Rückkehrerfahrungsbericht

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    • Euro 4 hat auch grün und darf nicht nach Stuttgart rein.
      Es grüßt Martin vom westlichen Ende des Bodensee.
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      e-Golf seit 01.03.18 und i-MiEV seit Juni 16.
      Erneuerbare-Energien-Fan und Kraftwerksbetreiber (3 PV-Anlagen mit insgesamt 22kWp)

      "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." (afrikanisches Sprichwort)
    • MartinKH schrieb:

      ch muss jetzt hier auch mal einen Erfahrungsbericht als Rückkehrer loswerden.
      Ja, ihr lest richtig ich fahre wieder Verbrenner!!!
      Au weia, das tut mir wirklich leid für dich. Sowas ist immer ärgerlich mit einem neuen Auto. Da hätte ich auch die Option gewählt es ordentlich machen zu lassen.

      Als mein Diesel 9 Monate alt war, hat mir einer die Vorfahrt genommen, dass ich ihm in die Seite rein bin. Da der mit 60 über die Kreuzung gefahren ist an ner Stelle wo ein Haus stand und ich keine Chance hatte ihn zu sehen und noch zu reagieren, hat der durch die Seitwärtsbewegung sogar meinen Rahmen verzogen und musste auf die Richtbank. Furchtbares Gefühl in dem Moment mit so nem Auto dann viele Jahre fahren zu müssen, aber keine Chance zu haben den echten Wertverlust ausgeglichen zu bekommen.

      Aber seh's mal positiv: du wirst dein eigenes Auto bald noch viel mehr lieben, als du es zuvor eh schon getan hast :)

      Ich muss übrigens immer an das Grinsen (tm) denken. Ich bekomme das jetzt nämlich jedes mal, wenn ich in ner Kurve fahre und einfach NICHTS von über die Vorderachse schieben, kein Wanken und auch sonst nichts spüre. Genial. Da wäre es mal interessant einen e-Golf zu fahren, der auch ein Gewindefahrwerk drin hat, wie weit man damit auch an das Gefühl hin kommt. Mein alter war vorher mit dem Original Fahrwerk ja auch eine ganz furchtbare schwammige Schaukel. Da ist der e-Golf im Originalzustand noch direkt sportlich dagegen. Bin gespannt wie das mit dem Neo wird. Schwer wird er ja auch zwangsläufig, aber immerhin mit guter Verteilung des Gewichts und Heckantrieb. Das könnte die Sache schon deutlich besser machen. Bisher hatte ich aus Vernunftsgründen leider nur Fronttriebler. Mein erstes Auto hatte sogar nen Deutz Diesel Motor ^^
      Gruß,
      Stephan
    • MartinKH schrieb:

      Euro 4 hat auch grün und darf nicht nach Stuttgart rein.
      Ja an einigen Stellen geht's schon jetzt nicht mehr. Aber bisher musste ich noch an keinen solchen Ort hin fahren. Ich wollte ja schon immer mal übers Nordkap fahren. Im Westen hoch und im Osten über Finnland, Baltikum und Polen wieder zurück. Vielleicht sollte ich das mal gleich dieses Jahr machen, wer weiß wie lange das mit meinem Auto noch geht.
      Gruß,
      Stephan
    • Ja nur mit dem Unterschied, dass ich schon über 800 km gefahren bin, bis du überhaupt mal los fahren musst... Vielleicht überhole ich dich ja mal irgendwo wenn du gerade an nem Lader stehst ;) Falls ich doch erst 2020 fahre. Mein e-Golf kam gestern vermutlich bei dir in der Nähe vorbei. Der Käufer hat den tatsächlich von Nürnberg nach Dänemark geschafft. Dort muss es offensichtlich echt einen Mangel und eine große Nachfrage geben. Wenn meine Bekannte, die in Kopenhagen arbeitet, nicht gerade einige Wochen weg wäre, hätte ich dem Käufer eine Überführungsfahrt angeboten. Fast ein bisschen schade. Das wäre nochmal ne schöne letzte Fahrt gewesen. Ich liebe Langstrecken. Schön mit 92 Tacho, da muss man dann halbwegs selten laden und schafft ordentliche Etappen. Hab das auch mal von Moldawien über Rumänien, Ungarn und Österreich nach Deutschland gemacht. Hat leider nur bis Regensburg gereicht, dann war doch mal der Tank leer...
      Gruß,
      Stephan
    • ... und dann musstest du lange nach einer freien Diesel Tanke suchen - die ersten waren alle von e-Fahrzeugen an der Säule zugeparkt! :rofl:
      Gruss Aragon / Rene
      Mein black-Sioux wurde KW43 2014 produziert also VFL (Vor-Face-Lift) oder 190

