Volkswagen: Werksumbau in Zwickau „voll im Zeitplan“/VW Werk Zwickau - Der Countdown läuft

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    • Volkswagen: Werksumbau in Zwickau „voll im Zeitplan“/VW Werk Zwickau - Der Countdown läuft

      Die Transformation des Standorts Zwickau zum reinen Elektroauto-Werk liegt laut Volkswagen voll im Zeitplan. Mehr als 200 Vorserien-Fahrzeuge des ID.3 seien bereits gefertigt worden. Die ersten Serienfahrzeuge sollen wie geplant Ende 2019 vom Band rollen.
      Am Thema ID.3 kommt diese Woche keiner vorbei, denn das erste Modell von VWs neuer vollelektrischen ID.-Familie ist seit zwei Tagen vorbestellbar. Zu diesem Anlass haben die Wolfgsburger am Mittwoch eine viel beachtete Launch-Veranstaltung in Berlin abgehalten, in dessen Rahmen VW-Vorstand Jürgen Stackmann mit unserem Chef-Redakteur Peter Schwierz übrigens auch über die elektromobile Markteroberung des Autokonzerns gesprochen hat:



      Stackmann betont im Video u.a., welchen Kraftakt die Marke gerade hinlegt. Das gilt besonders für die Umrüstung von VWs Werk in Zwickau, in dem zurzeit 7.700 Mitarbeiter – darunter 3.000 Produktionsmitarbeiter – beschäftigt sind. Ab Ende 2020 sollen dort ausschließlich Elektroautos auf Basis des Modularen E-Antriebs-Baukastens MEB gebaut werden – bis zu 1.500 Fahrzeuge pro Tag für Volkswagen und weitere Konzernmarken. Im Jahr wollen die Wolfsburger so auf eine Produktionskapazität von 330.000 Fahrzeugen per annum kommen.
      Wie VW jetzt meldet, ist die erste Phase des Umbaus in Zwickau erfolgreich absolviert worden. So sei etwa die Hälfte der 1.500 neuen Roboter im Karosseriebau bereits im Betrieb. Die Lackiererei werde aktuell erweitert und in der Fahrzeug-Endmontage soll der Umbau der ersten Fertigungslinie planmäßig im Sommer starten. In einer früheren Mitteilung präzisierte das Unternehmen bereits, dass besagte erste Linie dann zum voraussichtlichen Produktionsstart des ID.3 im November 2019 umgerüstet sein werde. Die zweite Linie solle bis Ende 2020 umgestellt und dann auch gleich in Betrieb genommen werden.
      Neuigkeiten gibt es auch bei der Bildungsoffensive für die Beschäftigten: Rund 2.800 der knapp 8.000 Mitarbeiter wurden laut dem Autobauer bereits geschult. Während die Beschäftigung – Stand November – „weitgehend stabil“ bleiben soll, müssen sich die Angestellten auf neue Aufgaben einstellen, da sich die Fertigung im Hinblick auf mehr Automatisierung und Vernetzung (Stichwort: Industrie 4.0) stark verändern wird. Ein groß angelegtes Qualifizierungsprogramm soll dabei helfen:



      Davon unabhängig kündigt VW an, in den nächsten 18 Monaten die Ladeinfrastruktur in Zwickau von jetzt 36 Ladepunkten im und am Werk auf rund 180 Ladepunkte ausbauen zu wollen.
      Zum Hintergrund: Zwickau ist Volkswagens erster Standort, der komplett vom Verbrennungsmotor auf Elektromobilität umgestellt wird. Um die von den Wolfsburgern angepeilte Marke von einer Million E-Autos pro Jahr ab 2025 zu erreichen, müssen etliche Werke im konzerneigenen weltweiten Produktionsverbund nachziehen – und zwar zügig. Im November bestätigte das Unternehmen, dass in Deutschland auch die Standorte in Emden und Hannover auf die Herstellung von Elektrofahrzeugen umgestellt werden. Werke wie die in Wolfsburg, Kassel und Braunschweig tragen – wie von uns hier zusammengefasst – zudem Komponenten zu Volkswagens Elektroautobau bei.
      automobilwoche.de, volkswagen-newsroom.com, volkswagen-newsroom.com (Mitarbeiterqualifizierung)

