Daily News Juli 2019

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    • Daily News Juli 2019

      01.07.2019


      Trump spricht über den Handel bei G20, Xi warnt vor Protektionismus
      US-Präsident Donald Trump hat am 28. Juni deutlich gemacht, dass der Handel seine oberste Priorität auf einem G20-Gipfel war. Dabei warnte Chinas Präsident Xi Jinping vor steigendem Protektionismus und Indien, Japan und Russland verteidigten multilaterale Handelsregeln. Trump veranstaltet eine Reihe von Treffen am Rande mit Weltführern, darunter Japans Shinzo Abe und Indiens Narendra Modi. (Reuters – 28. Juni 2019)


      Toyota investiert zwei Milliarden Dollar in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen in Indonesien

      Toyota Motor Corp plant, in den nächsten vier Jahren zwei Milliarden Dollar in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen in Indonesien zu investieren, beginnend mit Hybridfahrzeugen, so das indonesische Koordinationsministerium für maritime Angelegenheiten. Der japanische Autohersteller erklärte außerdem im Juni 2019, dass er bis 2025 die Hälfte seines weltweiten Umsatzes mit Elektrofahrzeugen erzielen will. (Reuters – 28. Juni 2019)


      Geely plant, die Beteiligung am schwedischen Lkw-Hersteller Volvo beizubehalten

      Die Zhejiang Geely Holding Group beabsichtigt, ein langfristiger Investor in den schwedischen LKW-Hersteller AB Volvo zu bleiben, berichtet „Reuters“ unter Berufung auf eine mit dem chinesischen Unternehmen gut vertraute Quelle. Die schwedische Tageszeitung „SvD“ berichtete am 27. Juni, dass Geely seine Volvo-Aktien mit vier Milliarden schwedische Kronen (rund 431 Millionen Dollar) beliehen habe. Der Kreditnehmer hat nach drei Jahren die Wahl, seine Wertpapiere in Volvo-Aktien zu wandeln. Das Medium hatte unter Berufung auf Experten berichtet, dies sei das erste Anzeichen dafür, dass Geely seine Beteiligung aufgeben könne. (Reuters – 28. Juni 2019)


      Apple Designchef Jony Ive geht, um eigene Firma zu gründen

      Jony Ive, ein enger kreativer Mitarbeiter von Apple Inc. Mitbegründer Steve Jobs, wird noch in diesem Jahr das Unternehmen verlassen, um eine unabhängige Designfirma zu gründen. Apple teilte mit, dass Ive die Arbeit an seinen Produkten fortsetzen wird, aber die Aktien fielen am 27. Juni um bis zu 1,5 Prozent auf etwa 197,4 Dollar. (Reuters – 27. Juni 2019)


      Vietnamesische Vingroup schließt Vertrag mit Fujitsu-Einheit ab. Qualcomm wird 5G-Handys herstellen

      Vingroup JSC, das vietnamesische Unternehmen mit dem höchsten Marktwert, sagte am 28. Juni, dass es einen Vertrag mit Qualcomm und einer Einheit der japanischen Fujitsu Ltd. abgeschlossen habe, um 5G-Smartphones in Vietnam zu produzieren. Die Vsmart Telefone werden in der Fabrik in der Hauptstadt Hanoi hergestellt und von April 2020 an auf dem US-amerikanischen und europäischen Markt verkauft. (Reuters – 28. Juni 2019)


      Johnson behält sich die Möglichkeit vor, das Parlament für No-Deal-Brexit zu suspendieren

      Boris Johnson, potenzieller Nachfolger der britischen Premierministerin Theresa May, weigerte sich, die Aussetzung des Parlaments auszuschließen, um einen No-Deal Brexit zu erzwingen. Und zwar in einer direkten Herausforderung an den Gesetzgeber, der versucht, einen Weg zu finden, um den nächsten britischen Premierminister daran zu hindern, die Europäische Union ohne ein Abkommen zu verlassen. (Bloomberg.com – 28. Juni 2019)
      Gruß
      Uwe
    • 02.07.2019

      Audi soll massiver manipuliert haben als bisher bekannt
      Audi hat zur Manipulation seiner Diesel-Abgaswerte nicht nur eine, sondern vier Abschaltvorrichtungen benutzt, berichten das „Handelsblatt“ und der Bayerische Rundfunk. Das Kraftfahrtbundesamt soll nur sehr zögerlich gegen das Unternehmen vorgegangen sein, sich häufig auf Zusicherungen und Dokumente verlassen und kaum eigene Prüfungen durchgeführt haben. (automobilwoche online – 01. Juli 2019)


      Tesla-Auslieferungsrekord könnte zweischneidiges Schwert sein

      Analysten glauben, dass Tesla gute Chancen habe, in diesem Quartal wieder nahe an den Auslieferungsrekord von 90.700 Autos aus dem letzten Quartal des Jahres 2018 zu kommen. Obwohl das ein großer Fortschritt zum enttäuschenden ersten Quartal dieses Jahres wäre, befürchten Analysten, dass ein derartiger Rekord nur zulasten der Rentabilität erreicht werden kann. (bloomberg.com – 01. Juli 2019)


      Probleme mit Doppelkupplungsgetrieben bleiben für Ford bestehen

      Ford hat die langfristigen Stabilitätsprobleme im Zusammenhang mit Getrieben nie gelöst, über die sich Tausende von Besitzer von Ford Focus und Fiesta-Fahrzeugen beschwert haben, da sie zittern, ruckeln und zögern. Ford hat inzwischen mehr als 20 technische Servicemerkblätter zu den Getrieben veröffentlicht. Der Rechtsstreit über die Getriebe ist nach wie vor ungeklärt, da sowohl ein Vergleich als auch eine weitere Klage in Kalifornien noch nicht entschieden sind. (autonews.com, Online, USA – 01. Juli 2019)


      Schaeffler verkauft Werk

      Schaeffler treibt den Umbau seiner Autozuliefersparte voran und hat über ein sogenanntes Management-Buyout sein Werk in Hamm (Sieg) verkauft. Alle 110 Arbeitsplätze an dem Werk sollen erhalten bleiben. Mit sofortiger Wirkung werde das Management zum neuen Eigentümer. Die neue Firma soll den Namen Inno Friction tragen. (automobilwoche online – 01. Juli 2019)


      Denso Wiper Systems soll sicherere und verlässlichere Scheibenwischer herstellen

      Denso hat bekanntgegeben, dass seine Tochterunternehmen Nippon Wiper Blade und Asahi Manufacturing am 1. Oktober 2019 in einem neuen Unternehmen namens Denso Wiper Systems fusionieren werden. Das neue Unternehmen soll eine integrierte Struktur haben, die die Entwicklung, Produktion und Lieferung von Scheibenwischsystemen umfasst und damit die Möglichkeiten des Unternehmens stärkt, die Wünsche der Kunden zu erfüllen. (Finanznachrichten Online – 01. Juli 2019)


      Einen japanisch-italienischen Megazulieferer zu schaffen war nur der erste Schritt

      Der Kauf von Calsonic Kansei und Magneti Marelli und die damit verbundene Schaffung eines japanisch-italienischen Megazulieferers war nur ein erster Schritt für die Investmentfirma KKR. Das Ziel sei jetzt, einen sogenannten Tier 0,5-Zulieferer zu schaffen, der sowohl die Systeme als auch Komponenten liefern kann. Das Unternehmen will sich besonders auf das automatisierte Fahren konzentrieren. (autonews.com, Online, USA – 01. Juli 2019)
      Gruß
      Uwe
    • 03.07.2019

      Continental übernimmt italienischen Kunststoffspezialisten Merlett Group
      Continental wird den italienischen Kunststoffspezialisten Merlett Group übernehmen. Der Konzern erweitert so seine Materialexpertise für leistungsstarke Kunststofftechnologien und -lösungen und kann insbesondere seine Kompetenz im Umgang mit Kautschuk verstärken. (reifenpresse.de – 02. Juli 2019)


