Veranstaltung in Wolfsburg ?

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    • Mit den Socken beweist VW, dass sie das wesentliche aus den Augen verloren haben ......
      Man könnte sagen, die haben einen Sockenschuss :rofl: . Wenns nicht so traurig wäre.
      e-Golf bestellt 17.07.17 . Produktionsbeginn 41.Woche. 12.10. fertig,
      17.10. buchbar. Abgeholt 26.10.17 in der Autostadt. Staatliche Prämie am
      18.11.17 erhalten.
      Deep Black, Code=V53DC29U
      Wallbox Keba P30 c-Serie mit RFID + IFEU Ladebox (Phoenix Contact). PV E3DC S10, 7kWp, 9,2kwh Speicher, SolarCharge
      VCDS, VCP und OBD11
    • fanatic schrieb:

      Also mal ehrlich, wenn ich harte Fakten vergleichen muss mit der "etablierten Konkurrenz", dann schneidet der VW ID3 sehr bitter ab...
      Zumindest in den für mich wichtigen Punkten.
      1. Laderate um die 100kw NIEDRIGER
      2. Akkugröße (der 77kwh soll erst 2021 kommen, also in 2 Jahren erst...)
      3. Garantie ist kürzer
      4. Verbrauch wird sicher auch höher sein (bedingt durch die Form)
      5. Fahrleistungen sind nicht so pralle im Vergleich
      6. Das SUC Netz ist Europaweit einfach ein Garant für bequeme Urlaubsfahrten
      Das bestimmt für mich meine Lebensqualität ;)

      Ein HUD, Panoramadach, Lichteffekte im Innenraum oder Matrix LED sind zwar tolle "gimmicks", aber nix was man wirklich in einem Auto zum Fahren braucht.

      Auch diese Aussage in Sachen "digitales Ökosystem".
      Ein E-auto soll für mich funktionieren, von a-b fahren, mich zwischendurch zu einer Ladesäule lotsen und höchstens mal eine Klimatisierung mit der APP starten können.


      Ist nicht böse gemeint, aber wenn der ID3 nicht in der selben Ausstattung zum vergleich zu einem Model 3 um MINDESTENS 10.000€ günstiger ist, dann wird das nix....

      Ich werde das trotzdem verfolgen. Hoffe einfach darauf, dass mir ein VW Händler ein gutes Ankaufsangebot für den E-Golf in Verbindung mit dem ID3 macht. Sollte das nicht der Fall sein, wird's ein M3
      1. Ladekurve ist auch entscheidend. Das so "übergeile" M3 hat nur relativ kurz >100kW (mit Peak real um 180kW), wenn der ID die gleiche Ladekurve wie der e-Golf hat gleicht er den Peak fast aus.
      3. 8 Jahre hat der ID. Hat Tesla mehr? Die haben ja sogar nur 12 Monate gegen Durchrostung.
      4. Komfort vs. Verbrauch
      5. Wayne? Er wird mindestens genauso gut fahren wie der e-Golf. Das reicht ja für die meisten.
      6. Teslas weichen mittlerweile auf IONITY aus. So pralle sind die SuC nicht.

      Der ID. wird wohl wesentlich besser ausgestattet sein als das Model 3, von daher liegen Momentan eher 15000€ zwischen den beiden.

      Klingt für mich eher wie die typische Tesla Hirnwäsche aka. Muskology
      Grüße,
      Tobias

      e-Golf MJ 2018 bestellt am 29.9.2017, Abholung in DD KW 3/2018 31.1.18;
      BAFA Zusage am 20.1.2018, BAFA Stufe 2 26.1.2018, BAFA Auszahlung 5.2.2018;
      Konfiguration: VDRWLSAH
    • tstr schrieb:

      fanatic schrieb:

      Also mal ehrlich, wenn ich harte Fakten vergleichen muss mit der "etablierten Konkurrenz", dann schneidet der VW ID3 sehr bitter ab...
      Zumindest in den für mich wichtigen Punkten.
      1. Laderate um die 100kw NIEDRIGER
      2. Akkugröße (der 77kwh soll erst 2021 kommen, also in 2 Jahren erst...)
      3. Garantie ist kürzer
      4. Verbrauch wird sicher auch höher sein (bedingt durch die Form)
      5. Fahrleistungen sind nicht so pralle im Vergleich
      6. Das SUC Netz ist Europaweit einfach ein Garant für bequeme Urlaubsfahrten
      Das bestimmt für mich meine Lebensqualität ;)

      1. Also ganz ehrlich mir reicht es aus wenn ich in 7 Minuten 100km aufladen kann. 95% der Nutzer ebenso.
      2. der meistverkaufte Akku wird der mittlere sein. Wenn das Fahrzeug statt den 400km auch nur 350km schafft dann reicht es aus!
      Die unwissenden unter uns kaufen aus unwissenheit den größten Akku und pendeln damit 20km zur Arbeit hin und her nur um einmal im Jahr die weite Strecke in den Urlaub zu reisen und 30min an den Ladesäulen zu sparen. (Teurer Luxus!)
      3. Die Garantie bei einem VW fängt schon bei den Sitzen an, wer möchte freiwillig auf Plasiksitzen schwitzen die sich veganes Leder nennen? Die Ergo Comfort Sitze von VW wurden mehrfach ausgezeichnet.
      4. zu dem Verbauch kann ich nichts sagen, jedoch zu den besseren und cleveren Rekuperationsmöglichkeiten.
      5. ist noch keiner von uns gefahren?! Das Fahrwerk von Volkswagen ist bekannt für guten Komfort und Dynamic.
      6. Die Ergänzungsmobilität aktuell von VW ist für mich ein größerer Garant für Urlaubsfahrten.
    • acurus schrieb:

      Gibt es die Ergänzungsmobilität auch beim ID.3?
      Wahrscheinlich als Sonderausstattung.

      Wobei ich mittlerweile davon ausgehe, dass man 2020 mit dem e-Golf auch ganz bequem nach Rügen kommt. M-V und der Harz sind ja aktuell noch die Sorgenregionen.
      Grüße,
      Tobias

      e-Golf MJ 2018 bestellt am 29.9.2017, Abholung in DD KW 3/2018 31.1.18;
      BAFA Zusage am 20.1.2018, BAFA Stufe 2 26.1.2018, BAFA Auszahlung 5.2.2018;
      Konfiguration: VDRWLSAH
    • acurus schrieb:

      Gibt es die Ergänzungsmobilität auch beim ID.3?
      Wäre das noch wirklich wichtig? Die E-Autos müssen so langsam im 100% Nutzbar-Bereich ankommen, und das ist ein ID.3 mit >400km und >=100kw DC ja auch.
      Wer mehr braucht, mietet sich halt das passende Auto privat. Das ist auch nicht so teuer und sollte wirklich selten der Fall sein.
      VW eGolf (seit 12/2018) - BMW 530e (seit 4/2018)
    • fanatic schrieb:

      Also mal ehrlich, wenn ich harte Fakten vergleichen muss mit der "etablierten Konkurrenz", dann schneidet der VW ID3 sehr bitter ab...
      Zumindest in den für mich wichtigen Punkten.
      1. Laderate um die 100kw NIEDRIGER
      2. Akkugröße (der 77kwh soll erst 2021 kommen, also in 2 Jahren erst...)
      3. Garantie ist kürzer
      4. Verbrauch wird sicher auch höher sein (bedingt durch die Form)
      5. Fahrleistungen sind nicht so pralle im Vergleich
      6. Das SUC Netz ist Europaweit einfach ein Garant für bequeme Urlaubsfahrten
      7. Rekuperation ohne Bremse miserabel. Warum kann man den Kunden nicht durch Settings entscheiden lassen wie stark er rekuperieren will?
      Gruß,
      Stephan
    • MartinKo89 schrieb:

      2. der meistverkaufte Akku wird der mittlere sein. Wenn das Fahrzeug statt den 400km auch nur 350km schafft dann reicht es aus!
      Die unwissenden unter uns kaufen aus unwissenheit den größten Akku und pendeln damit 20km zur Arbeit hin und her nur um einmal im Jahr die weite Strecke in den Urlaub zu reisen und 30min an den Ladesäulen zu sparen. (Teurer Luxus!)
      Den Luxus würde ich mir gerne gönnen falls verfügbar. Jeden Tag mit Stecker und Leitung hantieren geht zwar, ist aber nervig. Irgendwie war ich rückblickend betrachtet laufend nur am Laden. Größerer Akku bringt:

      - Mehr Lebensdauer weil man seltener gezwungen ist ihn voll zu laden und leeer zu fahren.
      - Schnellere Durchschnittsgeschwindigkeit bei längeren Strecken, weil man ihn nur im Bereich laden kann in dem die Ladeleistung wirklich hoch ist, und trotzdem angemessene Etappenreichweiten hat.
      - Mehr Lebensdauer, da der Akku weniger Zyklen bekommt.
      - ein klein wenig Einsparung, da man an Stellen oder zu Zeiten mit niedrigen Stromkosten mehr speichern kann.
      - totale Entspanntheit, weil man weitaus weniger planen muss und bei defekten Ladepunkten noch mehr Reserve haben kann.
      - Leuten ohne eigene Lademöglichkeit überhaupt erst sinnvolle E-Mobilität ermöglicht.
      - ...

      Wenn ich noch etwas nachdenken würde, würden mir bestimmt noch viel mehr Punkte einfallen. Aber ich gehe schon auch wie du davon aus deass der mittlere Akku der meistverkaufte sein wird. Hauptsächlich aus Kostengründen. Beim kleinen erwarte ich nur eher geringe Stückzahlen, was sich in erster Linie wohl Firmen kaufen werden, deren Einsatzgebiet lokal begrenzt und vorhersehbar ist. Privatleute hätten sich auch jetzt schon den e-Golf kaufen können, wenn sie mit der kleinen Reichweite zufrieden gewesen wären. Haben aber halt doch eher nur wenige.

      Falls ich die Option des ID.3 1st ziehe mit mittlerem Akku, dann wird das auf jeden Fall wieder ein Auto was ich nur temporär halten würde. Wenn ich mich irgendwann mal wieder zu einem Auto entschließen würde, was ich dauerhaft fahren will wie meinen 4er, den ich jetzt seit 19 Jahren fahre, dann würde ich auf jeden Fall den größten verfügbaren Akku wählen.
      Gruß,
      Stephan
    • die brauchen aber 12 Jahre, um die Lack-Mängel bei Auslieferung zu beseitigen.

      die Ergänzungsmobiltät wird ja noch ein paar Jahre für die AHK gebraucht...dumm das die nächste Leihstation 40 km weg ist...60 km mit Ansprechenden Fahrzeugen
      Kurvenräuber, Freund von Analogen, Konzertsaal auf Räder
      Vw code: VINNYP9X

      6 Jahre Japanleaf ohne größere Mälässen
    • Outsider64 schrieb:

      MartinKo89 schrieb:

      2. der meistverkaufte Akku wird der mittlere sein. Wenn das Fahrzeug statt den 400km auch nur 350km schafft dann reicht es aus!
      Die unwissenden unter uns kaufen aus unwissenheit den größten Akku und pendeln damit 20km zur Arbeit hin und her nur um einmal im Jahr die weite Strecke in den Urlaub zu reisen und 30min an den Ladesäulen zu sparen. (Teurer Luxus!)
      Den Luxus würde ich mir gerne gönnen falls verfügbar. Jeden Tag mit Stecker und Leitung hantieren geht zwar, ist aber nervig. Irgendwie war ich rückblickend betrachtet laufend nur am Laden. Größerer Akku bringt:
      - Mehr Lebensdauer weil man seltener gezwungen ist ihn voll zu laden und leeer zu fahren.
      - Schnellere Durchschnittsgeschwindigkeit bei längeren Strecken, weil man ihn nur im Bereich laden kann in dem die Ladeleistung wirklich hoch ist, und trotzdem angemessene Etappenreichweiten hat.
      - Mehr Lebensdauer, da der Akku weniger Zyklen bekommt.
      - ein klein wenig Einsparung, da man an Stellen oder zu Zeiten mit niedrigen Stromkosten mehr speichern kann.
      - totale Entspanntheit, weil man weitaus weniger planen muss und bei defekten Ladepunkten noch mehr Reserve haben kann.
      - Leuten ohne eigene Lademöglichkeit überhaupt erst sinnvolle E-Mobilität ermöglicht.
      - ...

      Wenn ich noch etwas nachdenken würde, würden mir bestimmt noch viel mehr Punkte einfallen. Aber ich gehe schon auch wie du davon aus deass der mittlere Akku der meistverkaufte sein wird. Hauptsächlich aus Kostengründen. Beim kleinen erwarte ich nur eher geringe Stückzahlen, was sich in erster Linie wohl Firmen kaufen werden, deren Einsatzgebiet lokal begrenzt und vorhersehbar ist. Privatleute hätten sich auch jetzt schon den e-Golf kaufen können, wenn sie mit der kleinen Reichweite zufrieden gewesen wären. Haben aber halt doch eher nur wenige.

      Falls ich die Option des ID.3 1st ziehe mit mittlerem Akku, dann wird das auf jeden Fall wieder ein Auto was ich nur temporär halten würde. Wenn ich mich irgendwann mal wieder zu einem Auto entschließen würde, was ich dauerhaft fahren will wie meinen 4er, den ich jetzt seit 19 Jahren fahre, dann würde ich auf jeden Fall den größten verfügbaren Akku wählen.
      Jeder muss es für sich selbst wissen, dank dem e-Golf habe ich erkannt das schon 200km Reichweite für die täglichen Strecken völlig ausreichend sind ohne ein einziges Mal am Tag nachzuladen. Ich würde behaupten der e-UP plus und der e-Mii mit 250km WLTP Reichweite würden für meine Nutzung auch ausreichen. Doch den Luxus des ID3 werde ich mir nicht entgehen lassen, als einer der ersten ein Fahrzeug auf MEB Basis zu nutzen. Ich habe nachgerechnet bei 5000€ Aufpreis zum 77kWh Akku würden meine "längeren Strecken" in 4 Jahren (großzügig gerechnet ca. 3 weite Strecken über 500km pro Jahr mit hin und Rückweg 6 längere Fahrten, somit insgesamt 24) Würde ich je 208EUR bezahlen um 6 mal im Jahr diese 10Minuten zu sparen, man könnte auch sagen eine Stunde Zeitersparnis für 1200EUR /Jahr. Leider ist mein Stundenlohn nicht so hoch und für die 1200EUR im Jahr lade ich doch gerne eine Stunde.
    • MartinKo89 schrieb:

      Ich habe nachgerechnet bei 5000€ Aufpreis zum 77kWh Akku würden meine "längeren Strecken" in 4 Jahren (großzügig gerechnet ca. 3 weite Strecken über 500km pro Jahr mit hin und Rückweg 6 längere Fahrten, somit insgesamt 24) Würde ich 208EUR bezahlen um 6 mal im Jahr 10Minuten zu sparen, man könnte auch sagen eine Stunde Zeitersparnis für 208EUR.
      Die Rechnung stimmt aber nur wenn man annimmt, dass der größere Akku nach 4 Jahren einen Restwert von 0 Euro gegenüber dem Mittleren hat. Geht man eher von einem Restwert von 60% der 5000 Euro nach 4 Jahren aus, reduziert sich der Preis auf ca. 83 Euro.

      Man bekommt natürlich noch mehr dafür als nur Zeitersparnis. Meiner Meinung nach ist im Moment die Ladeinfrastruktur noch unzuverlässig und abenteuerlich. Ich bekomme weder Probleme mit Reichweite noch mit Ladedauer oder sonstwas. Ich bekomme Probleme wenn so ein Ding kaputt oder über längere Zeit belegt ist. Wenn man dann nach dem 1. defekten CCS Lader einen 2. defekten CCS Lader hat und dann 1 Stunde an einem nahen Typ2 lädt um die 40 km zum nächsten CCS Lader zu schaffen während man sich im Auto den Hintern abfriert weil man entweder per App oder Abfahrtszeiten versuchen muss das Fahrzeug zu überreden doch zu heizen. Das kostet Zeit, viel mehr als nur 10 Minuten. Mitunter kann man damit Stunden verbringen.

      Ach ja, wehe ich muss wieder über eine unzuverlässige App meine Standheizung aktivieren. Wehe den Entwicklern da fehlt wieder eine Schaltfläche/Knopf.

      Umso größer der Akku umso seltener muss ich mich damit rumärgern, man ist also auch automatisch flexibler solche Probleme zu umschiffen.

      Wenn die Ladeinfrastruktur zuverlässiger wird, können auch die Akkus kleiner sein.
    • Also, die Sache mit den Ladesäulen muss ich nach einer gerade abgeschlossenen Rundreise über 3840 km relativieren: An einem einzigen Standort (Pirnaischer Platz, Dresden) wollten Säulen und Auto nicht zusammenarbeiten. Aber da gab es bei der VW Manufaktur eine Ausweichmöglichkeit.
      Viele Grüße
      Norbert
      _________________________________________________
      09/2015 - 01/2019 e-Golf 190 | 01/2019 - Hyundai Kona e


    • Vielleicht haben die das mittlerweile besser im Griff? Oder ich hatte einfach Pech? Als ich mein Auto vor ziemlich genau 12 Monaten im Werk abgeholt habe und das erste mal überhaupt laden musste, haben nacheinander 3 Lader nicht funktioniert. Nur ein Umweg von 12 km zu einem vierten hatte mich davor bewahrt liegen zu bleiben.
      Gruß,
      Stephan
    • MartinKo89 schrieb:

      Jeder muss es für sich selbst wissen, dank dem e-Golf habe ich erkannt das schon 200km Reichweite für die täglichen Strecken völlig ausreichend sind ohne ein einziges Mal am Tag nachzuladen. Ich würde behaupten der e-UP plus und der e-Mii mit 250km WLTP Reichweite würden für meine Nutzung auch ausreichen. Doch den Luxus des ID3 werde ich mir nicht entgehen lassen, als einer der ersten ein Fahrzeug auf MEB Basis zu nutzen. Ich habe nachgerechnet bei 5000€ Aufpreis zum 77kWh Akku würden meine "längeren Strecken" in 4 Jahren (großzügig gerechnet ca. 3 weite Strecken über 500km pro Jahr mit hin und Rückweg 6 längere Fahrten, somit insgesamt 24) Würde ich je 208EUR bezahlen um 6 mal im Jahr diese 10Minuten zu sparen, man könnte auch sagen eine Stunde Zeitersparnis für 1200EUR /Jahr. Leider ist mein Stundenlohn nicht so hoch und für die 1200EUR im Jahr lade ich doch gerne eine Stunde.
      Ja, muss natürlich jeder für sich selbst wissen. Wie gesagt, wenn ich das Auto nur kurz halten wollte, wäre das nur eine Momentaufnahme und dann spielt es auch weniger eine Rolle.