      Quelle: electrive.net
      Gruß
      Uwe
    • Wandel zur ersten E-Fabrik: Volkswagen treibt Umbau in Zwickau voran

      Im Zwickauer Werk von VW läuft die Umrüstung von Verbrenner auf Elektro. Damit von Herbst an der ID.3 vom Band rollt, müssen Tausende Mitarbeiter geschult, die Produktion umgekrempelt werden.

      Noch ein wenig unsicher greift Martin Lehmann mit seiner Hand nach dem Klimakompressor des ID-Antriebsstrangs. Nach und nach wird der 31-Jährige mutiger, hebt die Fahrzeugkomponente hoch, dreht sie nach links und rechts - beziehungsweise deren virtuelles Abbild.
      Mit einer VR-Brille auf der Nase steht der Volkswagen-Mitarbeiter in einem virtuellen Showroom, der zum umfassendsten Weiterbildungsprogramm gehört, das der Autobauer in seiner Firmengeschichte bisher auf den Weg gebracht hat.
      Denn bevor das VW-Werk in Zwickau-Mosel von November 2019 an zur ersten E-Auto-Fabrik Deutschlands wird, müssen die rund 7700 Mitarbeiter an dem sächsischen Standort fit gemacht werden. Das sind rund 13.000 Trainingstage und mehr als 300 verschiedene Module, die je nach Aufgabenbereich wenige Stunden bis hin zu 24 Monaten für Experten umfassen können.
      In einem extra aufgebauten Containerdorf auf dem Werksgelände will das Unternehmen seine Beschäftigten für das Auto der Zukunft begeistern. "Wissen spielerisch vermitteln, gleichzeitig den Teamgeist fördern und Feuer entfachen für das Thema Elektromobilität", sagt Projektleiterin Katja Neef.

      "Umziehen im Kleiderschrank"

      Unterdessen läuft der Umbau auf Hochtouren. Vor allem im Presswerk, in Montage und Karosserie wird nahezu alles umgekrempelt: Bis Mitte 2020 sollen in Zwickau nur noch Elektrofahrzeuge gebaut werden. Den Umbau bei laufender Produktion beschreibt Reinhard de Vries als "Umziehen im Kleiderschrank". "Alles beengt, muss aber laufen2, sagt der Geschäftsführer Technik und Logistik bei VW Sachsen. "Wir haben noch eine Menge zu tun auf dem Weg zur E-Fabrik."
      1500 neue Roboter wurden angeschafft, die Hälfte ist bereits im Einsatz. In der 85 .000 Quadratmeter großen Halle 2 für Karosseriebau wurde die alte Produktionsanlage abgerissen, hier und da wird gehämmert, es fliegen Funken vom Schweißen. Ein Teil der Roboter mit den großen Greifarmen wartet noch auf den Einsatz - sie werden gerade neu programmiert für einen E-Geländewagen.
      Das erste vollelektrische Fahrzeug, der ID.3, läuft schon automatisch durch die Produktion, mehr als 200 Testfahrzeuge wurden bisher gebaut. Die ersten Serienfahrzeuge rollen Ende 2019 vom Band. "Es überschneidet sich alles, das ist die Herausforderung", erklärt Karosseriebau-Leiter Heiko Rösch. Ist der Umbau im Zwickauer Werk im nächsten Jahr abgeschlossen, läuft vieles automatisch.

      Viele Teile, etwa das Cockpit, wurden bisher von Hand eingebaut - künftig übernimmt ein Roboter die Arbeit. An der 60 mal 100 Meter langen Anlage stehen künftig nur noch 9 Mitarbeiter, bisher waren es 25 - in einer Schicht.


