Neue Bilder und Videos zum ID.3 (Name dadurch bestätigt)

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    • ChristianW schrieb:

      Dafür fallen andere mechanische Komponenten weg die ich für wesentlich anfälliger halte. (Feder, Metallkontakt, usw.) Und es wird Technik eingesetzt die sich in Handys millionfach bewährt hat und getestet ist.
      Das sind doch alles Dinge im einstelligen Cent-Bereich, während eine Aktorik richtig Geld kosten wird.

      ChristianW schrieb:

      Auch hier fallen andere Komponenten weg. Namentlich die leidlichen Handbremsseile die gefühlt bei jedem 2. TÜV gelängt sind und getauscht werden müssen. Dann dürfte es wesentlich einfacher sein ein Kabel im Auto zu planen als die Seildurchführung vom Handbremshebel bis zu den hinteren Bremsen. Mach das mal z.B. durch ein Akkupaket durch. Oder durmherum. Obendrüber, wo auch immer.
      In den 24 Jahren die ich jetzt Auto fahre, hatte ich noch nie ein Problem mit einem Handbremsseil. Und wenn da eines wäre, so ein Seil ist in 15 Minuten gewechselt und bekommt man für 20 Euro. Nur eingeclipst und dann an der Mutter die Spannung einstellen. Dass die Entwickler einen Weg für ein Seil finden halte ich für nicht so kompliziert. Sie müssen eh Kanäle schaffen wo Leitungen durch gehen.

      ChristianW schrieb:

      Du kannst auch die elektronische Handbremse einfach mal ziehen. Einfach am Hebel ziehen während der Fahrt sollte sie ganz normal auslösen. Wenn vielleicht auch nicht so dosierbar wie du es dir wünschst.
      Hab ich gemacht. Das kracht und ruckt ziemlich brutal. Die Autos dahinter denken der vorne spinnt. Fühlt sich garnicht gut an und man fühlt auch nicht am Feedback an der Hand wie die Bremse schleift.

      ChristianW schrieb:


      Hat es, ja. Doch diese setzt ein Haltemoment voraus, der Motor wird also bestromt. Und das wiederum sollte nicht dauerhaft so sein. Deshalb wechselt der Golf normalerweise auch nach ein paar Minuten von der grünen Motorbremse auf die rote Feststellbremse. Und das ganz automatisch. Was er nicht könnte mit einer manuellen Handbremse...
      Dieses Haltemoment meinte ich nicht, sondern die Motorbremse die mechanisch eine Motordrehung blockiert. Diese rastet immer dann ein, wenn man auf P schaltet. Ich denke die wenigsten ziehen eine mechanische oder elektronische Handbremse an der Ampel an, sondern bleiben auf der Bremse stehen wenns mal nötig ist. So ganz durchschaut hab ich das beim e-Golf aber nie, was der da gerade mit den Bremsen gemacht hat an der Ampel. Ich denke die elektronische Handbremse war das nicht, denn die hört man ja wenn sie zu geht. Baut die Auto Hold Funktion vielleicht Bremsdruck auf den normalen Bremsen auf? Für mich hat sich das immer wie reines Glücksspiel angefühlt. Mal wurde er automatisch gebremst, mal nicht. Mal ist er angefahren wenn ich von der Bremse runter bin, mal nicht.
      Gruß,
      Stephan
    • Zum Thema Bremse ein paar Sätze.

      Es gibt viele die die alte Handbremse noch lieben/ mögen. Man gibt mit der elektronischen Bremse ja doch wieder eine gewissen Freiheitsgrad als Fahrer ab.
      Aber wir kommen um die elektronische Bremse nicht mehr herum.
      Der ID. wird fürs Autonome Fahren ausgelegt, hier ist es unabdingbar eine elektronische Bremse zu haben, die über Assistenzsysteme gesteuert werden kann, sei es für automatische Einparken oder halten am berg bei Ampelstopps etc.

      Autonomes Fahren heist wie im Flugzeugbau redundante Systeme im Fahrzeug vor zu halten, die von zwei System unabhängig kontrolliert/ gesteuert werden können.
      Der ID. hat an der Hinterachse deswegen zwei elektrische Bremsen/ Aktuatoren jeweils eine pro Seite. Und dieses Aktuatoren werden auch noch von zwei unterschiedlichen Zentralrechnern aus angesteuert, nur so ist die Redundanz für die Parkaktuatoren im Fahrzeug sicher gestellt. Das ist nur die Parkbremse, alle weiteren Systeme Lenkung , Sensoren, Bremskraftverstärker müssen dies auch ausweisen. Ohne hier eine Redundanz in sämtlichen wichtigen Fahrzeugsystem zu haben, wird es kein Autonomes Fahren in Europa geben. Auch erweiterte Assistenz Systeme die jetzt erst mal im ID. kommen werden die Redundanz schon teilweise nutzen.

      Daher kann ich die verstehen die lieber eine Handbremse hätten, doch rein rechtlich ist es nicht mehr machbar auf dem Weg in die Zukunft (Autonomes Fahren).
      Jetzt könnte man natürlich argumentieren, ich will gar nicht Autonom fahren, denen kann ich nur raten, anderes Fahrzeug kaufen, die MEB Platform gesamtheitlich wird in ihrer Hard-und Software fürs Autonome Fahren vorbereitet/ausgelegt und in ihrer Hardware die kommenden Jahre Stück für Stück ergänzt werden.

      Gruß
      10,19kW PV Anlage noch ohne Heimspeicher
    • Die Bedienung vieler Funktionen (Sitzheizung, Klimatisierung, Navi, Radio) im mitten Display kann über Touch am Display, über Sliden unter dem Display, drücken der Slide Tasten warm/ kalt, über die Lenkrad Tasten rauf runter oder per Sprachkommando erfolgen. Ich bin übrigens auch ein Fan des Dreh/Drück Reglers im BMW.
      10,19kW PV Anlage noch ohne Heimspeicher
    • August? September!

      Ich würde ja davon ausgehen das es von Seiten der Geheimhaltung kein Problem sein sollte, da der Wagen ja kurz vorher bei der IAA der Öffentlichkeit im Detail präsentiert wird.

      Ob Fahrzeuge dann aber zur Verfügung stehen? Wer weiss.
      Ob VW da offiziell ein Interesse hat? Wer weiss...

      Vielleicht ist es am realistischsten @Helbig mit einem Vorführwagen auf ein Getränk seiner Wahl einzuladen :)
      Gruß, Daniel

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    • Ja wenn das in die Richtung ASIL Level D nach ISO 26262 geht, bleibt garnichts anderes übrig. Dann ist das wohl wirklich nicht mehr das richtige Fahrzeug für mich. Derart die Kontrolle abzugeben empfinde ich als weit größere Einschränkung als es ein Tempolimit auf 130 wäre. Mir graut vor dem autonomen Fahren und immer weiterer Vernetzung. Prinzipiell könnte man ja trotz dieser redundanten Systeme die Kontrolle im Normalbetrieb beim Fahrer lassen und ihm somit nicht das Gefühl geben dass das Auto macht was es will. Bin gespannt wie die verschiedenen Firmen das handhaben. Aber desto mehr von dem Zeug kommt, desto mehr habe ich den Wunsch mein altes Auto auf ewig erhalten zu können. Vielleicht ist das aber auch ein Grund, warum man erst recht ein möglichst frühes Modell des ID.3 kaufen sollte, wo noch möglichst wenig dieser neuen Systeme drin sind.
      Gruß,
      Stephan
    • Outsider64 schrieb:

      Dann ist das wohl wirklich nicht mehr das richtige Fahrzeug für mich.
      :ironie: Allen Nostalgikern, die gern Knöpfchen drehen, Schalter drücken, Handbremse ziehen, Fahrlichtautomatik und Regensensor als Bevormundung des Fahrers betrachten, empfehle ich, um ID.3, Tesla etc. einen gaaanz großen Bogen zu machen und stattdessen ernsthaft darüber nachzudenken, eine alte Rostlaube nach persönlicher Vorliebe auf E-Antrieb umzurüsten. :ironie:
      Viele Grüße
      Norbert
      _________________________________________________
      09/2015 - 01/2019 e-Golf 190 | 01/2019 - Hyundai Kona e


    • Neu

      Mimikri schrieb:

      Das Problem (und das lässt sich definitv schon jetzt sagen, ohne es genau gesehen und probiert zu haben):
      Man kann bei Touch-Bedienung nicht vor dem "Touch" erfühlen ob und auf welcher "Taste" man gerade ist bzw. was passieren wird ohne hinzuschauen!
      Es gibt am Display unten abstehende Stege die man sehr leicht erfühlen kann und damit kann man die Lautstärke sowie die Temperatur intuitiv verändern.
    • Neu

      Outsider64 schrieb:

      Ich sehe das genau so wie Jürgen, das fühlbare Feedback der Schalter muss da sein BEVOR ich die Aktion ausgelöst habe, nicht danach. Da ist es zu spät. Aber ich bin gespannt wie es VW umgesetzt hat. Auch wie die Aktorik gemacht ist? Wie ist die Vibration umgesetzt? Motor? Piezo? Spule? Allein schon wegen der zusätzlichen Komponente mag ich so etwas nicht. Schon wieder eine weitere unnötige Komponente die irgendwann im Fahrzeugleben kaputt geht und mich hunderte Euro Reparatur kostet...

      Bei der Handbremse ist es ebenso. Das mechanische Feedback fehlt völlig bei der elektronischen Bremse. Ich weiß nicht was der Vorteil sein soll bei der elektronischen. Nur dass es moderner aussieht? Darauf kann ich gerne verzichten. Ich will keine zusätzlichen Komponenten die ein Vermögen kosten wenn sie kaputt gehen. Ich will einfach nur einen Hebel an dem ich ziehen kann und spüre was die Folge davon ist. Ich spüre wenn sie fest ist. Bei der elektronischen Bremse kann ich es nur vermuten und muss mich auf eine Anzeige verlassen. Beim Hebel kann ich auch mal ziehen wenn ich an die Ampel ran rolle um gezielt die hinteren Bremsen freizubremsen, bei der elektronischen geht das nicht. Auch zur Fehlerdiagnose kann man den Hebel wunderbar nutzen. Wenn was quietscht beim Fahren oder in Kurven, kann ich am Hebel ziehen und hören was passiert. Quietschen weg: hintere Bremse. Diesen Vorteilen gegenüber sah ich keinen Vorteil bei der elektronischen. Selbst die automatische Feststellfunktion ist unnötig, weil das Auto auch mit Elektroantrieb eine Motorbremse hat.
      Erinntert mich an mein Nokia 3310 mit dem ich im Klassenunterricht unter dem Tisch mehrere SMS blind getippt habe. Trotzdem heute möchte ich mein Touchscreen im IphoneXS nicht mehr missen.
    • Neu

      Helbig schrieb:

      Aber wir kommen um die elektronische Bremse nicht mehr herum.
      Der ID. wird fürs Autonome Fahren ausgelegt, hier ist es unabdingbar eine elektronische Bremse zu haben, die über Assistenzsysteme gesteuert werden kann, sei es für automatische Einparken oder halten am berg bei Ampelstopps etc.
      Die Erklärung ist einleuchtend, aber kann die Funktion nicht auch über die vorderen Bremsen umgesetzt werden?
      Gruß Hendrik

      Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)



    • Neu

      Vielleicht mach ich ja was falsch, aber nach etwa 195.000 Kilometern in Autos mit elektronischer Feststellbremse kann ich nur sagen: who cares. Nachteile gegenüber der klassischen Handbremse habe ich nicht bemerkt, aber einen Komfortgewinn in den Fahrzeugen welche die Bremse automatisch angezogen haben.
      Gruß, Daniel

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