      Ich war dabei ! e-Golf-Treffen eins am Bodensee / zwei in Moers / drei in Hann Münden / vier nochmals in Hann Münden - weil es so schön war // aber schön waren auch die vielen kleinen Treffen!!! :thumbup:
    • -Bernhard- schrieb:

      Genau die Strecke habe ich für 2020 geplant.
      Allerdings mit dem e-Golf.
      .... mmmhhhh, da komme ich doch in's Grübeln. Vor mehr als 4 Jahrzehnten war ich mit meinem Kumpel 3x auf großen Norwegen-Touren. Mit das schönste, was ich bisher erlebt habe! Vielleicht sollte ich auch mal wieder ... :hmm:
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • Mich hätte mal interessiert wieviel du auf dem EGolf gefahren bist.
      Du hast ja versucht deinen Akku zu schonen.
      Wie groß war deine angezeigte Reichweite bei 100% Ladung bzw. Restkapazität des Akkus vorm Verkauf.
      Bei mir wird nach Vollladung zwischen 289.. 291 Km angezeigt bei einer Laufleistung von 14000 Km angezeigt.
      Hast Du dein altes Auto eigentlich in "Reserve" behalten und nicht "umgetauscht"?
      Dann müßtest du ja erheblich weniger Nachlaß bekommen haben.

      Willst du den Verbrenner als Oldtimer behalten? Wertanlage? ;)
      Für meinen alten NSU TT bzw. FIAT Spider bekäme man beim Sammler um 20000€.

      oder so:
      classic-trader.com/de/automobi…nsu/tt/tt-1200/1972/98712
      Schade, daß ich keine alte Scheune zum Unterbringen hatte. Aber ob das wirklich jemand zahlt? 29500€

      Viele Grüße
      Andreas

      P. S. Wenn ich wieder Verbrenner fahren möchte, nehme ich das Auto meiner Frau. Ist schön laut und ist kein Diesel. Lieber nicht. <X
      Einzige Ausnahme im Frühjahr wäre mein Motorrad. Hat übrigens eine Reichweite ~200Km. Beschleunigung aber wie ein großer Tesla 8o

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von ringpfeil ()

    • ringpfeil schrieb:

      Mich hätte mal interessiert wieviel du auf dem EGolf gefahren bist.
      Du hast ja versucht deinen Akku zu schonen.
      Wie groß war deine angezeigte Reichweite bei 100% Ladung bzw. Restkapazität des Akkus vorm Verkauf.
      Bei mir wird nach Vollladung zwischen 289.. 291 Km angezeigt bei einer Laufleistung von 14000 Km angezeigt.
      Hast Du dein altes Auto eigentlich in "Reserve" behalten und nicht "umgetauscht"?
      Dann müßtest du ja erheblich weniger Nachlaß bekommen haben.

      Willst du den Verbrenner als Oldtimer behalten? Wertanlage? ;)
      Für meinen alten NSU TT bzw. FIAT Spider bekäme man beim Sammler um 20000€.

      Viele Grüße
      Andreas

      P. S. Wenn ich wieder Verbrenner fahren möchte, nehme ich das Auto meiner Frau. Ist schön laut und ist kein Diesel. Lieber nicht. <X
      Einzige Ausnahme im Frühjahr wäre mein Motorrad. Hat übrigens eine Reichweite ~200Km. Beschleunigung aber wie ein großer Tesla 8o
      Tut mir leid, auf die Anzeige habe ich am Ende garnicht mehr geachtet. Da ich meist die Heizung an hatte bei der Kälte und die Restreichweitenberechnung eh seltsam undurchschaubar war, habe ich auf die Werte eh nichts mehr gegeben. Bei höheren Temperarturen wäre eh wieder was anderes angezeigt worden. Gefahren war ich 6200 km.