      Lucid Motors stellt ehemaligen Tesla-Produktionsvorstand ein

      Lucid Motors hat am 2. Juli bekannt gegeben, den ehemaligen Herstellungsleiter des Tesla-Werks in Freemont, California, Peter Hochholdinger, als Vizepräsident der Produktion eingestellt zu haben. Hochholdinger, der auch schon in der Produktion von Audi eine führende Position innehatte, verließ Tesla in der 26. Kalenderwoche 2019 nach drei Jahren im Unternehmen. (Automotive News Online – 02. Juli 2019)


      Neue Perspektiven für fusionierte Calsonic und Magneti Marelli

      Im Interview mit „Automotive News“ hat Marelli-CEO Beda Bolzenius unter anderem über die Zukunft des neu zusammengeführten Unternehmens geredet. Die Geschäftsfelder elektrische Antriebsstränge und Elektronik hätten das größte Wachstumspotenzial unter den Marelli-Produktlinien. Das fusionierte Unternehmen sei außerdem überaus flexibel und könne sich extrem schnell auf beispielsweise Zölle einstellen. (Automotive News Online – 02. Juli 2019)


      EDAG als Generalentwickler von BMW beauftragt

      BMW hat Entwicklungsdienstleister EDAG mit der Entwicklung eines Fahrzeugs der kommenden Generation beauftragt. EDAG soll dabei die gesamte Prozesskette verantworten, von der Konzeptphase über Entwicklung und Simulation bis hin zur Absicherung und Integration in die Produktion. Cosimo de Carlo, Chef der EDAG-Gruppe, freut sich, mit dem Projekt die „sehr gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit BMW“ fortführen zu können. (Automobilwoche Online – 02. Juli 2019)


      Borg Warner: Elektrifizierung auch außerhalb des Antriebsstrangs

      Antriebsspezialist Borg Warner will sein Portfolio für elektrifizierte Antriebe weiter ausbauen und wird in Zukunft Produkte entlang der gesamten Energiekette im Fahrzeug anbieten. Im Jahr 2021 soll ein neues elektrisches Antriebsmodul starten. Außerdem verkündete Borg Warner bereits Anfang Mai ein Joint Venture mit Batteriehersteller Romeo Power Technology. (automobil-industrie.vogel.de – 02. Juli 2019)


      Maschinenbauer schrauben Prognose nach unten

      Der Branchenverband VDMA sprach am Dienstag in Frankfurt eine schwache Prognose für das Jahr 2019 aus. Man rechne „mit einem realen Minus der Produktion von zwei Prozent“, so VDMA-Präsident Carl Martin Welcker. Es ist das zweite Mal, dass der Verband die Prognose für das laufende Jahr kappte. Als Gründe für die schwachen Aussichten führte der VDMA vor allem die Unsicherheiten in Verbindung mit dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zollerhöhungen für Einfuhren aus der EU an. Hinzu kämen noch der Brexit und der von der E-Mobilität vorangetriebene Strukturwandel in der Autoindustrie. (DPA – 02. Juli 2019)
      Gruß
      Uwe
    • 04.07.2019

      VW steigert US-Absatz kräftig
      Volkswagen (VW) ist auf dem US-Automarkt weiterhin im Aufwind. Starke Verkäufe des neuen Jettas und des SUV Atlas ließen den Absatz im Juni binnen Jahresfrist um zehn Prozent auf 31.725 Neuwagen mit VW-Logo steigen, wie der Konzern am 2. Juli bekannt gab. Im bisherigen Jahresverlauf verzeichnete VW ein Plus von 6,8 Prozent. Damit holt der Autobauer in den USA, wo die Verkäufe nach dem Abgasskandal vorübergehend eingebrochen waren, weiter deutlich auf. (DPA – 03. Juli 2019)


      Tesla schafft Rekordauslieferungen im zweiten Quartal

      Tesla hat das Ziel von CEO Elon Musk erreicht und im zweiten Quartal einen neuen Auslieferungsrekord verbucht. Insgesamt verkaufte der US-Elektroautobauer in den drei Monaten 95.200 Einheiten, wie Tesla am 2. Juli nach US-Börsenschluss mitteilte. Damit übertraf das Unternehmen sowohl seinen bisherigen Bestwert von 90.700 Fahrzeugen aus dem Schlussquartal 2018 als auch die Erwartungen der Wall-Street-Analysten deutlich. (DPA – 03. Juli 2019)


      Fall Carlos Ghosn: Durchsuchungen bei Renault in Frankreich

      Ermittler haben am 3. Juli den Stammsitz von Renault durchsucht. In Boulogne-Billancourt bei Paris, wo der französische Autohersteller seinen Sitz hat, laufe eine polizeiliche Durchsuchung, gab eine Sprecherin bekannt. Man arbeite uneingeschränkt mit den Behörden zusammen, hieß es weiter. Zusätzliche Einzelheiten nannte Renault nicht. Laut übereinstimmenden Medienberichten steht die Durchsuchung in Verbindung mit dem ehemaligen Renault-Chef Carlos Ghosn. (DPA – 03. Juli 2019)


      ZF macht Mega-Deal mit Fiat-Chrysler

      Fiat Chrysler Automobiles (FCA) wird in den nächsten Jahren mit Elektromotoren ausgestattete ZF-Getriebe beziehen. Der italienisch-amerikanische Konzern erwirbt die neueste Variante des Achtgang-Automatikgetriebes für seine Autos mit Heck- und Allradantrieb. Auf Hybridversionen entfällt dabei ein bedeutender Teil der Bestellung. Das Volumen kommt laut Informationen der „Schwäbischen Zeitung“ aus Branchenkreisen auf einen zweistelligen Milliardenbetrag. (schwaebische.de – 03. Juli 2019)


      Continental bringt Vollhybrid mit nur 48 Volt

      Auf der IAA in Frankfurt will Continental ein elektrifiziertes Antriebssystem präsentieren, das trotz sicherer und kostengünstiger Niederspannungstechnik auch emissionsfreies Fahren über längere Strecken und bei höherem Tempo ermöglichen soll. Wann der 48-Volt-Vollhybrid in Serie gehen könnte, teilte der Zulieferer nicht mit. (krone.at – 03. Juli 2019)


      Wie ein Frühwarnradar Rückrufe vermeiden könnte

      Die Zahl der Rückrufe nimmt stetig zu, zudem sind von Rückrufen tendenziell immer mehr Autos betroffen. Die meisten Rückrufe entfallen einer Untersuchung von KBC Kemény Boehme und Company zufolge auf Hersteller. Durch präventive Maßnahmen könnte die Zahl der Rückrufe erheblich reduziert werden, sind sich die Autoren der Studie sicher und stellen sechs Schritte dafür vor. (Automobilwoche Online – 03. Juli 2019)
      Gruß
      Uwe
    • 05.07.2019

      BMW und Daimler kooperieren bei automatisiertem Fahren
      Rund 1.200 Entwickler von BMW und Daimler werden gemeinsam die automatisierte Fahrtechnik weiterentwickeln, wie die Unternehmen am 4. Juli ankündigten. Die strategische Allianz werde sich auf die Entwicklung von Technologien für unterstützte Fahrsysteme, automatisiertes Fahren auf Autobahnen sowie automatisiertes Parken konzentrieren, erklärten BMW und Daimler. Beide Autohersteller würden die Technologien unabhängig voneinander in ihren Fahrzeugen einsetzen. (Reuters – 04. Juli 2019)


      Valeo meldet Aufträge über 500 Millionen Euro für seine „Lidar“-Sensoren

      Valeo hat Aufträge im Wert von 500 Millionen Euro für seine „Lidar“-Autosensorikprodukte erhalten. Das teilte der Geschäftsführer des französischen Zulieferers, Marc Vrecko, Reuters in einem Interview mit und betonte das potenzielle Wachstum von Lidar. „Diese 500 Millionen Euro an Aufträgen bei vier großen globalen Automobilkonzernen werden wahrscheinlich letztendlich ein wiederkehrendes Geschäft im Wert von 1 bis 1,5 Milliarden Euro darstellen.“ (Reuters – 04. Juli 2019)


