Falscher Ansatz

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    • Falscher Ansatz

      Hallo zusammen,

      an meinem Wohnort gibt es ja seit kurzem am Bahnhof eine öffentliche Ladesäule mit zwei Ladeplätzen (22kW).
      Betrieben wird das ganze von derEnergie Calw bzw. der deer GmbH, einer Tochter derselben. Die Preisgestaltung ist
      eher teuer: 30 Cent/kW dazu 2,50 pauschal fürs parken und 1,50 pauschal pro Ladevorgang sozus. Grundgebühr.

      Jetzt gibt es bei uns auch noch ein Carsharing Angebot, betrieben vom gleichen Anbieter.

      Das fatale daran ist, das die Ladesäule Abhol- und Abgabestandort für das Fahrzeug sein soll. Damit ist doch eine der
      beiden Ladeplätze mehr oder wenig ständig belegt, wie wir das von anderen Städten ja auch bereits kennen.

      Man kann sich nur wundern wie weit da von den Fachleuten gedacht wird :dash:

      Gruß,
      Lifli
      Es ist besser, schweigend für einen Idiot gehalten zu werden, als den Mund aufzumachen und zu beweisen, das man einer ist !

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Linksflieger ()

    • Schaut euch mal an Tankstelle um!
      Solange an einer Tankstelle der Pächter sein neben Geschäft, Shop, betreiben kann und Umsätze fährt bleiben die Zapfsäulen geöffnet. Fällt das weg ist Schluss mit Treibstoffverkauf, da der Pächter damit nicht über die Runden kommt.

      Klartext:

      Eine Ladesäule kostet in der Anschaffung und auch weiterhin im Betrieb viel Geld, z.B. Wartung, Prüfung, Anbindung/Abrechnung, Wandalismus usw. Die Kosten kommen auf den Strompreis oben drauf. Kein Betreiber wird auch nicht nur eine einzige Säule errichten wenn er keine Chance sieht diese je Kostendeckend zu betreiben. Somit werden sich leider die Preise in diese Richtung entwickeln. Leider, weil die Betreiber es noch nicht verstanden haben. Sie müssen um zu überleben auch mit Nebengeschäften ihr Geld verdienen sonst wird das nichts.

      Alternativ müssten die Ladepunkte 24/7 belegt sein und so viel Umsatz generieren. 24/7 Belegung wird dem Nutzer aber das Gefühl geben die Säule ist nie frei und er wird sie nicht mehr anfahren.

      Somit müssen eigentlich Kooperation zwischen Einkaufszentren und Ladeparks entstehen.

      Guter Preis beim Laden zieht Kunden an, welche mehr Zeit beim Laden in Geschäften verbringen können als beim Tanken. Somit mehr Umsatz!
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 90.000km
      Model 3 LR AWD seit 03/2019 > 3.000km
    • Ganz mit deinem 2. Teil der Begründung Klaus - schau unsere ELERA an die steht da mit Gratisstrom bereit um Kunden für uns und unsere Ladengeschäfte an den Dorfplatz Engelburg zu locken. Derzeit etwa eine Ladung pro Tag...

      Hoffe aber auf mehr Zulauf in den nächsten Jahren - rechnen wird sich die Säule (direkt) trotzdem wohl nie. 8)
      Gruss Aragon / Rene
      Mein black-Sioux wurde KW43 2014 produziert also VFL (Vor-Face-Lift) oder 190

      Ich war dabei ! e-Golf-Treffen eins am Bodensee / zwei in Moers / drei in Hann Münden / vier in ??? // aber schön waren auch die vielen kleinen Treffen!!! :thumbup:
    • Falscher Ansatz

      E-auto2014 schrieb:


      Somit müssen eigentlich Kooperation zwischen Einkaufszentren und Ladeparks entstehen.

      Guter Preis beim Laden zieht Kunden an, welche mehr Zeit beim Laden in Geschäften verbringen können als beim Tanken. Somit mehr Umsatz!

      So sieht es aus. Aldi hat das schon erkannt und dort wird man nicht ewig umsonst laden können. Das kostet dann außerhalb der Öffnungszeiten, und während der Öffnungszeiten gibts Rabatt für den Einkauf (1 kWh/x € Einkaufswert).

      Mich wundert es, das die Rewe-Gruppe oder Edeka da noch nicht aufgesprungen sind.

      Bei uns ist eine EnBW-Säule direkt neben einem Einkaufspark. Eigentlich ideal.
      VW eGolf (seit 12/2018) - BMW 530e (seit 4/2018)
    • Ich teile die Meinung, dass gerade in Einkaufszentren Ladeparks entstehen müssen.
      Auf der einen Seite fördert man die Elektromobilität und verschafft dem Geschäft und der Kundschaft
      einen Vorteil.
      Aufgrund der Kosten durch den Betreiber können durch Gutschriften beim Shoppen oder in der Gastronomie
      Gutschriften/Rückvergütungen ausgegeben werden. Jeder Andere muss halt zahlen...

