.
      Ciao, Gerd