      Ja, mein altes Auto habe ich in Reserve behalten, weil ich es nie verschrotten wollte. Insbesondere weil ich es erst vor relativ kurzer Zeit fit für weitere 15 Jahre gemacht habe. Wäre das mit der Prämie vorher gekommen, vielleicht hätte ich ihn dann tatsächlich verschrottet. So aber habe ich den Euro 3 Diesel Polo eines Freundes verschrottet. Der hat dann auch das Auto gekauft und auf sich zugelassen. Auf mich war es nur versichert. Er war nur der Halter. Dafür habe ich ihm einen Preis gezahlt den er garantiert nicht mehr für das alte Auto bekommen hat und jetzt nachdem ich noch Gewinn damit gemacht habe, bekommt er den gleichen Betrag nochmal, obwohl wir das nicht vereinbart hatten. Gebietet aber die Fairness finde ich, dafür dass er alles so schön mitgemacht hat. Aus Sicht der Leute die meinen alle Diesel müssten verschrottet werden, ist das dann im Prinzip trotzdem gut gelaufen. In dem Fall wurde tatsächlich ein Auto aus dem Verkehr gezogen, was noch ne Weile länger gelaufen wäre. Er fährt jetzt mit dem Benziner seiner Frau weil sie mittlerweile eigentlich mit einem Auto auskommen. Jetzt verteilt halt fleißig Feinstaub statt Grobstaub.

      Bis zum Oldtimer fahren würde ich nicht in dem Fall nicht wegen Wertsteigerung machen. Dafür ist mein Auto dann doch schon zu herunter gekommen. 15 Jahre bei jedem Wetter auf der Straße hat ihm doch schon recht zugesetzt. Wenn dann würde ich ihn einfach nur erhalten weil ich ihn mag. Ich denke auch, dass er nie den Wert vom NSU TT bekommen könnte, weil es einfach viel zu viele davon gab. Das meistgebaute Auto in Deutschland. Das ist wie wenn man einen C64 aufgehoben hat um den Wert zu steigern. Die Dinger gibt's noch immer für'n Appel und 'n Ei bei Ebay...

      Aber den Gedanken mit den alten Autos hatte ich auch schon. Was wäre es wohl wert sich das heim zu stellen und in 15 Jahren wieder anzubieten? Ich hätte ne Menge Platz... Ich denke da an eher seltene Autos, die aber doch einen gewissen Charme haben, aber doch nicht gekauft wurden und aktuell billig zu haben sind. Vielleicht Smart Roadster? VW Phaeton? Die sind gerade echt unglaublich billig. Könnte ja bei Kleinserien den ganzen Markt leer kaufen und dann zum Monopolisten werden. ;)
      Gruß,
      Stephan
    • Schade, daß du keine Info der Reichweite bei 100% hast. Trotzdem vielen
      Dank für die Info.

      Wäre für andere Egolf-Fahrer interessant. Wenn du seltenauf 100% geladen hast, dann hast du natürlich keine Info darüber. Diese Anzeige stimmt ziemlich gut mit dem Auslesen über OBDeleven überein. Die Restreichenberechnung finde ich in Ordnung. Da geht halt dein letztes Fahrprofil und Heizungsverbrauch mit ein. Darum schwindet die Reichweitenanzeige relativ arg. Insgesamt stimmt die aber recht gut. Beim Verbrenner meiner Frau geht auch manchmal die Restreichweite wieder hoch, wenn man langsamer fährt. Ohne Rekuperation ;)

      Von Speakev. com habe ich gefunden:
      "I have had my eGolf for over three years. We charge it to full every night. I have not noticed any signs of degradation yet."

