Langstrecke mit dem E-Golf - oder 1200 Kilometer in 33 Stunden

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    • Langstrecke mit dem E-Golf - oder 1200 Kilometer in 33 Stunden

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      Nach gut eineinhalb Jahren elektrischen Fahrens war es vergangenen Dienstag soweit.
      Meine erste, wirkliche Langstreckenerfahrung mit dem E-Golf stand vor mir.
      Der E-Golf war in der Vor-Corona Zeit bei mir eher das Lasttier. Familienausflüge im Umkreis, tägliche Pendelstrecke von 70 Kilometer. Rund 20.000km/a.
      Das kann er Prima, dafür ist er konzipiert. Langstrecke? Bei mir bisher Fehlanzeige.
      Wobei es eigentlich Definitionssache ist:
      Mit drei Schul-bzw. Kindergartenkindern hinten drin, und beengten Platzverhältnissen, da können auch 180 Kilometer verdammt lang sein :D . Aber gut.

      Der Grund für die Reise war ein eher trauriger Anlass.
      Die Kinder hatten Schule bzw. Kindergarten, meine Frau hatte frei und so ergab es sich für mich,
      dass ich rund 1.200 Kilometer von Satteldorf nach Hamburg und zurück alleine mit dem E-Golf fahren durfte.

      Ich bin mit großen Respekt an diese Reise heran gegangen, führte mich der Streckenverlauf doch durch die Rhön und die Kassler Berge. Was man so laß, eher schwierigeres Terrain.
      Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen, außer durch mehr Erfahrung.
      Und so richten sich meine Zeilen gerade an die Neueinsteiger, die vielleicht noch Zögern oder Zaudern mit ihrem Auto größere Strecken zu fahren.

      Vielleicht noch als Ergänzung, Ladekarten von Maingau und Get Charge, als App stand die EnBW Mobility+ in Reserve.
      Routenplanung erfolgte via der App Route & Charge. Erstmal eher konservative Herangehensweise, lieber einmal zuviel geladen, als einmal zu wenig.

      Also bitte einsteigen wer möchte und anschnallen, wir fahren los.

      Teil 1



      Den ersten Fehler beging ich schon ein paar Tage vorher:

      Wenn man eine solche Reise antritt, sollte man einfach nicht noch einen halben Tag arbeiten. ;)

      Nach dem Mittagessen und dem Verabschieden von der Familie begann die Reise dann gegen 13:20 Uhr.

      Voll geladen machte ich mich auf zum ersten Zwischenziel. Der Plan: Laden und Provianteinkauf bei Aldi in Werneck.

      Soviel: Die Ladesäule ist verfügbar, der Aldi noch nicht, wurde gerade umgebaut. Klingt komisch, anders als normal, war aber so. Egal, der Aldi war nur als Goody geplant.
      Konservative Herangehensweise heißt auch, mehrere Ladesäulen am Zwischenziel.
      Also am Euro Rasthof Werneck angesteckt und eben bei Lidl eingekauft.





      Mit riesigen 50% Restreichweite angekommen, 122 km gefahren. Der Plan, den Akku nicht gleich mit einem großen Ladehub zu stressen bzw. aufzuheizen.

      In der Nachbetrachtung wird sich das noch als Trugschluß erweisen, doch das weiss ich zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise noch nicht.

      Proviant eingepackt, mit 86 % aufgebrochen zum 2.ten Zwischenziel. Dem Ionity Ladepark in Eichenzell bei Fulda.


      Ein ziemlich verfrühtes Ziel möchte man meinen, aber der Plan war eben, dann auf der Ionity Welle durch die Kassler Berge zu reiten.
      Wenn man nicht weiß was einen erwartet, lieber mit Sicherheit und doppelten Boden.

      Ein wichtiges Kriterium bei der Routenwahl war übrigens, mehrere Ladesäulen vor Ort verfügbar zu haben um im Notfall einfach umzustecken.
      Dies find ich nebenbei auch eine tolle Eigenschaft der Route & Charge App, dass man genau dies von vornherein auswählen kann und bei Nichteinhaltung
      Optionen aufgezeigt werden.