      "Zwickau ist die Keimzelle"

      Volkswagen setzt für seine neuen Modelle auf eine Art Baukastensystem für Elektroautos - den sogenannte Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB). Auf eine Plattform wird die Technik samt Batterie - und die jeweilige Karosserie gebaut. Sechs ID-Modelle und drei Konzernmarken sollen künftig aus Zwickau kommen, bisher wurden hier der Golf Variant und der Passat gefertigt. Die Produktion läuft zwar noch, wird aber Stück für Stück herunter gefahren.
      "Zwickau ist die Keimzelle, hier fällt der Startschuss", sagt de Vries - und meint damit den Weg in die E-Mobilität. Er gibt sich optimistisch: Vor gut drei Wochen hat VW die Vorbestellungen für seinen Hoffnungsträger ID.3 im Internet gestartet, mehr als 15.000 Bestellungen für die zunächst auf 30.000 Fahrzeuge beschränkte Premieren-Edition sind schon eingegangen. Bis 2022 soll es dann acht Standorte geben, an denen Volkswagen E-Autos nach dem Baukastenprinzip fertigt, unter anderem in Emden und Hannover aber auch im US-amerikanischen Chattanooga sowie in China.
      Rainer Pilz ist VW-ler durch und durch. Seit 1990 stand er am Band in Mosel, zu DDR-Zeiten arbeitete er noch bei Sachsenring. Jetzt bringt der 59-Jährige kurz vor der Rente seinen Kollegen die neue elektrische Realität bei.
      "Ich habe einfach nochmal eine Herausforderung gesucht und mich zum Trainer ausbilden lassen", erzählt er schmunzelnd. Es mache Spaß, seinen Kollegen die neue Technik zu erklären. "Ich spreche ihre Sprache und kann sie gut abholen, auch wenn sie zunächst skeptisch sind."
      Und diese Skepsis scheint durchaus berechtigt: Allein in der Montage wird sich der Automatisierungsgrad von 12 auf knapp 30 Prozent mehr als verdoppeln. Das heißt: weniger Personal. Um diese Veränderungen aufzufangen - laut Personalchef Dirk Coeurs soll keiner seinen Job verlieren - will VW mehr Autos auf die Straße bringen. Statt bisher jährlich 300.000 Fahrzeugen sollen in Zwickau künftig 330.000 und damit jeden Tag 1500 Autos vom Band rollen.
      Verkauft werden sollen sie nicht nur in Deutschland, sondern vor allem im Rest der Welt - allen voran in China, wo der VW-Konzern zuletzt 40 Prozent seiner Jahresproduktion von 10,8 Millionen Fahrzeugen abgesetzt hat. Insgesamt 44 Milliarden Euro investiert der Konzern in den kommenden fünf Jahren in E-Mobilität, autonomes Fahren und Digitalisierung. (Von Claudia Drescher und Christiane Raatz, dpa)

      Quelle: automobilwoche.de
      Gruß
      Uwe
    • VW erweitert Zwickauer Werk...

      Hallo zusammen,

      habe gerade auf electrive.net diesen Artikel gelesen.

      Mir war bisher gar nicht so bewusst, das sich die Zwickauer Produktionszahl letztlich auf 3 Marken (VW, Audi und Seat) und 6 Modelle bezieht.
      Da bin ich aber mal sehr gespannt wie sich die 1500 Stck. / Tag ab 2021 aufteilen werden und wie flexibel Zwickau reagieren kann.
      Aufgrund des MEB-Baukastens vielleicht viel flexibler als ich es mir aktuell vorstellen kann.

