"Kann das Elektro-Auto die Umwelt retten?": TV-Doku leuchtet hinter die Fassade der E-Mobilität

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    • Der_Rekuperierer schrieb:

      Ich dachte eher es wäre in letzter Zeit in diese Richtung etwas ruhiger geworden
      Mein Eindruck: es wird gerade viel in Richtung "Wasserstoff" getrommelt, mit teilweise eklatanten Fehlern und Weglassungen.

      P.S: ich schreibe gerade einen Leserbrief an die StZ zu einem Wasserstoff-Artikel vom Samstag...
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • Der_Rekuperierer schrieb:

      akls schrieb:

      Geht es nur mir so, oder wird aktuell wider massiv gegen das BEV gebasht?
      Ich dachte eher es wäre in letzter Zeit in diese Richtung etwas ruhiger geworden
      auto-motor-und-sport.de/tech-z…elle-co2-neutral-antrieb/

      hier ein besonderes Schmankerl (es geht um die CO2 Bilanz):
      Zitat:
      "Batterieelektrisch angetriebene Autos sind zwar beim Wirkungsgrad Tank to Wheel (also vom Stromtanken bis zum Fahren) schwer zu schlagen. Aber selbst mit aus Erdgas gewonnenem Wasserstoff ist das Wasserstoffauto bei der Well-to-wheel-Betrachtung schon um etwa 25 Prozent besser als Autos mit Verbrennungsmotor. Und beim aktuellen Strommix ist die CO2-Bilanz des Brennstoffzellenautos über die gesamte Lebensdauer auch etwas besser als die des E-Autos."

      :puke: :puke: :puke:

      VW e-Golf MJ2018 seit 24.10.2017
      VW Passat Variant MJ2014 Ecofuel CNG
      16 kWp PV mit Eigenverbrauch
      1Kwp PV Insel mit 4,6kWh Speicher
    • Ist doch logisch :ironie: wenn man 83% Wirkungsgrad einer Brennstoffzelle annimmt, was für ein Quatsch!

      Zitat: "Moderne Brennstoffzellen erreichen laut Prof. Dr. Christian Mohrdieck, Geschäftsführer der Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH und verantwortlich für die Brennstoffzellenentwicklung im Daimler-Konzern, einen Wirkungsgrad von 83 Prozent, das Gesamt-Fahrzeug kommt auf gut 50 Prozent. Elektroautos kommen auf 90 Prozent Wirkungsgrad. Verluste entstehen hier vor allem beim Schnellladen – dann kann der Wirkungsgrad auf 75 Prozent sinken." AutoMercedesUnd Sport scheint mal wieder "Rechnen schwach" zu haben...
      Gruss Christian

      e-Golf 190 Probefahrer Aug+Sept 17
      e-Golf 300 seit April 18
      Sommer 13,2 kWh/100km, Winter 15,9 kWh/100km (jeweils Anzeige im Fahrzeug), im Mittel ab Ladedose inkl. Ladeverlusten 16,7 kWh/100km
    • Achso, und dann noch die Synthesgasgewinnung (H2 aus Erdgas): (eigene Überlegungen gelöscht)


      EDIT: ich habe noch eine Studie gefunden, nach der bei der Erdgasreformierung pro Tonne Wasserstoff werden bei der konventionellenErdgasreformierung insgesamt circa 10 t CO2 erzeugt (Quelle) werden, also für die Reaktionswärme plus die eigentliche Umwandlung. Also rd das 10-fache des Wasserstoffs. Macht es einfach: 1,2kg H2 auf 100km erzeugt also 12 kg CO2 oder 120g/km. Bäääng :s24: ohne Transport und Speicherverlusten.

      Bei H2 Gewinnung aus Elektrolyse gibt Linde einen Wirkungsgrad von 65% an für das Jahr 2014. (Quelle)
      Gruss Christian

      e-Golf 190 Probefahrer Aug+Sept 17
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      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von christech ()

    • An unserem letzten Umweltmanagement Zirkel wurde uns die beiliegende neue (05/2019) Studie zur Ökobilanz der aktuellen Fahrzeuge der EMPA in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich vorgestellt. Sie macht Schluss mit einigen alten Zöpfen welche von der Verbrennerlobby immer wieder zitiert werden.

