KFW Förderung Ladestation Wohngebäude

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    • ACDCisenough4me schrieb:

      (...) Ich habe auch 22 kW, weil haben ist besser als brauchen. (...)
      Und genau das ist das Problem. Hat was mit Elektrotechnik und Energiewirtschaft zu tun. Eine 22 oder 11 kW Dauerlast (ist definiert über den Viertelstundenwert) hat nichts mehr mit stochastischer Anschlussnutzung zu tun. Der Wert ist 2-4x so hoch im Vergleich zur normalen Hausanschlusslast. Deshalb wäre es richtig, wie beim Internetanschluss für 16/50/100/200/500 MBit/s andere Basispreise für 11 und 22 kW und auch andere Ersteinrichtungspreise zu verlangen, weil sie unmittelbare Investitionen in die Netzgröße beinhalten. Dann würde sich das "will haben (ohne Zusatzkosten)" ganz schnell in eine Diskussion "Brauch ich das wirklich" umwandeln.
      Deswegen ist es auch nur fair, dass die Netzbetreiber Smart Meter einbauen sollen, damit die energiewirtschftliche Glättung = Sozialisierung von Einzelverursachern aufhört. Die Energiewirtschaft sträubt sich nur deshalb dagegen, weil das viel komplizierter als das bisherige Verfahren mit den Standard-Lastprofilen.
      Gruss Christian

      e-Golf 300 (04/2018) Schnee, Höhenmeter, Rom, Kroatien...alles kein Problem
      PV 9 kWp Nulleinspeisung (Fronius Symo/Ohm-/Wattpilot), +26qm Solar th.
    • Ohlie schrieb:

      so, Freunde, jetzt mal Butter bei Die Fische: welche Wallboxen könnten prinzipiell in Frage kommen?

      11 kwh, das scheint klar zu sein.
      Ökostromtarif, das ist auch klar.
      Lastmanagement - welche Hersteller / Modelle könnten das sein?
      Warte auf die Liste, die die KfW veröffentlicht. Theoretisch kommen alle Boxen infrage, die ein M-Bus/RS485 Interface haben und über dieses die Leistung regeln oder schalten können, wenn das wirklich von der KfW gemeint ist. Weil - das würde bedeuten, dass der Netzbetreiber mit einer kompatiblen Schaltbox (und eben nicht ein Standard-TSG/Rundsteuerempfänger, mit dem der Strom im Fall des Falles abgeschaltet wird) kommen müsste, die es noch gar nicht gibt.
      Gruss Christian

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      PV 9 kWp Nulleinspeisung (Fronius Symo/Ohm-/Wattpilot), +26qm Solar th.
    • christech schrieb:

      ACDCisenough4me schrieb:

      (...) Ich habe auch 22 kW, weil haben ist besser als brauchen. (...)
      Und genau das ist das Problem. Hat was mit Elektrotechnik und Energiewirtschaft zu tun. Eine 22 oder 11 kW Dauerlast (ist definiert über den Viertelstundenwert) hat nichts mehr mit stochastischer Anschlussnutzung zu tun. Der Wert ist 2-4x so hoch im Vergleich zur normalen Hausanschlusslast. Deshalb wäre es richtig, wie beim Internetanschluss für 16/50/100/200/500 MBit/s andere Basispreise für 11 und 22 kW und auch andere Ersteinrichtungspreise zu verlangen, weil sie unmittelbare Investitionen in die Netzgröße beinhalten. Dann würde sich das "will haben (ohne Zusatzkosten)" ganz schnell in eine Diskussion "Brauch ich das wirklich" umwandeln.Deswegen ist es auch nur fair, dass die Netzbetreiber Smart Meter einbauen sollen, damit die energiewirtschftliche Glättung = Sozialisierung von Einzelverursachern aufhört. Die Energiewirtschaft sträubt sich nur deshalb dagegen, weil das viel komplizierter als das bisherige Verfahren mit den Standard-Lastprofilen.
      Ich glaube, du bist nicht orientiert, wie das in der Praxis abläuft. Das Genehmigungsverfahren beim Netzbetreiber ist weder trivial noch transparent. Ich hatte als ausführende Firma den Innungsmeister für Elektromobilität gewählt und sehr gute Unterstützung erhalten. Sonst wäre das anstrengend geworden. Teuer ist es ohne Ende. Man zahlt eine saftige Ausbaubeteiligung. Den Vertrag mit dem Netzbetreiber muss man übrigens vertraulich halten, was zeigt, dass ein Verteilungskampf erwartet wird.

