Noch eine Studie ... ich hab' so einen Hals

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    • Stimmt, wir produzieren wieviel unseres eigenen Stromes selber?

      Um die 5oo Milliarden kw/h

      So um die 350 produzieren wir selber, davon ca. 60% Öko!

      Mit E Autos haben wir einen Bedarf von um die 700......

      Wir sind nicht mal Selbstversorger.....setzen alles auf einen Energieträger und mussten schon die ersten Kohlekraftwerke entgegen der Planung am Netzlassen......sonst dunkel.

      Erneuerbare Energie ist eine tolle Sache, aber warum geht man so diletantisch vor? Warum bekommen Konzerne den Strom so günstig?

      e-Golfer schrieb:

      Ist also nicht wirklich effizient.
      Es ist also effizienter mein E Auto mit Kohlestrom zu fahren? Wo beim laden zu Hause schon 15% verschwinden ;) vom restlichen Weg ganz zu schweigen.

      Mit dieser selbstauferlegten Unehrlichkeit sind wir keinen deut besser als die Dieselschummler! Greenwashing haben wir doch genug betrieben!
    • Balu schrieb:

      Mit dieser selbstauferlegten Unehrlichkeit sind wir keinen deut besser als die Dieselschummler!
      Gut, bleiben wir stehen. Dann müssen wir uns nicht mehr rechtfertigen, dafür dass etwas nicht 1000% besser ist.
      Ich fasse mal den Stand zusammen.
      - Alle Autos elektrisch, dafür keine Raffinerie etc. mehr steigert den Strombedarf um ca. 10-20%
      - Alle Autos mit e-Fuels, Brennstoffzelle oder ähnliches verdreifacht den Strombedarf.
      - Alle Autos mit Benzin/Diesel. Ja lässt den Strombedarf gleich, bringt aber weder bei den Luftschadstoffen in Innenstädten noch beim Klima einen Fortschritt
      - Einzige Möglichkeit, endlich weniger fahren. Wirkt sofort. Ist aber nicht sehr beliebt.
    • Der Artikel bescheinigt dem Produktionsprozess einen Wirkungsgrad von 70%. Wenn wir davon ausgehen, dass auf dem Weg von der Produktion in den Tank des Kraftfahrzeugs keine Verluste auftreten, bleibt anschließend noch der Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors von rund (wohlgemeinten) 25%. Macht einen Gesamtwirkungsgrad von 70%*25%= 17,5%.

      Bringen wir den selben, in der Produktion des Ökodiesels eingesetzten, Strom direkt in einen Elektrofahrzeug, haben wir Übertragungsverluste von ca. 6% (lt. Wikipedia, bleiben also 94%(, Ladeverluste von vielleicht 20% (bleiben also 80%). Ein Elektromotor hat meist einen Wirkungsgrad von 90%. Macht dann einen Gesamtwirkungsgrad von 94%*80%*90%= 67,68%.

      Wer von anderen Erkenntnissen (Werten) ausgeht, kann diese gerne in der Berechnung ersetzen. Möge er dann für sich selbst entscheiden, was effizienter ist.

      Persönlich bin ich der Meinung, dass wir beides brauchen werden. Einen möglichst umweltfreundlich und effizient hergestellten Kraftstoff für Flugzeuge, Schiffe, Züge wo es keine elektrische Versorgung von außen gibt, evtl. LKW auf Langstrecken. Rein batterieelektrischer Antrieb überall sonst, wo es möglich ist.

      Balu schrieb:

      ...Es ist also effizienter mein E Auto mit Kohlestrom zu fahren? Wo beim laden zu Hause schon 15% verschwinden ;) vom restlichen Weg ganz zu schweigen...
      Ja. Es ist effizienter, als diesen Kohlestrom für die Herstellung eines umweltfreundlichen Kraftstoffs zu verwenden.
      Und wenn ich den Strom umweltfreundlich herstelle, ist es immer noch effizienter, diesen in einem E-Auto zu verfahren, als ihn für die Herstellung eines umweltfreundlichen Kraftstoffs zu verwenden.
      Gruß, Karsten

      seit 30.11.2018 elektrisch unterwegs, mittlerweile mit e-Golf Nummer zwei :love:
      Zusätzlich im Haushalt: BMW i3 60 Ah, VW e-Up United, Model 3
    • @Balu:
      Zu guter letzt bleibt auch das Geld im Lande, schafft Arbeitsplätze, wenn wir alles selbst produzieren.
      Wenn wir alles regenerativ versorgen, dann ist die vorhandene Energie sehr unregelmäßig und man braucht statistisch viel mehr um die Grundlast zu decken,
      um nicht immens große Speicher zu bauen, die ja auch Verluste mit bringen.
      Also, soll man die überschüssige Energie "weg werfen"?
      Nein, damit betreibt man Verbraucher, wo man sich aussuchen kann, wann sie Strom verbrauchen, vom Netz. E-Autos, Wärmepumpen, Speicher, etc....
      Somit zahlen die E-Autofahrer für ein Produkt, was sonst weg geworfen werden würde und finanzieren somit auch die Energiewende!