      Metso fusioniert Mineralientechnologie-Arm mit Outotec

      Der finnische Maschinenbaukonzern Metso führt sein Hauptgeschäft im Bereich der Mineralientechnologie mit dem kleineren Wettbewerber Outotec zusammen. Die Bekanntgabe durch Metso am 4. Juli ließ die Aktien beider Unternehmen steigen. Die neue Firma, die Metso Outotec heißen soll, werde einer der weltweit führenden Technologieanbieter für mineralverarbeitende Unternehmen sein - mit einem Gesamtumsatz von 3,9 Milliarden Euro im vergangenen Jahr, fügte Metso hinzu. (Reuters – 04. Juli 2019)


      Grüner Treibstoff ja, aber bitte ohne viel Extrakosten

      Die Mehrheit der Deutschen zeigt Interesse an klimaschonenden synthetischen Kraftstoffen. Sie dürften das Portemonnaie der Autofahrer jedoch nicht deutlich stärker belasten als herkömmlicher Sprit. Das geht aus einer repräsentativen Yougov-Umfrage im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur hervor. Für fast die Hälfte der Befragten sollten mit Öko-Strom produzierte sogenannte E-Fuels weniger als 1,50 Euro pro Liter kosten. 28 Prozent wären mit 1,5 bis 2 Euro einverstanden. (DPA – 04. Juli 2019)


      China: bestehende Zölle müssten für Handelsdeal abgeschafft werden

      Bestehende US-Zölle müssten abgeschafft werden, wenn es ein Handelsabkommen zwischen Peking und Washington geben soll, machte das chinesische Handelsministerium am 4. Juli deutlich. Die Führer der beiden Länder haben sich am vergangenen Wochenende darauf geeinigt, die im Mai festgefahrenen Handelsverhandlungen wieder in Gang zu setzen, nachdem US-Beamte China beschuldigt hatten, sich von den Verpflichtungen bei einem Pakt zurückzuziehen, der nach Angaben der Verhandlungsführer fast abgeschlossen war. (Reuters – 04. Juli 2019)


      Stahlindustrie warnt vor Engpässen bei der Stromversorgung

      Die deutsche Stahlbranche hat mit Blick auf die Diskussion um die Stromversorgung in Deutschland vor Risiken für die Schwerindustrie gewarnt. „Vor dem Hintergrund des Kohleausstiegs drohen für die Stahlunternehmen in Deutschland erhebliche Risiken für die Versorgungsstabilität und Kosten durch Transportengpässe“, erklärte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, am 4. Juli gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. (Reuters – 04. Juli 2019)
      Gruß
      Uwe
    • boschinger schrieb:

      Stahlindustrie warnt vor Engpässen bei der Stromversorgung
      Die deutsche Stahlbranche hat mit Blick auf die Diskussion um die Stromversorgung in Deutschland vor Risiken für die Schwerindustrie gewarnt. „Vor dem Hintergrund des Kohleausstiegs drohen für die Stahlunternehmen in Deutschland erhebliche Risiken für die Versorgungsstabilität und Kosten durch Transportengpässe“, erklärte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, am 4. Juli gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. (Reuters – 04. Juli 2019)
      Transportengpässe ?
      Fahren die noch mit Kohle ?
      ogy.de/dhi3


      Gruß Bernhard
    • -Bernhard- schrieb:

      Transportengpässe ?
      Fahren die noch mit Kohle ?
      Könnte sein, daß sie die zur Stahlherstellung benötigte Kohle von weiter her holen müssen?

      P.S: zechen-im-ruhrgebiet.de/mstahl.html
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • 08.07.2019

      Jaguar Land Rover kündigt Bau neuer Elektrofahrzeuge in England an
      Jaguar Land Rover hat ungeachtet der Brexit-Unsicherheit den Bau mehrerer neuer Elektrofahrzeuge in seinem Werk nahe Birmingham angekündigt. Der Schritt werde Tausende Jobs retten, gab das britische Unternehmen am 5. Juli bekannt. Das erste vollelektrische Auto, das an dem Standort Castle Bromwich produziert werden soll, ist die Luxuslimousine Jaguar XJ. Der Autohersteller plant, von 2020 an sämtliche Modelle in einer elektrischen Variante anzubieten. (DPA – 05. Juli 2019)


      Bundesforschungsministerin will Gesamtkonzept bei Batterieforschung

      Im Konflikt um die Wahl des Standorts für ein neues Batterieforschungszentrum geht Bundesforschungsministerin Anja Karliczek jetzt auf ihre Kritiker zu. „In der Förderung der Batteriezellenforschung verfolgen wir ein Gesamtkonzept. Darin ist der Bau einer Batteriezellenforschungsfabrik enthalten, aber von Anfang an genauso die Stärkung aller anderen Standorte“, betonte CDU-Politikerin gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Als Hauptstandort hatte sich Münster gegen Ulm durchgesetzt. (DPA – 05. Juli 2019)


      BMW-Chef Krüger hört 2020 auf

      Der BMW-Vorstandsvorsitzende Harald Krüger gibt sein Amt mit Ablauf seines Vertrages zum Ende April 2020 auf, wie der Dax-Konzern am 5. Juli unerwartet ankündigte. Über einen Nachfolger werde der Aufsichtsrat in seiner bevorstehenden Sitzung am 18. Juli beraten. Als mögliche Nachfolger gelten Entwicklungschef Klaus Fröhlich und Produktionsvorstand Oliver Zipse. (DPA – 05. Juli 2019)


      Absatz von GM und Ford ist im abgelaufenen Quartal in China erneut gefallen

      Sowohl General Motors (GM) als auch Ford mussten einen Rückgang in ihren vierteljährlichen Verkaufszahlen für China hinnehmen, auch wenn der Rückgang im letzten Quartal nicht so stark war wie der im Vorquartal. Die US-Autobauer waren von der sich verlangsamenden Wirtschaft und dem chinesisch-amerikanischen Handelskrieg betroffen. GMs Fahrzeugabsatz sank in China in dem am 30. Juni endenden Quartal um 12,2 Prozent, während der Absatz von Ford um 21,7 Prozent sank. (Reuters – 05. Juli 2019)


      Indiens Kartellbehörde will Untersuchung von Maruti Suzukis Rabattierungspraktiken einleiten

      Indiens Kartellbehörde gab am 4. Juli bekannt, dass sie eine Untersuchung angeordnet hat, die den größten Autohersteller der Nation, Maruti Suzuki, betrifft. Die Behörde will untersuchen, wie das Unternehmen die von seinen Händlern angebotenen Rabatte kontrolliert. Die indische Wettbewerbskommission prüft nun Vorwürfe, wonach das Unternehmen seine Händler zwingt, die von ihnen gewährten Rabatte zu begrenzen. Damit werde der Wettbewerb zwischen ihnen wirksam unterdrückt und den Verbrauchern geschadet, so die Anschuldigungen. Der Kartellwächter soll die Untersuchung innerhalb von 150 Tagen abschließen. (Reuters – 05. Juli 2019)


      Osram will sich verkaufen

      Vorstand und Aufsichtsrat des Münchner Beleuchtungsherstellers Osram haben dafür gestimmt, das vor dem Ersten Weltkrieg gegründete Traditionsunternehmen für fast 3,4 Milliarden Euro an die beiden US-Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle zu veräußern. Das gab Osram am 4. Juli bekannt. Die Aktionäre müssen noch grünes Licht geben, die Frist geht bis Ende September. Voraussetzung ist, dass die Eigentümer von 70 Prozent der Unternehmensanteile zustimmen. (DPA – 05. Juli 2019)
      Gruß
      Uwe
    • 09.07.2019

      VW vertieft Allianzen mit Batterielieferanten für Elektroantrieb
      Volkswagen (VW) plant die Gründung von Joint Ventures sowie die Finanzierung der Batterieproduktion, um skeptische Zelllieferanten davon zu überzeugen, den aggressiven Vorstoß für die Massenproduktion von Elektrofahrzeugen zu unterstützen. Das sagte Vorstandsmitglied Stefan Sommer gegenüber Reuters. Der Autohersteller teilte mit, dass er Batteriezellen im Wert von 50 Milliarden Euro kaufen wird und hat Northvolt, SKI, LG Chem, Samsung SDI und CATL als strategische Partner benannt. (Reuters – 08. Juli 2019)


