Reichweitenverlust im Winter

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    • Reichweitenverlust im Winter

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      Auf elektrek.co wird über eine Studie berichtet die den Reichweitenverlust bei Nutzung der Heizung/Klimatisierung bei mehreren e-Autos untersucht hat:

      Reichweitenverlust im Winter

      Die Studie wurde vom AAA American Automobile Association durchgeführt, entspricht unserem ADAC. Ergebnis der Studie war ein durchschnittlicher Reichweitenverlust von 41%. Verglichen wurden BMW i3, VW e-Golf, NISSAN Leaf, TESLA Model S und Chevy Bolt:




      Im Winter scheint der e-Golf gar nicht so schlecht abzuschneiden. Man kann aus dem Artikel aber nicht rauslesen ob das mit Wärmepumpe oder ohne gemessen wurde...

      Übrigens: 95°F = 35°C und 20°F = -6,7°C

      LG

      Christian
      e-Golf 300:
      - Leasingvertrag (privat) am 06.11.2017 unterschrieben
      - Fahrzeugübernahme am 12.12.2017 (Händlervorbestellung)
      - mein Lieblings-Assistenzsystem: ACC
      - was schön ist: die Ruhe...
      - entspannend: über CarPlay Podcasts von CleanElectric hören...
      - was nervt: die Vergesslichkeit des Fahrzeugs (e-Sound, Fahrmodus, Innentemperatur, usw.)
      - Wallbox Mennekes AMTRON Xtra 11 C2
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      Ich habe es schon mal an anderer stelle geschrieben: Reichweitenverlust im Winter ist der falsche Ansatz, da aus einem veraltet Blickwinkel die Sache betrachtet wird.

      Veraltet weil es die eMobilität in einem schlechten Licht dastehen lässt, denn die hat den Vorteil Energie gewaltig zu sparen. Und das kommt mit der Schlagzeile nicht raus.

      Neu, wenn man das so nennen kann, ist das ein Auto zur Fortbewegung entwickelt wurde!
      Nicht neu ? Doch oder!
      Den meisten ist nicht klar das die Fahrzeuge der Verbrennertechnologie zum Hauptteil rollende Heizungen sind. 70 bis 80% sind im größten Teil des Jahres Abfall und werden ungenutzt in die Umwelt abgegeben, nur im Winter werden etwa 5 bis 10% zum heizen des Innenraums genutzt.

      Dieses Verhalten konnte man bisher nicht stark beeinflussen. Hält man sich vor Augen das von 100€ Tankfüllung so immer 65 bis 80€ gleich beim bezahlen in die Tonne gekommen sind ohne nutzen für den Vortrieb des Fahrzeugs, do ergibt sich heute doch eigentlich ein anderer Blickwinkel auf die eMobilität.

      Gehe ich „Heute“ davon aus das der größte Teil der bezahlten Energie in den vortrieb geht, mögen es 80% sein, so habe ich aus diesem Blickwinkel eher einen Reichweitengewinn im Sommer!

      Kurz: im direkten Vergleich habe ich ausgegangen vom Winterbetrieb, den Zweck für das die rollenden Heizungen gut geeignet sind, im Großteil des Jahres nur Vorteile mit einem eAuto.
      Das sollte auch so eine Überschrift aussagen.

      „Enormer Reichweitengewinn für eAutos im Sommer durch effizienten Einsatz der Aufgewannten Energie“

      Das wird dem eAntrieb eher gerecht!

      Warum immer alles von der negativen Seite her betrachten ?
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 bekennender Schnarchlader > 80.000km

      e-Golf-Forum Treffen:
      1. am Bodensee 7.+ 8.10.16
      2. in Moers am 6.+ 7.10.17
      3. in Hann. Münden vom 27. - 30.09.18
      4. e-Golf-Treffen in 2019
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      Das Thema beschäftigt mich auch gerade. Ich interessiere mich aber mehr für den Einfluss der Temperatur auf die nutzbare Batteriekapazität. Die Frage könnte man dann so formulieren:

      Wie stark reduziert sich die Nettobatteriekapazität bei niedrigen Temperaturen im Winter?