      Angekommen in Fulda mit 57%, 74 Kilometer nochmals gefahren. Kurzer Stint um der potenziellen Hitzeentwicklung im Akku entgegenzuwirken, wenn man den etwas älteren Thread von
      @Naheris gelesen hat. Kuckst du hier.
      Eichenzell ist ein guter Ladeort. 1 alter SAFE Lader und 2 neue HPC von Allego und eben 4 Ionity´s, dazu ein Restaurant nebenan. Passt schon, ich hatte ja Proviant und war noch nicht solange unterwegs.
      Hab mir nur die Beine vertreten und den meinen ersten I-Pace in Natura gesehen. Gleichzeitig angesteckt, ich bin fürher los, mit 89% vom Hof. Ladeleistung anfangs bei 31Kw.










      Gruß Robin

      E-Golf seit 11/2018
      PV 16,6 kWp - 19,5kwh Speicher
      Wallbe Eco 2.0 s
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      Nächstes Ziel war nun Ionity in Lutterberg.
      Von Fulda 120 Kilometer entfernt, aber eben durch die Kasseler Berge, wo ich mir gar keinen Reim machen konnte,
      was mich diese Etappe an Reichweite kosten würde.
      Auf halber Strecke bin ich auf einen Polen Laster gestoßen, der Bergauf - Bergab mit 94km/h durch die Kassler Berge gerauscht ist.


      Und so habe ich eine erste, wichtige Lektion gelernt.
      Hinter solch einem Laster erreichst du jedes Ziel, dass du dir auf der Landstraße auch zutraust, egal ob es groß bergauf oder bergab geht.
      Ist eine Umstellung sicher, man erfährt auch, warum ein Tempolimit, egal wo die Grenze gesetzt ist, sinnvoll ist. Jedenfalls nicht so unbegrenzt und hirnlos weiter wie bisher.

      Angekommen bin ich nach 120km in Lutterberg mit leider nicht mehr identifizierbarem SOC.
      Lader eingesteckt, startet wieder tadellos. 23 kw Ladeleistung. Na sauber, das wir jetzt was längeres.
      An den Ionity´s stand auch noch ein östreichisches Model 3, an den ebenfalls vorhanden Superchargern ein Model X und später ein Model 3. Ich stand lange genug um alle abhauen zu sehen.
      Den Blick Richtung Kassel möchte ich euch nicht vorenthalten. Abfahrt nach 38min mit 85%. Nächstes Ziel, Fastned Hildesheim.


      Angekommen in Hildesheim, nach 120 weiteren Kilometern. Top Verbrauch, gut in der Zeit.



      Schön ist es hier. Bürgerbrater um die Ecke. Ne, ich widerstehe der Versuchung und gönne mir nur ein Eis.
      Und plötzlich ist er da.
      Der neue Mitspieler, im E-Mobile Fuhrpark. Leicht getarnt, direkt aus Wolfsburg und der Fahrer wenig
      interressiert an der Aussenwelt. Ein Foto hab ich trotzdem geschossen. Von mir aber auch :D .


      Dachte bisher eigentlich immer, dass Fastned auf dem tollen Dach auch eine PV Anlage verbaut hat.
      Aber weder hier in Hildesheim, noch nahe der Heimat in Uffenheim ist dies der Fall? WARUM?
      Ich hatte Zeit zum Nachdenken, nach ner halben Stunde waren 11,5 kwh wieder im Akku, 82%.
      Genug für den letzen, geplanten Halt bei Ionity in Bissingen.
      Gruß Robin

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      Letztes Etappenziel für diesen Tag war dann, dem Herrn sei Dank, Ionity Bissingen in der Lüneburger Heide.


      Nochmal 121 km gefahren, mit 25 % Restreichweite angeschlossen. Ladestopp Nummer fünf.
      Erhaltene Ladeleistung 25 kw ab anstecken. Puh.
      Dennoch positives Fazit. Alle Lader haben funktioniert, Ionity ist mit Maingau immer noch günstig.
      Und selbst die 79ct. hätte ich in jedenfall bezahlt, bevor ich an einem ausgefallenen Lader strande.

      Geschlagene 27min bei 17°C und Wind in kurzer Hose und T-Shirt versucht müde Gelenke wieder zu ertüchtigen.
      Und hier kommt auch mir die Einsicht, warum man an einem Tag nicht mehr als 600-700 Kilometer mit dem E-Golf fahren sollte.
      Mit 59% dann abgesteckt und die 70 Restkilometer nach Hamburg Schnelsen gefahren.
      Ankunft im Hotel gegen 23:15 Uhr. Noch schnell einen alkoholischen Schlafttrunk nach der wohlverdienten Dusche genommen. Und dann ab ins Land der Träume.
      Gruß Robin

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      Das Gute an der Großstadt ist, man hat praktisch an jeder Ecke die Möglichkeit sein Auto nachzuladen.
      Weniger schön war, dass ich entgegen meiner Gewohnheit, das Fenster Aufgrund des Verkehrslärms dann noch schließen mußte. Und wenn man dann schon mal wach ist und beim ersten Zimmernachbarn die Türen knallen und die Dusche tut, wollt ich mich auch nicht lumpen lassen. Also richten und dann auf zum unangenehmeren Teil dieser Reise. Vorher noch das Auto in Friedhofsnähe angestöpselt und Proviant beim Bäcker geholt.
      Sie hat nicht schlecht gezuckt als ich 3 Käsebrötchen und ne Breze gekauft habe. Was sie nicht wusste, ich hab sie tatsächlich ne Ecke weiter komplett verputzt :D . Man weiß ja nie was noch so kommt.
      Kaffee war leider alle, neu machen dauerte mir zu lange. Außerdem war keine sanitäre Einrichtung in Sichtweite. :D

      Nachdem der schwierigste Teil meiner Reise zu Ende ging und die Fassung wieder eingermaßen da war, war auch der E-Golf bis zur Oberkante voll geladen.
      Mich hatte am Vortag geärgert, dass ich zu vorsichtig die ersten Etappen gefahren war und eigentlich nie die mögliche Reichweite ausgeschöpft hatte.
      Dies wollte ich auf der Rückfahrt ändern und setzte als ersten Ladepunkt diesmal Fastned Hildesheim.

      Start war um 12:15 Uhr, Friedhof Niendorf.
      Promt natürlich den ersten Stau mitten im Elbtunnel. Aber ging dann doch einigermaßen Zügig wieder raus auf die Bahn. Hodenhagen Fahrbahnverengung in der Baustelle, nochmal 15min verloren.
      Dem Verbrauch tat es keinen Abbruch, nach 193 km mit 17 % Rest angekommen. Top Verbrauch: E-Golf. :love:



      Hier hatte ich dann meinen ersten Kaffee und ein paar Pommes. Als ich zum Auto zurück kehrte, hatte ich dann dieses Bild vor der Linse.

      Haben wir einen Hi-Ko im Forum?
      Im Hintergrund platziert ein freundlicher Kona Fahrer bei windigen Verhältnissen ein Parken Verboten Schild.
      Nur Elektros auf diesem Grundstück. Verbrenner müßen draussen bleiben. Hi-Ko hab ich leider nicht mehr kennen gelernt. Hab nach 47min und mit 96% abgesteckt und bin dann Richtung Kirchheim aufgebrochen.
      Gruß Robin

      E-Golf seit 11/2018
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      Hildesheim - Kirchheim, 191km durch die Kassler Berge. Geht das? Und wie!
      Diese Etappe war mein absolutes Highlight und ich gewann auch großes Zutrauen in das Auto.
      Wenn es Richtung Lutterberg hoch in die Kasseler Berge geht, die maritimen Temperaturen der See langsam wieder dem gewohnten Dunst und stehender Luft in den südlicheren Gefilden weichen.
      Im Windschatten einiger Lkw die Steigungen erklommen, Energie gespart und trotzdem nie langsam unterwegs gewesen. Der Lohn nach 191km, eine Restreichweite vom 75km.



      Ich habe lange mit mir gerungen ob ich den Versuch starte und Richtung Fulda durchfahre.
      Da aber eine Pause nötig war und ich es jetzt nicht darauf ankommen lassen wollte, steckte ich gegen 18:15 Uhr
      in Kirchheim den Lader ein.
      26 % Ladestand der Batterie standen 100% voller Blase gegenüber. Einfach mal laufen lassen.
      Nachdem ich wieder mit Eis zurück am Lader war, entstand dann kurz darauf dieses Bild:
      Gruß Robin

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      Da waren sie also.
      Die Drei von der Zapf- äh Ladesäule.
      Schickes Auto habt ihr da. Doch was ist das?
      Mäp nochmal, Abbruch. Ok, dann halt den anderen CCS Stecker, läd.
      5 min später wieder Abbruch.

      Es stellte sich heraus, dass dieses 3er Gespann von Autoscout beauftragte Journalisten waren, die diesen
      Audi E-Tron Sportback 55 quattro zum Testen bekommen haben.
      Der ist bei 160km/h so leise, aber mit dem Diesel bin ich trotzdem schneller. "Sind sie E-Mobilist"fragte mich der Redelsführer, der wohl schon mehrere E-Autos getestet hat und von der Reichweite und dem Ladenetz nicht sonderlich viel gehalten oder gewußt hat.
      Nunja, ich fahr halt gerade von Hamburg wieder heim, entgegnete ich. Müdes lächeln, ich glaub sie wußten was das mit dem E-Golf bedeutet.
      Egal, war schnell vergessen.
      Weil sie konnten ihr Geschoss an diesem Lader nicht aufladen. Soll ja vorkommen, dass neue E-Autos nicht an allen Säulen laden können.

      Ich hab dann vorgeschlagen, dass wir die Positionen tauschen. Und tatsächlich der E-Golf hat brav an der neuen Säule laden können und auch der E-Tron bekam jetzt wieder Saft, wenn auch wie im GE-Stromtankstellenverzeichnis angegeben "nur 60kw".

      Flennt nicht, Schweine flennen auch nicht und schaut mal mit wieviel kw bei mir die Elektronen die Position wechseln.
      Anfangs noch mit rühmlichen 30 kw gestartet, blieben beim Abstecken mit 79% gerade mal noch 22 kw über.
      Letzter Schnappschuss unserer Ladesession und weiter gehts zum letzen Halt: Ionity Riedener Wald.
      Gruß Robin

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      Das lief bisher richtig nach meinem Geschmack. Das Auto sparsam und angenehm zu fahren.
      Kirchheim-Ionity Riedener Wald, sind 123 Kilometer quer durch die Rhön, wie schön.
      Im Endeffekt wieder genauso wie vorher gefahren, gerne mal einen schnelleren Laster für die Steigungen als Windschatten genutzt. Mit reichlich Restreichweite und 26% angekommen.


      Und auch hier sollte eine nette Geschichte auf mich warten.
      Schon beim Einbiegen in die Raststätte ist mir der ladende schwarze Mini aufgefallen.
      Doch zunächst wollte die Säule nicht so wie ich wollte.
      2ter Versuch - läd.
      Mit 23kw, oh yes. Wenn der Akku mal die Wohlfühltemperatur überschritten hat, nützt auch Lkw Surfen nicht mehr viel. Aber immerhin waren schon 500 km gefahren. Also was solls und außerdem stand da ja auch noch der Mini, dessen sichtlich interressierten Passagiere ich dann auch noch ansprechen wollte.


      Wie sich herausstellte, befand sich dieses etwas ältere Ehepaar auf der Überführungsfahrt ihres Familienzuwachses. Direkt von Stuttgart hierher und dann weiter nach Hannover/Celle.
      Völlig ohne vorherige Planung, und ich scheiß mich wegen diesen 1200km Kilometern an.
      Sie waren ohne Ladekarte unterwegs , die Säule haben sie durch den Anruf bei Ionity freigeschalten bekommen.
      Äh, ok. Aber warum ladet ihr dann auf dieser Seite? Weil es knapp wurde und sie umgedreht haben. Wowzie.
      No risk no fun. Aber mit einem Lächeln im Gesicht.
      Ich hab ihnen mal die Maingau Karte ans Herz gelegt und die dazughörige App von Maingau und EnbW E-Mobility+ gezeigt,
      als Erste Hilfe für den weiteren Weg. Ich hoffe, sie haben es nach Hause geschafft.
      Waren echt zwei richtig symphatische Menschen, nur vielleicht ein bisserl blauäugig, was die Ladethematik anging.

      Ich hab bis 135 oder 140 Kilometer Restreichweite geladen, weiß nicht mehr. Auch nicht, wielange es gedauert hat.
      Egal, da war diese schöne Gespräch als Zeitvertreib und so machte ich mich dann auf die letzten 110 Kilometern.

      Und da wurde es dann doch noch einmal spannend. Weil man immer berücksichtigen sollte, bei welcher Höhe man startet und bei welcher man ankommt.
      In meinem Fall nochmal gut 200 Höhenmeter hinzu und entsprechend die Reichweite verloren.
      Da hilft nur langsames Fahren oder Lkw Surfen. So viele waren dann gegen 21 Uhr aber auch nicht mehr unterwegs.
      Nach längere Durststrecke und beinahe Parität zwischen Reichweite und Ziel hab ich dann doch noch auf einen DHL Laster aufgeschlossen,
      der mich bis zum Autobahnkreuz A6/A7 gezogen hat.
      Mit dann doch wieder genügend Überschuss bin ich dann um 22:05 Uhr in die Garage gefahren.



      Geschafft :thumbsup: .
      Interressanterweise hab ich für den Hinweg genauso lange gebraucht, 9:50 h, wie für den Rückweg. Ok auf dem Rückweg rechnen wir mal 15 min Stau raus. Aber trotzdem
      relativ nahe beieinander.
      Aber die Reichweiten sollte man wirklich als Idealwetter-Ergebnis sehen.
      Im Herbst, Winter oder bei Wind und Regen schaut die Sache wieder ganz anders aus.
      Gruß Robin

      E-Golf seit 11/2018
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      Wallbe Eco 2.0 s
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      Guten Morgen Robin! Na ausgeschlafen :) ?

      Respekt für die Tour! Wenn man weiß, worauf man sich einlässt, kann es echt ein entspanntes Reisen sein! Planung ist alles...

      Leider kann ich hier keine Doppel Likes verteilen...

      Danke für Deinen Bericht! Habe ihn mit voller Abenteuerlust verschlungen!

      Gruß Goekel
    • Langstrecke mit dem E-Golf - oder 1200 Kilometer in 33 Stunden

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      Hallo Robin,

      Deine Reise macht mir Mut. Meine Frau und ich wollen Anfang Oktober nach Aachen, paar Tage Kurzurlaub. Und ich bin jetzt schon am Planen/schauen, ob wir die Reise mit dem eGolf machen. Dabei kriege ich den erst am Freitag und habe dementsprechend noch keine Erfahrung zwecks Langstreckenreichweite/Fahrweise.
      Dein Bericht und diverse andere hier im Forum lassen den die geplante Reise mit dem fast schon sinnvoller erscheinen, als mit dem Verbrenner.

      Gesendet von meinem ONEPLUS A6013 mit Tapatalk
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      Hallo Tiwo,

      Wäre interessant wie weit Aachen weg ist ;)

      Strecken bis 600 km gehen noch relativ problemlos. Danach wird es zäh, da die Ladeleistung deutlich nachgibt und man auch irgendwann keinen Bock mehr hat. Da würde ich dann ne Zwischenübernachtung einplanen.

      • Nie auf den letzten Krümel planen. Immer noch Luft zum nächsten Lader

      • Ladekarten checken. Bin bisher mit Maingau gut zurecht gekommen

      • Ladeblog der einzelnen Lader bei GE ansehen.

      • Fotos der Lader merken oder abfotografieren (manchmal sucht man sich nen Wolf)

      • Bei mir hat sich das Reisebussurfen bewährt, Hintern Flixbus hängen, ACC rein und entspannen
      • Bei aktueller Hitze sehr früh morgens mit vollem Akku starten
      • Nen netten Film für den Zeitvertreib auf die Jukebox ziehen. zB. Queen mit Dynaudio der Hammer

      Bei allen Einschränkungen ist das Reisen vollkommen anders und angenehm. Es dauert länger, ist aber völlig entspannt, weil Du nicht rast, es ist somit leiser und Du machst längere Zwangspausen ...
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      Januar 2018 sind wir 850km in ca. 14h nach Rostock gefahren, ein Weg.
      Es war ca. 1°C.
      Von Rapidgate keine Spur, nichts gemerkt.
      Mit einem Verbrenner hätte man wohl die Strecke in 10 h gefahren.
      Den Spaß, den ich damals hatte, war die Tatsache, dass viele Ladesäulen bei meiner Planung kostenlos waren
      und kurz vor meiner Reise dann auf Bezahlsystem umgestellt hatten und das teilweise Probleme machte...

      Was ich gerne mal "wissenschaftlich" untersuchen würde (bitte nicht theoretisch diskutieren), ist,
      ob sich das Windschattenfahren lohnt.
      Da müssten quasi 2 Leute mit dem e-Golf fahren. Einer Windschatten, der andere nicht.
      Ich bevorzuge das Nichtwindschattenfahren, weil ich bezweifle, dass es was bringt und stressig ist.
      E-Golf (31,5kWh) seit 02.08.2020 und Kia e-niro 64kWh bestellt
      PV 18kWp und Batterie BMZ 17 kWh + Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Gruß, Bernd, P.S.: Auf die Kabeltrommel passen auch 12m 32A Kabel.
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      Elektromobilitaet schrieb:

      Januar 2018 sind wir 850km in ca. 14h nach Rostock gefahren, ein Weg.
      Es war ca. 1°C.
      Von Rapidgate keine Spur, nichts gemerkt.
      Mit einem Verbrenner hätte man wohl die Strecke in 10 h gefahren.
      Den Spaß, den ich damals hatte, war die Tatsache, dass viele Ladesäulen bei meiner Planung kostenlos waren
      und kurz vor meiner Reise dann auf Bezahlsystem umgestellt hatten und das teilweise Probleme machte...

      Was ich gerne mal "wissenschaftlich" untersuchen würde (bitte nicht theoretisch diskutieren), ist,
      ob sich das Windschattenfahren lohnt.
      Da müssten quasi 2 Leute mit dem e-Golf fahren. Einer Windschatten, der andere nicht.
      Ich bevorzuge das Nichtwindschattenfahren, weil ich bezweifle, dass es was bringt und stressig ist.
      Zur Umstellung der Ladesäulen auf Bezahlsystem:
      Genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht! Bin von Februar bis April 2018 wegen Umzugs mit meinem Stromer Zwischen Bayern und Sachsen-Anhalt regelmäßig unterwegs gewesen (435km einfache Strecke). Da habe ich die Umstellungen nahezu bei jeder genutzten Säule miterlebt.
      Allerdings ging da noch jemand ran, wenn man die 0800 angerufen hat! Das wird immer mehr zum Problem !

      Zum Nichtwindschattenfahren:
      Ich bin kein Fan vom Windschattenfahren. Man muss wissen, welches des optimale Abstand ist, damit Du die Sogwelle bekommst. Außerdem ist mir bei der Karosserie Des E-Golf der cw-Gewinn ziemlich fraglich. Dieser Wert liegt beim Golf doch schon recht optimal.

      Bin auch froh, wenn ich sehe, wohin es geht und nicht nur stundenlang auf die Heckbordwand des LKW schaue :gelangw:
      Der E-Golf hat Charme.
      Im Vergleich zum Soul EV ist mein Stromer G7 eine sehr komfortable Zicke ! :s66:

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