Veranstaltung in Wolfsburg ?

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    • MartinKo89 schrieb:

      Jeder muss es für sich selbst wissen, dank dem e-Golf habe ich erkannt das schon 200km Reichweite für die täglichen Strecken völlig ausreichend sind ohne ein einziges Mal am Tag nachzuladen.
      Auch dieses Problem hier hättest du nicht mehr:

      Wiedereinsatz des e-up! – Start Vorverkauf

      Mit mehr Ladeleistung wird es zwar "etwas" einfacher, aber mal eben daheim schnell nachladen geht ja auch nicht. Da musst dann ja doch wieder irgendwo an einen Schnelllader fahren. Ein größerer Akku bietet dir einfach für alle Fälle mehr Reserve.
      Gruß,
      Stephan
    • @Outsider64

      Man merkt du bist aus einer anderen Generation und von einem anderen Holz geschnitzt. Deine Rechnung mag in vielen Dingen aufgehen, bezüglich Handy Vertrag Wie du schon schreibst der PV Anlage und vielen anderen Dingen im Leben einmal kaufen lange nutzen.

      Bei dem ID3 jedoch, der auf der MEB Plattform basiert, Soll ein Akkuwechsel in unter 2 Stunden möglich sein. Ich bin mir sicher in vier Jahren gibt es leistungsfähigere Akkus, die kompatibel mit diesen Fahrzeugen sind. Hätte ich für mein Makita Akku Bohrschrauber gleich einen 6,0 Ampere Stunden Akku gekauft hätte ich wahrscheinlich die Qual ständig über Kopf ein Loch für Lampen zu bohren. Stattdessen hatte ich einen 2,0 Ampere Stunden Akku der viel handlicher ist und der dieses Jahr sogar fünf Jahre alt geworden ist und seine Leistung nicht bringt weil er mehrmals tief entladen war weil ich nicht immer regelmäßig bohre. Diesen Akku habe ich jetzt entsorgt von mir einen viel moderneren 3,0 Ampere Stunden Akku mit gleichem Gewicht und gleicher Abmessung gekauft.

      Das ist nur ein kleines Beispiel warum es beim E Auto nicht immer zutrifft gleich langfristig zu denken. Den Akku der für die täglichen Strecken ausreicht und nicht so langfristig denken wir sind gerade am Anfang es wird sich noch viel verbessern und viel tun ein Leasing über 48 Monate macht denke ich am meisten Sinn.
    • Die Stückzahlen könnten beim ID.3 tatsächlich das erste mal groß genug sein, dass es sich lohnt auch für alte Modelle neue Akkus zu entwickeln. Trotzdem glaube ich nicht daran dass das kommen wird, dafür habe ich zu viel Einsicht in Entwicklungs- und Freigabeprozesse. Und wenn so etwas tatsächlich käme, dann wird es nicht billig werden. Ich würde mich eine weitere Kiste Oettinger wetten trauen, dass 8 Jahre nach Marktstart des ID.3 kein Akku mit 80 kWh Akku inkl. Wechsel für weniger als 8000 Euro erhältlich sein wird. Wenn es überhaupt so etwas geben sollte. Die Werte nehme ich einfach mal an, weil das für mich eine sinnvolle Akkugröße wäre und ein gerade noch so verschmerzbarer Preis.

      Ich gehe davon aus, dass die Preise für Wechselakkus auch in Zukunft nie günstiger sein werden als ein neuer Motor bei Verbrennerfahrzeugen. Auch wenn es VW schafft den Akku in unter 2 Stunden zu wechseln, glaube ich nicht dass es für den Kunden billig wird. Das wurde es nie wenn ich wegen irgendwas in der Vertragswerkstatt war. Ganz aktuelles Beispiel: Bei einem Freund von mir ist bei einem 7 Jahre alten Auto letztes Jahr im April das Servogetriebe undicht geworden. Reparatur in der Vertragswerkstatt 1600 Euro. Jetzt 15 Monate später ist es wieder undicht, er soll erneut 1600 Euro zahlen. Garantie ist vorbei, da länger als 12 Monate her, Kulanz gibt's keine.

      Beim ID.3 kann man nur auf einen Durchbruch von neuen Akkutechnologien hoffen. Li-Ion Akkus werden es nicht mehr sein. Dein Makita Beispiel ist dafür sehr gut geeignet. Der 1,5 Ah Akku (beim 18 V-System, bei niedrigeren Spannungen ist die Thematik mehr oder weniger gleich) hat 5 Stück 18650 Zellen. Es sind deshalb nur 1,5 Ah, weil die Zellen auf Leistungsdichte optimiert werden mussten wenn man nur 5 davon hat. Mittlerweile gibt es auch Zellen mit hoher Leistung und mehr Kapazität, aber 5 Zellen-Akkus mit 3 Ah von Makita gibt es meines Wissens noch nicht. Vielleicht kompatible anderer Hersteller? Dem gegenüber stehen Akkus mit 3, 4, 5 und 6 Ah, die alle 10 Zellen haben und wie du schon schreibst groß und schwer sind. Dort kann die Kapazität der Einzelzellen größer sein, da der maximal nötige Strom nur halb so groß sein muss um mit dem Akkupack die gleiche Leistung zu bringen wie beim 5-Zellen-Pack. Mit den 6 Ah ist man dann von der volumentrischen Energiedichte fast an der Grenze dessen, was beim Li-Ion Akku machbar ist.

      Und genau an dieser Grenze ist man bei neu auf den Markt kommenden BEV schon sehr nahe dran. Man kann nicht davon ausgehen, dass wie in der Vergangenheit alle 2-3 Jahre die Reichweite mit gleicher Akkumasse um 50% steigt. Das ist mit dieser Technologie einfach vorbei. Und du wirst auch nicht in 8 Jahren bei Ebay einen billigen Akku für den ID.3 von einem Dritt-Hersteller bekommen den du mal einfach in den ID bauen kannst. Darauf würdest du keine Zulassung haben. Mit deinem Makita Akku kannst das machen, da brennt höchstens beim Laden dein Haus ab, aber mit dem PKW ist das viel kritischer.

      Man merkt eine andere Generation? Von wo ausgehend? Von 1989? Da bin ich 12 Jahre von entfernt. Ich glaube aber nicht dass stark konsumierender Lebensstil mit dem Alter zu tun hat. Das ist einfach eine persönliche Einstellung, bei der halt jeder etwas anders gepolt ist.

      Klar, wenn man nur least ist man ja genau in der Situation die ich auch beschrieben habe in der es mir auch egal wäre was danach kommt. Aber dafür ist mir mein Geld jetzt zu schade und dafür hänge ich auch viel zu sehr an meinen Autos als dass ich sie dann einfach weggeben würde. Umweltschaden generiert man damit zwar nicht direkt, weil das Auto danach ja nicht verschrottet wird, sondern auf den Gebrauchtwagenmarkt kommt und dann jemand die Chance bekommt ein billigeres E-Auto zu kaufen was er sich neu nicht leisten könnte. Aber wenn die Lebensdauer des Autos dann nur 10 statt 15 Jahre beträgt, ist im Endeffekt die Entscheidung für Lebensdauer und somit Umweltgesamtbilanz doch schon vom Erstkäufer getroffen worden.
      Gruß,
      Stephan
    • Outsider64 schrieb:

      Die Stückzahlen könnten beim ID.3 tatsächlich das erste mal groß genug sein, dass es sich lohnt auch für alte Modelle neue Akkus zu entwickeln.
      Es geht nicht um den ID.3, sondern um die MEB Plattform. Also ID.3, ID.Crozz, ID.Buzz, Seat ElBorn, Skoda IV, Ford, usw. usw. Die Plattform wird weit verbreitet sein mit demselben Akku-Format. Das macht es attraktiv, dort Dinge anzubieten.
      VW eGolf (seit 12/2018) - BMW 530e (seit 4/2018)
    • Ich glaube ja auch nicht dass es Dritthersteller geben wird die Akkupacks für MEB Fahrzeuge entwickeln werden/ dürfen. Höchstens auf dem chinesischen Schwarzmarkt könnte es soetwas geben. Hört hier meine Gedanken:

      Updates over the Air +
      Einfaches wechseln der Module bei MEB

      Diese Kombination sagt mir, dass der Konzern die Fahrzeuge in Zukunft zweimal verkaufen (verleasen) wird.

      Beispiel:
      ID3 1st Kaufpreis 42.000€
      Leasingrestwert bei 15.000p.a 60%
      Leasingrate ca. 350€ (das ist noch ohne Rabatte und Förderungen gerechnet)

      Jetzt nimmt der Hersteller das Fahrzezg zurück und prüft den Akku, sagen wir Mal nach 4 Jahren ist noch alles i.O der Akku bleibt drin

      Das Fahrzeug wird von Volkswagen jetzt für 28.000€ wieder in den Markt gedrückt und 4 Jahre im GW Leasing verleast.
      Jetzt 290€ Rate.

      Dann ist das Fahrzeug 8 Jahre alt.

      Jetzt werden Module bei den Händlern ausgetauscht inzwischen kosten die Zellen nur noch ein Drittel und durch noch bessere Akkutechnologie hat das Fahrzeug jetzt eine 30% höhere Reichweite. Zumal die alten Module als Austauschteile zurückgenommen werden.

      Kaufpreis aktuell mit neuem Akku statt 14.000 jetzt 19.900€ Mit ausweisbarer Steuer. Jetzt verkaufen die Händler erstmals das Fahrzeug auch.

      Die ganze Rechnung geht natürlich nur auf wenn der Hersteller den Marktpreis von Beginn an stabil hält und keine Rabatte im den Neuwagenmarkt drückt.


      Leider wird das alles so nicht kommen denn, die Hersteller verdienen in der Produktion von neuen Gütern wesentlich mehr Geld. Aber rein ökologisch finde ich wäre das ein sehr sinnvoller Weg.
    • Ja da stimme ich dir zu. So könnten es die Hersteller machen, werden sie aber nicht. Neue Autos sind einfach viel zu billig herzustellen als dass sich das für die Hersteller lohnen würde. Wenn man z.B. mal nen Golf ansieht, was wird der wohl dem Hersteller kosten in der Grundausstattung? Wenn man überlegt dass man nen nagelneuen Golf schon ab 13500 Euro netto haben kann und der Hersteller selbst dann noch was dran verdient, dann ist ein 8 Jahre altes Auto ohne Akku doch praktisch nichts mehr wert wenn man vom Restwert die Kosten für Handling, Überprüfung, neuen Akku verbauen, neue Gewährleistung, neue Gewinnmargen für alle Beteiligten und schlussendlich die Anschaffungskosten des neuen Akkupacks selbst, was auch immer das bis dann noch kosten wird. Ein Drittel des jetzigen Preises plus 30 Prozent mehr Reichweite bedeutet 30 Prozent mehr Energiedichte. So in etwa hat auch Sono Motors gerechnet und ist damit grandios gescheitert. Tatsächlich sind die Preise für Akkus stagniert und sogar wieder leicht gestiegen. Wie gesagt, ohne neue Akkutechnologie wird das jedenfalls nicht passieren. Hoffen wir einfach mal dass mal wirklich bei einer der aktuellen Forschungen ein richtiger Energiedichte Sprung raus kommt, nur das würde die E-Mobilität wirklich mal sprunghaft voran bringen.

      Die Unsicherheit was mit den Akkus nach 15 Jahren noch machbar ist und was die Autos dann noch wert sind, wird uns jedenfalls noch Jahrzehnte begleiten. Angenommen in 10 Jahren haben wir wirklich die supertolle neue Akkutechnologie die hohe Energiedichte hat, dann wird es weitere 10 Jahre dauern bis sie billig genug ist und ab Einsatz der ersten Zellen davon vergehen auch 10 Jahre bis man weiß ob man mit den 10 Jahre alten Akkus noch was anfangen kann. Und selbst wenn dann ein großer Akku nur noch 5000 Euro kosten sollte, wird sich der Nutzer fragen ob es das noch wert ist, weil andere für den Endkunden sauteure Komponenten im 4-stelligen Preis nach und nach kaputt gehen wie z.B. Lenkung, Umrichter, Motor/Getriebeeinheit die man nicht reparieren und nur komplett tauschen kann, AID, DP, Klima/Wärmepumpe, ESP, Airbag, ... Die Differenz zwischen Herstellungskosten für den Hersteller und Kosten von Reparatur von Einzelkomponenten für den Endkunden ist einfach zu groß und wird in Deutschland immer dazu führen, dass Technik die man noch sehr lange nutzen könnte einfach ausgemustert wird. Das ist ja heute schon so bei Autos und das wird durch die eine zusätzliche teure Komponente Akku noch schlimmer werden.