      P. S.
      Manche empfehlen übrigens ab und zu eine Schnellladung.

      Grüße
      Andreas
    • Outsider64 schrieb:

      (...) hier mal ein Erfahrungsbericht anders herum als man es hier gewohnt ist :) (...)
      Danke für das ausführliche Statement ;)

      Für mich ist fast alles nachvollziehbar - auch bei uns läuft der e-Golf "aus Neugierde", um einfach mal e-Mobilität selber auszuprobieren, und nicht aus ideologischen Gründen. Aber auch mit Blick auf die zu erwartenden Fahrverbote in unserer unmittelbaren Nähe.

      Wenn er uns nicht gefällt, kommt er wieder weg - dank der Abwrackprämie ohne nennenswerten Verlust.

      Davon kann bei uns im Moment aber nicht die Rede sein - der e-Golf hat sich für uns als der geradezu perfekte Zweitwagen herausgestellt :thumbup:

      Als Erstfahrzeug eignet er sich aufgrund unseres persönliches Einsatzspektrums (leider) nicht - dafür entfallen aber bei der Nutzung als Zweitfahrzeug praktisch alle die "typischen" e-Nachteile - er ist eine zu 100% runde Sache für uns.

      Wir sind tatsächlich überrascht, wie problemlos e-Mobilität tatsächlich ist. Wir hatten uns da vorher viel zu viele Gedanken gemacht. Und dass die laufenden Kosten fast Null sind, nimmt man auch gerne zur Kenntnis ;)

      Natürlich fährt er anders als unsere anderen Autos - aber gerade diesen Kontrast mag ich. Und in der Stadt ist das sanfte und vollkommen unterbrechungsfreie Dahingleiten ohne echte Konkurrenz. Bis die Turbos hochgedreht und die Automatik den richtigen Gang gefunden hat, ist man mit dem e-Golf schon auf und davon ;) Schreibt jemand, der einen Diesel und einen Benziner mit jeweils > 300 PS hat :D ;) Das ist natürlich durchaus eine Luxus-Perspektive - aber der e-Golf braucht sie nicht zu scheuen! Das ist meine Botschaft ;)

      Interessant auch eine andere unterschiedliche Perspektive: am e-Golf mag ich, dass das ein kompaktes kleines Alltagsauto ist, um das man eben keine Angst haben muss ;) Es ist nur ein Golf - ein Kratzer wäre da kein Drama. Es gibt Versicherungen. Außerdem gibt es doch Smart-Repair. Ein Auto ist doch nur ein Gegenstand - auch beim Porsche habe ich keine Angst vor Kratzern. Aber OK, da bin ich vielleicht etwas "undeutsch" ^^

      Bei der Touch-Bedienung bin ich wiederum 100% bei Dir - ich frage mich auch ernsthaft, wie so etwas eine ABE bekommen kann, wenn auf der anderen Seite die Bedienung von Smartphones verboten ist. Aber das wäre wohl ein Thema für sich - ich finde da das iDrive des BMW immer noch die für mich beste und verkehrssicherste Lösung.

      Und dass Sitzheizung in einem e-Auto einfach durch eine wesentlich höhere Effizienz glänzt als die Luftheizung, das war sogar mir als absolutem e-Neuling von vornherein klar :D Ich würde nie ein Auto ohne Sitzheizung bestellen. Leider gibt es den e-Golf nicht mit einer Lenkradheizung (die ich auch sehr schätze).
      Ciao, Gerd
    • Nach gut 3 Wochen kann ich euch sagen: ich bin immer noch jedes mal superglücklich wenn ich die alte Karre wieder fahren kann. In jeder Kurve, bei jedem Abbiegevorgang bekomme ich das Grinsen wie das Auto ums Eck rum geht ohne Wankneigung und ohne dass die Masse über die Vorderachse schiebt. Durch 7 Monate e-Golf fahren hat sich das so eingebrannt, dass Kurven unangenehm sind und ich Ampel und Straße beim rechts abbiegen nicht sehen kann, dass ich jetzt bei jeder Kurve ein Gefühl der Erleichterung verspüre, wenn ich merke dass es nicht mehr so ist :)

      Auch die Bremse ist einfach ein Traum. Man muss stärker rein drücken als beim e-Golf, aber die Bremse ist einfach unglaublich präzise dosierbar, ohne Unstetigkeiten wo man auf einmal spürt, dass bei gleichem Druck aufs Bremspedal die Bremskraft auf einmal mehr oder weniger wird. Auch das ist bei jedem Bremsvorgang jedes mal ein tolles Gefühl. Auch wenns mir natürlich lieber wäre, dass die Energie dabei nicht zu 100% verloren ginge. Im Model 3 Thread war ich etwas überrascht, dass der nicht segelt und beim Druck auf die Bremse nicht rekuperiert. Mir würde beides fehlen. Aber vielleicht ist es einfach nicht machbar, das so hinzubekommen ohne dass es Bremskraftunstetigkeiten gibt, sodass die sich bei Tesla gedacht haben sie rekuperieren halt nur über das One Pedal driving? So gesehen finde ich die Entscheidung dann sogar eher nachvollziehbar, obwohl ich es zunächst als No-Go empfunden habe.

      Im Showroom habe ich mich mal für eine Probefahrt mit dem Model 3 eintragen lassen. Bin gespannt wie das Auto wirklich ist vom Fahrgefühl her. Die Übersichtlichkeit kann man im Showroom auch nicht wirklich beurteilen. Was ich jedoch beurteilen kann und richtig dumm finde, ist dass die Scheibe im Dach komplett bis zum Kofferraum runter gezogen ist. Wenn die 50 cm weiter oben geteilt wäre und mit der Heckklappe aufschwenken würde, hätte man einen unglaublich viel besseren Zugang zum ziemlich tiefen Kofferraum. Das jetzt ist ja sowas von unergonmisch. Da kriecht man ja wie in ne Höhle rein. Wenn man kleine Sachen in den Kofferraum stellt und nicht will dass die beim Bremsen nach vorne fliegen, muss man immer ganz gebückt tief rein krabbeln um die Sachen nach vorne zu legen. Wer denkt sich sowas denn aus?!
      Gruß,
      Stephan
    • Outsider64 schrieb:

      In jeder Kurve, bei jedem Abbiegevorgang bekomme ich das Grinsen wie das Auto ums Eck rum geht ohne Wankneigung und ohne dass die Masse über die Vorderachse schiebt. Durch 7 Monate e-Golf fahren hat sich das so eingebrannt, dass Kurven unangenehm sind und ich Ampel und Straße beim rechts abbiegen nicht sehen kann, dass ich jetzt bei jeder Kurve ein Gefühl der Erleichterung verspüre, wenn ich merke dass es nicht mehr so ist
      Ja, ist schon erstaunlich was so ein Fahrwerk leistet ;) Bisschen sportlicher ums Eck ist mit dem e-Golf so ohne weiteres nicht möglich.

      In dem Auto davor hatte ich ein Bilstein B14 und heute hab ich das Gefühl mal wieder vermisst.
      Gruß Hendrik

      Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)



    • Outsider64 schrieb:

      ich bin immer noch jedes mal superglücklich wenn ich die alte Karre wieder fahren kann.
      Meine ehrliche Meinung, auch wenn du sauer bist: Du tust mir wirklich leid.
      Wie kann man einen alten Stinker, der per Gesetz aus dem Verkehr gezogen werden müsste, einem eFahrzeug vorziehen?
      Wie kann man ein techn. minderwertiges Fahrzeug einem fortschrittlichem Auto vorziehen?
      Dein Fahrstil muss fürchterlich sein, wenn die Masse über die Vorderachse schiebt und warum kannst du die Ampel nicht sehen? Ich bin 193 cm groß und sehe alles.
      Und die Bremsen zu vergleichen ist eine Anmaßung, es sei denn du fährst nur noch max. 30, dann könntest du persönlich den Unterschied vielleicht nicht bemerken.
      Ich kann es nicht verstehen, auch nicht der eventuelle Ausblick zum Tesla. Da wärst du noch unzufriedener.
      Gruß
      Rüdiger
    • Interessieren würde es mich schon mal wie der e-Golf mit einem Gewindefahrwerk wäre. Damit würde natürlich der krasse Unterschied schwinden. Aber es sind halt trotzdem 300 kg mehr im e-Golf. Ich denke das würde man trotzdem merken.

      Per Gesetz aus dem Verkehr ziehen müsste? Welches Gesetz? Ich habe das Auto gekauft nach neuester Abgasnorm. Meines Wissens gibt es Bestandsschutz. Kurz bevor ich es gekauft habe, war es sogar steuerbefreit, weil die Abgaswerte so gut waren. Sie haben den damaligen Stand der Technik erfüllt, nicht wie die Diesel die vor einigen Jahren die dann gesetzlich vorgeschriebenen Werte nicht erfüllt haben indem sie auf dem Prüfstand ein anderes Programm laufen ließen.

      Warum ich die Ampel nicht sehen konnte? Weil der Rückspiegel genau auf Augenhöhe war und die Ampel verdeckt hat. Bei meinem alten ist der Spiegel über Augenhöhe und selbst über dem Spiegel kann ich noch raus sehen, was beim neuen nicht ging. Ich frage mich wie das dann mit 193 cm ist, also nochmals 10 cm größer. Wie machst du das beim rechts abbiegen wenn der Spiegel die Straße verdeckt? Oder bist du in Liegeposition im Auto um darunter durch sehen zu können? Damit wärst du unsicher, weil der Airbag nicht wirken kann wie er soll, man riskiert unter dem Gurt durchzurutschen.

      Bremsen zu vergleichen ist keine Anmaßung. Ich habe nicht vom Bremsweg geredet (der beim 4er knapp 37 Meter von 100 auf 0 war), sondern von der Dosierbarkeit und die ist eben einfach extrem gut ggü. dem e-Golf. Ich hätte das gerne auch mal als Diagramm aufgezeichnet, habe aber keine Möglichkeit gefunden Verzögerungsbeschleunigung, Bremskraft (durch Bremsdruck dargestellt) und Geschwindigkeit in einem Diagramm darzustellen. Über OBD sollten das sogar alles aus dem Bremsensteuergerät auslesbare Parameter sein. Für mich hat sich das immer so angefühlt: bei steigendem Pedalweg kommt erst mal sehr wenig, dann steigt die Bremskraft steil an, obwohl die Bremskraft nur wenig erhöht wurde (dadurch bremst man dann mehr als man eigentlich will), und wenn man von "nur rekuperativ bremsen" auf "mechanisch bremsen" kommt bei niedrigen Geschwindigkeiten, gab es entweder auf einmal eine stärkere Verzögerung bei identischer Bremskraft, oder sie ließ nach, sodass man am Ende nochmal stärker drauf treten musste. Bei den Leuten die eine Probefahrt mit meinem Auto gemacht haben, konnte ich das selbst als Beifahrer spüren wie sie sich laufend verschätzt haben mit der Bremse und entweder nochmal Bremsdruck weg nehmen oder verstärken. Natürlich ist man als Neuling nie an die Bremse gewöhnt und von daher kommt dieses Verhalten natürlich auch deshalb vor wenn man auf ein anderes Auto wechselt. Aber beim Übergang von rekuperativ auf mechanisch steht der Fahrer ja schon auf der Bremse, da dürft man es dann nicht mehr merken, wenn der Übergang wirklich linear wäre.

      Beim Tesla gehe ich stark davon aus, dass mir das Fahrwerk und die Straßenlage weit mehr zusagen würden wie beim e-Golf. Bei der Bremse würde ich das Segeln vermissen, wie die Dosierbarkeit der Bremse und die Sicht auf die Straße nach vorne ist, muss sich erst zeigen wenn ich ihn mal fahre. Kaufen werde ich ihn aber nicht. So lange mein alter noch läuft, bleibe ich dabei. Bis danach hoffe ich, dass auch von einem deutschen Hersteller was auf dem Markt ist was meinen Wünschen eher entgegen kommt. Die Form des Ioniq würde mir ziemlich zusagen.
      Gruß,
      Stephan
    • Outsider64 schrieb:

      Interessieren würde es mich schon mal wie der e-Golf mit einem Gewindefahrwerk wäre. Damit würde natürlich der krasse Unterschied schwinden. Aber es sind halt trotzdem 300 kg mehr im e-Golf. Ich denke das würde man trotzdem merken.
      Die wird man auf jeden Fall merken, nichts geht über leichte Autos.
      Gruß Hendrik

      Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)



    • Ja und wir wissen jetzt das @Outsider64 happy mit dem ollen Diesel ist, und das VW nicht für 50 Pfennig Fahrwerke oder Bremsen bauen kann, sei ihm auch gegönnt, jedem das seine. Aber man muss es doch jetzt nicht im Wochentakt schreiben...

