Elektro ist demnächst out, Wasserstoff ist die Zukunft.

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    • Nach einiger Recherche im Internet (und einigen Threads hier im Forum) bleibe ich dabei: Wasserstoff ist keine Alternative! Weder für kleine noch für große Fahrzeuge. Die Effizienz ist nur 1/2 so groß wie beim Elektro-Antrieb. Eine anschauliche Grafik findet man hier: manager-magazin.de/unternehmen…bild-1181147-1220633.html und hier:
      manager-magazin.de/unternehmen…rgiebilanz-a-1181147.html
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • mobafan schrieb:

      Im PKW-Segment halte ich H2 mittlerweile für eine Fehlentwicklung. Es hätte seine Chancen gehabt, wenn die Hersteller vor 20 Jahren drangeblieben wären. Damals wurden die Projekte aber durchgängig eingestellt und auf Verbrennungsmotoren gesetzt. Heute ist die Batterie- und Ladetechnik schon viel zu weit fortgeschritten, da ist im Leichtverkehr (PKW, Kleintransporter) und Nahverkehr (Stadtbusse, leichte LKW im regionalen Verteilerverkehr) der Zug abgefahren. Und das ist auch gut so.
      Das sehe ich noch nicht so. Die Ladetechnik ist für Eigenheimbesitzer (bzw. Stellplatzbesitzer) vielleicht ok (wobei da viele in Tiefgaragen auch nette Diskussionen mit den Mitmietern führen dürfen). Aber für die vielen Laternen und Straßenparker eben nicht. Und seien wir mal ehrlich: Wenn die Wasserstoff/Brennstoffzellentechnik auf dem Preisniveaus eines BEVs zu haben wäre, aber das Tanken und die Reichweite der eines Diesels nahe kommt, warum dann als Straßenparker kein Wasserstoffauto kaufen? Dann würden auch die Tankstellen (und die dahinter liegenden Mineralölkonzerne) entsprechend nachrüsten.

      Die Brennstoffzelle hat durchaus signifikante Vorteile. Man hat ja beim AMS Bericht gesehen, das der Wasserstoff-Kia (?) den Tesla problemlos geschlagen hätte, wenn die Ladeinfrastruktur entsprechend gewesen wäre.
      Aber derzeit ist die Technik einfach noch zu teuer. Und natürlich ist die Wasserstofferzeugung via Strom suboptimal (aber es gibt ja eben auch andere Kriterien). Interessant sind da die Wasserstoff-Hybride.

      Aber dem Verkäufer sollten mal jemand erklären, das Wasserstoff und elektrisches Fahren kein Widerspruch sind :D
      eGolf
      - bestellt KW51/2017; LT KW48/2018
    • Wenn VW 2022 beim Neo die Reichweite tatsächlich auf 800km bringt, dann ist Wasserstoff kein Thema mehr, da liegen die Reichweiten bei max. 500km.
      Was die Laternenparker angeht, bin ich noch immer der Meinung, dass induktives Laden die optimalste Lösung ist. Da braucht man nicht mal eine Laterne. Ja, ich weiß, die Energieübertragung hat nur eine Effiziens von 80%.

      Gruß,
      Burkahrd
      e-Golf bestellt 17.07.17 . Produktionsbeginn 41.Woche. 12.10. fertig,
      17.10. buchbar. Abgeholt 26.10.17 in der Autostadt. Staatliche Prämie am
      18.11.17 erhalten.
      Deep Black, Code=V53DC29U
      Wallbox Keba P30 c-Serie mit RFID + IFEU Ladebox (Phoenix Contact). PV E3DC S10, 7kWp, 9,2kwh Speicher, SolarCharge
      VCDS, VCP und OBD11
    • Ich argumentiere übrigens gern mal mit der Zahl der Länder, die mittlerweile ein Zulassungsverbot für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren beschlossen haben. Daran passen die Autobauer nun ihre Strategien an, wie z. B. am Dienstag von VW zu vernehmen war. Nun müssten den Werkstattverantwortlichen und Händlern eigentlich die Ohren klingeln und Überlegungen anstellen, wie sie sich ihre Zukunft vorstellen - ohne Diesel und Benzin.
      Viele Grüße
      Norbert
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      seit 09/2015 mit dem 190er elektrisch "golfend"
      Teilnehmer an den e-Golf-Treffen in
      Moers und Hann. Münden
    • Glaube eine Batterie gepufferte 350kW Ladestation, 800V, ist wohl immer noch billiger als eine Wasserstoff - Tankstelle, oder?
      Und vom Wirkungsgrad auch noch besser als Wasserstoff.