      Da ich davon ausgehe, dass die Angaben (z.B. 21,2 kWh beim 190ziger) auf Sommer bezogen sind, kann ich es leider nicht anders herum formulieren ;)

      Wenn jemand da Infos hat, würde ich mich sehr freuen! :thumbsup:

      Bitte aber nicht auf die Reichweite in Kilometern beziehen, da hier dann immer noch der individuelle Verbrauch hinzukommt.
      e-Golf 190 - MJ2017 - produziert 11/2016
      EZ 08/2017 - EV Fahrer seit 03/2018
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      E-auto2014 schrieb:

      ...Reichweitenverlust im Winter ist der falsche Ansatz...
      Da hat @E-auto2014 absolut recht, auch mit seiner Argumentation.

      Schon die Überschrift des Artikels ist falsch: Es ist nicht etwa die niedrige Temperatur, die den Hauptteil der Reichweitenreduzierung bedingt, sondern der Gebrauch der Heizung (zumindest zum größten Teil).
      Gruß, Karsten

      seit 30.11.2018 elektrisch unterwegs :D
      Und das Grinsen hört nicht auf... noch nicht mal, wenn ich grad nicht drin sitze.
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      Netsrak schrieb:

      Es ist nicht etwa die niedrige Temperatur, die den Hauptteil der Reichweitenreduzierung bedingt, sondern der Gebrauch der Heizung (zumindest zum größten Teil).
      Dem kann ich nicht zustimmen.
      Wenn ich bei kaltem Wetter ohne Heizung fahre, dann ist der Verbrauch wesentlich höher als im Sommer. Hinzu kommt noch der Verbrauch der Heizung wenn ich sie nutze, ähnlich der Nutzung der Klimaanlage.
      Gruß
      Rüdiger
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      Netsrak schrieb:

      E-auto2014 schrieb:

      Es ist nicht etwa die niedrige Temperatur, die den Hauptteil der Reichweitenreduzierung bedingt, sondern der Gebrauch der Heizung (zumindest zum größten Teil).

      Zum größten Teil die Heizung? Also wenn ich meinen elektrischen Hubwagen genannt "Ameise" im Winter draußen betreibe hält der Akku deutlich kürzer als im Sommer. Und eine Heizung hat dieses Teil nicht...
      Warten auf die Produktion
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      Das eigentliche, ist doch das man die Reichweite an den Hersteller Angaben fest macht. Die richten sich nach dem WLTP Zyklus. Dieser dien einzig und allein der Vergleichbarkeit der Fahrzeugmodelle.

      Alles andere sind Unwelteinflüsse wie:

      - Sommer
      - Winter
      - Wind
      - Regen
      - usw.

      oder

      - Fahrweise
      - Akkutemperatur, entsandten durch Ladung und Entladung
      - usw.

      Das alles sind Einflüsse welche durch die Effizienz des eAntriebs stärker ins Gewicht fallen als bei der Verbrennertechnologie.
      (Außenvor im Vergleich ist die Akku Temperatur)

      Möchte man mal von der Reichweite weg kommen, muss es:
      - größere Akkus geben/alternativ genügen Lademöglichkeiten oder beides.
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 bekennender Schnarchlader > 80.000km

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      Ok, meine Aussage war undifferenziert. Sie war auf relativ kurze Fahrstrecken bezogen. Je länger die am Stück gefahrene Strecke, desto geringer wird der Einfluss der Heizung. Die Heizung bleibt trotzdem noch ein Hauptfaktor. Die Temperatur des Akkus ist aber definitiv auch relevant.

      Hier mal vor drei Wochen gemessene Werte. Morgens war etwas mehr Verkehr, dafür konnte ich aus der 7° 'warmen' Garage starten. Mittags stand der Wagen vor Abfahrt mehrere Stunden draußen.
      Auf relativ kurzer Strecke ist der Verbrauchsunterschied mit/ohne Heizung enorm.