      Aus dem Grund würde auch keiner ein 8 Jahre altes Auto für 20.000 Euro kaufen, auch wenn der Akku neu wäre.
      Gruß,
      Stephan
    • Wenn es keine Tatsachen zu berichten gibt, dann schreibt doch lieber nix. Muss ich mir das alles durchlesen:
      "könnten, würde, selbst wenn, hoffen, Unsicherheit, angenommen, sollte, ....."
      Ich würde so gerne ab und zu hier rein schauen und ein paar Neuigkeiten mitnehmen.
      Aber, bei den langen Texten, wo keine neue Info drin steht, geht das nicht :grumble:
      Bitte schreibt doch nicht so viele Vermutungen .
      Sorry, war mir heute Morgen zu viel der Texte.
      Legt Euch zurück und wartet auf die IAA. :s05:
      P.S.: Heute Abend ca. 20:15 bin ich für ein paar Sekunden im Fernsehen. Unser Ort auch wieder.
      "Zur Sache Rheinland-Pfalz" in Bezug auf CO2.
      Hoffe, dass die das gut geschnitten haben.
      Weiß nicht , ob ich deutlich genug geantwortet hatte.
      Nächstes Higlight: 14.07.2019 Beltheim, Abschlussveranstaltung für einen SWR Film
      Privat: E-Golf (300) 06/2017-04/2019, e-Up 04/2019 -
      Betrieb: Passat Variant GTE 02/2017 - Mitte 2020, dann ID.3, ca. 2022 dann BEV Kombi
      PV 18kWp und Batterie BMZ 17 kWh + Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Gruß, Bernd
    • Neu

      Mir gehen diese ganzen Vermutungen und Spekulationen auch auf den Sack.
      Ich werde nichts dergleichen mehr lesen, denn das ist nur Zeitverschwendung.
      Es grüßt Martin vom westlichen Ende des Bodensee.
      ---
      e-Golf seit 01.03.18 und i-MiEV seit Juni 16.
      Erneuerbare-Energien-Fan und Kraftwerksbetreiber (3 PV-Anlagen mit insgesamt 22kWp)

      "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." (afrikanisches Sprichwort)
    • Neu

      mich hätte es jetzt wirklich interessiert wie es auf dem Event war, was wurde gezeigt? Gab es zur WP Aussagen. Durftet Ihr ins Auto steigen und eine Sitzprobe machen? Gründe warum es keinen Frunk gibt? Eindrücke?

      Es waren doch ein paar auf dem Event, kann doch nicht sein das MartinKo89 hier nur kurz sagt wie toll das Auto werden könnte und wie visionär es wohl wird. Ich will Fakten von der Veranstaltung. Danke!
      Gruß, Matthias aus Bad Abbach
      e-Golf 300 BJ: 3/2018 / Audi A6 Avant 3,0 tdi Bj 2008 (<-- wird hoffentlich bald durch ID.3 oder ähnlichem ersetzt) :D
    • Neu

      Matze77 schrieb:

      Ich will Fakten von der Veranstaltung. Danke!
      Sonntag ca. 14 Uhr eintreffen im Hotel und Registrierung und austeilen der Socken, kurze Ansprache, dann fußläufig in die Autostadt zum Lunch im Restaurant Lagune. Danach ein Rundgang durch die Autostadt, Abends zur freien Verfügung, es gab eine Abendkarte mit 25 € Guthaben.
      Montags dann Fahrt ins Werkforum mit Begrüßung und Filmvorführung anschließend Werkstour mit Golf Cabrio und offenen Personenanhänger.
      Anschließend Bustransfer ins Entwicklungs/Designecenter und persönliche Begrüßung durch Vorstandsmitglied Stackmann. Die Details erklärte dann Chef-Designer Bischoff an einer überdimensionaler Videowand. Der Vortrag wurde sehr sachlich gehalten und auch in der Außenansicht mit dem Golf verglichen. Das Armaturenbrett, mit den aufgesetzten Bildschirmen, die Bedienelemente und das HUD wurden ausführlich erklärt. Auch die Rückmeldung über den Fahrzeugstatus über die Lichtleiste unten an der Frontscheibe.