      Wie lange dauert es eigentlich ein Auto mit Wasserstoff zu tanken?
      Gruß, Bernd
      -----------------------------------------------
      E-Golf (300) seit 08.06.2017, Passat Variant GTE seit 06.02.2017
      PV 18kWp und Batterie BMZ 2×9kWh+Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Beruflich im Elektronik-Bereich tätig, siehe Profil.
    • Ok, also "wenige Minuten"

      Bauen die denn dann zusätzliche Windräder? Weil es nur dann echter grüner Strom ist.
      Wenn man allerdings nur die nicht benötigte Überproduktion bei vorhandenen Windrädern abfängt, ist es auch noch grüner Strom.
      Gruß, Bernd
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      E-Golf (300) seit 08.06.2017, Passat Variant GTE seit 06.02.2017
      PV 18kWp und Batterie BMZ 2×9kWh+Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Beruflich im Elektronik-Bereich tätig, siehe Profil.
    • Die ersten zwei, drei Autos tanken schnell Wasserstoff. Der nächste wartet dann ne ganze weile bis der Wasserstoff wieder komprimiert ist und es weiter gehen kann. Die Aufwände für Herstellung, Transport und Lagerung sind extrem. Der schlechte Wirkungsgrad wurde schon genannt. Und nen Akku braucht man trotzdem im Auto, da die Brennstoffzelle nicht direuan den Antrieb gehen kann.

      Ja, sicher besser als ein klassischer Verbrenner, abet keine Alternative für PKW.
      Gruß, Daniel

      Unser Blog zur Elektromobilität, e-Golf und Ioniq: 1.21-gigawatt.net

      Immer einen Besuch wert, jeden 1. Samstag im Monat: Elektro-Stammtisch OWL
    • Wie lange würde wohl Wasserstoff aus überschüssigem Öko-Strom produziert? Richtig. So lange wie Angebot und Nachfrage übereinstimmen. Wenn aber der Bedarf höher ist, dann werden munter die Braunkohlekraftwerke hochgefahren.

      Und was die Verbreitung von e-Autos betrifft: Wenn nur alle, die über eine eigene Garage mit Stromanschluss verfügen, ein e-Auto kaufen würden, wenn alle, die ein für eine PV-Anlage geeignetes Dach haben eine PV drauf setzen würden, dann könnten die Laternenparker weiter Verbrenner fahren und uns allen wäre trotzdem geholfen.

      Wir gehen unsere Probleme immer von Worst Case aus an.
      Gruß Rainer

      Teilnehmer 1., 2. und 3. e-Golf Treffen und wir sehen uns beim 4.

      e-Golf 190 von 01.2015 Verbrauch ab Steckdose bisher
    • Elektromobilitaet schrieb:

      Bauen die denn dann zusätzliche Windräder? Weil es nur dann echter grüner Strom ist.
      Wenn man allerdings nur die nicht benötigte Überproduktion bei vorhandenen Windrädern abfängt, ist es auch noch grüner Strom.
      Windräder gibt es in der Region genug. Es wäre natürlich schön, wenn nur die Über- und nicht die gesamte Produktion abgefangen wird.

      DaftWully schrieb:

      Wie lange würde wohl Wasserstoff aus überschüssigem Öko-Strom produziert? Richtig. So lange wie Angebot und Nachfrage übereinstimmen. Wenn aber der Bedarf höher ist, dann werden munter die Braunkohlekraftwerke hochgefahren.
      Da oben gibt es ja keine Braunkohlekraftwerke, aber auf ganz Deutschland bezogen kann ich mir gut vorstellen, dass die Betreiber der konventionellen Kraftwerke daran interessiert sind. Industriestrom ist ja meist eh kein EE-Strom.
      Gruß Hendrik

      Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)

    • Ich bin die letzten 2 Jahre viel Wasserstoff PKW gefahren und finde es eine tolle Sache. So langsam passt auch die Infrastruktur, für mich wäre es jetzt von den Tankstellen her fast schon perfekt, eine in der Nähe vom Arbeitsplatz, eine zuhause.
      Für mich wäre es jetzt auf jeden Fall eine Alternative...
      Am 7.12.17 bestellt, voraussichtliche Abholung in KW22 -> KW46 -> KW43. (Seit 10.09. Mietwagen vom :-D) Wurde in KW42/43 gebaut und soll demnächst zum Händler kommen... -> 14.11.2018 angekommen, beim Abladen kaputt gemacht, aber am 19.11. hatte ich ihn dann endlich ;)
    • mobafan schrieb:


      Heute ist die Batterie- und Ladetechnik schon viel zu weit fortgeschritten, da ist im Leichtverkehr (PKW, Kleintransporter) und Nahverkehr (Stadtbusse, leichte LKW im regionalen Verteilerverkehr) der Zug abgefahren. Und das ist auch gut so.
      Wobei der hier zitierte Zug inzwischen tatsächlich schon mit Wasserstoff fahren kann, um nicht elektrifizierte Streckenabschnitte zu bedienen (was ja auch zu deiner These mit Fern- und Schwerlastverkehr passt):

      ingenieur.de/technik/fachberei…regulaeren-linienbetrieb/
    • Marc512 schrieb:

      Ich bin die letzten 2 Jahre viel Wasserstoff PKW gefahren und finde es eine tolle Sache. So langsam passt auch die Infrastruktur, für mich wäre es jetzt von den Tankstellen her fast schon perfekt, eine in der Nähe vom Arbeitsplatz, eine zuhause.
      Eine Wasserstofftankstelle zuhause? Die würde ich gerne sehen!
      Es grüßt Martin vom westlichen Ende des Bodensee.
      ---
      e-Golf seit 01.03.18 und i-MiEV seit Juni 16.
      Erneuerbare-Energien-Fan und Kraftwerksbetreiber (3 PV-Anlagen mit insgesamt 22kWp)

      "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." (afrikanisches Sprichwort)
    • Also für mich ist Wasserstoff keine Alternative. Man braucht 3- bis 4- mal so viel Strom wie beim Elektroauto. Wenn es genug Elektroautos gibt mit passender Steuerung und Tarifen, gibt es auch keinen "überflüssigen" Strom mehr aus Windkraft und Solarenergie.

      Leute die daheim nicht laden können, werden dann kein Problem mehr damit haben extern zu laden, wenn sie schnell laden können. 125 kW geben in 15 Minuten weniger als 200 km echte Reichweite, das reicht vmtl noch nicht ganz. Aber kommt langsam in die richtige Richtung. Wenn es genug Destination Charger gibt und die Autos mit 22 kW AC laden, dass man nach einem Einkaufsbummel, Arbeitstag oder über Nacht auch locker einen großen Akku voll bekommt, wird das Problem noch weniger.

      Ich glaube nicht dass jemand bereit ist dreimal so viel pro 100 km auszugeben nur um ein paar Minuten beim Laden bzw. Tanken zu sparen.

      Bleiben noch Nutzfahrzeuge. Da bin ich nicht tief genug drin, aber da werden die Speditionen einfach mal rechnen was sie günstiger kommt. Energiekosten spielen da schon eine sehr große Rolle. Da werden aktuell z.B. extra Umwege über andere Länder gefahren um billiger zu tanken. Ob die längere Standzeit pro Tag mehr kostet als die Energiekostenersparnis? Auch für LKW wird es wohl Schnellader geben, mit denen 500 km in einer Stunde geladen werden können. Wenn das ordentlich mit den Lenkzeiten und Pflichtpausen koordiniert wird, gibt es vielleicht außer der geringeren Zuladung wegen schwerem Akku kaum noch Gründe dagegen elektrisch zu fahren und keine dafür Energie und Geld zu verprassen um mit Wasserstoff zu fahren. Ich meine stellt euch das mal vor, die Diesel LKW entwickeln seit Jahren herum um mal noch ein oder zwei Prozent Sprit zu sparen und jetzt überlegt man ob man Wasserstoff statt Akku nehmen soll und erhöht den Verbrauch dadurch um 200 Prozent!