      Es reicht ja schon das alle 2 Tage wieder eGölfe im Straßengraben liegen, weil die Bremse nicht dosierbar ist, alles über die Vorderachse schiebt, der Wagen wankt wie ein Schiff und man nichts aus den Fenstern sieht. Man man man. Wo und wie fährt man im normalen Straßenverkehr so das solche Details relevant sind? Und wieso konnten wir mit dem eGolf das Fahrsicherheitstraining bestehen?
      Gruß, Daniel

      Unser Blog zur Elektromobilität, e-Golf und Ioniq: 1.21-gigawatt.net

      Immer einen Besuch wert, jeden 1. Samstag im Monat: Elektro-Stammtisch OWL

      Und ebenfalls zum Besuch vormerken:
    • Ich hoffe noch, dass der ID deutlich ausgereifter wird als der e-Golf. Aber ich glaube dass es allein schon wegen der Höhe nicht für mich persönlich in Frage kommen wird. Das Thema mit "unterschreiben" war auf die 225 kW mit 2 Motoren bezogen, kurzzeitig 300 kW.

      Die Stelle wo ich gesagt hätte "kein e Fahrzeug mehr" möchte man mir bitte zeigen. Würde mich sehr wundern so etwas zu finden, da ich von Elektromobilität überzeugt bin.

      Mir tat es leid, dass ich in der Diskussion um Ladeleistung (ja, der e-Golf 300 kann 7,2 kW einphasig) nicht Mad² zitiert habe und seine Beleidigung mir gegenüber dann in meinem Post festgehalten worden wäre. Nachdem es ihm dann klar wurde, dass ich damit recht hatte und andere das bestätigt haben, hat er schnell seinen Beitrag editiert und das wieder raus genommen. Seitdem ist dieser Benutzer für mich kein Gesprächspartner mehr für mich mit dem ich den Eindruck habe sinnvoll reden zu können. Aber wenn ich ihn nerve, dann frage ich mich warum er meine Beiträge liest. Gibt es nicht sowas wie eine Blockierfunktion? Und insbesondere in diesem Thread hier müsste er nicht lesen, da er ja weiß dass der von mir gestartet ist und ich meine Erfahrungen und persönliches Empfinden poste.

      acurus schrieb:

      Es reicht ja schon das alle 2 Tage wieder eGölfe im Straßengraben liegen, weil die Bremse nicht dosierbar ist
      Hat keiner behauptet. Ich sagte nur dass es deutlich besser geht. Ich finde auch dass man von einem Auto in der Preisklasse mehr erwarten könnte.

      acurus schrieb:

      man nichts aus den Fenstern sieht
      Zu dem Thema hat leider noch niemand etwas geschrieben wie man den Sitz einstellen kann, um das Problem nicht zu haben mit dem Spiegel in der Sicht. Vermutlich weil es nicht geht. Einige Leute haben angemerkt, dass es sie kleiner sind und von daher kein Problem, dass ist nachvollziehbar.

      acurus schrieb:

      wieso konnten wir mit dem eGolf das Fahrsicherheitstraining bestehen?
      Das sollte nie ein Problem sein. Die Gesetzlichen Vorgaben um ein Auto auf die Straße zu bringen, sind in Teilen sehr sehr alt. Die notwendige Bremsverzögerung zum Beispiel gerade mal 5 m/s². Das heißt nach dem Gesetz muss ein aktuell neu zugelassenes Auto nach gut 77 Metern zum Stehen kommen. Ich weiß gerade nicht wo da der e-Golf ist, bei etwa 34 Metern? Beim 4er waren es 37. Übrigens auf der gleichen Reifendimension.
      Gruß,
      Stephan