Ende der Autobahn Raserei

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    • § 18 Abs. 5 Satz 2 StVO

      DeJure schrieb:


      (5) 1Auf Autobahnen darf innerhalb geschlossener Ortschaften schneller als 50 km/h gefahren werden. 2Auf
      ihnen sowie außerhalb geschlossener Ortschaften auf Kraftfahrstraßen
      mit Fahrbahnen für eine Richtung, die durch Mittelstreifen oder sonstige
      bauliche Einrichtungen getrennt sind, beträgt die zulässige
      Höchstgeschwindigkeit auch unter günstigsten Umständen

      1. für


      a) Kraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 t, ausgenommen Personenkraftwagen,


      b) Personenkraftwagen mit Anhänger, Lastkraftwagen mit Anhänger, Wohnmobile mit Anhänger und Zugmaschinen mit Anhänger sowie


      c) Kraftomnibusse ohne Anhänger oder mit Gepäckanhänger


      80 km/h,
      Grüße,
      Tobias

      e-Golf MJ 2018 bestellt am 29.9.2017, Abholung in DD KW 3/2018 31.1.18;
      BAFA Zusage am 20.1.2018, BAFA Stufe 2 26.1.2018, BAFA Auszahlung 5.2.2018;
      Konfiguration: VDRWLSAH
    • Ja, das Gefühl habe ich auch, mein 190er hat im Eco+ (angeblich 95km/h, laut GPS gerade mal 90km/h) regelmässig Lichthupe bekommen, wenn die LKWs von hinten kamen......
      VG Andreas
      #soulelectrified
      e-Golf 190 grau von 30.10.2014 bis 24.10.2017: 60.860 km
      e-Golf 300 weiss-grau 23.10.2017 bis 26.10.2018: 19.177 km
      e-Golf 225 blau 26.10.2018: 11000km
      Zoe blau ZE40 25.05.2019: 2000km

    • tstr schrieb:

      -Bernhard- schrieb:

      LKW´s die keine 90 schaffen haben auf der BAB nichts zu suchen. (Sondererlaubnis nachts ausgenommen)
      Also alle?
      Das Tempolimit für LKW beträgt 80km/h auf Autobahnen. Die Tachos von LKW sind geeicht, also fahren die maximal 85, sodass sie gerade nicht geblitzt werden können.
      90km/h fahren nur die alten LKW (und ein paar Experten aus den Nachbarländern), denn eine Limitierung auf 85 km/h spart dem Spediteur viele Euronen für Kraftstoff. :klugorange:

      Der Zweck eines Tempolimits für die Umwelt halte ich auch eher für begrenzt, denn es gibt schon auf fast allen Autobahnen Tempolimits. Viel zweckmäßiger erachte ich da eine Erhöhung des Kraftstoffpreises. Als der Sprit im Spätsommer so teuer war fuhr keiner mehr als 120km/h. Das war mir im e-Golf fast schon wieder zu langsam :rofl:
      Meine Beobachtung auf Autobahnen und Schnellstraßen ist: Stelle ich ACC auf 85 oder 90 km/h ein, fahren mir die Lastwagen immer weg. Erst wenn ich den Tempomaten auf 100 km/h einstelle, hängt sich das Auto zuverlässig an den Laster dran.

      "Ein paar Experten aus den Nachbarländern" halte ich für eine Untertreibung. Ich glaube, dass aus Kostenersparnisgründen die Mehrzahl der Lkw auf den Langstrecken nicht mehr mit einem deutschen Kennzeichen (und deshalb zu schnell?) unterwegs ist. Time is money.
      Viele Grüße
      Norbert
      _________________________________________________
      09/2015 - 01/2019 e-Golf 190 | 01/2019 - Hyundai Kona e


    • e-Golf_70794 schrieb:

      Meine Beobachtung auf Autobahnen und Schnellstraßen ist: Stelle ich ACC auf 85 oder 90 km/h ein, fahren mir die Lastwagen immer weg. Erst wenn ich den Tempomaten auf 100 km/h einstelle, hängt sich das Auto zuverlässig an den Laster dran.
      Yep. Genauso erlebte ich das auch. Am Anfang bin ich im Sommer immer ECO+ gefahren und da gehen maximal 95km/h. Inzwischen nur noch Eco und dann 100 oder 110 eingestellt.
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • JoeB schrieb:

      ...das Entscheidet aber doch keine Nachrichtenagentur ;)
      Unser Verkehrsminister hat angekündigt, dass es so etwas nicht geben wird, ....also müssen wir damit rechnen dass es in 36 Monaten soweit ist! :dash:
      Jetzt habe ich auf den ersten Blick "Verbrennungsminister" gelesen....
      Lg,

      Lothar
      --------

      seit 10.04.2018 stolzer Besitzer eines e-Golf 300 Oryxweiß
      angekreuzt: alles bis auf Leder und DynAudio, 5 Jahre Garantie / 150.000 km
      bestellt: 30.11.2017
      Ladekarten/Apps: VW (Smatrics), EMC / LinzAG / ELLA, Maingau, Plugsurfin, ENEL
      FIN erhalten und Car-Net registriert: 03.04.2018
      e-Golf angemeldet und S(trom)-Kennzeichentafeln beantragt: 05.04.2018
    • Rainer, selten einen so guten Kommentar zum Thema Tempolimit gelesen.

      Dazu fällt mir noch ein Vergleich ein: Der Amerikaner wird beim Thema Waffenbesitz irrational, der Deutsche beim (drohenden) Tempolimit auf der Autobahn. Und in beiden Fällen gibt es eine mächtige Lobby zur Verteidigung der "Freiheit". :patsch:
      Viele Grüße
      Norbert
      _________________________________________________
      09/2015 - 01/2019 e-Golf 190 | 01/2019 - Hyundai Kona e


    • DaftWully schrieb:

      Hier mal ein richtig guter Beitrag zur Tempolimitdiskussion weil er einen ganz wichtigen Aspekt beleuchtet: der (Irr)Glaube an die eigenen Fähigkeiten.

      spon.de/afpdB
      Mit DEM Argument kann man wirklich alles Verbieten.

      Nehmen wir doch mal Radfahren. Es scheint eine nicht geringe Zahl von Radfahrern zu geben, die sind mit roten Ampeln (und Verkehrsregeln im allgemeinen) schlicht überfordert. Wir sollten konsequenterweise Radfahren verbieten - da überschätzen sich zu viele.

      Skifahren? Und eigentlich Sport generell - wie viele Verletzungen verhindern könnten! Und sowieso: Das Bett und Sofa.... wieviele bei dessen Benutzung sterben!

      Was machen die anderen Länder wie Schweizer und Österreicher eigentlich falsch? Bezogen auf die Einwohnerzahl haben die trotz 120km/h Limit vergleichbare Todeszahlen auf der Autobahn. Auch mit 120km/h noch überfordert?

      Ok, das ist ziemlich makaber. Aber zur Wahrheit des Problems gehört eben auch, das viele, die auch langsamer fahren (was ok ist), sich schlicht nicht an Regeln halten (Blinken, rückwärtigen Verkehr beachten, Rechtsfahrgebot). Generell: Ich habe den Eindruck das für immer mehr FahrerInnen das Auto fahren zur Nebensache wird. Da wird telefoniert, gechattet, gegessen und wer weiß was gemacht - nur nicht Auto gefahren.
      Mein Klassiker: Ich fahre mehrere Kilometer (mit angemessenem Abstand) hinter einem Kleinwagen auf der linken Spur hinterher. Vorne alles frei, einscheren wäre kein Problem. Lichthupe, keine Reaktion. Dann plötzlich: Eine Kopfbewegung und fast ein Lenkrad-Verreißen nach rechts. Man hat wohl in den Spiegel geschaut und sich erschrocken, das ein Auto hinter einem war. Kommt leider tatsächlich immer wieder vor.

      Und dann möchte ich gerne die Verkehrstoten wg. "überhöhter Geschwindkeit" aufgeschlüsselt haben. Nach LKW, Bus und Geschwindkeitsbereich. Unangepasst sind 100km/h bei Starkregen nämlich genauso wie 200km/h bei dichten Verkehr.