      Klar müsste für die LKW richtig was in die Elektro Infrastruktur investiert werden. Aber das müsste man für die Wasserstoffverteilung auch. Oder wenn er vor Ort hergestellt und komprimiert werden sollte, sogar ein Vielfaches davon.
    • MartinKH schrieb:

      Eine Wasserstofftankstelle zuhause? Die würde ich gerne sehen!
      Bist du kleinlich ;)
      Früher musste ich immer 40 km bis zur nächsten Wasserstofftankstelle fahren, jetzt nur noch 2 km, also quasi direkt vor der Haustüre...
      Am 7.12.17 bestellt, voraussichtliche Abholung in KW22 -> KW46 -> KW43. (Seit 10.09. Mietwagen vom :-D) Wurde in KW42/43 gebaut und soll demnächst zum Händler kommen... -> 14.11.2018 angekommen, beim Abladen kaputt gemacht, aber am 19.11. hatte ich ihn dann endlich ;)
    • Marc512 schrieb:

      MartinKH schrieb:

      Eine Wasserstofftankstelle zuhause? Die würde ich gerne sehen!
      Bist du kleinlich ;-)Früher musste ich immer 40 km bis zur nächsten Wasserstofftankstelle fahren, jetzt nur noch 2 km, also quasi direkt vor der Haustüre...
      Immerhin noch genug Abstand, falls es mal *bums* macht.
      Grüße,
      Tobias

      e-Golf MJ 2018 bestellt am 29.9.2017, Abholung in DD KW 3/2018 31.1.18;
      BAFA Zusage am 20.1.2018, BAFA Stufe 2 26.1.2018, BAFA Auszahlung 5.2.2018;
      Konfiguration: VDRWLSAH
    • Outsider64 schrieb:

      Auch für LKW wird es wohl Schnellader geben, mit denen 500 km in einer Stunde geladen werden können. Wenn das ordentlich mit den Lenkzeiten und Pflichtpausen koordiniert wird,
      Ein LKW muss innerhalb 40 Minuten 360km sicher nachladen können, d. h. auch im Winter und auf Steigungsstrecken, vollbeladen mit seinen 40 Tonnen.

      Wie habe ich das berechnet? 4,5h darf ein LKW maximal am Stück fahren, bevor 45 Minuten Pause gemacht werden muss (in der Zeit kann geladen werden, abzüglich ein paar Minuten für das Handling). Danach darf er wieder 4,5 Stunden lang fahren mit max. 80 km/h. 4,5 * 80 = 360km. Die Reichweite des Akkus muss unter diesen Bedingungen also für den schweren LKW im Fernverkehr 500km betragen. Ein ordentlicher Brocken - weswegen ich mit der heutigen Akkutechnologie davon ausgehe, dass das zu viel sein wird. Die Lösung könnten da eben PHEV sein - ein mittelgroßer Akku, der auch via CCS in den Pausen geladen werden kann für einen größeren Anteil der Strecke zzgl. H2-Tank und Brennstoffzelle, damit es für die 360km auch reicht. Das Ganze mit einer intelligenten Steuerung (z. B. Brennstoffzelle produziert erst dann Strom, wenn der Hauptakku einen Stand von 10% unterschreitet), schon fährt der LKW innerhalb der gesetzten Parameter maximal verbrauchsarm und günstig.
    • Für LKWs testet man doch auf der A5 mit einer kilometerlangen Oberleitung das aufladen während der Fahrt. Wenn nun die Oberleitung an starken Steigungen und in Gefällstrecken die Oberleitung installiert werde, kann man zugleich den Akku entlasten.

      Über den Sinn und Unsinn einer Oberleitung für LKWs auf der rechten Autobahnspur kann man streiten. Ist aber sehr wahrscheinlich wirtschaftlicher als Wasserstoff.
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 bekennender Schnarchlader > 80.000km

      e-Golf-Forum Treffen:
      1. am Bodensee 7.+ 8.10.16
      2. in Moers am 6.+ 7.10.17
      3. in Hann. Münden vom 27. - 30.09.18
      4. e-Golf-Treffen in 2019
    • Ich halte die Oberleitung für eine Totgeburt, die hat einfach zu viele Nachteile. Und sei es nur, dass Großraumtransporte dort nicht mehr fahren können oder statt der beiden rechten Spuren nun die beiden linken Spuren - und damit die Autobahn in voller Breite - in Beschlag nehmen, weil die Oberleitung für sie zu niedrig aufgehängt ist.

      Wenn überhaupt sehe ich die Stromschiene, die in Schweden getestet wird, als die bessere der beiden Lösungen an. Oder eben (mit höheren Verlusten) eine induktive Stromübertragung während der Fahrt.

      Wirklich glauben tue ich an keine der möglichen Lösungen.