      Matze77 schrieb:

      Gab es zur WP Aussagen. Durftet Ihr ins Auto steigen und eine Sitzprobe machen? Gründe warum es keinen Frunk gibt? Eindrücke?
      Wärmepumpe wird mit CO² betrieben. Wir durften in das Auto sitzen, getarnter Prototyp. Zum Frunk kann ich nichts sagen, die vordere Haube wurde nicht geöffnet, aber der Raum im Vorbau wird benötigt für die Klimatisierung, sonstige Aggregate, HUD Elektronik, so habe ich die Aussagen verstanden.

      e-Golf_70794 schrieb:

      Ich tippe mal darauf, dass die Teilnehmer den Maulkorb erst zur IAA abnehmen dürfen
      Nein, aber es gab so viel zu essen, ich kaue heute noch...….
      Gruß Dieter
      seit 10.2.2015. über 100.000 km mit dem eGolf...….
      4. e-Golf Treffen Hann.Münden September 2019
      Wir waren dabei! e-Golf Treffen am Bodensee Oktober 2016 ,in Moers Oktober 2017 und Hann.Münden September 2018
    • Neu

      Ergänzen möchte ich das ich mit meinen 1,84m Probleme hatte den Sitz einzustellen und eine angenehme Sitzergonomie zu finden. Mir wurde aber auch fairerweise gesagt, dass der Prototyp in vielen Dingen und besonders bei den Sitzen vom Serienmodell abweicht.

      Was aber interessant war ist der Einstieg. Man sitzt mehr mittig im Fahrzeug also nicht so weit außen wie in klassischen Fahrzeugen sondern eher sehr nah am Beifahrer und demnach steigt man sehr weit über die sehr breiten Schweller ins Fahrzeug ein, zumal die Einstiegshöhe wie bei einem SUV ist. Der Boden war für meinen Geschmack noch zu hoch. Und bei ganz runtergestelltem Sitz und umklappen der Sonnenblende habe ich keine Sicht mehr auf die Straße gehabt. Platz zwischen meinen Kniescheiben und dem Lenkrad war auch eher wenig vorhanden.

      Ich saß wie in einer Mischung aus einem SEAT 6j Ibiza und einer A klasse 1gen.

      Ich hoffe diese Details wurden noch optimiert. Das fertige Modell durften wir nur aus 1m Entfernung live sehen aber mehr kann ich dazu leider nicht sagen.


      Auf der Rückbank hatte ich bei einer seitlichen Kopfdrehung um 90grad leider die Dachschräge vor meinen Augen. Ähnlich wie in einem T-Roc oder Volkswagen CC.
    • Neu

      Ja das ist der Fluch des Skateboard Schokoladentafeldesigns. Entweder man sitzt oben wie im SUV oder man sitzt am Boden mit den Knien angewinkelt dass man nur mit dem Hintern auf der Sitzfläche sitzt, nicht aber mit den Oberschenkeln wie hinten im Model 3. Sehr unergonomisch. Dem kann man nur etwas entgegen wirken, indem man so viel Platz in der Länge zur Verfügung stellt, dass man die Beine ziemlich ausstrecken kann, was man aber halt nur bei langen Autos und nur vorne wie beim Model S machen kann. Deswegen bin ich auch ein Fan von Aussparungen der Akkus wie es Porsche beim Taycan und Opel beim Corsa macht.

      Aber vielleicht bekommen die es mit den Serie sitzen ja noch etwas besser hin. Ich bin selbst 1,83 und hatte mit dem e-Golf ja schon immer das Problem dass mir der innere Rückspiegel im Sichtfeld war. Die Berichte hier verheißen leider nichts gutes. Von wegen so viel Platz wie in einem Passat...

      Was wohl der Grund ist dass man so weit mittig sitzt? Musste aus Gründen der Crashsicherheit die Tür noch dicker gemacht werden? Das geht ja leider auch vom Innenraum ab. Oder anders herum gesehen: es verschlechtert die Effizienz wenn das Auto breiter gebaut werden muss als für den Innenraum nötig ist, da größere Stirnfläche. Aus fahrdynamischen Gründen sollte die Breite nicht unbedingt nötig sein, da mit dem schweren Akku unten der Schwerpunkt eh deutlich niedriger ist als bei Verbrenner PKW.
      Gruß,
      Stephan
    • Neu

      MartinKo89 schrieb:

      Ergänzen möchte ich das ich mit meinen 1,84m Probleme hatte den Sitz einzustellen und eine angenehme Sitzergonomie zu finden. Mir wurde aber auch fairerweise gesagt, dass der Prototyp in vielen Dingen und besonders bei den Sitzen vom Serienmodell abweicht.

