Ende der Autobahn Raserei

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    • Ich hatte beim e-Golf und beim Model 3 schon das Problem, dass die Totwinkelwarner bei Fahrzeugen mit erheblich höheren Geschwindigkeiten, als ich selbst gefahren bin, versagt haben. Nur meine behutsame Art, die Spur zu wechseln, hat Schlimmeres verhindert. Ich konnte die Fahrzeuge vor Einleitung des Spurwechsels nicht im Rückspiegel erkennen.
      e-Golf MJ2018 vom 25.04.18 bis 18.02.19 - 13.000 km
      Tesla Model 3 AWD ab dem 19.02.19 - 4.071 km
    • E-Wald schrieb:

      Also erst mal das technisch Machbare ausnützen.
      Das wird leider nicht ausreichen.
      Weil immer ein Mensch hinter dem Lenkrad sitzt.
      Es immer mehr werden und noch mehr von denen werden immer Älter.
      Es gibt heute einige die nicht in den Rückspiegel sehen, da nützt auch keine Technik, wenn von hinten ein Fahrzeug mit über 200 km/h angebrettert kommt.
      Die Schuldfrage spielt dann meistens keine Rolle mehr, wenn es bei den hohen Geschwindigkeitsunterschieden dann kracht.
      Und wenn dann noch jemand behauptet, die sind ein Rennen gefahren, ist das Mord. Siehe Urteil von Berlin.
      Und wenn geschrieben wird, mein Auto kann 280 km/h, dann macht man das auch mal.
      Man möchte ja gerne wissen ob der Wagen das auch (noch) schafft.
      Auch ich bin früher gerne sehr schnell gefahren und habe gedacht, warum fahren die alle so langsam und halten den Verkehr auf.
      Das ist heute anders. Ich lasse mir von den Linksfahrern nicht meine Geschwindigkeit vorschreiben.
      Sollen mich doch alle überholen auf der 3. Spur. Auch dadurch wird es dort über zig Kilometer ruhiger.
      Und merkwürdig, ich komme immer noch rechtzeitig an, wo ich hin möchte.
      Gruß Bernhard


    • Dann mach mal den Schulterblick im e-Golf :whistling:
      Im Model 3 sieht man nach hinten noch weniger :thumbdown:

      PS: Auf den bestimmt schon 1 Million Autobahnkilometer habe ich mir angewöhnt regelmässig den rückwärtigen Verkehr durch den mittleren Rückspiegel zu beobachten. Ungefähr 1/3 der Zeit. Das hilft gegen unnötiges Bremsen vor Überholmanövern.
      e-Golf MJ2018 vom 25.04.18 bis 18.02.19 - 13.000 km
      Tesla Model 3 AWD ab dem 19.02.19 - 4.071 km
    • E-Wald schrieb:

      ...
      Warum soll ich Schuld sein wenn der Fahrer auf der mittleren Spur in seiner Verträumtheit auf die linke ausschert und es "kracht" weil er meine Geschwindigkeit falsch eingeschätzt hat...
      Weil es nach der StVO und der daraus resultierenden Rechtsprechung einen Grundsatz der doppelten Sicherung gibt und man jederzeit mit dem Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer rechnen muss. Der Vertrauensgrundsatz, wonach man grundsätzlich auf das ordnungsgemäße Verhalten der anderen Vk-Teilnehmer vertrauen kann, unterliegt hier regelmäßig in jeder Instanz.
      Deshalb wird dir im Falle des Falles bei einer nachgewiesenen Geschwindigkeit jenseits der 130 km/h auch regelmäßig eine Mitschuld gegeben.
      Nett grüßend,
      Norman


      Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.


    • Stromsegler schrieb:

      Dann mach mal den Schulterblick im e-Golf :whistling:
      Im Model 3 sieht man nach hinten noch weniger :thumbdown:

      PS: Auf den bestimmt schon 1 Million Autobahnkilometer habe ich mir angewöhnt regelmässig den rückwärtigen Verkehr durch den mittleren Rückspiegel zu beobachten. Ungefähr 1/3 der Zeit. Das hilft gegen unnötiges Bremsen vor Überholmanövern.
      Ich nutze auch alle Möglichkeiten wie du. Ich hatte schon Autos bei denen die Sicht nach hinten schlechter war als beim EGolf. Ein Auto im Toten Winkel sieht man durch Kopfdrehung auch im EGolf. Eigentlich ist ein Rückspiegel vorsintflutlich. Eine Kameralösung als Rückspiegel ist schwierig durchzusetzen. (technisch eigentlich kein Problem)
      Grüße
      Andreas
    • Die Kamera erzeugt aber immer ein zweidimensionales Bild im Gegensatz zum dreidimensionalen eines Spiegels. Somit kann man im Spiegel auf den ersten Blick die Entfernung einschätzen, auf dem Display aber nicht, oder erst durch längeres hinsehen. Außerdem bin ich für Einfachheit und dagegen jeden Mist durch Technik und Elektronik zu verkomplizieren, teurer zu machen, fehleranfälliger, teurere Reparatur, ...
      Gruß,
      Stephan
    • Outsider64 schrieb:

      Somit kann man im Spiegel auf den ersten Blick die Entfernung einschätzen,
      Aha, darum steht das in vielen Aussenspiegeln in den USA.....
      "Things in this mirror are closer than they appear" :klugorange:
      VG Andreas
      #soulelectrified
      e-Golf 190 grau von 30.10.2014 bis 24.10.2017: 60.860 km
      e-Golf 300 weiss-grau 23.10.2017 bis 26.10.2018: 19.177 km
      e-Golf 225 blau 26.10.2018: 7000km

    • Outsider64 schrieb:

      Die Kamera erzeugt aber immer ein zweidimensionales Bild im Gegensatz zum dreidimensionalen eines Spiegels. Somit kann man im Spiegel auf den ersten Blick die Entfernung einschätzen, auf dem Display aber nicht, oder erst durch längeres hinsehen. Außerdem bin ich für Einfachheit und dagegen jeden Mist durch Technik und Elektronik zu verkomplizieren, teurer zu machen, fehleranfälliger, teurere Reparatur, ...
      Nicht wirklich. Dreidimensional erscheint das Bild erst unter einem bestimmten Abstand.
    • e-Golfer schrieb:

      Aha, darum steht das in vielen Aussenspiegeln in den USA.....
      Meist ist der rechte Außenspiegel (beim Linkslenker) konvex um die größere Entfernung des Spiegels vom (Fahrer)Auge zu kompensieren. Dadurch erscheinen die nachfolgenden Fahrzeuge kleiner. Manchmal ist auch zusätzlich der äußere Bereich des Spiegels auf der Fahrerseite etwas abgeknickt und auch konvex um das Sichtfeld zu vergrößern. :klugorange:
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mimikri () aus folgendem Grund: Grammatik

    • Neu

      Eine interessante Auswertung der wirklich gefahrenen Geschwindigkeiten auf deutschen Autobahnen.
      Interessant ist vor allem auch das Verhalten im Bereich von Geschwindigkeitsbegrenzungen.
      Es grüßt Martin vom westlichen Ende des Bodensee.
      ---
      e-Golf seit 01.03.18 und i-MiEV seit Juni 16.
      Erneuerbare-Energien-Fan und Kraftwerksbetreiber (3 PV-Anlagen mit insgesamt 22kWp)

      "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." (afrikanisches Sprichwort)
    • Neu

      ...und genau das ist dann das Ärgerliche: bei Tempolimit 60 und 80 mit min. 80 resp. 100, aber hinterher bei 130 Richtgeschwindigkeit mit 120 fahren. Das führt dann dazu, dass der, der sich an das erlaubte hält, auf den freien Strecken 160 fährt, nicht schneller vorankommt. Ist mir mehr als einmal passiert. Nur...der eine fährt gesetzeskonform 60-80-160 und der andere mehr als fragwürdige (gerade in Baustellen) 80-100-120. Rasen hat also 2 Facetten, und die werden gerne aus jweils der anderen Perspektive vermischt: Rasen in Baustellen und Rasen auf freier/nicht limitierter Strecke. Da gefällt mir das strikte Schweizer Modell, da hat für jeden etwas ;)
      Gruss Christian

      e-Golf 190 Probefahrer Aug+Sept 17
      e-Golf 300 seit April 18
      Sommer 13,2 kWh/100km, Winter 15,9 kWh/100km (jeweils Anzeige im Fahrzeug), im Mittel ab Ladedose inkl. Ladeverlusten 16,7 kWh/100km
    • Neu

      Gestern auch wieder erlebt, Mittelspurblockierer und raser zugleich. Auf der A3 mittlere Spur, über Kilometer, mit Geschwindigkeit zwischen 98 und 105 km ein Wuppertal unterwegs. Ich musste mehrfach rechts abbremsen um im 120er Bereich nicht zum Linksüberholer zu werden, schauen ob hinter mir frei und ganz links rüber um zu überholen. An jeder Brückenbaustelle, 80km/h Höchstgeschwindigkeit, ist der „Gute“ unverändert auf der jetzt linken Spur an mir vorbeigezogen. Nach der Baustelle wiederholte sich das Drama mit dem „Schleichen“ auf der mittleren Spur. Und auf der Strecke gibt es etliche Brückenbaustellen.
      Mehrfach könnte ich auch beobachten das dieses Fahrzeug links und rechts überholt wurde, teils gefährliche Situation!
      Denken diese Leute überhaupt nicht mehr?

      Ja, gleichmäßige fahren ist gut für den Verbrauch und somit für die Umwelt.
      Aber man sollte sich trotzdem an die Regeln halten und nicht mit seinem Egoismus ander in Gefahr bringen.

      Ich denke so wird er es allerdings nicht sehen, es war ja immer frei vor ihm, denn selbst in den Baustellen sind die Fahrzeuge vor ihm nach rechts rüber und gaben sich so in die Sicherheitsabstände der rechts fahrenden drängen müssen.

      Da möchte man doch glatt...
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 90.000km
      Model 3 LR AWD seit 03/2019 > 3.000km
    • Neu

      Was willste machen?
      Schuld ist die Justiz. Einfach mal richtig urteilen und nicht ständig einen Deal mit den Anwälten aushandeln. Da aber fast jeder eine Rechtsschutzversicherung hat, ist man auch eher geneigt, mal zum Anwalt zu rennen. Die Rechnung zahlen wir alle mit den Prämien und auf der Straße mit den Verhältnissen, wie sie sind.
      Nett grüßend,
      Norman


      Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.