VW-Vorabend auf der IAA: VW enthüllt neues Markenlogo und den ID.3

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    • VW-Vorabend auf der IAA: VW enthüllt neues Markenlogo und den ID.3

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      Volkswagen startet mit neuem Markenauftritt und Logo in die IAA und enthüllt den ID.3. Damit legt die Marke den Grundstein für eine neue Ära: Die der E-Mobilität.

      Volkswagen erfindet sich neu. Moderner und authentischer tritt die Marke auf dem Konzernvorabend der IAA auf und präsentiert neben dem neuen Markenauftritt, das neue 2D-Logo sowie das erste reine Elektroauto, den ID.3. (Lesen Sie hier live über die Präsentation: +++IAA-Ticker: VW-Group-Night+++)

      "Der ID.3 ist mehr als ein neues Modell. Er ist ein Volkswagen, der das Elektroauto von der Nische in die Mitte der Gesellschaft bringt und für jeden erreichbar macht", sagt Konzernchef Herbert Diess in seiner Rede, denn die Weltpremiere des vollelektrischen Fahrzeugs markiert den Start einer neuen Ära für Volkswagen. Volkswagens Zukunft ist elektrisch, voll vernetzt und CO2-neutral. Lesen Sie hier mehr Details zum Fahrzeug ID.3
      Dazu passt auch das neue Logo, dass mit seiner flachen 2D-Optik klarer und auf seine essentiellen Bestandteile reduziert wurde. Die Neuausrichtung des Volkswagen Auftritts ist eines der weltweit größten Marken-Rebrandings. Die Umstellung soll bis Mitte 2020 abgeschlossen sein.
      "Der neue Markenauftritt markiert den Start einer neuen Ära für Volkswagen", sagt auch Jürgen Stackmann, Mitglied des Markenvorstands für Vertrieb, Marketing und After Sales. "Die Marke vollzieht mit der Formulierung neuer inhaltlicher Ansprüche und neuen Produkten einen tiefgreifenden Wandel hin zu einer bilanziell emissionsfreien Zukunft für alle. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die neue Haltung unserer Marke auch nach außen sichtbar zu machen“, so Stackmann.
      Der neue Markenauftritt "New Volkswagen" soll so im Design der einzelnen Fahrzeuge, im Kundenkontakt und im Unternehmensauftritt insgesamt sichtbar und erlebbar werden. Das neue Erscheinungsbild gilt sowohl für die Marke Volkswagen als auch für die Bulli-Marke Volkswagen Nutzfahrzeuge.

      Volkswagens Chefdesigner Klaus Bischoff war maßgeblich an der Entwicklung der neuen Volkswagen-Identität beteiligt: "Mit dem neuen Brand Design haben wir eine authentische Kommunikationsplattform geschaffen, um die Elektromobilität zu emotionalisieren. Unter dem Motto ‚digital first‘ und ‚ohne Filter‘ zeigen wir das Volkswagen der Zukunft."
      Der internationale Rollout des neuen Markenauftritts beginnt mit der IAA. Die weltweite Umstellung erfolgt in mehreren Wellen: Den Anfang machen die Standorte der Marke und Händler in Europa, im Oktober folgt China und ab Anfang 2020 schrittweise Nord- und Südamerika sowie der Rest der Welt.
      Bis Mitte kommenden Jahres soll der Rollout abgeschlossen sein. Insgesamt sind 171 Märkte in 154 Ländern betroffen. Bei den weltweit mehr als 10.000 Händler- und Servicepartnern werden circa 70.000 Logos ausgetauscht – laut Volkswagen gehört die Umfirmierung der Marke zu den weltweit größten in der Industrie.

      Neu ist auch: Statt eines Markenclaims erhält Volkswagen erstmalig ein Soundlogo, das die Marke im Fahrzeug und in der Kommunikation künftig auch akustisch erkennbar macht. Zum ersten Mal spricht eine Frauenstimme den Namen "Volkswagen" aus – und zwar Luise Helm, die Synchronsprecherin von US-Schauspielerin Scarlett Johansson. Marketing-Chef Jochen Sengpiehl sagt: "Volkswagen wird weiblicher. Das gab es noch nie. Meine drei Töchter, meine Frau und meine Schwiegermutter haben mich dazu beglückwünscht."
      Und auch Licht spielt künftig zu einem zentralen Element – nicht nur im Fahrzeug. So soll das Logo künftig leuchten – am Fahrzeug, an den Standorten der Marke sowie bei den Händlern.

      Quelle: automobilwoche.de
      Gruß
      Uwe
    • VW zeigt den ID.3 auf der IAA: Volkswagen bricht in eine neue Ära auf

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      Knapp vier Jahre hat es gedauert von der ersten Skizze bis zur Weltpremiere: So läutet VW mit dem ID.3 eine neue Ära ein.

      Es ist ein bisschen wie damals beim Übergang vom Käfer auf den Golf: Es liegt ein Zeitenwechsel in der Luft, wenn VW jetzt auf der IAA in Frankfurt endlich den ID.3 enthüllt. Denn so, wie damals der Wechsel vom luftgekühlten Heckmotor zum wassergekühlten Frontmotor eine neue Generation von Autos für die breite Masse hervorbrachte, will VW jetzt den Wechsel vom Verbrenner zum Stromer schaffen und in eine neue Ära aufbrechen. Nicht umsonst investiert allein die Marke in der nächsten Dekade neun Milliarden Euro in die E-Mobilität, plant mindestens 20 elektrische Modelle und will davon binnen zehn Jahren über zehn Millionen Exemplare verkaufen.
      Den Anfang macht dabei mit dem ID3 ein Auto, das dem Golf noch ziemlich nahekommt. Als erste Modell aus dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB) konstruiert und ab Mitte nächsten Jahres auf der Straße, schreibt er nicht nur die Form des Golfs fort, wenngleich er deutlich schlanker und schnittiger auftritt und viel kürzere Überhänge hat. Sondern auch das Format sortiert den ID3 mit seinen 4,26 Metern in die Kompaktklasse.

      Drei Batteriegrößen

      Allerdings gilt das nur von außen. Innen bietet der ID3 mit seinen 2,77 Metern Radstand dem platzsparenden Antriebskonzept mit der Batterie im Wagenboden sei dank trotz stolzer 385 Liter Kofferraum ein Platzangebot auf Passat-Niveau, nur dass der Wagenboden topfeben ist und das Auto deshalb noch geräumiger wirkt. Diesen Eindruck unterstützt auch das radikal reduzierte und modernisierte Bedienkonzept mit einem winzigen Bildschirm-Cockpit auf der Lenksäule und einem großen Touchscreen daneben – so wirkt der ID3 in der ersten Reihe noch luftiger und geräumiger als er ohnehin schon ist.
      Nach zwei Jahren medialem Vorgeplänkel ist der Antrieb des ersten Großserienstromers aus Wolfsburg keine Überraschung mehr: Sondern aus dem in jeder Hinsicht skalierbaren Baukasten haben die Niedersachsen zunächst einen Frontmotor mit 150 kW/204 PS und 310 Nm für bis zu 160 km/h und drei Batteriegrößen ausgewählt: Das Basismodell für unter 30.000 Euro fährt mit einem 45 kWh großen Akku, der im WLTP-Zyklus für 330 Kilometer reicht. Darüber rangiert ein Akku mit 58 kWh und 420 Kilometern Reichweite und das Topmodell fährt mit 77 kWh bis zu 550 Kilometer weit. Die beiden kleineren Akkus können mit einer maximalen Ladeleistung von 11 kW (Wechselstrom) und 100 kW (Gleichstrom) geladen werden, so dass der ID3 im besten Fall binnen 30 Minuten den Strom für 290 Kilometer zapft. Für den großen Akku hat VW die Leistung beim Gleichstrom-Laden auf 125 kW angehoben.

      Golf-Premiere im Oktober
      Zwar meldet VW stolz bereits über 30.000 Vorbestellungen für den ID.3 und plant mit großen Stückzahlen. Doch zumindest ein paar Jahre noch dürfte der Golf die Nase wohl noch vorne haben. Allerdings hat er den ersten Kampf gegen den designierten Thronfolger bereits verloren: Während VW die große Weltbühne auf der IAA dem Stromer alleine überlässt, bleibt für den bisherigen Bestseller nur eine Premiere in der Provinz – sechs Wochen später in Wolfsburg.

      Quelle: automobilwoche.de
      Gruß
      Uwe
    • Neu

      Adi schrieb:

      Wenn grosse Hersteller Innovationen haben, werden gerne Regeln danach angepasst.
      Ich weiß der "Mittelblinker" ist eine Satire, aber real hat die dritte Bremsleuchte Jahrzehnte gebraucht! :klugorange:
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."