      Ich finde es aber auf jeden Fall klasse das VW ein deutsches Werk mit der Fertigung von 330.000 eAutos / Jahr betraut :beer:
      LG Michael

      eGolf 300 bestellt am 01.02.2019
      und seit dem 29.07.2019 glücklicher e-Golf Fahrer :happy:
      e-Up 2 bestellt am 30.12.2019
      Bestellstatus seit dem 18.05.2020: Voraussichtliche Auslieferung: KW 38 / 2020.....Mitte September ;(
    • Umbau VW-Werk Zwickau

      Das Online-Portal ecomento.de meldet heute, dass der Umbau des VW-Werks in Zwickau "voll im Zeitplan" liege.
      Der nachfolgende Link führt zum Artikel:
      ecomento.de/2019/08/16/vw-umba…tandort-voll-im-zeitplan/
      Viele Grüße
      Norbert
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      Teilnehmer der e-Golf-Treffen: Moers (2017), Hann. Münden (2018/2019)
    • eMOTION #11 über die Produktion des VW ID.3 in Zwickau



      Der Volkswagen ID.3 ist enthüllt. Wir konnten schon vor der Premiere das Werk in Zwickau besuchen, wo VW unter Hochdruck die Belegschaft auf Elektromobilität einstimmt und die Produktion des ersten MEB-Stromers vorbereitet. Unsere Video-Reportage liefert einen spannenden Blick hinter die Kulissen.
      Das Werk von Volkswagen Sachsen in der Nähe von Zwickau wird die erste reine Elektroauto-Fabrik von Volkswagen sein. Wo bisher Golf und Passat vom Band liefen, werden künftig die kompakten MEB-Modelle von VW, Audi und Seat montiert. Entsprechend groß ist der Aufwand, den Volkswagen in Sachsen betreibt. Unser Video zeigt exklusive Aufnahmen vom Tanz der Roboter im Karosseriebau und von der „Hochzeit“ zwischen Batterie-elektrischem Antrieb und Fahrgestell.
      Natürlich haben wir vor Ort auch mit Experten gesprochen. Jörg Hohmuth, Fertigungsleiter MEB Karosseriebau, hat uns im Probebetrieb den steigenden Grad der Automatisierung in der Produktion gezeigt. Andreas Rittrich, Leiter des Presswerks im Werk Zwickau, hat uns über den großen Anbau in seiner Abteilung aufgeklärt. Denn erstmals überhaupt produziert Volkswagen für den MEB alle Karosserieteile vor Ort selbst. Und Rainer Pilz, ein echtes Urgestein von Volkswagen Sachsen, hat uns ins eMobility-Trainingscenter mitgenommen und gezeigt, wie man mit modernsten Methoden tausende Werker auf die Elektromobilität einschwört. Für Pilz selbst ein aufregendes Projekt, hat er doch in Zwickau schon den Trabant montiert.
      Wie sich die klassische Hochzeit im Fahrzeugbau, gemeint ist das Einbauen des Verbrennungsmotors ins Chassis, durch den Elektroantrieb verändert, hat uns Christian Frank, MEB-Projektleiter Planung / Montage, direkt am Ort des Geschehens gezeigt. Dort wird der komplette E-Antrieb nebst Batterie in mehreren Arbeitsschritten mit dem Fahrgestell verschraubt. Ganz am Ende der Produktionslinie haben wir vor einem der ersten ID.3-Exemplare, das derzeit auf der IAA zu begutachten ist, natürlich auch noch mit Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität der Marke Volkswagen gesprochen. Er ist naturgemäß stolz auf das, was in Zwickau gerade geleistet wird. Und lässt keinen Zweifel daran, dass die Zukunft von Volkswagen elektrisch ist – inklusive Enddatum für die Verbrenner-Produktion.

      Also Film ab für die elfte eMOTION-Sendung – und viel Spaß mit unserem Branchenfernsehen!