      Meine eigene Erfahrung zeigt leider ein anderes Bild:
      In meiner OWL-Gegend sind die vorhandenen Ladesäulen selten und meistens noch kostenlos, letzteres ist ja erfreulich.
      Als reiner Elektrofahrer stelle ich nur leider fest, das die kostenlosen Parkplätze meistens alle belegt sind, mal abgesehen von den Falschparkern mit klassischem Antrieb.
      Die kostenlose Parkzeit beträgt im Durchschnitt 4h. Diese Parkplätze sind dann allerdings meistens durch die
      PlugIn oder Hybrid-Fahrzeuge belegt. Da stehen dann in der Zeit irgendwelche C bis S-Klasse Benz, 2er BMW, etc. die
      den Vorteil des kostenlosen Parkens und Ladens nutzen, obwohl deren reine realistische Reichweite evtl. 15-20 KM betragen.
      Nicht, dass ich diese Fahrzeuge nicht schätze, allerdings habe ich als ein reiner Elektrofahrer die Herausforderung mit meinem fast
      leeren Fahrzeug wieder nach Hause zu kommen. ;-(. Ich habe daraus gelernt, besser voll geladen in die Stadt zu fahren.

      Dieses ist m.E. eine falsche Entwicklung.
      Hier muss es eine massive zeitliche Einschränkung (bspw. max1/2h) an den Ladesäulen für die PlugIn-Fahrzeuge, die es ja in Kürze nur noch geben wird, geben, zumindest so lange, bis es ausreichend Ladesäulen gibt. Schade!
    • Buschi schrieb:


      Die kostenlose Parkzeit beträgt im Durchschnitt 4h. Diese Parkplätze sind dann allerdings meistens durch die
      PlugIn oder Hybrid-Fahrzeuge belegt. Da stehen dann in der Zeit irgendwelche C bis S-Klasse Benz, 2er BMW, etc. die
      den Vorteil des kostenlosen Parkens und Ladens nutzen, obwohl deren reine realistische Reichweite evtl. 15-20 KM betragen.
      Nicht, dass ich diese Fahrzeuge nicht schätze, allerdings habe ich als ein reiner Elektrofahrer die Herausforderung mit meinem fast
      leeren Fahrzeug wieder nach Hause zu kommen. ;-(.
      Ist ja nicht so, als ob ich das nicht kenne würde.... ich fahre ja einen dieser PHEVs (530e). Und genau wie bei dir, versuche ich elektrisch nachhause zu kommen. Blöd halt, das man nur mit 3.6kw lädt. Ich kenne das durchaus auch aus anderer Sicht (mit dem eGolf, PHEV blockiert). Aber so ist das halt. Warum soll ich mich darüber aufregen. Soll sich der ZOE Fahrer (mit 22kw) über den eGolf (7.4kw) aufregen? Das gemeinsame Ziel ist es, möglichst elektrisch zu fahren. Und mein PHEV wird der letzte Verbrenner sein.

      Mit meinem PHEV achte ich aber auf die Ladezeit. Will heißen: Wenn ich nur kurz in den Supermarkt springe und sich das Laden eigentlich nicht in Strecke auswirkt, dann lade ich auch nicht. Z.B. auch nicht auf Autobahnen.

      Buschi schrieb:


      Dieses ist m.E. eine falsche Entwicklung.
      Hier muss es eine massive zeitliche Einschränkung (bspw. max1/2h) an den Ladesäulen für die PlugIn-Fahrzeuge, die es ja in Kürze nur noch geben wird, geben, zumindest so lange, bis es ausreichend Ladesäulen gibt. Schade!
      1/2h Stunde Laden für PHEVs? Du machst Scherze ;)
      Das würde bei meinem 5er genau 1.8kw oder ca. 6-7km Reichweite bedeuten (beim eGolf wären es übrigens auch nur ca. 20km). Warum soll ich, wenn ich Samstags zum Einkaufen in die Stadt fahre und dort 3 Stunden im Parkhaus stehe, nicht vollladen um dann 80-100% der Heimstrecke elektrisch fahren zu können?

      Wichtiger wäre es, wenn es in Parkhäusern Optionen für "Schnarchender" gäbe. Warum nicht 4x Typ 2 mit 11kw, und 10x Schuko mit 2.2kw anbieten (Verkabelung natürlich für später 11kw vorsehen)? Dann würde ich gerne meinen Schuko-Ziegel auspacken und die Typ2 den BEVs überlassen. Im Messeturm-Parkhaus Frankfurt wird das so gemacht.
      VW eGolf (seit 12/2018) - BMW 530e (seit 4/2018)
    • Ganz urige Kombination habe ich vor kurzem in HH gesehen, an einer Schnell-Ladesäule:
      1. Platz belegt mit PHEV, der per Ziegel an der für Radfahrer vorgesehene Schukosteckdose lud und
      2. Platz mit einem Car2go-BMW belegt, der am AC-Laden war.
      Der Schnell-Lader in seiner eigentlichen Funktion war nicht nutzbar!

      Und die Moral von der Geschicht:
      So etwas tut man nicht! :dash:
      Gruß Dieter

      Anmeldung zum 4. int. e-Golf Treffen 2019

      Seit 04.10.2017 e-Golf 300 - Pure White
      Wir waren dabei! 3. e-Golf Treffen in Hann. Münden September 2018
      Wir sind dabei! 4. e-Golf Treffen in Hann. Münden September 2019
    • e-golf-dieter schrieb:

      Ganz urige Kombination habe ich vor kurzem in HH gesehen, an einer Schnell-Ladesäule:
      1. Platz belegt mit PHEV, der per Ziegel an der für Radfahrer vorgesehene Schukosteckdose lud und
      2. Platz mit einem Car2go-BMW belegt, der am AC-Laden war.
      Der Schnell-Lader in seiner eigentlichen Funktion war nicht nutzbar!

      Und die Moral von der Geschicht:
      So etwas tut man nicht! :dash:
      Ja. Da kann man tatsächlich nichts zu sagen :dash:
      VW eGolf (seit 12/2018) - BMW 530e (seit 4/2018)
    • Linksflieger schrieb:

      Hallo zusammen,

      an meinem Wohnort gibt es ja seit kurzem am Bahnhof eine öffentliche Ladesäule mit zwei Ladeplätzen (22kW).
      Betrieben wird das ganze von derEnergie Calw bzw. der deer GmbH, einer Tochter derselben. Die Preisgestaltung ist
      eher teuer: 30 Cent/kW dazu 2,50 pauschal fürs parken und 1,50 pauschal pro Ladevorgang sozus. Grundgebühr.

      Jetzt gibt es bei uns auch noch ein Carsharing Angebot, betrieben vom gleichen Anbieter.

      Das fatale daran ist, das die Ladesäule Abhol- und Abgabestandort für das Fahrzeug sein soll. Damit ist doch eine der
      beiden Ladeplätze mehr oder wenig ständig belegt, wie wir das von anderen Städten ja auch bereits kennen.

      Man kann sich nur wundern wie weit da von den Fachleiten gedacht wird :dash:

      Gruß,
      Lifli
      Habe mir gerade mal das zugehörige Carsharing Angebot angesehen: Zoe oder e-Golf (!) für 4,50 die Stunde oder 29,90 pro Tag ist m.E. ein Spitzenpreis! Umkehrschluss: Vermutlich subventioniert die Säule die Autos...oder man versucht, die Plätze immer freizuhalten, damit aneinandergekettete Car-Sharings auf jeden Fall einen Ladeplatz haben.
      Gruss Christian

      e-Golf 190 Probefahrer Aug+Sept 17
      e-Golf 300 seit April 18
      Sommer 13,2 kWh/100km, Winter 15,9 kWh/100km (jeweils Anzeige im Fahrzeug), im Mittel ab Ladedose inkl. Ladeverlusten 16,7 kWh/100km
    • Northbuddy schrieb:

      E-auto2014 schrieb:

      Somit müssen eigentlich Kooperation zwischen Einkaufszentren und Ladeparks entstehen.

      Guter Preis beim Laden zieht Kunden an, welche mehr Zeit beim Laden in Geschäften verbringen können als beim Tanken. Somit mehr Umsatz!
      So sieht es aus. Aldi hat das schon erkannt und dort wird man nicht ewig umsonst laden können. Das kostet dann außerhalb der Öffnungszeiten, und während der Öffnungszeiten gibts Rabatt für den Einkauf (1 kWh/x € Einkaufswert).

      Mich wundert es, das die Rewe-Gruppe oder Edeka da noch nicht aufgesprungen sind.

      Bei uns ist eine EnBW-Säule direkt neben einem Einkaufspark. Eigentlich ideal.
      Leider hat nur ALDI Süd dies erkannt :( ....
      ALDI Nord leider nicht.
      VG

      Dirk

      E-GOLF seit dem 21.10.17
    • Was einen falschen Ansatz angeht, tut sich meiner Meinung nach meine Heimatstadt Essen ganz stark hervor.

      Viele der Ladesäulen im öffentlichen Raum wurden "einfach so" aufgestellt, gerade an Stellen, wo der Parkraum knapp und begehrt ist. Oft gibt es weder eine Beschilderung noch eine besondere Markierung. Dadurch sind viele der vorhandenen Säulen durchgehend von Verbrennern zugeparkt.

      Der Sinn von so etwas entzieht sich mir völlig. Auf diese Art wird weder Elektromobilisten geholfen, noch können die Betreiber Umsatz generieren. Es werden damit einfach nur Steuergelder verschwendet (davon ausgehend, dass für die Aufstellung der Säulen Fördergelder abgerufen wurden).
      Gruß, Karsten

      seit 30.11.2018 elektrisch unterwegs :D
      Und das Grinsen hört nicht auf... noch nicht mal, wenn ich grad nicht drin sitze.