      Bitte schau Dir mal die tollen Videos von Volker Quaschning an. Dann bekommst Du wirklich auf alles, was Du hier gefragt hast, eine Antwort.
      Eins davon mal vorab:


      volker-quaschning.de
      und hier noch Hintergrundinfos zur Energiewende:
      hans-josef-fell.de
      Elektrisch seit 2017. aktuell: e-Golf (31,5kWh), Polestar 2 Singlemotor 19" 75kWh
      PV 18kWp und Batterie BMZ 17 kWh + Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Gruß, Bernd, P.S.: Auf die Kabeltrommel passen auch 12m 32A Kabel.
    • Ich brauche jeine Antworten, ivh habe die......

      Deshalb ist es immer wieder lustig wie sich so aufgespielt wird. Wenn e doch alles so toll ist, warum habt ihr dann vor dreißig Jahren nicht damit angefangen?

      Und Jobs entsteht nicht ein einziger neu. Es wäre schon ein Erfolg wenn es sich ausgleicht.

      Immer schön Greenwashing betreiben, dann glaubt es auch der letzte......

      Es applaudieren eben nicht alle der E Mobilität besinders wenn die Obrigkeit wieder Kohle in Form von Euros braucht.

      Hätten wir ihne Förderung auch so viele Fahrzeuge am Start?

      Und warum nicht fas Fliegen und Reisen drastisch reduzieren oder exorbitant besteuern! Umweltverschmutzung ider Energievergeudung aus reiner Belustigung....... das erinnert an Brot und Spiele.

      Wenn ich einen Up mit PV betreibe, muss ich fast 130.000 km fahren bis ich auf die Kosten von Haushaltsstrom komme. Da muss sich noch viel tun.....
    • Etwas wirr, aber ich versuche trotzdem zu antworten:
      "Deshalb ist es immer wieder lustig wie sich so aufgespielt wird." Spielen wir uns auf?

      "Wenn e doch alles so toll ist, warum habt ihr dann vor dreißig Jahren nicht damit angefangen?"
      Ich habe schon in der Schule durchgerechnet, ob E-Autos alltagstauglich sind. - Nein, mit Bleibatterien, später Nein, mit NiCd,
      dann nein mit den ersten LiIon Akkus. Dann bin ich Ende 2015 in der Autostadt einen e-Golf gefahren, um mir zu bestätigen, dass es nicht alltagstauglich ist ...- ...
      nun haben wir 2 E-Autos! Sie sind heute für fast alle alltagstauglich, aber vor 30 Jahren für die wenigsten.

      "Und Jobs entsteht nicht ein einziger neu. Es wäre schon ein Erfolg wenn es sich ausgleicht." Na, das musst Du mal belegen.
      In der Windkraftbranche, PV-Branche, Automobilbranche .... entstehen sehr viele Arbeitsplätze. DA musst Du auch alles dazu zählen.

      ....


      Deine weitere Logik kann ich nicht nachvollziehen, sorry, ich hör hier auf, habs versucht.


      Kannst Du Deine vielen Thesen ganz deatailiert erläutern, bitte, damit ich es auch verstehe? :?: :?: :?:
      Elektrisch seit 2017. aktuell: e-Golf (31,5kWh), Polestar 2 Singlemotor 19" 75kWh
      PV 18kWp und Batterie BMZ 17 kWh + Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Gruß, Bernd, P.S.: Auf die Kabeltrommel passen auch 12m 32A Kabel.
    • Balu schrieb:

      Und Jobs entsteht nicht ein einziger neu.
      In meiner Firma war ich 2006 der einzige der sich mit dem neuen HV-Zeugs beschäftigt hat. Heute habe ich 2 ANÜ und 3 fest angestellte Menschen ausser mir, die nur das machen, was ich 2006 noch allein machen konnte.