      Quelle: electrive.net
      Gruß
      Uwe
    • Na ja das sieht doch nun schon viel eher nach einer leistungsfähigen Produktion aus. Aber die eine oder andere Station aus unserer letztjährigen Besichtigung können gefunden werden. Ich denke im Vollbetrieb wird die Jahresproduktion der e-Gölfe in einigen Wochen ID Produktion erreicht! Da werden wohl keine Batteriemodule mehr händisch geschleppt... :thumbup:
      Gruss Aragon / Rene
      Mein black-Sioux wurde KW43 2014 produziert also VFL (Vor-Face-Lift) oder 190

      Ich war dabei ! e-Golf-Treffen eins am Bodensee / zwei in Moers / drei in Hann Münden / vier nochmals in Hann Münden - weil es so schön war // aber schön waren auch die vielen kleinen Treffen!!! :thumbup:
    • VW Werk Zwickau - Der Countdown läuft

      Frisch aus dem VW Newsroom:

      Countdown zum Produktionsstart:
      Standort Zwickau wird seit 2018 zum reinen E-Auto-Werk umgebaut


      Foto: Volkswagen AG

      Der Countdown läuft: In sieben Tagen startet Volkswagen die Serienproduktion des voll-elektrischen ID.31. Im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Konzernchef Herbert Diess wird das erste Fahrzeug am 4. November 2019 im Werk Zwickau vom Band laufen. Die Bundeskanzlerin wird sowohl am Festakt teilnehmen als auch die Fertigungslinie besuchen. Der ID.31 ist das erste Modell neuester Generation, das Volkswagen im Rahmen seiner weltweiten E-Offensive auf die Straße bringen wird. Als erster Volumenhersteller überhaupt stellt Volkswagen dafür eine große Automobilfabrik vollständig vom Verbrennungsmotor auf die Elektromobilität um. Die schrittweise Transformation des Standortes läuft bereits seit 2018 und ist im Jahr 2021 vollständig abgeschlossen. Zwickau wird damit zum größten und leistungsfähigsten E-Auto-Werk Europas.

      „Mit dem Produktionsstart des ID.31 bricht für Volkswagen eine neue Ära an – vergleichbar mit dem ersten Käfer oder dem ersten Golf. Zwickau wird das Leitwerk für diese neue Ära der Automobilindustrie: Wir bauen das Werk schrittweise um – von 100 % Verbrennungsmotor auf 100 % Elektro-Antrieb. Damit leiten wir einen Systemwechsel in der Automobilindustrie ein, der sich über die nächsten ein bis zwei Jahrzehnte vollziehen wird“, sagt Thomas Ulbrich, Vorstand E-Mobilität der Marke Volkswagen.

      Transformation zum größten E-Auto-Werk Europas
      Die Umstellung des Werks Zwickau erfolgt schrittweise und im laufenden Betrieb. Gestartet wurde der Umbau vor gut zwei Jahren. Seitdem wurden Karosseriebau, Lackiererei und Infrastruktur umfangreich modernisiert und erneuert. Unter anderem musste die gesamte Fördertechnik auf die Elektroautos vorbereitet werden. Zudem wurde die erste von zwei Fertigungslinien in der Montage umgestellt. Hier wird in wenigen Tagen der ID.31 erstmals vom Band rollen. Mit rund 1.700 Robotern, fahrerlosen Transportsystemen und voll-automatisierten Fertigungsprozessen zeigt Zwickau, wie eine zukunftsweisende Volumenproduktion von Elektroautos heute aussieht.

      Parallel läuft die Fertigung des klassischen Golf Variant noch bis Mitte 2020 weiter. Ab Sommer 2020 wird dann auch die zweite Fertigungslinie nach dem gleichen Muster auf die Produktion von E-Autos umgestellt und noch im selben Jahr in Betrieb genommen. Der Umbau des Werks kommt zügig voran und liegt voll im Zeitplan. In der finalen Ausbaustufe ab 2021 wird die Zwickauer Mannschaft bis zu 330.000 rein elektrische Autos pro Jahr fertigen. Dann werden in den Werkhallen sechs Modelle auf MEB-Basis für drei Konzernmarken gebaut: Volkswagen, Audi und SEAT. Zwickau wird damit zum größten und leistungsfähigsten E-Auto-Werk Europas.