      Gruß, Karsten

      seit 30.11.2018 elektrisch unterwegs :D
      Und das Grinsen hört nicht auf... noch nicht mal, wenn ich grad nicht drin sitze.
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      Also wie man es dreht und wendet: Heizen braucht "gute" Energie beim e-Auto, beim Verbrenner nutzt man die Abwärme, die dank schlechtem Wirkungsgrad entsteht, daher auch kein Reichweitenverlust/gewinn je nach Jahreszeit. So logisch die Umkehrsicht von @E-auto2014 (sorry Klaus) auch ist, aber mich erinnert das immer an den alten Mathematikerwitz:
      Ein Bauer, ein Bauingenieur und ein Mathematiker sollen die Kühe auf einer Alm in den Bergen einfangen. Der Bauer nimmt 50m Zaun, baut ein Gatter mit einem Tor und pfercht die Herde in das Gatter. Der Bauingenieur löst das Problem, indem er mit 5 km Zaun die ganze Alm umzäunt. Der Mathematiker kommt mit lediglich 5m Zaun aus, baut ihn um sich selbst und definiert : "Ich bin aussen!"

      Soll heissen, wir sollten auch eingestehen, wenn bei 99% der e-Auto-beobachtenden Bevölkerung logisch zu beobachtender Reichweitenveränderung im WInter jeder von Reichweitenverkürzung ausgeht, zumal ja WLTP auch ohne Heizung läuft. Alles andere ist Krampf, damit könnte ich auch den Verbrenner schönreden, dass Russ in der Atmosphäre sicher gut ist gegen Klimaerwärmung (wie beim Vulkanausbruch) etc. Das e-Auto hat genügend Vorteile, da muss man nicht krampfhaft auch noch den letzten Nachteil in etwas anderes umkehren wollen. Ich kann natürlich verstehen, dass man im 190er vielleicht etwas geizt und kreative Argumente sucht, dass es in Ordnung ist. Und das ist jetzt bitte kein mitleidiges Herabschauen eines "grosskotzigen" 300er Fahrers, sondern mir ist das Argument "Reichweitengewinn im Sommer" einfach zu weit hergeholt.

      Nix für ungut!
      Gruss Christian

      e-Golf 190 Probefahrer Aug+Sept 17
      e-Golf 300 seit April 18
      Ladekarten/Apps: C&F, NM, e-charge, ESL/Maingau, Telekom, Rheinhessische, mobility+, Tiwag, Smatrics, Ella, VKW, plugsurf, Duferco, Enel X, Gremo na elektriko, Petrol, intercharge, evpass, e.on drive, LV München Umland

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von christech ()

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      Ice_baer schrieb:

      bergauf - bergab? ;)
      @Ice_baer: Start und Ziel jeweils auf fast identischer Höhe.

      Egal ob man es Reichweitenverlust im Winter oder Reichweitenzugewinn im Sommer nennt; wer sich ein Elektroauto kauft, dem sollte bewusst sein, dass viele Einflussfaktoren einen Unterschied machen. Beim Verbrenner kaum merklich, da er eh einen Großteil seiner Energie verpuffen lässt, beim E dank seiner hohen Effizienz deutlich spürbar.

      Letztlich muss es Aufgabe der Hersteller und vor Allem wohl der Verkäufer sein, hier bei potenziellen Käufern Aufklärungsarbeit zu leisten.
      Gruß, Karsten

      seit 30.11.2018 elektrisch unterwegs :D
      Und das Grinsen hört nicht auf... noch nicht mal, wenn ich grad nicht drin sitze.
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      christech schrieb:

      Also wie man es dreht und wendet: Heizen braucht "gute" Energie beim e-Auto, beim Verbrenner nutzt man die Abwärme, die dank schlechtem Wirkungsgrad entsteht, daher auch kein Reichweitenverlust/gewinn je nach Jahreszeit. So logisch die Umkehrsicht von @E-auto2014 (sorry Klaus) auch ist, aber mich erinnert das immer an den alten Mathematikerwitz:
      Ein Bauer, ein Bauingenieur und ein Mathematiker sollen die Kühe auf einer Alm in den Bergen einfangen. Der Bauer nimmt 50m Zaun, baut ein Gatter mit einem Tor und pfercht die Herde in das Gatter. Der Bauingenieur löst das Problem, indem er mit 5 km Zaun die ganze Alm umzäunt. Der Mathematiker kommt mit lediglich 5m Zaun aus, baut ihn um sich selbst und definiert : "Ich bin aussen!"