      Wenn ich aber ein Auto bis zum Lebensdauerende halten will, spielen halt andere Faktoren rein und ich denke weitfristiger. Mal abgesehen davon dass es total unkomfortabel ist so oft laden zu müssen: Wenn der Akku am Anfang für Fahrten reicht, dann tut er das vielleicht nach 10 Jahren nicht mehr wenn die Reichweite auf unter 70% gefallen ist. Das Auto hat dann praktisch kaum noch Wert, weil es alt ist und sich die neue Investition für einen Akku nicht mehr lohnt. Habe ich einen größeren Akku gewählt, habe ich zu dem Komfortgewinn den ich bis zum Jahr 10 hatte vielleicht weitere 5 nutzbare Jahre weil der Akku weniger Zyklen hat und auch mit niedrigeren C-Raten belastet wurde. Das heißt 1000 Euro pro Jahr wenn ich die angenommenen 5000 Euro umrechne. Das ist sehr günstig, mit weniger Wertverlust kann ich kaum ein Auto fahren. Noch dazu ist es für die Umwelt besser das Auto 15 statt 10 Jahre zu fahren.

      Ich hatte schon immer die Einstellung lieber in Vorleistung zu gehen und die Gesamtlaufzeit und -kosten zu betrachten. Wie beim Mobilfunkvertrag. Lieber das Smartphone für 400 neu kaufen, plus 10 Euro monatliche Vertragsgrundgebühr statt 1 Euro und 24 Monate lang 50 Euro pro Monat. Lieber PV Anlage kaufen und in kleinen Raten das Geld zurück bekommen. Am Ende hat man immer die bessere Bilanz wenn man über die Gesamtlebensdauer rechnet. Dafür benutze ich meine Sachen üblicherweise seeehr lange.

      Wenn man sich natürlich den Luxus leisten will immer das neueste zu haben, muss man eben das Geld ausgeben. Gut für die Wirtschaft. Schlecht für die Umwelt. Mit lauter Leuten wie mir würde das Wirtschaftssystem zusammen brechen...

      Die 5000 Euro Aufpreis fallen leider ja auch nur deshalb an, weil VW das mal wieder mit höheren Ausstattungsklassen verknüpft. Dinge die ich überhaupt nicht will wenn ich eigentlich nur einen größeren Akku haben will, aber trotzdem mitzahlen muss. Ich hoffe sehr dass sie mich eines besseren belehren und die Akkugröße nicht von der sonstigen Ausstattung abhängig machen, aber das wird wohl ne Wunschvorstellung bleiben.

      Für mich spielt auch die bemängelte niedrigere "Wertigkeit" des ID gegenüber des e-Golf überhaupt keine Rolle. Was ich will ist ein Auto was gut funktioniert, macht was ich will, mich nicht bevormundet, attraktive Fahrleistungen, niedriger Verbrauch, großer Akku, hohe Ladeleistung. Die Oberfläche der Materialien ist mir herzlich egal. Insbesondere auch deshalb, weil das eh alles nur Bling-Bling ist und die Qualität nur suggeriert statt sie zu bieten.
      Gruß,
      Stephan
    • MartinKo89 schrieb:

      Jeder muss es für sich selbst wissen, dank dem e-Golf habe ich erkannt das schon 200km Reichweite für die täglichen Strecken völlig ausreichend sind ohne ein einziges Mal am Tag nachzuladen.
      Auch dieses Problem hier hättest du nicht mehr:

      Wiedereinsatz des e-up! – Start Vorverkauf

      Mit mehr Ladeleistung wird es zwar "etwas" einfacher, aber mal eben daheim schnell nachladen geht ja auch nicht. Da musst dann ja doch wieder irgendwo an einen Schnelllader fahren. Ein größerer Akku bietet dir einfach für alle Fälle mehr Reserve.
      Gruß,
      Stephan