Elektro ist demnächst out, Wasserstoff ist die Zukunft.

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    • mobafan schrieb:

      weswegen ich mit der heutigen Akkutechnologie davon ausgehe, dass das zu viel sein wird.
      Genau deswegen muß ja die Batterie-Forschung massiv unterstützt und vorangebracht werden. Klar ist, daß ein Elektromotor Strom braucht, und es im Prinzip darum geht, diesen zu speichern.
      Meine Überzeugung: es wird sich herausstellen, daß der Strom am günstigsten als Strom gespeichert wird und nicht als Wasserstoff, Wärme oder sonstwas und der dann, (energetisch) teuer, wieder in Strom zurückverwandelt werden muß. Ich denke, wenn hier in Deutschland über alle Ingenieur-Disziplinen hinweg eine fundierte Forschung und Entwicklung betrieben wird, wir die Scharte, die die Betrüger in Politik und Autokonzernen geschlagen haben, wieder auswetzen können und damit zugleich einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung der menschengemachten Umweltverschmutzung leisten. :s05:
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • Hm, Schwerlastransport elektrisch mit Oberleitungen, effizient mit kurzen Abständen zwischen den Containern/Aufliegern, auf festgelegten Strecken (die halt mit Oberleitungen ausgestattet sind), ich bin mir nicht sicher, aber ich habe das glaub schonmal irgendwo im Einsatz gesehen...

      Aber hauptsache das Rad nochmal neu erfinden, wo man die Bahn erfolgreich runtergewirtschaftet hat.
      Gruß, Daniel

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    • Wäre auch dafür, dass man die ganzen Fördergelder in den Bahnverkehr steckt. Schienennetz vervielfachen.
      Bei der Bahn gibt es das doch alles schon.
      Ansonsten halte ich Diesel-Hybride bei LKWs im Gegensatz zu PKWs doch noch sehr sinnvoll. Was die bergab an Bremsenergie rekuperieren könnten, ist schon eine Menge.
      Gruß, Bernd
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      E-Golf (300) seit 08.06.2017, Passat Variant GTE seit 06.02.2017
      PV 18kWp und Batterie BMZ 2×9kWh+Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Beruflich im Elektronik-Bereich tätig, siehe Profil.
    • Es gibt (Quelle: Focus) folgende Länder, die bereits beschlossen haben, ab wann sie die Zulassung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor untersagen wollen:

      2040: Bis zum Jahr 2040 wollen folgende Länder aus dem Verbrenner aussteigen: Frankreich, Großbritannien, Taiwan sowie der US-Bundesstaat Kalifornien, der mit über zwei Millionen Autoverkäufen größte US-Automarkt. Bei einigen Verboten heißt es allerdings zwischen den Zeilen lesen; so sieht etwa Großbritannien kein Verbot für Plug-In-Hybride vor (ein echtes Verbrenner-Verbot wäre das dann nicht) und ist auch synthetischen Kraftstoffen gegenüber offen.

      2030: Bereits ab dem Jahr 2030 sollen in folgenden Ländern keine Verbrenner mehr zugelassen werden: China, Island, Israel, Indien, Irland sowie in den Niederlanden.

      2025: Schon in sieben Jahren will nur Norwegen ganz auf E-Autos umschwenken. Die Stromer werden vom Staat massiv gefördert. Ein weiterer Vorteil Norwegens sind die geringen Stromkosten- sie sind ungefähr halb so hoch hoch wie in Deutschland.

      Die Autobauer müssen sich also JETZT entscheiden, auf welchen Antrieb sie in Zukunft setzen. Schließlich gibt es ja klare Vorgaben aus wichtigen Märkten (z.B. China). VW, Daimler, BMW & Co. sind gezwungen, sich den Vorgaben unterzuordnen. Täten sie es nicht, müssten sie vorsorglich Sozialpläne vorbereiten. Denn dann gingen wesentlich mehr Arbeitsplätze verloren als jetzt als Damoklesschwert beim Abschied vom Verbrenner an die Wand gemalt werden.

      Ich habe den Eindruck, dass die Unternehmen - wie jetzt von u.a. von VW verkündet - mit der Fokussierung auf den E-Antrieb das Richtige tun. Wer rechnen kann, wird Wasserstoff/Brennstoffzelle wegen mangelnder Effizienz und ökonomischen Nachteilen die Rote Karte zeigen. Ganz abgesehen davon, dass diese offenbar hochkomplizierte Technik auch nach rund 40 Jahre andauerndem Abgreifen von staatlicher Förderung zur Erforschung, Erprobung und Markteinführung noch immer in den Kinderschuhen zu stecken scheint.
      Viele Grüße
      Norbert
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      seit 09/2015 mit dem 190er elektrisch "golfend"
      Teilnehmer an den e-Golf-Treffen in
      Moers und Hann. Münden
    • e-Golf_70794 schrieb:

      2025: Schon in sieben Jahren will nur Norwegen ganz auf E-Autos umschwenken. Die Stromer werden vom Staat massiv gefördert. Ein weiterer Vorteil Norwegens sind die geringen Stromkosten- sie sind ungefähr halb so hoch hoch wie in Deutschland.
      Wenn ich mir mal die Zulassungen in Norwegen anschaue, sehe ich darin kein Problem.

      Von 7765 verkauften Golf (Stand 1. November) fahren 5482 mit Strom, 1032 mit Benzin, 898 mit Strom und Benzin und nur 353 mit Diesel.

      Auch sonst haben reine Benziner nur noch einen Marktanteil von 19%, der von mit Diesel betriebenen PKWs liegt bei 14%. Alles andere ist PHEV oder BEV.
      Gruß Hendrik

      Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)

    • e-Golf_70794 schrieb:

      Ganz abgesehen davon, dass diese offenbar hochkomplizierte Technik auch nach rund 40 Jahre andauerndem Abgreifen von staatlicher Förderung zur Erforschung, Erprobung und Markteinführung noch immer in den Kinderschuhen zu stecken scheint.
      Ganz genau! Und wenn man statt dessen den Aufwand in die Batterie-Forschung gesteckt hätte, dann wäre der Übergang von Verbrenner zu Elektro bestimmt viel früher und viel reibungsfreier in Schwung gekommen, sowohl für die Gesellschaft, was die Arbeitsplätze anbelangt, als auch die Auto-Konzerne. :klugorange:
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."