      Die von Dir als verloren angesehen Jobs sind einzig und allein in der Herstellung von Verbrennungsmotoren und den kraftstoffführenden Bauteilen verloren. (Nicht einmal im Getriebe fallen alle weg). Dafür gibt es im Kühlungsbereich viel mehr als früher, im Elektronikbereich sowieso. Allerdings werden die wenigesten Motorblockgiesser Elektronikentwickler. Ja ein Wandel bringt auch Verlierer. Wenn aber das Ergebnis die Gesellschaft als solches voranbringt, können wir uns auch um die Verlierer kümmern. Im ICH-AG Umfeld allerdings nicht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von e-Golfer ()

    • Balu schrieb:

      boschinger schrieb:

      ohne dass er recycelt werden könnte:
      Öko-Diesel nur aus Wasser und CO2 - ingenieur.de
      Nehme ich ein Kohlekraftwerk mit Steinkohle benötige ich etwa 1 Kg pro 1 kwh Strom.


      Interessant, wo kommen die Werte her? Der Umrechnungsfaktor von Steinkohle liegt bei 8 kWh pro 1kg. Bei einem Wirkungsgrad von 45% wären das 3,6kWh pro kg.


      So ein E Up braucht also 13 Kilogramm Steinkohle auf 100 Kilometer, wie hoch ist der Berg wohl nach 150.000 Kilometer?


      Das wären dann bei 35% Kohleanteil (2019) rund 1,5kg pro 100km - Tendenz fallend...

      Wir haben in DE gut 16 Millionen Einfamilienhäuser. Wenn nur jeder 4. Haushalt ein 2. Fahrzeug hat, sprechen wir von über 20 Millionen Fahrzeugen.
      Diese könnten über die hälfte des Jahres aus einer PV Anlage direkt versorgt werden. Meine Erfahrung im direkten Umfeld ist, dass von 8 Leuten die sich ein BEV gekauft haben, 7 Leute eine PV Anlage errichtet haben. Ich bin der Einzige von denen, der vorher schon eine hatte. Ob das generell so ist, kann ich nicht sagen.

      Ich bin nicht gegen E Mobilität, doch sollte man auf dem Boden der Tatsachen bleiben! Was passiert denn mit den riesigen Betonfundamenten der WKA? Neue drauf gibt es nicht. abbauen und den Block in der Erde lassen......


      Was passiert denn mit den ganzen Ölbohrinseln oder dem verseuchten Erdreich durch Lecks in Pipelines (1,5 Millionen Tonnen allein im Nigerdelta) oder Flaring oder mit Chemikalien verseuchten Erdreich durch Fracking, Ölsanden in Kanada und und und...
      Auf die Umweltschäden einer neuen Technologie aufmerksam zu machen finde ich absolut richtig, allerdings muss man die dann auch im Verhältnis zu den Schäden der aktuellen Technologie setzen. Ein weiter so kann nicht die Lösung sein.

      Glückwunsch! Schade das man aus der Vergangenheit rein gar nix gelernt hat! Man muss sich nur umschauen, alle schreien nach reisen reisen reisen.......

      VW e-Golf MJ2018 seit 24.10.2017
      VW Passat Variant MJ2014 Ecofuel CNG
      16 kWp PV mit Eigenverbrauch
      1Kwp PV Insel mit 4,6kWh Speicher
    • Hab mal ganz kurz gegoogled nach LED-Tauschtagen. Wahnsinn, wie viele das nachgemacht haben.
      Pro 10 Haushalte, die auf LED umsteigen, kann 1 Haushalt von der ersparten Energie ein E-Auto fahren :!:
      Beispiele:
      ülzen: 40.500 kWh Einsparung / Jahr
      Wittlich 27000kWh
      Rothenfeld 7250 kWh
      Herford 29600 kWh
      Kreis Simmern: 32500 kWh, nach 1500 ausgetauschten Lampen
      usw.

      Man kann auch eine Menge Strom sparen. Das reicht natürlich nicht alleine, macht aber viel aus.
      Elektrisch seit 2017. aktuell: e-Golf (31,5kWh), Polestar 2 Singlemotor 19" 75kWh
      PV 18kWp und Batterie BMZ 17 kWh + Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Gruß, Bernd, P.S.: Auf die Kabeltrommel passen auch 12m 32A Kabel.
    • Balu schrieb:

      Q-Parameter schrieb:

      Weil sonst noch mehr Firmen abwandern.
      Na dann sind sie halt weg, aber wir leben in einem sauberen Land......
      Genau diese Antwort macht mir Angst.
      Auch alle diejenigen welche die deutsche Landwirtschaft mitsamt ihrer Tierhaltung abschaffen oder ins Ausland verdrängen wollen schreiben dies auch.