      Und zur CO2 Einsparung würde ich auch gerne mehr Details wissen: Woher stammt und worauf basiert eigentlich die Statistik, wieviele Strecke mit welchem Verbrauch mit signifikant über 130 km/h im Vergleich zum Rest gefahren wird? Das der Verbrauch mit der Geschwindkeit steigt ist klar, aber woher stammt die Quantifizierung der Einsparung?

      Noch eine Kleine Anmerkung zum letzten Absatz in dem Kommentar:

      Michail Hengstenberg (SPON) schrieb:

      Das Fest für die Sinne wartet dann in jeder Kurve: Mit dem Auto verschmelzen, seine Nick- und Neigebewegungen nachempfinden als sei es der eigene Körper, sich herantasten an die Haftungsgrenze der Reifen bis man sie förmlich spüren kann wie die Nervenenden in den Fingerspitzen, kurz: Das Auto bei der größtmöglichen Kurvengeschwindigkeit so filigran auszubalancieren, dass es nicht abfliegt - das fordert und beglückt den Könner.
      Ich habe den Eindruck, das diese "Könner" sich zumeist auf der Landstraße in den Tod fahren und eben nicht auf der Autobahn. Liebe Presse: Bitte weniger Kommentieren, weniger Stimmung, mehr Fakten. Täte allen gut.
      VW eGolf (seit 12/2018) - BMW 530e (seit 4/2018)
    • Deiner Argumentation zur Folge ist es völlig in Ordnung, wenn ein Fahrer/Fahrerin mit Höchsttempo einen Kleinwagen schreddert, weil dieser Fahrer/Fahrerin nicht mit der nötigen Aufmerksamkeit unterwegs war.

      Kann man so sehen, muss man aber nicht.
      Gruß Rainer

      Teilnehmer 1., 2. und 3. e-Golf Treffen und wir sehen uns hier



      e-Golf 190 von 01.2015 bis 03.2019 Verbrauch ab Steckdose
    • Das Kernproblem ist die Differenz der gefahrenen Geschwindigkeiten. Und weil da keiner der "unfehlbaren" auf der Autobahn entsprechend dem in der STVO verankerten Grundsatz stets Rücksicht auf den "schwächeren" zu nehmen, verhält, ist und bleibt das Tempollimit die einzige vernüftige Lösung. Das Ausland zeigt doch wie gut das funktioniert.

      Gruß,
      Lifli
      Es ist besser, schweigend für einen Idiot gehalten zu werden, als den Mund aufzumachen und zu beweisen, das man einer ist !
    • Das hat ja vielleicht auch andere Gründe.

      Man kann es drehen und wenden wie man möchte, mir ist noch kein einziges Vernunftsargument gegen ein Tempolimit begegnet.
      Das liegt meiner Meinung nach daran, das es keins gibt.

      Gruß,
      Lifli
      Es ist besser, schweigend für einen Idiot gehalten zu werden, als den Mund aufzumachen und zu beweisen, das man einer ist !
    • e-Golf_70794 schrieb:

      Northbuddy schrieb:

      Im Ausland sind die Todeszahlen trotz Tempolimit vergleichbar oder sogar höher!
      Quelle(n)?
      Mal kurz gegoogelt

      Österreich vs. Deutschland 2017:

      Österreich: 56 Tote auf der Autobahn bei 1.700 Autobahnkilometern und 8,77 Mio. Einwohnern
      Deutschland: 409 Tote auf der Autobahn bei 12.900 Autobahnkilometern und 82,79 Mio. Einwohnern

      Auf 1.000 Autobahnkilometer: 32,9 Tote (Österreich) zu 31.7 Tote (Deutschland)
      Auf 100.000 Einwohner: 0,067 Tote (Österreich) zu 0,049 Tote (Deutschland)

      Bei Vergleichen der ETSC auf Mrd. Kilometer liegt Deutschland im Mittelfeld und gleichauf mit Norwegen, knapp hinter Österreich, Schweiz, etc. aber deutlich vor Spanien, Belgien oder Italien.
      VW eGolf (seit 12/2018) - BMW 530e (seit 4/2018)