      190516 eMobility_Zukuenftige_Mobilitaet_d_Raiffeisen_190515_1.pdf

      Zum Schluss noch ein Argumentarium für den Stammtisch... :thumbup:

      Unser Energieberater hat übrigens auch schon einen Blick auf die Studie geworfen und sie für realistisch befunden... Besten Dank Dieter!
      Gruss Aragon / Rene
      Mein black-Sioux wurde KW43 2014 produziert also VFL (Vor-Face-Lift) oder 190

      Ich war dabei ! e-Golf-Treffen eins am Bodensee / zwei in Moers / drei in Hann Münden / vier nochmals in Hann Münden - weil es so schön war // aber schön waren auch die vielen kleinen Treffen!!! :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aragon ()

    • Die Sendung konnte man bereits vorab via ARD Webseite anschauen, was ich soeben getan habe. Leider kommen solche Sendungen immer viel zu spät abends.

      Edit: viele journalistische Unschärfen. Das Fazit stimmt aber bzgl. Verkehrswende.

      Was ich mich dabei immer wieder gefragt habe:
      Was ist verwerflicher: Bodenschätze auszubeuten und auf Nimmerwiedersehen zu verbrennen (fossil) oder sie auszubeuten, um sie im Kreis zu führen und zu nutzen (Lithium)?
      Was ist verwerflicher: Sand zum Bauen zu verwenden, so dass er schon knapp wird oder es zum Herstellen von PV zu verwenden?
      Gruss Christian

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von christech ()

    • Eine sehr kritisch mit dem eAuto umgehende Sendung.
      Generell finde ich es gut das man genauer hinschaut und es so hoffentlich einige Impulse gibt es besser zu machen. Wie ich schon oft geschrieben habe, der einfache Austausch der Antriebstechnik hilft und rettet nicht. Es muss Klick bei jeden einzelnen machen und das Nutzerverhalten muss sich ebenfalls in Richtung Nachhaltig ändern, z.B. Stromsparend fahren, dafür sorgen das die Energiewende vorankommt (Wahl des Energieversorgers oder eigen Produktion).

      Leider fehlt mir im Bericht das etliche umgehen mit der Produkt des Treibstoffs für Verbrenner, z.B. Thema Ölstand. Auch wird nich darauf eingegangen das das Öl in naher Zukunft stark weniger zur Verfügung seht.

      Viel schlimmer noch das eAuto wird als Klimaschädlicher bezeichnet und das mehrfach, obwohl im Bericht erwähnt wird das es ab 100.000km besser ist.
      Wie passt das zusammen?

      Kritisch hinschauen ist für mich okay, wenn nicht sogar ein muss.
      Fakten nicht korrekt wieder geben, z.B. die berühmten 17t CO2 passt dann nicht und somit geht der Bericht nicht in Richtung sensibilisieren sonder in Richtung gegen das eAuto.
      Ja es wurde auch von der Chance gesprochen das es ein gutes Auto sein kann. Außer auf den Leibe Akku vom eGo ging man leider nur noch auf das Recycling ein, aber nicht auf die laufenden Entwicklung der Akku Entwicklung.

      Das eingehen auf die notwendige Mobilitätswende hat eigentlich nichts mit dem eAuto zu tun, weil nur andere Abtriebsart. Da direkte Vergleich Verbrenner vs Elektroauto im Betrieb gänzlich fehlt, hätte ich mir an der Stelle gewünscht; das in dem Zusammenhang, Mobilitätswende, stärker herausgestellt währe den Bestand an Fahrzeugen stark zu reduzierten. Dies müsse mit dem Verbot/Verzicht auch ein/den eigenen Verbrenner einhergehen, so währe jedem klar geworden das es so wie jetzt nicht mehr weiter gehen kann und das die eMobilität ein wichtiger Zwischenschritt ist.

      Zu gute halten muss man dem Sendeformate das es auch kritisch über andere Themen berichtet, wie z.B. der Ölgewinnung usw.
      Der aktuelle Beitrag folgt dem Schema der Reihe und soll auch als Denkanstoß gesehen werden. Fehler in den Berichten sind wohl üblich und Falken wohl auch nur denen auf, welche im Thema sind.
      Allerdings verschieben diese Fehlinformationen, in meinen Augen, in diesem Bericht die Chancen die wir mit der eMobilität haben nahezu ins Nirvana; da die Lobby für das eAuto zu klein ist.
      Die Lobby der Verbrenner ist riesengroß, die überwältigende Mehrheit benutzt einen und möchte weder ein Tempolimit noch sich gänzlich von der individuellen Mobilität trennen.

      Fazit!

      Somit sagt der Bericht nur eines aus:

      Alles ist gut wie es ist!
      Leute macht weiter so, Chancen müssen wir nicht nutzen! Und seien sie noch so klein... oder besser!

      Das Signal ist falsch !!!
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 91.000km
      Model 3 LR AWD seit 03/2019 > 8.000km
    • Die Sendung war leider genauso wie ich sie erwartet habe :thumbdown:
      Alles wird wieder wild durcheinander geworfen Umwelt, Klima. Dann wieder die Schwedenstudie herangezogen, die längst widerlegt ist. Jede Menge falsche Aussagen getroffen wie "die Batterie hat seltene Erden" usw. Keine Erwähnung vom "Second Life" der Batterien. Keine Erwähnung das aktuell 2/3 des Lithium für andere Zwecke Glasindustrie, Schmierstoffe etc. eingesetzt wird.
      Natürlich ist es richtig auch die Umweltprobleme die die Batterieherstellung durch Rohstoffabbau nun mal mit sich bringt, aufzuzeigen. Aber dann muss auch ein fairer Vergleich mit dem Verbrenner stattfinden.
      Am Ende ist die Sendung für mich nichts anderes als Clickbaiting und falsche Meinungsmache, also Lobbyarbeit.

      VW e-Golf MJ2018 seit 24.10.2017
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      16 kWp PV mit Eigenverbrauch
      1Kwp PV Insel mit 4,6kWh Speicher
    • christech schrieb:

      Die Sendung konnte man bereits vorab via ARD Webseite anschauen
      Ich habe gestern eine andere Sendung in der ARD verfolgt.
      Was da in den nächsten Jahren auf uns zu kommt (wenn es denn so alles stimmt) lässt CO2 und Feinstaub wie Kindergarten erscheinen.
      Besonders TNT ist schon in der Nahrungskette nachweisbar.
      Guten Appetit bei Scholle satt.
      ardmediathek.de/ard/player/Y3J…OTQxMmVlYQ/bomben-im-meer
      Gruß Bernhard


    • Ich schließe mich @akls Meinung an. Warum wird ständig Umwelt und Klima miteinander vermischt? Warum wird immer die Mobilität ins Visier genommen? Warum weiß jeder immer besser was das bessere für die Menschheit ist?

      Die E-Mobilität ist kein Heilmittel, diese Mobilität wird auch nicht andere Mobilitätsformen komplett ersetzen.
      Aber für 90% der Menschen hier bei mir in der Region, DAS RICHTIGE! Um einen kleinen Beitrag der Verbesserung auf die (UM)Welt in der eignen Umgebung zu leisten.(damit ist auch Geräuschemission gemeint). Aber auch das Bespiel Tante Elfriede die nur Sonntags 3km zur Kirche mit dem Auto fahren muss.

      Ich finde hier haben die öffentlich rechtlichen wieder das provokante falsche Wort verwendet. Das Wort Umwelt ist ein sehr vielschichtiges Wort. Hier fehlen in unserer Sprache eher noch Unterkategorien für das Wort Umwelt. Gibt man das Wort Umwelt bei Wikipedia ein, dann erhält man unterschiedlichste Definitionen, Welche Umwelt kann ich denn jetzt "RETTEN" ? Möchte überhaupt jeder e-Auto Nutzer die "Umwelt" retten??? Ist das eine Art Pflicht oder Vertrag den man bei Kauf eines E-Fahrzeugs eingeht? Ist jeder Otto und Dieselbesitzer dann auch gleichzeitig ein Luftverpester oder "Umweltsünder"? Warum wird hier jede neue Mobilität als Heilmittel angesehen? Kann es nicht sein, dass vielleicht die Mischung die Lösung unserer Probleme ist? (Hier das Beispiel Ergänzungsmobilität....) Ist nicht für einen Roadtrip 1x im Jahr nach Süditalien das Dieselfahrzeug die Lösung? Für einen selbst und für die UMWELT? Ist Zeit nicht auch Umwelt?...

