Aktueller Stand zu Privilegien durch das Elektromobilitätsgesetz

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    • Aktueller Stand zu Privilegien durch das Elektromobilitätsgesetz

      Hallo Leute,

      wie sicherlich jeder von Euch weiß, ist ja bereits vor längerer Zeit das Elektromobilitätsgesetz (EMoG) in Kraft getreten, das Kommunen erlaubt, Elektromobilen gewisse Privilegien einzuräumen. Dazu gehören Regelungen zum Parken, Durchfahrtsbeschränkungen usw. Leider weiß ich in meiner Nähe von keiner einzigen Kommune, die eine oder mehrere dieser Möglichkeiten auch tatsächlich ausschöpfen. Und da sind wir schon am Punkt - was bringt mir das ganze, wenn ich überhaupt keine Ahnung habe, wo was geht? Kennt ihr eine Aufzählung von Kommunen, in denen beschrieben wird, welche Privilegien angeboten werden? Oder wäre es vielleicht an der Zeit, mal so eine Datenbank aufzubauen mit Erfahrungswerten?

      Ich habe nur ein recht interessantes Dokument dazu gefunden, in der statistisch ausgewertet wird, wie der Stand aktuell ist. Darin heißt es beispielsweise, dass es bundesweit nur 2-3 Kommunen gibt, die Durchfahrtsbeschränkungen für E-mobile erlassen oder die Benutzung der Busspur erlauben! Außerdem sind auch Gründe aufgeführt, wieso das Gesetz auf kommunaler Ebene nur so schleppend umgesetzt wird. Vielleicht muss da auch mehr Initiative von E-Mobilisten gezeigt werden auf Lokalpolitik-Ebene? Auf Eure Meinungen und Erfahrungen wäre ich gespannt!

      Das Dokument gibt's übrigens hier: google.com/url?sa=t&rct=j&q=&e…Vaw3OWAm5ZFtXTSJ5Rjfp1qt_

      Grüße, Herr K
    • Herr K schrieb:

      Leider weiß ich in meiner Nähe von keiner einzigen Kommune, die eine oder mehrere dieser Möglichkeiten auch tatsächlich ausschöpfen. Und da sind wir schon am Punkt - was bringt mir das ganze, wenn ich überhaupt keine Ahnung habe, wo was geht?
      Und da sind wir an dem Kernproblem. Die Politiker die das entscheiden haben, vertreten die Meinung, das e-Fahrzeuge eh nur regional unterwegs sind und daher wissen was geht und was nicht. Der Rest fällt unter die Kategorie wohnen in und um "Schilda"
      Strom ist rechts
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      e-Golf MJ15 ab 16.02.15
      e-Golf MJ18 ab 22.01.18
      e-Golf MJ18 ab 02.03.18

      12,09kW PV + 24,3kWh Speicher + Black 300 Windrad
    • Maverick78 schrieb:

      Herr K schrieb:

      Leider weiß ich in meiner Nähe von keiner einzigen Kommune, die eine oder mehrere dieser Möglichkeiten auch tatsächlich ausschöpfen. Und da sind wir schon am Punkt - was bringt mir das ganze, wenn ich überhaupt keine Ahnung habe, wo was geht?
      Und da sind wir an dem Kernproblem. Die Politiker die das entscheiden haben, vertreten die Meinung, das e-Fahrzeuge eh nur regional unterwegs sind und daher wissen was geht und was nicht. Der Rest fällt unter die Kategorie wohnen in und um "Schilda"
      Und das ist ne komplette Fehleinschätzung... davon abgesehen habe ich aber wie gesagt auch keinen Schimmer, was in den drei größeren Städten um mich rum geht oder nicht. In der einen Kommune mit knapp 40k Einwohnern hatte ich bei der Anmeldung meines e-Golfs bei der Zulassungsstelle nachgefragt und nur fragende Blicke geerntet. Keiner der anwesenden Mitarbeiter wusste überhaupt etwas von den entsprechenden Möglichkeiten durch das EmoG und erst recht nicht, ob davon etwas in der Kommune umgesetzt wird. Zusatzschilder an Busspuren etc. habe ich aber bisher keine gesehen. Deshalb gehe ich einfach mal davon aus, dass tatsächlich gar nichts umgesetzt wird :thumbdown:
    • In Garmisch-Partenkirchen dürfen e-Autos auf kommunalen (nicht-privaten) öffentlichen Parkflächen, wo man ansonsten einen Parkschein lösen müsste, kostenlos bis zur Höchstparkzeit parken (also Parkscheibe auslegen).
      Gruss Christian
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      e-Golf 190 Probefahrer Aug+Sept 2017
      e-Golf 300 seit April 2018

