Vom Zweit- zum Erstwagen

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    • Vom Zweit- zum Erstwagen

      Ein Werbeartikel des Stromlieferanten Polarstern im "pv-magazine", der aber trotzdem recht informativ ist.
      Steigende Batteriekapazität erhöht die Nachfrage nach leistungsstarkem und preiswertem Laden zuhause.
      Mit der gestiegenen Akku-Kapazität und der höheren Reichweite, ändert sich nicht nur die Nutzung des Elektroautos, sondern auch das Ladeverhalten. Es reicht in immer mehr Fällen, wenn daheim geladen wird. „Das macht ein Elektroauto vom Zweit- zum Erstwagen, erhöht aber auch den Strombedarf zuhause“.
      Es grüßt Martin vom westlichen Ende des Bodensee.
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      e-Golf seit 01.03.18 und i-MiEV seit Juni 16.
      Erneuerbare-Energien-Fan und Kraftwerksbetreiber (3 PV-Anlagen mit insgesamt 22kWp)

      "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." (afrikanisches Sprichwort)
    • Ich kann das voll bestätigen: Erst haben wir unseren Audi A3 durch den e-Golf ersetzt. Nach einigen Wochen voller Begeisterung haben wir unseren S4 einfach verkauft und ein Model 3 bestellt. Dann kamen die kleinen Preissenkungen beim M3, so dass wir die ursprüngliche M3 Bestellung wieder storniert haben, um vom niedrigeren Preis zu profitieren.

      In der Zwischenzeit zeigte sich dann, dass wir sogar nur noch mit dem e-Golf + Ergänzungsmobilität eigentlich ziemlich genial unterwegs sind und den alten Erstwagen S4 kaum vemissen. Aber auch bei der Ergänzungsmobilität geht der Trend nach unten: Mittlerweile fahren wir auch längere Strecken lieber mit dem e-Golf, weil es mit den Verbrennern aus der EM einfach keinen Spaß mehr macht. Und für alles darüber gibt es Bahn und Flugzeug und notfalls Mietwagen.

      Man muß ergänzen, dass wir in der Großstadt per ladenetz ziemlich genial in der Innenstadt am Zielort laden können (und nebenbei noch kostenlos in Toplage parken), während wir unseren Erledigungen oder sonstigen Freuden nachgehen und zuhause fast immer wieder voll geladen (bzw. auf knapp 80% per untere Ladegrenze) zurückkommen. Und zuhause haben wir noch die Wallbox, die wir aber kaum nutzen bzw. eigentlich nur um kurz vor Langstrecken auf 100% vollzuladen.

      Unser "Use Case" ist zwar wahrscheinlich nicht auf die Allgemeinheit zu übertragen aber für uns ziemlich genial. Dennoch juckt es in den Fingern und in der zweiten Jahreshälfte kommt wohl trotzdem noch ein M3 dazu...
      e-Golf 300 seit 01/2019, zuhause an wallbe Eco 2.0 11kW
    • Für mich ist der Erstwagen etwas anderes. Und zwar das unserer Autos, das wir behalten würden wenn wir uns auf eines reduzieren würden. Und das ist der Benziner Kombi, weil er alles kann.
      Mehr gefahren wird trotzdem das E-Auto. Den Benziner hab ich zuletzt im März getankt im Urlaub. Von da sind wir noch heim gefahren, waren damit noch 2x beim Möbelhaus, weil größer als der Zoe und dann stand er 3 Wochen bis er zur Wartung ging und seitdem steht er wieder.
      Dennoch ist er das universelle Auto, das auch Langstrecken gut kann, es geht viel Gepäck rein und Anhänger zieht er auch.