      Zwölf neue Hallen und Gebäude
      Zusätzlich zum Umbau der Fertigungslinien werden im Werk Zwickau insgesamt zwölf neue Hallen und Gebäude errichtet, um die geplante Steigerung der Produktionskapazität von 1.350 auf 1.500 Fahrzeuge pro Tag realisieren zu können. Das größte Einzelprojekt ist die Erweiterung des Presswerks: Ab 2021 können nahezu alle Pressteile für die in Zwickau produzierten Fahrzeuge vor Ort gefertigt werden. Die Investitionen dafür betragen rund 74 Millionen Euro, wobei ein Großteil der Kosten auf die neue Großpresse entfällt. Neu ist dabei der vollautomatische Umwandlungsprozess vom reinen Stahl bis zum Fertigteil. Insgesamt werden 50.000 Quadratmeter Hallenfläche neu errichtet. Rund 50 Partnerfirmen unterstützen beim Umbau.
      Viele Grüße
      Norbert
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von e-Golf_70794 ()

    • Adi schrieb:

      lauter weisse PV Module auf
      da siehst Du mal wie innovativ VW ist! :patsch:
      Ich gehe davon aus dass es sich um eine virtuelle PV Anlage handelt, die Marketingexperten werden es richten. :rofl:
      Gruß Dieter
      seit 10.2.2015. über 118.000 km mit dem eGolf...….

      Wir waren dabei! e-Golf Treffen am Bodensee Oktober 2016 ,in Moers Oktober 2017, Hann.Münden September 2018 und Hann.Münden September 2019
    • ... du meinst Marketingexperten und Photoshop werden es richten? Oder vielleicht wird der grüne Ökostrom von den umliegenden Tesla Fanboys mit ihren 100 kWh Batterien an eigenen Docking Stationen ganz geheim angeliefert... (direkt von Aldi und Kaufland) :rofl:
      Gruss Aragon / Rene
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    • Volkswagen: Werksumbau in Zwickau „voll im Zeitplan“/VW Werk Zwickau - Der Countdown läuft

      Schreibt doch eine Mail an VW, ob sich die Dächer nicht perfekt für PV eignen würden. Manchmal reicht ein kleiner Stupser ;)

      Andererseits: Sind die Hallen neu? Wer weiss, wie es mit deren Traglast aussieht? Bei uns im Nachbarort musst ein Edeka gesperrt werden, weil nach der PV Installation das Dach überlastet war. Die werden wohl manchmal grenzwertig geplant. Bei neuen Hallen sollte das natürlich berücksichtigt werden.
      VW eGolf (seit 12/2018) - BMW 530e (seit 4/2018)
      2x GO-eCharger - 9.64kWp PV mit 9.6kWh RCT-Power Akku - Regelung via IP-Symcon Haussteuerung
    • Es handelt sich um den Umbau eines bestehenden Werks. Da VW den ID.3 bekanntlich CO2-neutral herstellen will, wird da das eine oder andere in Sachen PV wohl noch passieren müssen.
      Viele Grüße
      Norbert
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    • Also (pure Spekulation meinerseits), ich könnte mir vorstellen, dass bereits heute so ein Werk sagen wir mit 30% Ökostrom läuft. Einfach weil es im Strommix drin ist. Und was wäre leichter als nun eine kleine Rechnung zu starten. Wo früher ein Diesel mit 30% Ökostrom produziert wurde, wird er jetzt einfach mit den rechnerischen 70% anderen Strom produziert und die 30% Ökostrom werden dem Elektroauto zugeschlagen.

      So würde zwar ein Diesel dann statt wie früher mit 30% Ökostrom mit 0% Ökostrom produziert, danach fragt aber auch keiner.
      Und das Elektroauto hätte 100% Ökostrom, voila.

      Ich kann mir solche Scherze sehr gut vorstellen.
    • Volkswagen: Werksumbau in Zwickau „voll im Zeitplan“/VW Werk Zwickau - Der Countdown läuft

      CO2 neutrale Produktion ist doch eh ein Witz. Solange Rohstoffe verwendet und nicht 100% recycled werden (können) bleibt es eine Schönrechnerei.

      Getreu dem Motto: Hier mal schön die Umwelt versaut, dafür aber in Afrika (oder sonst wo) für ein Windrad gespendet. Macht natürlich auch Sinn, hat aber nicht wirklich was mit sauberer Produktion zu tun sondern viel mehr mit „Gewissen beruhigen“. Insofern soll man dafür sorgen, das man 100% Ökostrom in der *gesamten* Produktionskette hat. Der Rest ist gut für den Umweltschutz, macht die Produktion aber auch nicht sauberer.
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    • e-Golf_70794 schrieb:

      Da VW den ID.3 bekanntlich CO2-neutral herstellen will,
      Es heisst bilianzell CO2 neutral. D.h. m.E. es gibt Ausgleichsleistungen, wie auch immer die Aussehen.
      Das Werk Mosel (Zwickau) ist das alte VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau , aus dem die Trabbies kamen.
      VG Andreas
      #soulelectrified
      e-Golf 190 grau von 30.10.2014 bis 24.10.2017: 60.860 km
      e-Golf 300 weiss-grau 23.10.2017 bis 26.10.2018: 19.177 km
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      e-Golf WLTP neu, silber 26.11.2019 7000km
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    • VW-Werk in Zwickau: Start der ID.3-Serienproduktion naht

      In wenigen Tagen fährt Volkswagen im Zwickauer Werk die Serienfertigung des Elektromodells ID.3 hoch. An dem Auto hängen gewaltige Erwartungen – es birgt aber auch Risiken.

      Endspurt im Zwickauer VW-Werk: Wenige Tage vor Beginn der Serienproduktion des ersten vollelektrischen Fahrzeuges von Volkswagen – des ID.3 – laufen die Vorbereitungen an dem sächsischen Standort auf Hochtouren.
      Am vierten November soll der offizielle Startschuss fallen für die Elektro-Offensive des Autobauers, auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird erwartet.

      "Die ersten externen Kunden werden den ID.3 ab Sommer 2020 bekommen", sagte Thomas Ulbrich, VW-Markenvorstand für das Thema E-Mobilität, der Deutschen Presseagentur.
      Mit den Fahrzeugen, die in den nächsten Monaten in Zwickau vom Band rollen, soll im Sommer eine "nahezu gleichzeitige Markteinführung" in 28 europäischen Märkten realisiert werden. Zudem sollen die mehr als 30.000 Vorbestellungen ab Sommer 2020 möglichst schnell bedient werden.

      Im nächsten Jahr will Volkswagen in Zwickau rund 100.000 Fahrzeuge nach dem Prinzip des Modularen Elektrobaukasten (MEB) fertigen, so Ulbrich. Diese Technologie, die durch Nutzung vieler gleicher Teile auch Kosten spart, soll in den nächsten drei Jahren bei insgesamt 33 Modellanläufen verwendet werden.
      Reinhard de Vries, Geschäftsführer Technik und Logistik bei Volkswagen Sachsen, sprach im Vorfeld von einer "Keimzelle". In Zwickau werde mit dem MEB-Prinzip begonnen und diese dann auf den gesamten Konzern übertragen. Von Ende 2020 an will Volkswagen in Zwickau dann ausschließlich Elektroautos bauen.

      Rund eine Milliarde Euro investiert der Autobauer in den Umbau des sächsischen Standortes zur ersten E-Auto-Fabrik Deutschlands sowie in die Qualifizierung der rund 8000 Mitarbeiter.
      Das Besondere: VW krempelt das Werk bei laufender Produktion um. VW-Konzernchef Herbert Diess will den sächsischen Standort "zum größten und leistungsfähigsten E-Auto-Standort" in Europa machen. Zwickau könne zu einem Vorbild für die Transformation der Branche werden, sagte Diess in diesem Jahr bei einem Besuch in der Stadt.