      Soll heissen, wir sollten auch eingestehen, wenn bei 99% der e-Auto-beobachtenden Bevölkerung logisch zu beobachtender Reichweitenveränderung im WInter jeder von Reichweitenverkürzung ausgeht, zumal ja WLTP auch ohne Heizung läuft. Alles andere ist Krampf, damit könnte ich auch den Verbrenner schönreden, dass Russ in der Atmosphäre sicher gut ist gegen Klimaerwärmung (wie beim Vulkanausbruch) etc. Das e-Auto hat genügend Vorteile, da muss man nicht krampfhaft auch noch den letzten Nachteil in etwas anderes umkehren wollen. Ich kann natürlich verstehen, dass man im 190er vielleicht etwas geizt und kreative Argumente sucht, dass es in Ordnung ist. Und das ist jetzt bitte kein mitleidiges Herabschauen eines "grosskotzigen" 300er Fahrers, sondern mir ist das Argument "Reichweitengewinn im Sommer" einfach zu weit hergeholt.

      Nix für ungut!
      Danke - Ich wollte schon gerade selber in die Tasten greifen, aber das ist jetzt nicht mehr notwendig :thumbup:

      Und wenn ich von Außenstehenden zum Thema e-Reichweite gefragt werde,
      antworte ich dass die "Worst Case" - Reichweite im tiefsten vorstellbaren Winter
      das grundsätzliche Kriterium für das persönliche Einsatzprofil sein sollte.
      Wenn die passt, passt alles andere auch ;)

      Schönreden ist absolut kontraproduktiv.
      Die meisten Leute sind schlauer, als man meint :D
      Ciao, Gerd
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      Warum finden unsere Treffen wohl nicht im Winter statt? Für mich wäre eine Reise nach Hann Münden bei minus 10 Grad wohl fast nicht denkbar... :stick:
      Gruss Aragon / Rene
      Mein black-Sioux wurde KW43 2014 produziert also VFL (Vor-Face-Lift) oder 190

      Ich war dabei ! e-Golf-Treffen eins am Bodensee / zwei in Moers / drei in Hann Münden / vier in ??? // aber schön waren auch die vielen kleinen Treffen!!! :thumbup:
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      René, an der Menge an Ladesäule hat sich seit 2014 einiges getan aber das weißt du ja vom letzten Treffen. Doch es wird immer noch und ständig besser!
      Eine Luxusfahrt würde es wahrscheinlich trotzdem nicht, habe sich schon Touren über 600km bei Temperaturen unter 0•C gemacht. Es geht doch wenn man es besser haben kann warum nicht.
      Doch auch Dir würde ich so eine Tour zutrauen, wenn nicht Dir wem sonst.
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 bekennender Schnarchlader > 80.000km

      e-Golf-Forum Treffen:
      1. am Bodensee 7.+ 8.10.16
      2. in Moers am 6.+ 7.10.17
      3. in Hann. Münden vom 27. - 30.09.18
      4. e-Golf-Treffen in 2019
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      Danke für die (Eis-) Blumen Klaus - aber du hast recht ich würde wohl auch in arktischer Kälte starten und schauen wie ich nach Hann Münden komme... :nummer1:

      Notfalls auf dem Hänger des ADAC - oder wie heisst der Service doch bei euch? :thumbsup:
      Gruss Aragon / Rene
      Mein black-Sioux wurde KW43 2014 produziert also VFL (Vor-Face-Lift) oder 190

      Ich war dabei ! e-Golf-Treffen eins am Bodensee / zwei in Moers / drei in Hann Münden / vier in ??? // aber schön waren auch die vielen kleinen Treffen!!! :thumbup:
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      @ Roland - wäre auch nur ein Langstreckenupdate - für den täglichen Gebrauch sehe ich absolut keine Notwendigkeit dauern einen so schweren Akku rumzuschleppen! :thumbup:
      Gruss Aragon / Rene
      Mein black-Sioux wurde KW43 2014 produziert also VFL (Vor-Face-Lift) oder 190

      Ich war dabei ! e-Golf-Treffen eins am Bodensee / zwei in Moers / drei in Hann Münden / vier in ??? // aber schön waren auch die vielen kleinen Treffen!!! :thumbup: