"Kann das Elektro-Auto die Umwelt retten?": TV-Doku leuchtet hinter die Fassade der E-Mobilität

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      Elektromobilitaet schrieb:

      Warum nicht das Geld im Kongo lassen und die Akkus bleiben günstiger und brennen nicht so schnell.
      Das sehe ich auch so, nur sollten die Abnehmer gezwungen werden, nur von zertifizierten Abbaubetrieben kaufen zu dürfen. Menschenunwürdige Bedingungen sind dadurch nicht gänzlich beseitigt aber zumindest gemindert.

      Gruß
      Rüdiger
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      naja so groß ist die Zahl ja nicht. 90% kommen von industriellem Abbau und vieles was unter unwürdigen Bedingungen oder von Kindern abgebaut wird gelangt halt schwarz auf den Markt.

      Ich sehe das so: wer würde nicht, wenn er Rohstoffe im Garten hätte, diese abbauen und irgendwo verkaufen?
      Ob man da jetzt so weit geht und die Kinder nicht mehr zur Schule schickt sei mal dahingestellt. Denke aber das würde hier auch vorkommen, wenn man Kinder wegen einer e-Sports WM aus der Schule nimmt kann die Hemmschwelle dafür ja nicht wirklich groß sein
      Gruß Hendrik

      Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)



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      Was passiert denn bei uns?
      Das Essen wird meist nicht regional beim Bauern gekauft, sondern im Supermarkt oder noch schlimmer im Discounter.
      Die Bauern bekommen zu wenig Geld für Ihre Produkte, dem Vieh geht es nicht gut.
      Wer achtet darauf, wo sein Kaffee herkommt? - Fast keiner!
      Gibt bestimmt noch 1000 Beispiele.
      Einerseits finde ich es doof, dass erst beim Thema Elektroauto auf Sünden in der Umwelt hingewiesen wird, andererseits aber doch auch gut.
      Spät aber dennoch.
      kann ja nicht schaden, wenn alles gut läuft.
      Für den Schwarzmarkt kann vW wirklcih nichts.
      Nächstes Higlight: Besuch bei BOGAMA, Mittelrheintal
      E-Mobiliäts Infotag am Samstag, 15.06.2019 von 09.00 - 16.00Uhr
      Privat: E-Golf (300) 06/2017-04/2019, e-Up 04/2019 -
      Betrieb: Passat Variant GTE 02/2017 - Mitte 2020, dann ID.3, ca. 2022 dann BEV Kombi
      PV 18kWp und Batterie BMZ 17 kWh + Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Gruß, Bernd
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      crewal schrieb:

      80% zertifiziert, sagt aber nicht aus das dort alles in Ordnung ist.
      Natürlich nicht. Wir haben ja nicht mal hier in Deutschland überall gute Arbeitsbedingungen.

      Aber wir können uns da doch auch nicht einmischen (ist eh sinnlos das zu versuchen), das muss die Regierung von Kongo alleine tun.
      Gruß Hendrik

      Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)



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      Jeder sollte da ansetzen wo er es für richtig hält und kann.

      Durch die e-Autos haben wir eine PV-Anlage und sind dank Heimspeicher zu 75-80% im Jahr autark. Was uns erlaubt nur noch zu maximal 25% Prozent auf RWE und Co angewiesen zu sein!
      Keine 100%ige Lösung, aber 75% besser wie vor 5 Jahren!

      Durch das e-Auto als Zweitwagen fährt unser Diesel ca 80% weniger im Jahr. Ein e-Auto ist, wegen dem Hund und Anhänger, leider bisher keine Alternative. Auch hier sind 80% weniger besser wie vor 5Jahren.

      Das gesparte Geld an Spritt, Steuern und Strom investieren wir seitdem hauptsächlich in regionale Bioprodukte die wir uns zuvor nicht leisten konnten.

      Jeder, der finanziell in der Lage ist, kann sein eigenen Teil zum Umweltschutz beitragen und kann, statt aktiengeführte Weltkonzerne, kleine Unternehmen unterstützen.

      Mich persönlich kotzen die großen Konzerne, die mit sämtlichen Tricks auf Kosten der Umwelt Profit für die Aktionäre machen, an.

      Nutella habe ich Jahrzehnte gegessen und geliebt bis mir bewusst wurde was ich da überhaupt esse. Das Glaß besteht fast vollständig aus Palmöl, einfach weil es das billigste Material/Öl ist, naturlich auf Kosten des Urwaldes. Dabei gibt es einige, deutlich bessere, Alternativen. Die Kosten aber leider mehr...

      Wir können uns hier noch Stunden im Kreis drehen und andere beschimpfen. Solange Wir selbst umweltschädigende Produkte wie z. B. kein Öko-Strom, Palmöl, Benzin/Diesel, Gaß, übermäßig viel Fleisch usw. kaufen wird sich NICHTS ändern.

      So, gute Nacht. :D
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      Lasst uns unsere Erfahrungen teilen, von dem was wirklich (vielleicht nur für einen) funktioniert:
      - letztes mal geflogen vor 8 Jahren; seit dem bin ich täglich weltweit mit Skype f.B. unterwegs (ohne Verlust der persönlichen Kontakte)
      - seit 2 Jahren HomeOffice; keine Fahrten zur Arbeit, ich koche viel mit Gemüse ...
      - Mein Konsumverhalten hat sich irgendwie von selbst reduziert.

      Mal sehen was ich mir bei Euch abschauen kann...
      Gruss
      Matthias

      E-Golf seit 4.11.2017
      Herbst 2018 Urlaub in der Bretagne
      Ostern 2019 Packagetour durch GB

      Zweitwagen: T5
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      - Gutes Essen aus der Region kaufen, nur ergänzend im Discounter, aber dann mit Bioland-Siegel.
      Wenn man bewusst isst, kostet das eher weniger als vorher!
      Automatisch kauft man weniger, aber besser.
      Statt einer Tafel Schokolade kaufe ich mir ein Bündel Radieschen im Hofladen....
      Wir haben hier einen Hofladen, der seine Produkte in der Umgebung anbaut.
      Wie schön ist das denn: Man ist dann ein echter Hunsrücker, denn man besteht ja schließlich aus dem, was man isst!
      Andere bestehen aus Teilen aus China, Marokko,....
      Durch die gesunde Ernährung habe ich fast keine Allergien mehr. - Ok, ich weiß nicht, ob sie auch sonst weg gegangen wären.
      Joghurt gibt es nur noch als Naturjoghurt und dann kommt selbst gemachte Marmelade rein.
      Auf Süßes habe ich fast gar kein Verlangen mehr.
      Fleisch gab es vor paar Tagen mal ein Stück. Das nächste Mal wohl am Samstag beim Ingo beim E-Mobilitätstag ;)
      Ich esse gerne Fleisch, aber selten und bedenke auch, dass das mal ein Lebewesen war.
      Kräuter haben wir in Kübeln auf der Terasse stehen: schnittlauch und Co.
      Tee mache ich mir aus Pfefferminzblättern...
      Meine Laster: 0,5 bis 1 Liter Milch am Tag mit viel viel (echtem) Kakao und viel Käse.
      Mein Tipp: Besucht des Öfteren einen Wochenmarkt und kauft dort ein.
      Alleine der Einkauf macht Spaß (wenn man denn zu den Öffnungszeiten kann).
      und trotz gesunder Ernährung wiege ich eher 5 Kg zu viel - tja noch mehr bewegen!

      - nächstes Thema ist den eigenen Garten naturnah gestalten, so dass Insekten, Frösche , Molsche, Vögel,.... ein zu Hause finden, ohne Gifte und der Teich ohne Reinigungsanlage, naturnah! (ist schon umgesetzt)
      Nächstes Higlight: Besuch bei BOGAMA, Mittelrheintal
      E-Mobiliäts Infotag am Samstag, 15.06.2019 von 09.00 - 16.00Uhr
      Privat: E-Golf (300) 06/2017-04/2019, e-Up 04/2019 -
      Betrieb: Passat Variant GTE 02/2017 - Mitte 2020, dann ID.3, ca. 2022 dann BEV Kombi
      PV 18kWp und Batterie BMZ 17 kWh + Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Gruß, Bernd

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Elektromobilitaet ()

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      Hallo Bernd

      Ich mache es ziemlich ähnlich. Jeden Samstag früh gehe ich auf den Markt, kaufe beim Biobauer Gemüse, Früchte, Milch und Eier für eine Woche ein und damit ist alles in Butter was es auf dem Tisch überhaupt braucht.

      Da ich sehr gerne eine Cola habe muss ich dennoch mal in einen Grossverteiler.