      Audi setzt bei CO2-Senkung auf H-Hybride

      Audi baut bei der Elektrooffensive des Unternehmens auf Wasserstoff-Antriebe. „Wir beschäftigen uns intensiv mit Brennstoffzellen-Hybriden“, teilte Audi-Entwicklungsvorstand Hans-Joachim Rothenpieler gegenüber der „Automobilwoche“ mit. Für große Autos, die auf langen Strecken - ungefähr 600 bis 800 Kilometer - eingesetzt würden, sei die Kombination von Wasserstoff und Verbrennungsmotor eine interessante Option, so Rothenpieler. (Automobilwoche Online – 08. Juli 2019)


      Softbank investiert zwei Milliarden Euro in GM-Tochter Cruise

      Der US-Ausschuss CFIUS zur Kontrolle von Auslandsinvestitionen gibt dem japanischen Softbank-Konzern die Genehmigung für eine Investition von 2,25 Milliarden Dollar in die Firma Cruise. Cruise ist mehrheitlich im Besitz von General Motors und entwickelt autonome Fahrzeuge. Mit der Investition erwirbt Softbank einen Sitz im Verwaltungsrat von Cruise, hat einem Insider zufolge jedoch keinen Zugriff auf die Technologie - laut Reuters eine Kondition für die Zustimmung der US-Behörde. (heise.de – 08. Juli 2019)


      Diese Umsatzmarke möchte der Dräxlmaier-Chef knacken

      Der bayerische Zulieferer Dräxlmaier möchte organisch wachsen und plant keine Akquisitionen. „Aus heutiger Sicht sind die eigenen Ideen so gut, dass wir dort genügend Geschäftsmöglichkeiten sehen, um unser Wachstum zu realisieren“, unterstrich Jürgen Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung, im Gespräch mit der „Automobilwoche“. Bereits in naher Zukunft will Otto die Grenze von fünf Milliarden Euro Umsatz erreichen. (Automobilwoche Online – 08. Juli 2019)


      Japans Elektrokabelhersteller expandieren in Asien, um den EV-Boom zu beflügeln

      Japanische Elektrokabelhersteller erhöhen ihre Produktion und Investitionen in Asien, während sie sich auf das Wachstum des Elektrofahrzeugmarktes in der Region vorbereiten. SWCC Showa Holdings plant, rund 700 Millionen Yen (6,5 Millionen Dollar) in die Verlagerung und Integration zweier Fabriken in China zu investieren. Hitachi Metals wird seine Produktionskapazitäten in Vietnam und Thailand erhöhen, während Furukawa Electric auch seine Kapazitäten in Vietnam erhöhen wird. (Nikkei Asian Review – 08. Juli 2019)


      Japans Maschinenaufträge im Mai mit ersten Rückgang seit vier Monaten

      Japans wichtigste privatwirtschaftliche Maschinenaufträge sind im Mai zum ersten Mal seit vier Monaten gesunken. Das könnte ein frühes Zeichen dafür sein, dass die Handelsspannungen zwischen den USA und China die Nachfrage zu belasten beginnen, wie Regierungsdaten am 8. Juli zeigten. Die Aufträge, die aufgrund ihrer Volatilität Schiffe und solche von Energieversorgern ausschließen, fielen gegenüber dem Vormonat um 7,8 Prozent auf insgesamt 842,9 Milliarden Yen (7,77 Milliarden Dollar). (Nikkei Asian Review – 08. Juli 2019)
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      Uwe
    • Daimler ist innovativster Autobauer
      Die deutschen Autobauer und Zulieferer stehen im globalen Wettrennen um nützliche und schnelle Innovationen im Automobilbau nach wie vor mit an der Spitze - doch neue Wettbewerber aus Asien schließen auf. Das zeigen die diesjährigen Automotive Innovations Awards. In der wichtigsten Kategorie, der Konzernwertung als innovationsstärkstes Gesamtunternehmen, belegt erstmals seit Einführung des Preises im Jahr 2006 wieder Daimler die Spitzenposition. Der Dauersieger der vergangenen Jahre, Volkswagen, landet auf Rang zwei, gefolgt von BMW auf Platz drei. (Automobilwoche Online – 09. Juli 2019)


      Chinesischer Batteriehersteller plant Bau einer 20-GWh-Fabrik in Europa

      Ein chinesischer Batterielieferant, der aus dem größten SUV-Hersteller des Landes, Great Wall Motor, hervorgegangen ist, teilte am 9. Juli mit, dass er seine erste ausländische Produktionsstätte in Europa plane. Die im vergangenen Jahr unabhängig gewordene Svolt Energy Technology gab ebenfalls bekannt, dass sie bei der Entwicklung einer kobaltfreien Lithium-Ionen-Batterie „gute Fortschritte“ mache - ein Ziel der Batteriehersteller, die versuchen, auf das teure und immer knapper werdende Mineral zu verzichten. (Reuters – 09. Juli 2019)


      Elon Musk: Autonomes Fahren wird Preise treiben

      Tesla-Chef Elon Musk hat die Frage eines Twitter-Nutzers bejaht, ob Verbrauchern nur noch wenig Zeit bleibe, einen Tesla zu kaufen, weil die Preise sich um ein Vielfaches erhöhen würden, wenn sich das autonome Fahren durchgesetzt habe. Langfristig sollen alle Modelle der Marke in der Lage sein, autonom zu fahren. (Automobilwoche Online – 09. Juli 2019)


      US-Behörde verteidigt Tempo der Volkswagen-Klage nach Abgasskandal

      Die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) hat am 8. Juli das Tempo ihrer Untersuchung von Volkswagen (VW) verteidigt, als ein Richter fragte, warum die SEC zwei Jahre nach einem weltweiten Skandal im Zusammenhang mit Fahrzeugabgasen erst wartete, bevor sie das Unternehmen verklagte. Die Behörde erklärte, dass sie etwa zwei Millionen Seiten mit Aufzeichnungen von VW erhalten und die sofortige Ausstellung formaler Vorladungen hinausgezögert habe, nachdem der Autohersteller zugestimmt habe, freiwillig Materialien bereitzustellen. (Reuters – 09. Juli 2019)


      Altmaier: Anschluss beim autonomen Fahren nicht verlieren

      Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat angemahnt, in Deutschland bei der Zukunftstechnologie autonomes Fahren nicht den Anschluss zu verpassen. „Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen, wir dürfen uns nicht zurücklehnen, sondern müssen Gas geben“, warnte der CDU-Politiker am 8. Juli in San Francisco zum Start einer fünftägigen US-Reise. Altmaier unternahm eine Probefahrt mit einem autonomen Fahrzeug des US-Herstellers Zoox und sprach von einer eindrucksvollen Erfahrung. (handelsblatt.com – 09. Juli 2019)


      Weniger Aufträge für deutsche Elektroindustrie

      Die deutsche Elektroindustrie hat auch im Mai nicht richtig an Schwung gewonnen. Wie in den Vormonaten erhielten die Unternehmen weniger Bestellungen als vor Jahresfrist, wie der Branchenverband ZVEI am 9. Juli bekannt gab. Besonders schwach fiel die Nachfrage aus Ländern jenseits des Euroraums aus, wo der Bestellwert 12,3 Prozent unter dem Vorjahresmonat blieb. Um 3,9 Prozent erhöhte Aufträge aus dem Inland sorgten schließlich für ein Gesamtminus von 3,5 Prozent. (DPA – 09. Juli 2019)
      Gruß
      Uwe
    • Toyota gründet Chip-Venture mit Denso
      Toyota und Denso haben vereinbart, ein Joint Venture zur Entwicklung von Automobilhalbleitern der nächsten Generation zu gründen, während sich die Industrie auf dem Weg zu vernetzten und autonomen Fahrzeugen befindet. Die Unternehmen streben die Gründung der Firma im April 2020 mit einer Kapitalisierung von 50 Millionen Yen (458.968 Dollar) und rund 500 Mitarbeitern an. Das Gemeinschaftsunternehmen wird sich auf Komponenten wie Leistungsmodule für Elektromodelle und Peripherieüberwachungssensoren für automatisierte Fahrzeuge konzentrieren. (Reuters – 10. Juli 2019)