      Dann bekommen wir für total überteuertes Geld minderwertige Ware, den Tieren gehts deutlich schlechter. Vielleicht ergibt sich sogar ein Mangel im Ernährungs-
      angebot, sicherlich steigt aber die Anzahl derjenigen, welche sich nicht mehr jeden Tag satt essen können.

      All dies wird mit soch einer Pseudoumweltfreundlichkeit in Kauf genommen.

      Vielleicht bist du bis dahin einer von den Menschen, denen das täglich Sattessen dann nicht mehr möglich ist.
    • Ich bin eine ausgemachte Umweltsau: Ich reise privat, ich reise auch jetzt dienstlich viel, ich bewohne ein für mich objektiv zu großes Haus, es hat auch noch einen Kamin und oben eine Klimaanlage. Draußen steht ein riesiger Gasgrill, ich habe viel zu viel Kleidung, Sportausstattung, Schuhe. Ich esse immer noch Fleisch, trinke immer noch Kaffee, trinke immer noch schwarzen Tee, nutze Kühlgeräte statt Erdlöcher.

      Ich besitze aber weder Gartengeräte noch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, alles ist elektrisch, auch das Auto und die 22 KW Wallbox zeige ich der Nachbarschaft wie ein schlechtes Gewissen vor. Ich lächele mild, wenn andere Verbrenner fahren.

      Es ist kein Widerspruch. In unserer Kulturlandschaft und unserer Gesellschaft geht es ökologisch allenfalls darum, um wie viel man den grundsätzlich hohen Umweltfußabdruck ein klein wenig verringern kann. Thunfisch-Gräte (gibt’s die überhaupt noch?) hat -bis sie ihr Gewissen entdeckte- alleine dadurch, dass sie in einem wohlhabenden nordeuropäischem Haushalt aufwuchs, einen Umweltfußabdruck zu verantworten, den in Westafrika 30 Familien zeitlebens nicht schaffen.

      Gut, dass Staat und gebildete Kreise die Umwelt im Blick haben und sich dort bemühen, wo es nicht allzu weh tut. Gut, dass sich mit Umweltschutz Geld verdienen lässt. Gut, dass es Elektroautos gibt. Aber sie haben mit Umweltschonung gar nichts zu tun. Das kann man erst wieder sagen, wenn Privatwagen zugunsten autonomer Taxis und Mietwagen abgeschafft werden.
    • "Gut, dass es Elektroautos gibt. Aber sie haben mit Umweltschonung gar nichts zu tun."
      Wieso nicht? Ich hoffe, ich kann meine e-Autos bald als Batteriespeicher nutzen, wenn sie in der Garage stehen oder auf der Arbeit.
      Im Vergleich zum Verbrenner sind sie umweltschonender. Absolut gesehen natürlich nicht.
      Elektrisch seit 2017. aktuell: e-Golf (31,5kWh), Polestar 2 Singlemotor 19" 75kWh
      PV 18kWp und Batterie BMZ 17 kWh + Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Gruß, Bernd, P.S.: Auf die Kabeltrommel passen auch 12m 32A Kabel.
    • Du willst allen Ernstes einem Kind vorwerfen dass es geboren wurde? Niemand kann sich das aussuchen dass und wo er geboren wird und aufwächst. Wichtig ist das was man macht wenn man alt genug ist um selbst schlau genug sein zu können. Und da muss sich nicht gleich jeder in ein Erdloch setzen, da ist die Menschheit schon voran gebracht wenn die Menschen überhaupt mal drüber nachdenken und die Tendenz von Energie- und Ressourcenverbrauch verringert und Richtung erneuerbare Kreisläufe gelenkt wird.
      Gruß,
      Stephan
    • Outsider64 schrieb:

      Du willst allen Ernstes einem Kind vorwerfen dass es geboren wurde?
      Du solltest dir das unfaire Diskutieren abgewöhnen. Das ist unterste Schiene! Pfui!

      Ich habe nichts dergleichen geschrieben. Es geht um Realitäten. Es gibt in Europa keine Natur, sondern Kulturlandschaften. Es gibt hierzulande eine Industriegesellschaft und alle, die wir hier leben, hinterlassen damit automatisch einen riesigen Umweltfußabdruck. Sehr anschaulich zeigt sich das in vielen -für die Umwelt unschönen- Dingen, wo wir Zwangsmitglied sind. Versuch dich mal, von der Müllentsorgung abzumelden, dann weißt du, was ich meine.