      Auch die Installation im Haus hat mit einer 11 kW Installation nichts gemein. Das Kabel ist superdick (wie ein Wasserschlauch) und sehr unflexibel, so dass der Aufwand, das im Haus zu verlegen ohne alle Decken und Wände zu zerstören, eine teure Herausforderung ist. Das macht Hans und Franz also nicht mal so einfach...trotzdem gibt es in guten Wohngegenden künftig mehr Leute, denen das als guter Invest in ihre Immobilie vorkommt. Bei mir ist ein 22 kW Anschluss übrigens in für das Netz guten Händen, denn der e-up lädt nur mit 7,2 kW. :thumbsup:
    • @ACDCisenough4me Danke für die Ergänzung. Aus Deinem Beitrag zuvor ging nicht hervor, dass Du eine Ausbaubeteiligung zahlen musstest. Es gibt nämlich auch Netzgebiete, in denen man das "umsonst" kriegt, und wenn es einer macht, dann kriegt er es umsonst, die nächsten haben das Nachsehen und müssen zahlen. Auch dass 11kW andere Leitungsquerschnitte erfordert als 22kW ist mir bekannt.
      Trotzdem werden sehr häufig für 11kW und 22kW z.B. gleiche monatliche Grundpreise verrechnet, obwohl die Leistungsvorhaltung im Netz bzw. bestellter Kraftwerksleistung eine andere ist. Und zudem wieder nicht bekannt ist, wann Du die Leistung abforderst. Du nimmst sie wann Du willst und erwartest, dass der Strom in der Stärke kommt. Die Leistungsvorhaltung ist der wesentliche Punkt, wo die BNA durchaus recht hat mit ihren neueren Überlegungen. Dass man das Problem nicht am falschen Ende beginnen soll zu lösen (mit einem dummen Netz versuchen intelligente Leistungssteuerung vorzunehmen) ist eine ganz andere Frage.

      P.S. Bin vom Fach...
      Gruss Christian

      e-Golf 300 (04/2018) Schnee, Höhenmeter, Rom, Kroatien...alles kein Problem
      PV 9 kWp Nulleinspeisung (Fronius Symo/Ohm-/Wattpilot), +26qm Solar th.
    • Mal eine Frage an die Experten: Wenn ich meinen Ladestrom durch eine Steuereinrichtung für den Netzbetreiber "transparent" mache,
      könnte es passieren das er das eines Tages gegen mich verwendet?
      Stichwort: Auto darf nur mit extra versteuerten E-Auto Strom geladen werden, Selbst erzeugter PV-Strom darf nicht mehr verwendet werden, etc. oder ist das Paranoia :hmmz: ?
      Mit WP, 225/45 17" Rollwiderstand "E"
    • An der steuerlichen Sachlage ist man dran, aber in dem aktuellen Zusammenhang wird das wohl zeitlich nicht passen.

      Wie die Zukunft aussieht und ob dann die jetzt erhobenen Daten eine Grundlage sein werden um entsprechend „nach Steuern“ zu können. Wer weiß das schon und würde uns das heute schon verraten.

      Ausserdem bleibt doch immer die Alternative der Schukoladung, ob die Dose an deiner Insel-PV hängt oder wo anders...

      .... kurz gesagt: Es wird also was ins Auto kommen ....