      BMW bei Juni-Absatz vor allem dank China im Plus

      BMW hat insbesondere dank eines starken Anstiegs in China im Juni mehr Autos seiner Stammmarke verkauft. Der Absatz legte weltweit gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent auf 203.523 Einheiten zu, wie der Dax-Konzern am 10. Juli bekannt gab. Die Marke wuchs vor allem in China kräftig und setzte dort gut ein Fünftel mehr Fahrzeuge ab. Der Autohersteller profitiert stark davon, dass inzwischen mehrere Modelle der SUV-Baureihe nicht mehr nur in den USA, sondern auch in China produziert werden. (DPA – 10. Juli 2019)


      Tesla bereitet sich auf Produktionssteigerung vor

      Tesla plant, die Produktion von Elektrofahrzeugen zu erhöhen, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal Rekordlieferungen verzeichnet hat. Das geht aus einer internen E-Mail hervor. Der Autobauer „bereitet sich darauf vor“, die Produktion in seinem Werk im kalifornischen Fremont zu steigern, kündigte Teslas Automobilpräsident Jerome Guillen in einer E-Mail an die Mitarbeiter vom 9. Juli an. (Bloomberg – 10. Juli 2019)


      Leoni will sich von Kabelproduktionssparte WCS trennen

      Leoni plant, sich von seiner Sparte zur Produktion von Kabeln und Verbindungslösungen (WCS) zu trennen. Dabei wird ein Börsengang oder ein Verkauf, inklusive der Option eines Anteilsverkaufs, vorbereitet. Das teilte der Autozulieferer am 10. Juli mit. Leoni will sich in Zukunft ausschließlich auf die Entwicklung des zuletzt defizitären Bordnetzbereichs (WSD) konzentrieren. Das unter anderem dafür im Herbst 2018 gestartete Sparprogramm verlaufe nach Plan. (DPA – 10. Juli 2019)


      Brose North America beruft neuen Präsidenten

      Brose North America hat Wilm Uhlenbecker zu seinem neuen Präsidenten ernannt. Uhlenbecker, der über mehr als 20 Jahre Erfahrung als globale Führungskraft im Automobilzulieferersektor verfügt, ist mit der Leitung des operativen Geschäfts und der Führungsstrategie betraut, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gab. (Automotive News Online – 10. Juli 2019)


      Samsungs Chip-Pläne könnten sich durch japanische Kontrollen verzögern

      Der Plan von Samsung Electronics, Anfang 2020 seinen fortschrittlichsten Prozessorchip auf den Markt zu bringen, droht sich wegen Japans strengerer Exportkontrollen von Halbleitermaterialien, die für die südkoreanische Industrie von entscheidender Bedeutung sind, zu verzögern. Das sagten Insider gegenüber „Nikkei Asian Review“. Tokyo Ohka Kogyo, Shin Etsu Chemical und JSR, drei wichtige Lieferanten von Photoresist-Chemikalien für das Chip-Herstellungsprojekt von Samsung, erklärten, sie wüssten nicht, ob sie ihre Lieferungen nach der Einführung der neuen Kontrollen am 4. Juli wie gewohnt fortsetzen könnten. (Nikkei Asian Review – 10. Juli 2019)
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      Uwe
    • US-Aufpasser bescheinigt Volkswagen noch Nachholbedarf
      Volkswagen (VW) ist auf dem Weg zur Selbstreinigung und Neuorientierung nach dem Abgasskandal noch lange nicht am Ende angelangt. US-Monitor Larry Thompson attestiert dem Konzern in der VW-Mitarbeiterzeitung „360 Grad“ zwar Fortschritte. Aber VW müsse erst noch beweisen, dass die neuen Vorgaben bei Integrität und Compliance wirklich dauerhaft funktionieren, unterstreicht der frühere stellvertretende US-Justizminister. Der Autobauer habe „noch einen weiten Weg vor sich“. (handelsblatt.com – 11. Juli 2019)


      Digitalrat-Mitglied Boos empfiehlt Schwerpunkt „autonomes Fahren“

      Deutschland sollte sich nach Ansicht des renommierten Computerwissenschaftlers Chris Boos bei seinen Digitalisierungsbemühungen auf das Thema „autonomes Fahren“ konzentrieren. „Wir brauchen ein Thema, hinter dem sich alle versammeln können“, betonte der KI-Experte, der als Mitglied des Digitalrats die Bundesregierung berät, gegenüber dem Nachrichten-Portal „t-online.de“. Boos erklärte zudem, dass es in der Automobilwirtschaft künftig nicht mehr um verkaufte Autos, sondern um gefahrene Kilometer gehen werde. (Automobilwoche Online – 11. Juli 2019)


      Mazda ruft mehr als 262.000 Fahrzeuge wegen Motorproblem zurück

      Mazda ruft mehr als 262.000 SUVs und Autos in den USA zurück, um ein Softwareproblem zu lösen, das die Motoren unerwartet zum Stillstand bringen könnte. Der Rückruf betrifft bestimmte Mittelklasse-Limousinen des Typs Mazda6 sowie SUVs des Typs CX-5 aus den Modelljahren 2018 und 2019. Betroffen sind zudem Mazda3-Kleinwagen ab dem Baujahr 2019. (The Detroit News – 11. Juli 2019)


      Thyssenkrupp investiert hohe Summe am Standort Homburg

      Der Stahlkonzern Thyssenkrupp investiert am Standort Homburg gut 80 Millionen Euro in eine neue Produktionsstätte für geschmiedete Vorderachsen für Nutzfahrzeuge. Für die Investition hat das Unternehmen langfristige Lieferverträge mit Lastwagen-Herstellern abgeschlossen. Die Kunden hätten ihre Aufträge im Saarland platziert, um sich in Zeiten internationaler Zollrisiken und steigender Logistikkosten eine verlässliche Zulieferung dieser Spezialbauteile innerhalb Europas zu sichern, erklärte Alexander Becker, CEO Forges Technologies bei Thyssenkrupp. (welt.de – 11. Juli 2019)


      Kion und BMZ planen gemeinsame Fabrik für Gabelstaplerbatterien

      Die Firmen Kion Group und BMZ Holding wollen in Deutschland ein Werk für Hochleistungsbatterien, die in Gabelstapler eingebaut werden können, errichten. Zu diesem Zweck haben die Partner die Gründung eines Joint Ventures vereinbart. Die Produktionsstätte soll am Sitz des Batteriesystem-Herstellers BMZ im fränkischen Karlstein am Main entstehen und die stark anziehende Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien in der Lagertechnik erfüllen. (DPA – 11. Juli 2019)


      ADAC gibt „Motorwelt“ in die Hände des Burda-Verlags

      Der ADAC lässt sein millionenfach gedrucktes Magazin „Motorwelt“ in Zukunft als Auftragswerk vom Medienkonzern Burda herstellen und vermarkten. Die Zeitschrift soll dann nicht mehr monatlich, sondern nur noch viermal jährlich erscheinen. Darüber hinaus wird die Zustellung in die Haushalte der 20 Millionen ADAC-Mitglieder eingestellt, stattdessen soll die „Motorwelt“ von 2020 an zum Abholen in Edeka- und Netto-Supermärkten sowie in den Geschäftsstellen und weiteren Niederlassungen des ADAC ausliegen. (DPA – 11. Juli 2019)
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    • VW investiert in das von Ford unterstütze, mit 7 Milliarden Dollar bewertete Argo AI
      VW wird 2,6 Milliarden Dollar in Argo AI, ein Partner von Ford bei selbstfahrenden Autos investieren. Der Deal bewertet das Unternehmen mit insgesamt mehr als 7 Milliarden Dollar, so die beiden Hersteller Freitag in einer gemeinsamen Mitteilung. „Ford und Volkswagen bleiben unabhängig und in Wettbewerb miteinander auf dem Markt, jedoch ermöglicht uns die Zusammenarbeit mit Argo AI bei dieser wichtigen Technologie, unübertroffene Fähigkeiten, Skalierbarkeit und geografische Reichweite zu liefern“, sagte Ford CEO Jim Hackett. (Bloomberg – 12. Juli 2019)