      Das nächste E-Modell wird ein SUV
      Volkswagen will mit dem neuen Elektroauto vor allem das Problem angehen, dass reine E-Fahrzeuge mit einer alltagstauglichen Reichweite bisher für viele Verbraucher zu teuer waren. Der Preis von weniger als 30.000 Euro für einen ID.3 in der Einstiegsversion soll daher kein Argument mehr sein, einen Diesel oder Benziner zu kaufen.
      Es gibt aber auch Kritik an der weiteren Planung der ID-Serie. So soll das Elektro-SUV ID Crozz das nächste Modell der Reihe werden. Bei der Automesse IAA im September wunderten sich einige Beobachter über diesen Schritt; zumal die Stadtgeländewagen wegen ihres großen Platzbedarfs und eines tödlichen Unfalls in Berlin ohnehin in der Kritik stehen.

      Insgesamt riskiert VW mit den Milliarden-Investitionen in die ID-Familie viel. "Diese Transformation zur E-Mobilität passiert nicht von heute auf morgen", sagte Markengeschäftsführer Ralf Brandstätter bei der Vorstellung des ID.3 auf der IAA. "Aber wir haben diesen Weg jetzt unwiderruflich eingeschlagen."
      Der ID.3 sei ein Schlüsselprodukt des Konzerns – "elektrisch, vernetzt, CO2-neutral". Wo sich die Freisetzung von Kohlendioxid im Produktionsprozess nicht vermeiden lasse, leiste VW "Kompensation", etwa über die Unterstützung von Umweltprojekten. (dpa/mer)

      Quelle: automobilwoche.de
      Gruß
      Uwe
    • boschinger schrieb:

      "Die ersten externen Kunden werden den ID.3 ab Sommer 2020 bekommen", sagte Thomas Ulbrich, VW-Markenvorstand für das Thema E-Mobilität, der Deutschen Presseagentur.
      Mit den Fahrzeugen, die in den nächsten Monaten in Zwickau vom Band rollen, soll im Sommer eine "nahezu gleichzeitige Markteinführung" in 28 europäischen Märkten realisiert werden. Zudem sollen die mehr als 30.000 Vorbestellungen ab Sommer 2020 möglichst schnell bedient werden.
      ?( Wie viele mögen dass denn wohl sein bis zum Sommer ?
      Und erst danach wird die 1st Edition gebaut ?
      Sommer fängt bei mir am 21. Juni an. dann werden die letzten wohl bis August warten müssen. Dann hole ich mir doch lieber einen von den FIRST 1st bei irgend einem Händler.
      Gruß Bernhard

    • Wenn so große Zeiträume wie "Quartal" oder "Sommer" genannt werden, ist das ein Zeichen dafür dass es sehr schlecht vorher gesehen werden kann und man eher hinten dran ist. Deshalb ist eher mit Mitte September damit zu rechnen.

      Heute steht was bei der Tagesschau zum Themen Verkehrsflatrate in Augsburg. Im Monatsbeitrag sind neben dem ÖPNV auch Komponenten wie Fahrräder und Carsharing (was dann aber eigentlich keine Flat ist) enthalten. Die schreiben ihre Busse würden zu 100 Prozent mit klimaneutralem Biogas fahren. Da habe ich auch so meine Zweifel dran wie die das machen. Bei uns werden die Böden für Anbau von Mais und Triticale mit 100 Prozent mineralischem Diesel bearbeitet, die Erntemaschinen laufen auch damit und die LKW oder riesen Schlepper die das Zeug teilweise etliche zig km in der Gegend herum fahren ebenfalls...
      Gruß,
      Stephan