    • In Essen weiß ich von einer! Busspur, die für Elektrofahrzeuge freigegeben ist. Zwei andere, die ich kenne, sind es nicht.

      Ansonsten Fehlanzeige, was Privilegien angeht. Aber vielleicht bekomme ich ja mehr mit, wenn ich den e-Golf erst mal habe.
      Auch die Beschilderung der Ladeparkplätze ist teilweise grottig umgesetzt, sehr uneinheitlich und oft mit den Fehlbeschilderungen, die hier irgendwo schon mal aufgezeigt wurden.
      Gruß, Karsten

      seit 30.11.2018 elektrisch unterwegs :D
      Und das Grinsen hört nicht auf... noch nicht mal, wenn ich grad nicht drin sitze.
    • In Singen (Hohentwiel) und Radolfzell ist Parken auf öffentlich bewirtschafteten Parkplätzen kostenlos. In der Kreisstadt Konstanz hat der Geiz zugeschlagen: das kostenfreie Praken wurde abgeschafft.
      Es grüßt Martin vom westlichen Ende des Bodensee.
      ---
      e-Golf seit 01.03.18 und i-MiEV seit Juni 16.
      Erneuerbare-Energien-Fan und Kraftwerksbetreiber (3 PV-Anlagen mit insgesamt 22kWp)

      "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." (afrikanisches Sprichwort)
    • MartinKH schrieb:

      In Singen (Hohentwiel) und Radolfzell ist Parken auf öffentlich bewirtschafteten Parkplätzen kostenlos. In der Kreisstadt Konstanz hat der Geiz zugeschlagen: das kostenfreie Praken wurde abgeschafft.
      Sie feiert eben fröhliche Urständ', die Kleinstaaterei. Jeder macht, was er will - und der gemeine E-Automobilist weiß nicht, woran er ist, wenn er seinen Beritt mal verlässt. :thinking:
      Viele Grüße
      Norbert
      _________________________________________________
      seit 09/2015 mit dem 190er elektrisch "golfend"
      Teilnehmer an den e-Golf-Treffen in
      Moers und Hann. Münden
    • In Moers gibt es einen öffentlichen Parkplatz (Mühlenstraße hinter dem Finanzamt) auf dem e-Autos kostenfrei parken dürfen. Da befindet sich auch eine von zwei Ladesäulen des örtlichen Energieversorgers ENNI.

      Das war's.
      Gruß Rainer

      Teilnehmer 1., 2. und 3. e-Golf Treffen und wir sehen uns beim 4.

      e-Golf 190 von 01.2015 Verbrauch ab Steckdose bisher
    • MartinKH schrieb:

      In Singen (Hohentwiel) und Radolfzell ist Parken auf öffentlich bewirtschafteten Parkplätzen kostenlos. In der Kreisstadt Konstanz hat der Geiz zugeschlagen: das kostenfreie Praken wurde abgeschafft.
      Das ist mal eine interessante Antwort für mich, da diese beiden Städte ja durchaus auch in meinem Aktionsradius liegen :) Wenn ich das gewusst hätte, wären mir letztens die Parkhausgebühren erspart geblieben. Woher weißt du das? Steht das auf deren Website oder so? Ich habe zumindest noch nirgends Schilder entdeckt, die diesen Umstand verkünden ?(
    • Aus ErFAHRung. Ich habe in Singen in über zwei Jahren schon mindestens 400 € Parkgebühren gespart. Eonmal stand ein Stadtsheriff mit gezücktem Block vor meinem i-MiEV als ich zurück kam. Ich sprach ihn an und er sagt sofort: "Ich habe ja beim Notieren das E-Kenzeichen gesehen. Alles klar. Kein Problem." Und dann haben wir uns noch nett über e-Autos unterhalten.
      Mein Schwiegersohn fährt den i-MieEV jetzt und kann dadurch an seinem Arbeitsort Radolfzell kostenlos parken.
      Das spart ihm auf dem Langzeitparkplatz 8 € pro Tag.

      Ich habe seinerzeit im Internet gesucht. Und in der Lokalpresse gelessen, das Konstanz 2017 aus der Regelung im gesamten Landkreis ausgeschert ist.
      Es grüßt Martin vom westlichen Ende des Bodensee.
      ---
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      Erneuerbare-Energien-Fan und Kraftwerksbetreiber (3 PV-Anlagen mit insgesamt 22kWp)

      "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." (afrikanisches Sprichwort)
    • MartinKH schrieb:

      In der Kreisstadt Konstanz hat der Geiz zugeschlagen: das kostenfreie Praken wurde abgeschafft.
      Im Südkurier stand damals: "Die CDU hatte moniert, mit dem neuen Elektromobilitätsgesetz würden Käufer von "Stromern" ohnehin schon stark subventioniert. Deshalb müssten ihnen keine weiteren Sonderrechte eingeräumt werden."
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • Ach, da passt das gerade von mir eröffnete Thema ja wie Faust auf Auge ...

      www1.wdr.de/nachrichten/ruhrge…ndert-carsharing-100.html

      Hier im Ruhrpott macht's jede Kommune anders (was ja schon schlimm genug ist) - aber die meisten schlicht gar nichts.
      Die paar Euro Einnahmen aus Parkgebühren von e-Autos sind offenbar wesentlich wichtiger
      als alle Innenstadt-Schadstoffdiskussionen zusammengenommen.
      Man mag nur staunen ... oder resignieren.
      Ciao, Gerd
    • Neu

      Ich vermute mal, es geht darum, dass nach Ende des Ladevorganges der Stecker nicht gezogen wurde und das Fahrzeug weiter verbunden blieb. Bei Zeittarifen läuft der Zähler natürlich weiter.
      Da hat schon so mancher üble Erfahrungen gemacht.
      Gruß,
      Burkhard
      e-Golf bestellt 17.07.17 . Produktionsbeginn 41.Woche. 12.10. fertig,
      17.10. buchbar. Abgeholt 26.10.17 in der Autostadt. Staatliche Prämie am
      18.11.17 erhalten.
      Deep Black, Code=V53DC29U
      Wallbox Keba P30 c-Serie mit RFID + IFEU Ladebox (Phoenix Contact). PV E3DC S10, 7kWp, 9,2kwh Speicher, SolarCharge
      VCDS, VCP und OBD11
    • Neu

      Nun ist das bei dieser Ladesäule so, dass man bisher dort noch für 5 € per Giro-/ oder Kreditkarte bezahlen kann oder z.B. mit der Maingaukarte. Die hat ja eh einen Zeittarif, da ist es ja sowieso so. Und bei der AdHoc-Zahlung kann ich mir nicht vorstellen, dass da nachgefordert wird. Aber vielleicht gilt das für ander Roamingpartner, wie NewMotion z.B., die haben ja so komische Zeit+Verbrauchstarife.
      Es grüßt Martin vom westlichen Ende des Bodensee.
      ---
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