      Toyota bereitet 398 Millionen Dollar Investition in Texas für Truck-Upgrades vor

      Toyota will dem Vernehmen nach 400 Millionen Dollar in den Bau einer Pick-up Fabrik in San Antonio, Texas, investieren. Zwar sei man schon mit den Behörden vor Ort über Steuervergünstigungen einig, eine definitive Entscheidung sei jedoch noch nicht gefällt worden, so Toyota Motor North America. (Automotive News Online – 12. Juli 2019)


      GKN entwickelt mit Partnern E-Antriebe

      Mit dem Vorhaben, im Jahr 2023 produktionsbereit zu sein, hat sich in Großbritannien ein Konsortium zur Entwicklung von E-Antrieben gebildet. Der Zulieferer GKN Automotive, die Beratungsgesellschaft Drive System Design (DSD) sowie die Universität von Nottingham gründen das Projekt „ACeDrive“ mit einem Startbudget von acht Millionen britischen Pfund (8,93 Millionen Euro). Die geplanten Systeme sollen kleiner, leichter, effizienter und auch günstiger als aktuelle Angebote werden. (automobil-industrie.vogel.de – 12. Juli 2019)


      Aral hält trotz Elektromobilität an Tankstellennetz fest

      Der Tankstellen-Branchenführer Aral will sein Netz trotz der sich verbreitenden Elektromobilität nicht ausdünnen. „Wir beabsichtigen nicht, in absehbarer Zeit Tankstellen zu schließen“, stellte der Vorstandschef der Aral-Muttergesellschaft BP Europa, Wolfgang Langhoff, bei einer Veranstaltung der Wirtschaftspublizistischen Vereinigung am 11. Juli in Düsseldorf klar. Das Unternehmen betreibt in Deutschland fast 2.400 Tankstellen und hat Langhoff zufolge beim Treibstoffverkauf einen Marktanteil von etwa 21 Prozent. (DPA – 12. Juli 2019)


      China erwägt begrenzte Unterstützung für Hybrid-Motoren, weckt Hoffnungen bei Toyota, Honda

      China erwägt eine Neuklassifizierung von Hybridautos mit Elektrobatterie und Benzinmotor, unter der diese gegenüber reinen Verbrennern bezüglich der Abgasnormen bevorzugt würden. Dies würde es Automobilherstellern leichter machen Umweltquoten einzuhalten und den Verbrauchern schlussendlich mehr Auswahl bieten. Die größten Nutznießer eines solchen Schrittes wären die weltweit führenden Anbieter von Hybridfahrzeugen, Toyota und Honda. (Daily Mail – 12. Juli 2019)


      WMF verkündet Aus für Kochtopf-Fertigung im Stammwerk

      Rund drei Jahre nach der Akquisition der WMF hat die französische Groupe SEB die Einstellung der Produktion von Edelstahlkochtöpfen in Baden-Württemberg bekannt gegeben. Darüber hinaus sollen rund 400 der insgesamt 6.200 weltweiten Arbeitsplätze wegfallen. Die Fertigung am Standort Geislingen an der Steige sei defizitär, heißt es in einer von WMF veröffentlichten SEB-Erklärung. (Spiegel Online – 12. Juli 2019)
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    • VW startet in China großes Ladesäulen-Joint-Venture
      Am 11. Juli haben Volkswagen (VW) China, der langjährige Partner FAW, E-Auto-Partner JAC Motors und Star Charge, ein auf Ladeinfrastruktur spezialisierter Anbieter, die Gründung eines neuen Gemeinschaftsunternehmens offiziell bekannt gegeben. Es nennt sich CAMS New Energy Technology und ist rund 120 Millionen US-Dollar wert. Gelenkt wird wie Firma von Weiming Soh, Executive Vice President von VW China. (Automobilwoche Online – 15. Juli 2019)


      PSA-Absatz sinkt wegen Rückschlägen in Schwellenländern

      Der Fahrzeugabsatz der PSA-Gruppe ist im ersten Halbjahr 2019 um 12,8 Prozent auf 1,9 Millionen Leichtfahrzeuge gesunken. Grund dafür ist, dass die Schwellenländer das Auslandsgeschäft belasteten, womit sie den Erholungsprozess des Autobauers aufhielten. Das Unternehmen will am 24. Juli die vollständigen Ergebnisse für den Berichtszeitraum vorlegen. (Reuters – 15. Juli 2019)


      Mahindra-Verkäufe steigen im Juni 2019

      Mahindra hat im Juni 2019 ein Absatzwachstum von vier Prozent im Pkw-Bereich und von acht Prozent im Nutzfahrzeug-Bereich verzeichnet. Der Gesamtabsatz lag im vergangenen Monat bei 17.762 Einheiten. Das entspricht einem Plus von acht Prozent gegenüber den 16.454 verkauften Fahrzeugen vom Juni 2018. (rushlane.com – 15. Juli 2019)


      Magna eröffnet 1,8 Milliarden Dollar teure Lackiererei in Slowenien

      Magna Steyr hat am 10. Juli eine neue Lackieranlage in Sloweniens nordöstlicher Gemeinde Hoče-Slivnica eingeweiht. Das neue Werk beschäftigt derzeit 200 Mitarbeiter und soll bei Vollauslastung weitere 200 Personen beschäftigen. Der Automobilzulieferer gab etwa 1,8 Milliarden Dollar für die Fabrik aus und erhielt von Slowenien rund 18,6 Millionen Euro (27 Millionen Dollar) an staatlichen Fördermitteln. (Automotive News Canada Online – 15. Juli 2019)


      Valeo verschärft Kostenkontrolle, um Verlangsamung in Europa, USA und China auszugleichen

      In einem Interview mit „Automotive News Europe“ erklärte Jacques Aschenbroich, CEO von Valeo, wie der Automobilzulieferer eine transformative Zeit für die Branche durchläuft. Dem Manager zufolge sind alle drei großen Märkte - Europa, China und die USA - rückläufig. „Wir müssen uns an die neuen Marktbedingungen anpassen, indem wir Druck auf unsere Kosten und Investitionen ausüben“, sagte Aschenbroich. Valeo müsse zudem weiterhin in Elektrifizierung und Fahrassistenz investieren. (Automotive News Europe Online – 15. Juli 2019)


      Webasto-Chef trotz Umsatzeinbruch „optimistisch“ hinsichtlich hartem Ziel für 2020

      Der weltweite Umsatz von Webasto ist 2018 um 2,2 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro gesunken, weswegen das Unternehmen den Umsatz nun um rund 46 Prozent steigern muss, um sein Ziel von fünf Milliarden Euro bis 2020 zu erreichen. „Wir bleiben optimistisch, wissen aber, dass es angesichts der aktuellen Marktsituation mehr als ein ehrgeiziges Ziel ist, zumal wir entschlossen sind, in unsere Zukunft zu investieren“, sagte Webasto-Chef Holger Engelmann gegenüber „Automotive News Europe“. (Automotive News Online – 15. Juli 2019)
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    • Renault-Absatz um 6,7 Prozent gesunken
      In der ersten Jahreshälfte 2019 hat die Renault-Gruppe weltweit 1,9 Millionen Fahrzeuge verkauft und somit 6,7 Prozent weniger als vor Jahresfrist. Da jedoch der Gesamtmarkt um 7,1 Prozent geschrumpft ist, blieb der Marktanteil des Unternehmens stabil bei 4,4 Prozent. Für das Gesamtjahr erwartet Renault einen Rückgang des globalen Gesamtmarkts sowie einen stabilen Markt in Europa - sofern es nicht zu einem harten Brexit kommt. (Automobilwoche Online – 16. Juli 2019)


      Renault kommt durch die Hintertür zur IAA

      Anders als geplant wird Renault nun doch in einer reduzierten Version an der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt teilnehmen. Zwar spart sich der französische Autobauer weiterhin einen kostspieligen Messestand, zeigt aber trotzdem den neuen Captur sowie das Elektromodell Zoe. „Renault wird auf der IAA keinen eigenen Stand haben, aber dennoch als Marke sichtbar werden“, erklärte ein hochrangiger Renault-Manager gegenüber der „Automobilwoche“. (Automobilwoche Online – 16. Juli 2019)


      Tesla streicht günstigste Model X- und Model S-Varianten

      Tesla hat die Standardversionen des Model X und Model S aus dem Produktportfolio gestrichen und beschränkt sich somit künftig auf die Variante „Long Range“ und die teurere „Performance“-Ausführung. Während der Autohersteller zudem die Preise in seinem restlichen Sortiment senkt, führt der Wegfall der Model X- und Model S-Standardversionen zu einem Anstieg der Einstiegspreise. (Reuters – 16. Juli 2019)


      Knorr-Bremse und Mobileye sind jetzt Partner

      Knorr-Bremse TruckServices wird in Kooperation mit Mobileye im Herbst einen neuen Abbiegeassistenten mit integrierten Fahrerassistenzsystemen auf den Markt bringen. Diese umfassen Funktionen wie Spurhaltewarnung, Abstandsüberwachung und -warnung, vorausschauende Kollisionswarnung sowie einen Abbiegeassistenten, der den Fahrer unter anderem beim Rechtsabbiegen auf Verkehrsteilnehmer im toten Winkel hinweist. (Automobilwoche Online – 16. Juli 2019)


      Osrams zweiter Interessent macht schnellen Rückzieher

      Der österreichische Chip-Hersteller AMS, der laut Osram am 15. Juli 38,50 Euro pro Aktie zum Kauf des Unternehmens geboten hatte, hat nach wenigen Stunden einen Rückzieher gemacht. Man habe zwar mit Osram über eine potentielle Übernahme gesprochen, sehe jedoch nach Evaluierung der jüngsten Entwicklungen „keine ausreichende Basis“ für weitere Verhandlungen. Der Osram-Vorstand hatte angezweifelt, dass sich die deutlich kleinere Firma die Akquisition würde leisten können. (wiwo.de – 16. Juli 2019)


      Husqvarna dämpft Margen-Erwartungen für 2019

      Husqvarna, der weltweit größte Hersteller von Garten-Elektrowerkzeugen, hat schlechtes Wetter für einen Umsatzrückgang im zweiten Quartal verantwortlich gemacht. Das Unternehmen warnte zudem, dass es aufgrund des Nachfragerückgangs sein Margenziel im Jahr 2019 voraussichtlich nicht erreichen werde. Gleichwohl stieg der Gewinn dank eines laufenden Restrukturierungsprogramms sowie höherer Preise binnen Jahresfrist um zehn Prozent auf 2,13 Milliarden schwedische Kronen (228 Millionen Dollar). (Reuters – 16. Juli 2019)
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    • Toyota erreicht Einigung mit weltweit führendem Autobatteriezulieferer
      Toyota wird Batterien von Contemporary Amperex Technology im Rahmen einer breiteren Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen kaufen. Weitere Bereiche der Zusammenarbeit, die von der Entwicklung neuer Technologien bis hin zum Recycling reichen, werden derzeit diskutiert. Toyota hatte zuvor einen Batterieliefervertrag mit BYD abgeschlossen und soll ein Joint Venture mit dem Batterielieferanten Panasonic planen. (Bloomberg.com – 17. Juli 2019)


      Europäische Pkw-Neuzulassungen gehen wieder deutlich zurück

      Der europäische Automarkt hat vergangenen Monat erneut einen deutlichen Rückschlag verzeichnet. In der EU wurden im Juni 1,45 Millionen Pkw neu zugelassen und somit 7,8 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie der europäische Branchenverband Acea am 17. Juli bekannt gab. Zum großen Teil sei das Minus auf einen Kalendereffekt zurückzuführen, erklärte der Verband. Im Juni habe es durchschnittlich nur 19 Verkaufstage gegeben, 2018 seien es zwei Tage mehr gewesen. (DPA – 17. Juli 2019)


      Renault gründet chinesisches Elektrofahrzeug-Gemeinschaftsunternehmen mit Jiangling Motors

      Renault ist eine Joint-Venture-Partnerschaft mit Jiangling Motors Corporation Group (JMCG) eingegangen, um den chinesischen Elektrofahrzeugmarkt zu erschließen. Renault wird sich zu 50 Prozent an dem neuen Unternehmen beteiligen. Der französische Autohersteller sagte, er werde sein Aktienkapital um rund eine Milliarde chinesische Yuan (rund 129 Millionen Euro) erhöhen, um seine 50-prozentige Beteiligung an dem neuen Unternehmen zu erwerben. (Reuters – 17. Juli 2019)


      Das taten Tesla-Mitarbeiter, um die Produktionsziele zu packen

      Um den neuen Produktionsrekord von 87.000 Fahrzeugen im zweiten Quartal zu erreichen, fertigten Tesla-Mitarbeiter rund 20 Prozent dieser Autos in einem provisorischen Produktionszelt neben dem Tesla-Werk im kalifornischen Fremont. Dabei ist es laut einem Bericht des TV-Senders CNBC zu massiven Verstößen gegen Qualitätssicherungsstandards gekommen. Angeblich wurden Tesla-Mitarbeiter dazu gedrängt, kaputte Teile mit Klebeband zu „reparieren“, und auf Muttern und Schrauben wurde bisweilen auch verzichtet. (Automobilwoche Online – 17. Juli 2019)


      Scheuer für härteres Durchgreifen bei Verstößen mit E-Tretrollern

      Angesichts sich häufender Meldungen über Unfälle mit Elektro-Tretrollern sowie über alkoholisierte Fahrer fordert Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer zu härterem Durchgreifen auf. „Um den Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer jederzeit zu gewährleisten, sind wir dabei auf die Mitwirkung der Städte und Kommunen angewiesen“, betont der Minister in einem Schreiben an den Präsidenten des Deutschen Städtetags, den Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung. (handelsblatt.com – 17. Juli 2019)


      Mahle nimmt 100 E-Ladestationen in Betrieb

      Mahle hat am 16. Juli 100 Charge-Big-Ladepunkte für Elektrofahrzeuge im firmeneigenen Parkhaus in Bad Cannstatt offiziell in Betrieb genommen. Der Aufbau der Ladeinfrastruktur erfolgte im Rahmen eines von BMWi unterstützten Projektes zusammen mit den Partnern ITWM und Eliso. Bei dem Charge-Big-System handelt es sich um eine Lösung für Parkflächen, an denen E-Fahrzeuge eine längere Standzeit haben, beispielsweise an Flughäfen oder in Tiefgaragen großer Wohnkomplexe. (Auto-Medienportal.net – 17. Juli 2019)
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    • Volvo Cars startet Kostensenkungsmaßnahmen
      Volvo hat am 18. Juli neue Maßnahmen zur Senkung der Fixkosten um zwei Milliarden schwedische Kronen (214 Millionen Dollar) angekündigt. Das Unternehmen ist damit der nächste Autohersteller, der davor warnt, dass der Preisdruck und die Zölle, die sich aus dem Handelskrieg zwischen China und den USA ergeben, die Rentabilität beeinträchtigen. Das Betriebsergebnis sank im zweiten Quartal um 38,1 Prozent auf 2,6 Milliarden Kronen (278 Millionen Dollar), obwohl der Umsatz um 1,8 Prozent auf 67,2 Milliarden Kronen (7,18 Milliarden Dollar) stieg. (Reuters – 18. Juli 2019)


      Musterverfahren gegen VW könnte Klageziel verfehlen

      Der vierte Zivilsenat des Oberlandesgerichts (OLG) Braunschweig hat darauf aufmerksam gemacht, dass das wichtigste Ziel der Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen (VW) möglicherweise unzulässig ist. Der Verbraucherzentrale Bundesverband wollte durchsetzen, dass das Gericht urteilt, VW habe die Kunden vorsätzlich sittenwidrig geschädigt und schulde ihnen daher Schadenersatz. „Eben dies hält das OLG Braunschweig nach seinen aktuellen Hinweisen für nicht zulässig“, erklärten Rechtsanwälte der Kanzlei Dr. Hoffmann & Partner. (Automobilwoche Online – 18. Juli 2019)


      Volvo wächst weiter kräftig

      Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Volvo hat auch im zweiten Jahresviertel noch von einem starken Auftragsbuch profitiert. Sorge bereitet allerdings der zuletzt schwache Auftragseingang, obwohl sich hier der Rückgang zwischen April und Ende Juni gegenüber dem Jahresanfang deutlich verlangsamt hat. In der Lkw-Sparte, dem wichtigsten Segment des Konzerns, sei die Zahl der bestellten Lastwagen um 21 Prozent auf knapp 48.000 Einheiten gesunken, gab Volvo am 18. Juli bekannt. (DPA – 18. Juli 2019)


      Continental und TU Chemnitz weihen Brennstoffzellenlabor ein

      Der Automobilzulieferer Continental, Division Powertrain, erweitert den Bereich Brennstoffzellentechnologie. Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Technischen Universität (TU) Chemnitz wurde am 17. Juli das neu eingerichtete Lernlabor für Brennstoffzellentechnologie eröffnet. „Herz der neuen Anlage ist ein Hochleistungsprüfstand zum dauerhaften Test von Antriebsleistungen bis zu 150 Kilowatt. Zukünftig besteht außerdem die Option, den Prüfstand bis auf 300 Kilowatt umzurüsten“, erklärte Thomas von Unwerth, Inhaber der Professur „Alternative Fahrzeugantriebe“ (ALF) an der TU. (automobil-industrie.vogel.de – 18. Juli 2019)


      TomTom übertrifft Umsatzprognose für das zweite Quartal

      TomTom hat im zweiten Quartal dank seines starken Standorttechnologie-Geschäfts einen Umsatzanstieg um zwölf Prozent verbucht und den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Im zweiten Jahresviertel lag der Umsatz mit 212 Millionen Euro über der von Analysten abgegebenen Konsensprognose von 177 Millionen Euro. Das niederländische Navigations- und Digitalkartenunternehmen korrigierte seine Umsatzprognose für 2019 von 675 Millionen Euro auf mindestens 700 Millionen Euro. (Reuters – 18. Juli 2019)


      Electrolux erwartet 2019 geringere Auswirkungen durch Rohstoffe und Handelszölle

      Electrolux hat am 18. Juli mitgeteilt, dass der Konzern den Druck durch höhere Rohstoffpreise, Handelszölle und Währungsschwankungen durch Preisanhebungen im bisherigen Jahresverlauf ausgleichen konnte und damit auch für den Rest des Jahres rechnet. Der Hausgerätehersteller gab bekannt, dass er 2019 geringe Auswirkungen durch diese drei Faktoren im Wert von 1,4 bis 1,6 Milliarden schwedischen Kronen (150 bis 170 Millionen Dollar) erwartet, verglichen mit seiner früheren Prognose von 1,7 bis 1,9 Milliarden Kronen (182 bis 203 Millionen Dollar). (Reuters – 18. Juli 2019)
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    • Schlechte Stimmung wegen Sparrunden
      BMW verlängert in München zurzeit 40-Stunden-Verträge nicht und setzt Zeitarbeiter frei. „Das erinnert viele an den Beginn der Weltwirtschaftskrise 2008/2009“, schreibt Betriebsratschef Manfred Schoch in einem Brief an die Mitarbeiter. (Automobilwoche Online – 19. Juli 2019)


      Toyotas Zwei-Milliarden-Dollar-Versprechen belebt Indonesiens Elektroauto-Initiative

      Internationale Autobauer haben insgesamt 50 Billionen indonesische Rupien (3,5 Milliarden Dollar) an Investitionen in das indonesische Elektrofahrzeugprogramm angekündigt, so Industrieminister Airlangga Hartarto. Die Investitionen werden in den kommenden fünf Jahren fließen, erklärte der Minister. Toyota führt dabei. Das japanische Unternehmen will zwei Milliarden Dollar für den Bau von Hybridfahrzeugwerken in Südostasiens größtem Automobilmarkt ausgeben. Dies werde der Nation helfen, ihre gesamten Autoexporte bis zum Jahr 2025 auf eine Million Einheiten pro Jahr zu verdreifachen, so Hartarto. (Bloomberg.com – 19. Juli 2019)


      Dieselmotoren werden in den nächsten 20 Jahren auf dem Markt bleiben, sagt Continentals Vorstandsvorsitzender

      Entgegen der landläufigen Meinung, dass Dieselfahrzeuge eher als ursprünglich angenommen vom Markt verschwinden werden, glaubt Continental-Chef Elmar Degenhart, dass es bis zum Jahr 2040 Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor geben wird, wobei die Produktion der letzten Generation erst im Jahr 2030 beginnen werde. Degenhart ist überzeugt, dass die Zukunft der Mobilität und der Weg zu emissionsfreien Fahrzeugen jenseits von Lithium-Ionen-E-Autos liegt, da die Brennstoffzelle in den kommenden 20 Jahren ebenso stark werden werde. (auto.economictimes.indiatimes.com – 19. Juli 2019)


      Tesla eröffnet Supercharger für 1.500 Fahrzeuge täglich

      Tesla muss wegen des Erfolgs des Model 3 seine Ladestationen erweitern. Die Autos müssen schneller geladen werden, damit Platz für Nachrücker entsteht. Ein erster großer Supercharger-Ladeplatz mit einer erhöhten Ladeleistung von bis zu 250 Kilowatt wurde nun in Las Vegas eingeweiht. Das Dach des Ladeplatzes ist mit Solarmodulen des Autobauers versehen. (golem.de – 19. Juli 2019)


      Viele Lkw-Fahrer kennen ihre elektronischen Helfer nicht

      Auch die Funktionen und Grenzen ihrer Fahrerassistenzsysteme seien etlichen Lkw-Fahrern unbekannt, teilten ADAC Mittelrhein und TÜV Rheinland auf der Fachtagung Truck Symposium am 19. Juli mit. Besonders bei Lkw-Flotten mit Fahrzeugen unterschiedlicher Hersteller könne dies der Fall sein. Der Vorsitzende des ADAC Mittelrhein, Klaus Manns, forderte, Funktion und Bedienung aller sicherheitsrelevanten Systeme in Lastwagen ähnlich wie bei Warnblinkschaltern zu standardisieren. (Focus Online – 19. Juli 2019)


      Honeywell übertrifft Gewinnerwartungen und hebt Jahresprognose an

      Honeywell International hat am 18. Juli ein besser als erwartet ausgefallenes Quartalsergebnis ausgewiesen und seine Umsatz- und Gewinnprognosen für das Gesamtjahr angehoben, was auf die höhere Nachfrage nach Flugzeugteilen und Ersatzteilen zurückzuführen ist. Der Reingewinn stieg in dem am 30. Juni beendeten Quartal um 21,6 Prozent auf 1,54 Milliarden Dollar. Der Umsatz sank aufgrund bestimmter Veräußerungen um rund 15 Prozent auf 9,24 Milliarden Dollar und blieb damit unter den Schätzungen der Analysten. (Reuters – 19. Juli 2019)
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      Uwe
    • Ich habe schon von Brummifahrern gehört, die ihren Abstandstempomaten ausschalten, da dieser sonst bei jedem zu nah eingescherten Auto dem Fahrer ein unerwünschtes nicken beschert. :heulen:
      Mit e-Golf Model 2016 in Betrieb seit 28.12.2015 am 1. e-Golf Treffen am Bodensee, am 2. in Moers und am 3. in Hann. Münden dabei gewesen :thumbup: :musicextrem:
    • Adi schrieb:

      Ich habe schon von Brummifahrern gehört, die ihren Abstandstempomaten ausschalten, da dieser sonst bei jedem zu nah eingescherten Auto dem Fahrer ein unerwünschtes nicken beschert. :heulen:
      Da die Notbremsassis aber auch wegen Schildern oder Mülltonnen fernab der Straße den LKW auf links bremsen, stellen viele die Systeme aus. Verantwortungsbewusste LKW Fahrer kennen die Problemstellen, stellen den Assi kurz aus, danach wieder an.
      Grüße,
      Tobias

      e-Golf MJ 2018 bestellt am 29.9.2017, Abholung in DD KW 3/2018 31.1.18;
      BAFA Zusage am 20.1.2018, BAFA Stufe 2 26.1.2018, BAFA Auszahlung 5.2.2018;
      Konfiguration: VDRWLSAH