      .... irgendwas neben den geeichten Kilometerzähler ....
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 106.000km

      Model 3 LR AWD seit 03/2019 > 60.000km :pardon: HW3.0

      e-Golf-Treffen 1. bis 6. :thumbup: eVW-Treffen
    • Die Verwendung des PV-Stroms regelt das EEG, ebenso andere Gesetze welcher Steuersatz auf Strom erhoben wird. Das liegt nicht im Ermessen des Netzbetreibers, sondern (weil das Netz reguliert ist) der Bundesnetzagentur. Fürchte also mehr die BNA und den Finanz- oder Wirtschaftsminister ;) Daher auch die aktuellen Versuche, dem Ansinnen der Netzbetreiberlobbyisten bei BNA und Altmaier massiv entgegen zu treten...
      Was die Netzsteuerung anbelangt: diese erfolgt (z.B. bei Tag/Nachttarifen oder abschaltbaren Lasten) eigentlich sehr transparent. Entweder gibt es feste Zeitfenster oder der Netzbetreiber garantiert Zeiten, in denen kein Netzeingriff = potentielle Abschaltungen passiert. Es gibt auch die Variante, dass die Eingriffszeit auf bestimmte Länge begrenzt ist, also min. soundsoviele Stunden Strom fliesst.
      Gruss Christian

      e-Golf 300 (04/2018) Schnee, Höhenmeter, Rom, Kroatien...alles kein Problem
      PV 9 kWp Nulleinspeisung (Fronius Symo/Ohm-/Wattpilot), +26qm Solar th.
    • Martin76 schrieb:

      Mal eine Frage an die Experten: Wenn ich meinen Ladestrom durch eine Steuereinrichtung für den Netzbetreiber "transparent" mache,
      könnte es passieren das er das eines Tages gegen mich verwendet?
      Stichwort: Auto darf nur mit extra versteuerten E-Auto Strom geladen werden, Selbst erzeugter PV-Strom darf nicht mehr verwendet werden, etc. oder ist das Paranoia :hmmz: ?
      Da ist sie wieder, die "German Angst" mit der sich die Deutschen mittlerweile weiltweit lächerlich machen. Sei es Reichweitenangst und jetzt die Stromüberwachungsangst? (...) Es geht doch nur darum die Netze zu entlasten, daher intelligent Steuerbar. Die regulären steuerbaren Verbrauchseinrichtungen sind nicht flexibel renug, da die RSE Technik nur an oder aus kennt uznd das gleich für ein komplettes Gebiet.
      e-Golf MJ15 ab 16.02.15
      e-Golf MJ18 ab 22.01.18
      e-Golf MJ18 ab 02.03.18
      e-Tron MJ20 ab 14.05.21

      26kW PV+15kWh Speicher
    • christech schrieb:

      @ACDCisenough4me Danke für die Ergänzung. Aus Deinem Beitrag zuvor ging nicht hervor, dass Du eine Ausbaubeteiligung zahlen musstest.
      Trotzdem werden sehr häufig für 11kW und 22kW z.B. gleiche monatliche Grundpreise verrechnet...

      P.S. Bin vom Fach...
      Die monatlichen Grundpreise sind nicht betroffen, das wäre auch unlogisch: Damit durch 22 kW Ladeanschüsse im Betrieb keine Probleme entstehen, wird die Zahl begrenzt. Alternative wäre, mehr Anschlüsse in Wohngebieten zuzulassen und höhere Ampituden versorgerisch abzudecken. Das würde sowohl einmalig wie auch im laufenden Betrieb deutlich mehr kosten. Weder will man das vermutlich politisch, noch werden die bräsigen Netzgesellschaften gerne wirklich tätig. Die warten bis lokale Speicher und Dienste wie aWATTar oder Tibber die Netzlast nivellieren. Und warten können die... :rofl: das weiß du sicher, wenn du vom Fach bist ...ich bin übrigens bei Tibber.
    • Digo schrieb:

      Wo steht das mit dem nicht mehr? Und wie drosselt man das? Kann ich das dann ein Jahr später anheben auf 22kw?
      Das ist Herstellerabhängig, teils per Schalter, teils per Software....gibt aber auch einige Boxen die du mit einem festen, nachträglich nicht mehr änderbaren Leistungswert bestellst.
      LG Michael