      Gruss Peter
      E Golf 300 seit 14.8.2017

      KM ab 14.08.17 bis 01.05.18 = 25000, Verbrauch Durchschnitt = 11.8 KWh
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      Kein Fleisch, keine Eier, keine exotischen Früchte, nur regionales Obst (bio), Haferflocken aus DE Produkten, heimischer Honig und Marmelade, leider bin ich der Milch und dem Quark verfallen sowie auf Kaffee kann ich nicht verzichten; Nichtraucher und Autonutzung max. 100 km im Monat. Meine Frau braucht noch Schokolade und im Keller steht alkoholfreies bayrisches Bier und regionaler Apfelsaft.

      So macht es unser 3-Personen Haushalt.

      Gruß
      Rüdiger

      Beitrag von Linksflieger ()

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      Bei max. 100km im Monat (also unter 1200 km/a) hätte ich kein eigenes Auto. Dann lieber ab und an bei Bedarf ein Taxi - ist preisgünstiger.
      Gruße Andreas
      Jetzt: Passat GTE
      Zukunft: Suche nach einem CO2-arm produzierten BEV mit AHK (mind. 750kg Last) und Kofferraum ähnlich Passat-Größe. Der Kia Niro hätte es vorübergehend werden können, aber bei Lieferzeiten von 14 Monaten+...
      Strom: 100% CO2-frei, bereitgestellt durch EWS Schönau. Ab ca. Sommer || Herbst 2019 PV mit 7,0 kWp.
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      Hat schon jemand Erfahrung seinen Zweitwagen zu sharen (z.B über SnappCar)?

      Vielleicht kann man durch Teilen seines Zweitwagens dazu beitragen, die umweltbelastende Produktion eines Neuwagens hinauszuschieben bis nur noch Elektroautos produziert werden... Wäre besser als es nur rumstehen und altern zu lassen.
      Gruss
      Matthias

      E-Golf seit 4.11.2017
      Herbst 2018 Urlaub in der Bretagne
      Ostern 2019 Packagetour durch GB

      Zweitwagen: T5
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      matthias_mtk schrieb:

      Vielleicht kann man durch Teilen seines Zweitwagens dazu beitragen, die umweltbelastende Produktion eines Neuwagens hinauszuschieben bis nur noch Elektroautos produziert werden... Wäre besser als es nur rumstehen und altern zu lassen.
      Das willst du nicht wirklich. Es würde zwar aus Umweltgesichtspunkten Vorteile bringen, weil dann weniger Autos hergestellt werden müssten, aber die Nachteile willst in deinem Privatauto nicht haben. Wenn andere Leute mit deinem Auto fahren, hast immer welche dabei die entweder von Grund auf keine Rücksicht auf Technik nehmen oder es einfach nicht checken oder die selten fahren und dadurch wenig Übung haben. Du wirst Schäden an Reifen haben weil sie in Schlaglöcher rein fahren und Bordsteine hoch bollern, was man nicht direkt sehen kann. Du wirst dein Fahrwek beschädigt haben, Spur verstellt, Lenkung überbeansprucht. Du wirst Tierhaare im Auto finden und andere übel riechende Sachen. Es wird Kratzer und diverse andere Defekte geben und wenn du es beanstandest, musst dich mit Leuten rum ärgern, die die Verantwortung von sich weisen werden und die vielleicht nicht mal in der Lage sind, für den Schaden aufzukommen. Deine Versicherungsprämie steigt schon von Beginn an massiv wenn du beliebige Leute mit fahren lässt und auch noch offiziell den Verleih anbietest. Und mit jedem Schaden den jemand verursacht, wird die Prämie noch weiter steigen. Der Reifen- und Kupplungsverschleiß wird viel höher sein als wenn du das Auto selbst fährst. Wenn es ein Verbrenner ist den du verleihst, dann werden Getriebe und Motor durch rücksichtsloses Verhalten bei kaltem Motor in ihrer Lebensdauer deutlich beschränkt sein.

      Glaub mir einfach, das willst du nicht haben. :s05:

      Sowas käme für mich nur dann in Frage, wenn ich eine alte runtergeranzte Karre hätte, wo alles keine Rolle mehr spielt. Sowas was man für 100 Euro mit einem Jahr TÜV bekommen hat. Aber mit Sicherheit kein neues BEV für 40.000 €.
      Gruß,
      Stephan