      Was aber interessant war ist der Einstieg. Man sitzt mehr mittig im Fahrzeug also nicht so weit außen wie in klassischen Fahrzeugen sondern eher sehr nah am Beifahrer und demnach steigt man sehr weit über die sehr breiten Schweller ins Fahrzeug ein, zumal die Einstiegshöhe wie bei einem SUV ist. Der Boden war für meinen Geschmack noch zu hoch. Und bei ganz runtergestelltem Sitz und umklappen der Sonnenblende habe ich keine Sicht mehr auf die Straße gehabt. Platz zwischen meinen Kniescheiben und dem Lenkrad war auch eher wenig vorhanden.

      Ich saß wie in einer Mischung aus einem SEAT 6j Ibiza und einer A klasse 1gen.

      Ich hoffe diese Details wurden noch optimiert. Das fertige Modell durften wir nur aus 1m Entfernung live sehen aber mehr kann ich dazu leider nicht sagen.


      Auf der Rückbank hatte ich bei einer seitlichen Kopfdrehung um 90grad leider die Dachschräge vor meinen Augen. Ähnlich wie in einem T-Roc oder Volkswagen CC.
      Wie siehtes denn mit dem Blick nach vorne linkes aus? Stören die beiden A-Säulen (oder wie man die nennt)? Ist das schlimmer als wenn da nur eine Strebe ist?
      Nächstes Higlight: 14.07.2019 Beltheim, Abschlussveranstaltung für einen SWR Film
      Privat: E-Golf (300) 06/2017-04/2019, e-Up 04/2019 -
      Betrieb: Passat Variant GTE 02/2017 - Mitte 2020, dann ID.3, ca. 2022 dann BEV Kombi
      PV 18kWp und Batterie BMZ 17 kWh + Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Gruß, Bernd
    • Neu

      Tote Winkel gibt es mit dem Fahrzeug kaum. Die Rundumsicht würde ich als gut bezeichnen. Was mich am meisten gestört hat ist nur das ich mit dem Kopf sehr nah am Dachhimmel also musste der Sitz ganz runter gestellt werden, doch dann waren meine Beine stark angewinkelt, wie als wenn man mit dem Kissen auf dem Boden sitzt.

      Die Sonnenblende ist sehr weit innnen am Fahrzeug, der unterste Punkt der Scheibe aber sehr weit hinten. Ähnlich wie beim newbeetle erste Generation.

      Von uns Pre bookern rate ich aber jedem mit einem langen Oberkörper auf die IAA zu fahren und sich vor Bestellung unbedingt hinein zu setzen.

      Aber keine Sorge, mir war klar dass mich nicht alles komplett überzeugen wird und insgesamt muss ich sagen hat der Wagen noch definitiv mehr beeindruckt als das ich enttäuscht worden bin.
    • Neu

      Werde mich auf jeden Fall vor der Bestellung auf der IAA in das Auto setzen.
      Bin ein Sitzriese: 181cm groß, aber beim Sitzen wie jemand, der 190 ist.
      Dann kurze Arme, so dass ich den Sitz nicht weit zurück schieben kann.
      Bei vielen Autos kann ich nicht unter dem Innenspiegel durchschauen.
      Beim e-Up, Golf, Passat gehts.
      Freue mich auf die IAA und hänge mir ein Namensschildchen um, damit man mich erkennen kann.
      T-Shirt mit dem e-Up wäre auch gut....
      Nächstes Higlight: 14.07.2019 Beltheim, Abschlussveranstaltung für einen SWR Film
      Privat: E-Golf (300) 06/2017-04/2019, e-Up 04/2019 -
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      Gruß, Bernd
    • Neu

      Bei uns dürfte es so um den 16. - 18. September werden, hängt vom Dienstplan meiner Frau ab.

      Wir müssten hier mal eine Übersicht machen mit Datum und Namen.
      Nächstes Higlight: 14.07.2019 Beltheim, Abschlussveranstaltung für einen SWR Film
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      PV 18kWp und Batterie BMZ 17 kWh + Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Gruß, Bernd