      Ich werde mir diesen Beitrag vom ARD bewusst nicht ansehen. Diese Überschrift ist eine Provokation an alle die sich mit Elektroautos befassen, sowie an alle die sich mit der Umwelt befassen. Hier werden zwei Dinge gewaltsam in eine Trommel gedrückt und man versucht die Trommel zu drehen bis sie auseinanderfliegt!
    • -Bernhard- schrieb:

      christech schrieb:

      Die Sendung konnte man bereits vorab via ARD Webseite anschauen
      Besonders TNT ist schon in der Nahrungskette nachweisbar.
      Guten Appetit bei Scholle satt.
      ardmediathek.de/ard/player/Y3J…OTQxMmVlYQ/bomben-im-meer
      War mir in dem Ausmaß nicht bekannt. Wieso wird man über sowas nicht besser informiert bzw. gewarnt (Steine sammeln).
      Keiner zuständig, kostet zu viel Geld und dauert zu lange...man man man
      VG aus dem Schwarzwald, Axel

      E-Golf-Fahrer seit 13.03.2019 :thumbsup:
    • christech schrieb:

      @MartinKo89 Du musst aber damit rechnen, dass einer zu Euch kommt, der die Sendung gesehen hat... ;)
      Aktuell profitiere ich monitär von Pro sowie von Contra Elektroargumentationen. Rein finanziell verdient man mit dem Vertieb von Verbrennungsmotoren sogar deutlich mehr Geld (+30%) Und genau das ist mein Gewissenskonflikt. Innerlich frisst mich das auf.
      So kann der Vertieb nicht weiter gehen, man brennt für etwas und hat die Fähigkeit alle anderen damit anzünden. Das Ergebnis ist am Ende, dass man sich selbst dadurch finanziell geschadet hat. Sollte die Strategie 2020 in Deutschland so weiterlaufen, dann bin ich definitiv raus!

      Das ist so ähnlich, wie wenn man für den FC Bayern brennt.
      Aber zum BVB geht weil man eine Dauerkarte geschenkt bekommen hat.
    • MartinKo89 schrieb:



      Das ist so ähnlich, wie wenn man für den FC Bayern brennt.
      Aber zum BVB geht weil man eine Dauerkarte geschenkt bekommen hat.
      Das nennt man bekehrung! :thumbsup: :rofl:
      Gruß,
      Burkhard
      e-Golf bestellt 17.07.17 . Produktionsbeginn 41.Woche. 12.10. fertig,
      17.10. buchbar. Abgeholt 26.10.17 in der Autostadt. Staatliche Prämie am
      18.11.17 erhalten.
      Deep Black, Code=V53DC29U
      Wallbox Keba P30 c-Serie mit RFID + IFEU Ladebox (Phoenix Contact). PV E3DC S10, 7kWp, 9,2kwh Speicher, SolarCharge
      VCDS, VCP und OBD11
    • MartinKo89 schrieb:

      Das Ergebnis ist am Ende, dass man sich selbst dadurch finanziell geschadet hat.
      Sollte man nicht machen, denn man lebt vom Verdienst und nicht von seiner Einstellung.
      Was soll der Beschäftigte z.B. in einem Braunkohleabbaubetrieb oder anderem umweltschädigendem Betrieb machen? Kündigen und stempeln gehen?

      Also Augen zu und durch.

      Gruß
      Rüdiger
    • Ja das stelle ich mir auch schwierig vor. Am besten nen anderen Job suchen :) Ich hab mir das öfters gedacht wenn ich immer überteuerte DSL- und Mobilfunkverträge in den Fußgängerzonen sehe. Ich wäre ein echt guter Berater um den Kunden wirklich gute Produkte zu guten Preisen zu verkaufen. Aber diese Produkte bringen halt leider kaum Provision ein. Das ist nunmal Systembedingt so. Aber ich gebe Rüdiger da recht: So viel Idealismus kann man nicht verlangen, dass jemand der davon lebt solche Einbußen hat nur wegen Idealismus. Da finde ich ist es eher Martin hoch anzurechnen, dass er Gewissensbisse hat, was zeigt dass er richtig denkt.
      Gruß,
      Stephan
    • Linksflieger schrieb:

      ...bis wir in der Kölner Bucht baden können
      Das befürchte ich bei der heutigen Politik auch, deshalb bin ich uneingeschränkt für die Atomkraft, da weder die Umwelt großflächig geschädigt wird noch prozentual verglichen viele Todesfälle zu verzeichnen sind.