      Ein BEV Erstwagen müsste schon dasselbe leisten, um Erstwagen zu werden.
      Mit den Daten vom ID3 mit mittlerem oder großen Akku könnte ich mir das vorstellen, sofern der Kofferraum größer wäre und er noch eine Anhängerkupplung hätte.
      Ansonsten, sorry, leider Zweitwagen, auch wenn er übers Jahr mehr Kilometer fährt als der Erstwagen.
    • Was ist Erst- und Zweitwagen, was ist Urlaubs- und Hausfrauenwagen? :ironie:
      Wir haben den e-Golf und einen Polo mit Anhängekupplung. Seit wir den e-Golf haben, fährt der e-Golf 28.000km p.a. und der Polo 5.000km p.a. Vorher hatten wir einen A6 und den Polo, da waren es 20.000km zu 12.000km. In Urlaub (auch weit) fahren wir mit dem e-Golf. Hänger ziehen muss der arme Polo mit 16 Jahren und 210.000km, aber keinen Adria-Camper ;) Polo ersetzen durch "E" steht auf dem Plan, aber erstmal kommt die PV-Erweiterung dran.
      Gruss Christian

      e-Golf 190 Probefahrer Aug+Sept 17
      e-Golf 300 seit April 18
      Sommer 13,2 kWh/100km, Winter 15,9 kWh/100km (jeweils Anzeige im Fahrzeug), im Mittel ab Ladedose inkl. Ladeverlusten 16,7 kWh/100km
    • Wenn wir nicht sowieso ein 2. Auto gebraucht hätten, wäre der e-Golf für uns (Familie mit 2 Kindern) absolut ausreichend gewesen.
      Für die 2-3 mal im Jahr wo wir Strecken >500km gefahren sind, haben wir die Ergänzungsmobilität genommen. Man sollte wirklich mal drüber nachdenken, ob man 10000€ mehr ausgeben sollte um reale 400-500km Reichweite zu haben. Ich denke für die meisten wäre es günstiger ein Auto zu mieten oder per Bahn zu reisen.
      Anmerkung: Ein Erstauto ist für mich eins, mit dem ich täglich fahre und das ist definitiv der e-Golf :thumbsup:

      VW e-Golf MJ2018 seit 24.10.2017
      VW Passat Variant MJ2014 Ecofuel CNG
      16 kWp PV mit Eigenverbrauch
      1Kwp PV Insel mit 4,6kWh Speicher

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von akls ()

    • Das steht für mich nicht zur Diskussion, Langstrecken müssen auch spontan immer gehen und ich will mich da nicht noch um Anmietung kümmern müssen.
      10.000 mehr muss man dafür wohl auch nicht ausgeben, ein ID3 wird das leisten und ja eher noch günstiger sein als ein E-Golf.

      Ich wäre bereit, für den Erstwagen bis zu 50% mehr auszugeben wenn es ein BEV statt dem Benziner wäre, es muss aber den Kombi ersetzen und das bedeutet dann in Richtung maximal 25.000 für einen Jahreswagen.
      Solange das nicht gegeben ist, bleibt der Benziner.
      Ohne das zweite Auto käme unser Zoe stand heute weg, auch wenn er den Alltag toll meistert. Aber das reicht nicht.
    • Ich habe ja einen 530e PHEV als Einstiegsdroge und den eGolf als Zweitwagen.... Mittlerweile frage ich mich, warum ich den 530e habe. Aber auf Langstrecken genieße ich ihn, was aber am Fahrzeug und nicht am Antrieb liegt. Ein 530e Vollelektrisch, 350km Reichweite bei 130-150km und 150kw Ladegeschwindigkeit wäre perfekt.
      VW eGolf (seit 12/2018) - BMW 530e (seit 4/2018)
    • karlsson schrieb:

      Das steht für mich nicht zur Diskussion, Langstrecken müssen auch spontan immer gehen und ich will mich da nicht noch um Anmietung kümmern müssen.
      10.000 mehr muss man dafür wohl auch nicht ausgeben, ein ID3 wird das leisten und ja eher noch günstiger sein als ein E-Golf.
      Der ID3 in der kleinsten Ausführung 300km soll rund 30.000 € kosten, die größte Version 550km wird mit ziemlicher Sicherheit Richtung 40.000€ kosten eher mehr.
      Strecken <500km sind bei uns in der Regel Urlaubsfahrten. Die planen wir nicht spontan. Spontan heißt für mich von heute auf morgen.
      Alle anderen Strecken deckt der e-Golf ab. Mit einem ID3 mit 100kw Ladeleistung, sprich rund 100km laden in 10 Minuten fahren kann man ohne viel Zeitverlust auch viel weitere Strecken fahren.

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    • Wir für uns haben die Diskussion um Erst- und Zweitwagen nie geführt, da es beide Autos auf 15.000 bis 20.000kmn im Jahr schaffen ;(
      Unseren Golf GTD geben wir Ende des Monats an VW zurück und er wird durch eine Zoe ersetzt. Dann haben wir also zwei e-Autos, die 200km plus x mit einer Akku Ladung schaffen. Der e-Golf ist dabei das Langstreckenauto, da er 40kWh CCS kann bei der 31kWh Batterie, die Zoe nur 22kW AC und das macht bei 41kWh Batterie keinen Spass auf Strecke.
      Aus diesem kleinen Vergleich sehe ich für mich deutlich, Alltagstauglichkeit ist durch die Ladegeschwindigkeit begrenzt, nicht durch die Reichweite.
      VG Andreas
      #soulelectrified
      e-Golf 190 grau von 30.10.2014 bis 24.10.2017: 60.860 km
      e-Golf 300 weiss-grau 23.10.2017 bis 26.10.2018: 19.177 km
      e-Golf 225 blau 26.10.2018: 13.000km
      Zoe blau ZE40 25.05.2019: 2000km

    • Noch mal zum Anfang.

      Mich stören einge Dinge im Artikel. Der ist wieder von einem Schreiberling im Auftrag und ohne Befassung mit dem Thema geschrieben.

      Ganz oben auf meiner Abschussliste: "Wenn erst mal Autos mit 100KWh Akku ..." - so ein Sch... Den hat der etron - aber was macht er damit? Verheizen. Richtig wäre nach Reichweite zu urteilen. Seit wir die dicken SUV am Markt haben, muss man vernünftiger Weise nach Reichweite fragen - selbst da wäre z.B. beim etron die Sache noch unsicher (nach dem Video, wo jemand wissen wollte, ob der etron länger schnell fahren kann - kann er, aber mit 100kw/100km)

      "Mit der gestiegenen Akku-Kapazität und der höheren Reichweite, ändert sich nicht nur die Nutzung des Elektroautos, sondern auch das Ladeverhalten. Es reicht in immer mehr Fällen, wenn daheim geladen wird." Halte ich nicht für ein Entscheidungsargument, wer vernünftig über e-Auto nachdenkt, macht sich erst die Rechnung, was er fährt, stellt danach fest - kann ich problemlos zu Hause laden.

      "„Spezielle Ladetarife und -lösungen zum preiswerten Laden werden wichtiger.“ Zumal das Laden zuhause nicht nur bequem, sondern auch deutlich transparenter sei als an öffentlichen Ladestationen, wo die verschiedensten Strom- und Ladepreise gelten und Kunden oft mehr als das Doppelte des typischen Haushaltsstrompreises zahlen müssten. - Da redet ein Bock davon, den Salat zu bewachen? Ich warte auf so was, das einzige, was man derzeit sieht sind die neuen überzogenen Tarife (anlässlich der Forderung, nach kw abzurechnen).


      "Noch attraktiver ist es, wenn Haushalte ihr Fahrzeug zu einem günstigeren Stromtarif laden. Dafür brauchen sie spezielle Zähler für ihre Ladestelle. Haben Haushalte einen HT/NT-Zähler, auch Zweitarifzähler genannt, können sie abends meist ab 22 Uhr vergünstigt laden." - mir kocht die Galle: Wer von uns hat schon einen entsprechenden Tarif? Bei mir habe ich gesehen, das der örtliche Versorger für die Grundkosten HT/NT Zähler deutlich mehr haben will, als ich sparen würde.


      "Am sichersten und effizientesten werden Elektroautos an einer intelligenten Ladestation bzw. Wallbox geladen." - ja wie denn sonst? Aber - kann mir jemand erklären, wo der Effizienzgewinn ist zwischen Ladeziegel und Wallbox?




      "Auch würden eine konstruktive, an den Potenzialen orientierte, Berichterstattung in den Medien sowie öffentliche Vorbilder seine Verbreitung maßgeblich unterstützen." - der Brüller in diesem von Kenntnis schwachen Artikel.



      Ladestationen ... "Hier arbeitet Polarstern unter anderem mit Ionity zusammen." Auch wieder toll - ein ander soll's machen.


      Nebenher: Weiß nicht, wie ihr das seht, aber die Netto Zahlen der Ladepunkte gegenüber den Ankündigungen von Ionity - das kann zumindest mich weder befriedigen noch irgenwie zuversichtlich stimmen. In Relation zur Aufgabe sind die Aufbauzahlen für mich noch knapp über reinem Marketing Gewäsch.


      Hoffe, ich war nicht zu giftig.
      Viele Grüße Jürgen

      Happy elektrisch seit 19.11.18 :D
    • wjha schrieb:




      "Am sichersten und effizientesten werden Elektroautos an einer intelligenten Ladestation bzw. Wallbox geladen." - ja wie denn sonst? Aber - kann mir jemand erklären, wo der Effizienzgewinn ist zwischen Ladeziegel und Wallbox?
      Bezogen auf den e-Golf halte ich den Effizienzgewinn für niedrig. Ob ich 10A mit dem Ziegel oder 2x16A mit der Wallbox lade ist vom Wirkungsgrad des Ladegeräts kein Unterschied. Hier werkeln aus meiner Sicht 2 parallel geschaltete Gleichrichter. Bei einphasiger Ladung ist der 2. GR deaktiviert.
      Was natürlich mehr Verluste bring ist der längere Ladevorgang, da hierzu natürlich z.B. Steuergeräte aus ihrem "Schlafzustand" geholt werden müssen. Diese Elektronik verbraucht ja auch Energie. Wieviel das ist kann ich nicht sagen. Von mind. 50W würde ich aber ausgehen.

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      16 kWp PV mit Eigenverbrauch
      1Kwp PV Insel mit 4,6kWh Speicher
    • wjha schrieb:


      "Noch attraktiver ist es, wenn Haushalte ihr Fahrzeug zu einem günstigeren Stromtarif laden. Dafür brauchen sie spezielle Zähler für ihre Ladestelle. Haben Haushalte einen HT/NT-Zähler, auch Zweitarifzähler genannt, können sie abends meist ab 22 Uhr vergünstigt laden." - mir kocht die Galle: Wer von uns hat schon einen entsprechenden Tarif? Bei mir habe ich gesehen, das der örtliche Versorger für die Grundkosten HT/NT Zähler deutlich mehr haben will, als ich sparen würde.



      Ich zahle 15 Cent/kwh inkl Zählergebühr (separater Zähler).
      Dafür musste ich die Wallbox inkl Montage etc vom E-Werk nehmen.
      Das Angebot galt für die ersten 100 Kunden die sich Zuhause eine WB installieren lassen
      VG aus dem Schwarzwald, Axel

      E-Golf-Fahrer seit 13.03.2019 :thumbsup:
    • Der_Rekuperierer schrieb:

      Ich zahle 15 Cent/kwh inkl Zählergebühr (separater Zähler).
      Dafür musste ich die Wallbox inkl Montage etc vom E-Werk nehmen.
      Das Angebot galt für die ersten 100 Kunden die sich Zuhause eine WB installieren lassen
      Andere Ländle andere Sitten - ok, Du hast ja auch eingeschränkt, das es ein besonderes Angebot sei.

      Das ist ein prima Angebot.
      Ich zahlte normal etwa 0,25€/kwh, der Nachtstrom wäre ca. 2 ct billiger gewesen - aber dafür ein happiger Aufpreis beim Grundentgelt, wo der andere Zähler mit vergütet ist.


      Da soll mir noch einer erklären, wir hätten hier einen funktionierenden Markt.
      Viele Grüße Jürgen

      Happy elektrisch seit 19.11.18 :D