Die Elektrifizierung der Mobilität: Warum die Zukunft elektrisch fahren wird — und das schneller, als man denkt

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    • Die Elektrifizierung der Mobilität: Warum die Zukunft elektrisch fahren wird — und das schneller, als man denkt

      JimKnopf schrieb:

      Northbuddy schrieb:

      Für Wasserstoff spricht doch nur das schnellere Tanken mit der Reichweite.
      Mit der Reichweite ist relativ. Das höchste ist wohl zur Zeit 600km, da ist der ID. mit 550km ja nicht so weit weg. Ab 2022 will VW 800km anbieten. Wenn Wasserstoff nicht nachzieht wird es schon zum Nachteil.

      Gruß,
      Burkhard

      Theoretisch. Aber mit 140-150 auf der Autobahn ist Wasserstoff klar im Vorteil.... aber eben nur damit....
      VW eGolf (seit 12/2018) - BMW 530e (seit 4/2018)
    • Northbuddy schrieb:


      Theoretisch. Aber mit 140-150 auf der Autobahn ist Wasserstoff klar im Vorteil.... aber eben nur damit....
      Seit ich so ziemlich entschleunigt bin gehen mir solche "Vorteile" sowas von am Hintern vorbei ...
      Zumal ja der energetische Wirkungsgrad von der Quelle bis zur Straße schlicht unterirdisch ist ...
      De Bergische Jung Wolfgang
      WBL

      may the satisfied grin be with you

      Bremsen verschmutzt die Felgen.

      e-Golf300 seit 22.06.2018
      aktueller km-Stand: 39.434 km
      Verbrauch 16,5 kWh im Schnitt langfristig
      die blaue eLise
      Volkswagen Code VKDCJJS7
      Modell-Jahr 2018
      Außenfarbe Atlantic BlueMetallic
      Innenfarbe Puregrey/Titanschwarz/Schwarz/Perlgrau
    • Uwe @boschinger, ganz herzlichen Dank, dass Du diese tolle Zusammenstellung hier reingebracht hast. Leider habe ich sie erst heute Abend gelesen. Habe heute Morgen einem alten Bekannten erst eine ausführliche Erklärung geschrieben, warum e-Mobilität besser ist als alle andere Optionen. Ich hätte mir viel Tipperei sparen können ... Ich werde ihm jetzt noch den Link dazu schicken.
      Es grüßt Martin vom westlichen Ende des Bodensee.
      ---
      e-Golf seit 01.03.18 und i-MiEV seit Juni 16.
      Erneuerbare-Energien-Fan und Kraftwerksbetreiber (3 PV-Anlagen mit insgesamt 22kWp)

      "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." (afrikanisches Sprichwort)
    • E-auto2014 schrieb:

      Es ist auch klar zu erkennen, das wir Menschen nicht nur die Antriebsart wechseln müssen; wir müssen in allem auf mehr Nachhaltigkeit gehen.
      Und da ist jeder selbst gefragt und ein warten auf Wirtschaft und Politik ist da nicht angebracht!
      Ja wenn jeder selbst was dazu tun würde, könnte sehr viel erreicht werden. Aber das Konzept wird durch Gerüchte, Stammtischparolen und reißerische und falsche Berichte in den Medien halt völlig verwaschen. Die Masse der Menschen weiß ja garnicht was wirklich gut für die Umwelt ist und was nicht. Hartnäckig halten sich immer weiter Gegenargumente wie:

      - die Herstellung der Solarzellen kostet mehr Energie als sie in ihrer ganzen Lebensdauer einspielen können
      - mein Diesel braucht auch bei 180 nur knapp 6 Liter
      - die Akkus der Elektroautos brauchen seltene Erden
      - die Herstellung eines Elektroautos verschlingt mehr Energie als man damit sparen kann
      - wenn alle Elektroautos fahren würden, könnte man nirgends auf der Welt den Strom her bekommen
      - die Netze würden zusammen brechen und es gäbe keine Möglichkeit etwas dagegen zu tun
      - Nebenverbraucher wie Radio treiben den Spritverbrauch massiv hoch
      - 100 kg zusätzliche Ladung bedeuten 1 l/100km mehr Verbrauch
      - Elektromobilität ist noch schlimmer als Verbrenner wenn der Strom aus fossilen Brennstoffen kommt
      - Wasserstoff ist DIE Lösung, weil wir unbegrenzt viel Wasser haben
      - die Hersteller haben längst Lösungen in der Schublade, wollen diese aber nur verschwinden lassen um weiter Geld zu scheffeln
      - für die Rohstoffe der Elektroautos muss die Umwelt versaut werden und Kinder in Minen ausgebeutet und es gibt keine Möglichkeit das anders zu machen
      - ...

      Die Liste ließe sich ewig lang fortsetzen. Ich bin es langsam leid gegen diese Uninformiertheit und Lernresistenz anzukämpfen. Manche Leute wollen es auch einfach nicht verstehen. Man könnte meinen wir leben im Zeitalter der alternativen Fakten. Aber wahrscheinlich war es schon immer so, nur jetzt wo sich halt mal mehr ändert, gibt es mehr Diskussion.
    • Wenn wir uns zusammentun,
      wie lange brauchen wir, um zu jedem "Argument" hieb und stichfeste Gegenargumente zu schreiben?
      Dann würde ich es binnen weniger Tage druckfertig als PDF aufbereitet hochladen.
      De Bergische Jung Wolfgang
      WBL

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      Bremsen verschmutzt die Felgen.

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      aktueller km-Stand: 39.434 km
      Verbrauch 16,5 kWh im Schnitt langfristig
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    • Sowas hab ich auch schon mal überlegt. Aber das sind halt derart viele Punkte, dass daraus ein ganzes Buch entstünde wenn man alle Aspekte betrachten würde. Wer schreibt dieses Buch? Und wer liest es dann? Außerdem würden Infos darin extrem schnell überholt werden. Zum Beispiel das Thema Ladeleistung, Ladegeschwindigkeit, Akkugröße, Ladeinfrasteuktur, Anbieter, Abrechnungsmodelle, ...

      Das Thema Elektromobilität bedarf doch schon recht viel Zeitaufwand, wenn man die Zusammenhänge verstehen will. Und dabei gehe ich jetzt von mir aus, mit erst mal relativ breit aufgestelltem technischen Basiswissen, was den meisten Leuten auch fehlt.

      Wenn man so ein Buch schreiben würde, müsste man vielleicht zusätzlich zu den präzisen technischen Erklärungen auch etwas bildlicher werden, um den Leuten die Grundlagen klarzumachen wovon die Rede ist wenn man von Energie, Leistung, kW, kWp, kWh, Ampere, Volt, Strom, Spannung etc redet. Vergleiche anstellen wie "wenn der Elektroherd mit 11 kW das Netz nicht überlastet, warum sollte das mit den E-Autos dann ein Problem sein? Spannung kann man schön als Druck in der Wasserleitung veranschaulichen. Er ist da, wenn der Hahn zu ist fließt aber kein Wasser. Wenn man auf macht, kommt mehr raus wenn der Druck (=Spannung) größer ist. Die Menge an Wasser was pro Sekunde fließt entspricht dann dem Strom.
    • WBL schrieb:

      Wenn wir uns zusammentun,
      wie lange brauchen wir, um zu jedem "Argument" hieb und stichfeste Gegenargumente zu schreiben?
      Leider gibt es viel zu viele Menschen, die sich von Fakten nicht beirren lassen. Sogar bis in höchste (Präsidenten-) Ämter hinein.
      Gruß, Karsten

      seit 30.11.2018 elektrisch unterwegs :D
      Und das Grinsen hört nicht auf... noch nicht mal, wenn ich grad nicht drin sitze.
    • Was ich vor kurzem auch erst gelernt habe ist, dass für die Erzeugung des Wasserstoff in dem notwendigen Katalysator, sowie in der Brennstoffzelle Platin verwendet wird.
      Ein Edelmetall, das 200 mal seltener ist als die seltenen Erden für den Akku.

      Somit könnten alle gar nicht mit Wasserstoff fahren....

      Zitat :

      Eine Brennstoffzelle besteht aus Elektroden, die durch einen Elektrolyten (Ionenleiter) voneinander getrennt sind. Der Elektrolyt kann aus einer semipermeablenMembran bestehen, die nur für eine Ionensorte, z. B. Protonen, durchlässig ist.
      Die Elektrodenplatten/Bipolarplatten bestehen meist aus Metall oder Kohlenstoff, z. B. aus einem Kohlenstofffilz. Sie sind mit einem Katalysator beschichtet, zum Beispiel mit Platin oder mit Palladium. Als Elektrolyten können beispielsweise gelöste Laugen oder Säuren, Alkalicarbonatschmelzen, Keramiken oder Membranendienen.

      Quelle :wikipedia

      noch ein Zitat :

      31.08.2017
      Innovation & Forschung

      Neuer Katalysator macht Wasserstoff billiger

      Wasserstoff als möglicher Energieträger der Zukunft hat einen Nachteil: Die Herstellung ist bislang energieaufwendig und kostspielig. US-Wissenschaftler versprechen nun Abhilfe. Sie haben einen preiswerten Katalysator entwickelt, der die Effektivität der Elektrolyse, also der Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff mit Hilfe von Strom drastisch verbessert und verbilligt. Denn bisher gebräuchliche Katalysatoren enthalten Edelmetalle wie Platin und sind daher entsprechend teuer.

      Quelle: umweltdialog.de/de/wirtschaft/…-Wasserstoff-billiger.php
      Gruß
      Uwe
    • boschinger schrieb:

      Was ich vor kurzem auch erst gelernt habe ist, dass für die Erzeugung des Wasserstoff in dem notwendigen Katalysator, sowie in der Brennstoffzelle Platin verwendet wird.
      Ein Edelmetall, das 200 mal seltener ist als die seltenen Erden für den Akku.

      Somit könnten alle gar nicht mit Wasserstoff fahren....

      Zitat :

      Eine Brennstoffzelle besteht aus Elektroden, die durch einen Elektrolyten (Ionenleiter) voneinander getrennt sind. Der Elektrolyt kann aus einer semipermeablenMembran bestehen, die nur für eine Ionensorte, z. B. Protonen, durchlässig ist.
      Die Elektrodenplatten/Bipolarplatten bestehen meist aus Metall oder Kohlenstoff, z. B. aus einem Kohlenstofffilz. Sie sind mit einem Katalysator beschichtet, zum Beispiel mit Platin oder mit Palladium. Als Elektrolyten können beispielsweise gelöste Laugen oder Säuren, Alkalicarbonatschmelzen, Keramiken oder Membranendienen.

      Quelle :wikipedia

      noch ein Zitat :

      31.08.2017
      Innovation & Forschung

      Neuer Katalysator macht Wasserstoff billiger

      Wasserstoff als möglicher Energieträger der Zukunft hat einen Nachteil: Die Herstellung ist bislang energieaufwendig und kostspielig. US-Wissenschaftler versprechen nun Abhilfe. Sie haben einen preiswerten Katalysator entwickelt, der die Effektivität der Elektrolyse, also der Zerlegung von Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff mit Hilfe von Strom drastisch verbessert und verbilligt. Denn bisher gebräuchliche Katalysatoren enthalten Edelmetalle wie Platin und sind daher entsprechend teuer.

      Quelle: umweltdialog.de/de/wirtschaft/…-Wasserstoff-billiger.php
      ja dazu kommt noch der Verschleiß an der Brennstoffzell, die halten nicht ewig!
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 89.000km
    • boschinger schrieb:

      Was ich vor kurzem auch erst gelernt habe ist, dass für die Erzeugung des Wasserstoff in dem notwendigen Katalysator, sowie in der Brennstoffzelle Platin verwendet wird.
      Ein Edelmetall, das 200 mal seltener ist als die seltenen Erden für den Akku.

      Somit könnten alle gar nicht mit Wasserstoff fahren....
      Und auch da ist die Entwicklung im Fluss ...

      "Prognosen sind schwierig, vor allem wenn sie die Zukunft betreffen" Mark Twain (?)

      Die komplexe Thematik begünstigt es, sich genau das herauszusuchen, was die eigene Meinung oder Voreinstellung bestätigt.

      Und das gilt für alle -
      Gegner und Befürworter (von was auch immer) / Ideologen / ewig Gestrige / Leugner / Ökos / haste-nicht-gesehen ...

      Schwierige Zeiten, aber eben auch spannende Zeit - gerade weil die Welt nicht schwarz/weiß ist ;)
      Ciao, Gerd
    • boschinger schrieb:

      Die Argumente gegen die Elektromobilät kennen wir sicher alle zu genüge ^^ auch die vielen Argumte dafür 8)

      Am besten zeigt man mit seinem eAuto, dass es ganz einfach funktioniert :thumbup:
      Da sagst Du was - das ist mir auch wichtiger als alle ideologischen Diskussionen,
      und das antworte ich auch jedem der mich auf's e-Auto anspricht ;)

      Was die Zukunft bringt, weiß ich eh' nicht - im Moment ist das e-Auto
      für uns aber ein ausgesprochen unkompliziertes und angenehmes Fahrzeug.
      Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
      Ciao, Gerd
    • E-auto2014 schrieb:

      Und wenn es dann noch so ein unauffälliger e-Golf ist stauen die Passanten bei laden des e-Golfs bei Aldi und Co nicht schlecht, wenn man erzählt das der schon 4 Jahre ohne Probleme seine über 80.000 km gemacht hat.
      Ja, auch das ein wichtiger Punkt, speziell was den e-Golf angeht -
      ich antworte dann auch gerne:
      "alle reden über praxistaugliche e-Autos, dabei gibt es sie seit langem - man muss sie nur kaufen" ;)
      Klar, das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit, aber es reicht um echtes Interesse zu wecken.
      Ciao, Gerd
    • boschinger schrieb:

      Wasserstoff-Brennstoffzellen sind energetisch und ökonomisch derzeit nicht sinnvoll,
      Ja genau, und gestern in der SWR 1 Leute Sendung erzählt unser Baden-Württembergische Verkehrsminister Hermann, daß er, und Ministerpräsident Kretschmann, jetzt ein "dickes" Wasserstoff-Hybrid (also Wasserstoff-Antrieb + Batterie-elektrisch) Fahrzeug von MB fahren und erklärt, das sei die Zukunft. Der Wasserstoff würde mit Hilfe von regenerativen Energien erzeugt. Ich fasse es nicht!!! :cursing: :s24:
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."