      ID 3 "City" seit dem 24.08.2021
      e-Up! seit Dezember 2020
    • Jetzt wird es für mich als Elektroniete richtig kompliziert. :heulen: Wir wollen unseren künftigen ID3 mit der noch zu beauftragenden PV-Anlage laden (... und haben nun endlich ein Unternehmen gefunden, das wir wählen wollen) und fragen uns auch, ob es denn bereits eine Wallbox gibt, die die Förderbedingungen erfüllt und nicht nur mit dem Auto kommunizieren kann, sondern auch mit der PV-Anlage und zusätzlich mit dem Netzbetreiber und ob auf Seiten des Netzbetreibers die notwendige Technik denn bereits existent ist. Wer kann mir weiterhelfen? Bisher scheinen die hochpreisigen Modelle von Menneckes dies zu können, aber wer weiß das schon, bevor die Liste der KfW raus ist? :happy:
      ID3 1St pro :rolleyes: am 20.07.020 bestellt und am 20.10.2020 geliefert - seit dem (nach ein paar erwartbaren Fehlern bei Serienanlauf) läuft das Auto einfach klasse. Photovoltaikanlage in Betrieb seit 20.04.21 (5,02 kWp) und Mennekes Xtra C2 11 mit SMA Home Manager und SMA-Sunny-Tripower 5.0 Wechselrichter (im Sommer 1-Phasig im Überschussladen-Betrieb) in Betrieb.
    • Sorry, aber bleibt mal ganz ruhig! Wartet ab welche Wallboxen dann letztendlich auf der Liste stehen.

      Ich selbst lese nur dass die Wallbox zukunftssicher sein sollte und ansteuerbar. Da steht nichts davon dass die geförderte Wallbox von Anfang an so betrieben werden muss. Da steht auch nichts von abschalten durch Energieversorger und so weiter, das wird in den TAB der Netzbetreiber geregelt und nicht durch die KFW.

      Alle die schon mit den Füßen scharren, Ihr könnt schon mal euch im Zuschussportal der KFW registrieren, ich gehe davon aus dass die KFW über dieses Portal den Zuschuss abwickelt. Noch ist das Programm KFW 440 nicht aufgeführt, aber wer unter anderem zum Beispiel mit dem Gedanken spielt sich eine Brennstoffzelle anzuschaffen kann hier den Zuschussantrag stellen.

      public.kfw.de/zuschussportal-web/
      Gruß Dieter
      seit 10.02.2015. über 128.000 km mit dem eGolf...….
      seit 02.11.2020 über 7000 km mit dem ID.3 1st Max

      Wir waren dabei! e-Golf Treffen am Bodensee Oktober 2016 ,in Moers Oktober 2017, Hann.Münden September 2018 und Hann.Münden September 2019, Heilbronn September 2020, Hann.Münden Oktober 2021
    • Skatas schrieb:

      -Bernhard- schrieb:

      Nur Mennekes ? :censored:
      Nö, mindestens auch:
      - OpenWB
      - Myenergy Zappi
      - Mennekes
      - E3DC
      - Sonnen, in Kürze

      Aber das sind alles hochpreisige Modelle....weit kommt man da mit 900 Euro nicht ;)
      Ich warte immer noch auf das Geld von der NRW Progress Förderung. Und was seh ich da. Mittlerweile sind aus 50 % Förderung ( Wallbox + Installation) mittlerweile 60 % Förderung geworden. Dann bin ich mal gespannt was ich dann erhalte. Hier in NRW gibt es jetzt Angebote ( bei gleichzeitiger Installation einer PV) für die Wallbox über 0 Euro !
      Bilder
      • Bildschirmfoto 2020-10-24 um 13.55.33.png

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        557,9 kB, 789×600, 15 mal angesehen
      VG

      Dirk

      E-GOLF seit dem 21.10.17
    • Ich hatte eigentlich vor, so eine geförderte WB installieren zu lassen.
      Die geförderten WB kosten jedoch mind. 1500.- -2000.- + Montage + Gebühren Rundsteuergerät für Netzbetreiber. Die KWH kostet jedoch immer noch mind. 20 Cent.
      Da ich bereits eine mobile Box habe kommt das erst mal nicht in Frage.

      Wer sich ernsthaft dafür interessiert, sollte genau die Bedingungen studieren oder bei 163 Grad YT sich informieren
    • @Dirk

      Ich habe den Förderantrag vor dem Stichtag für die 60% gestellt. Am 07.05 Antrag gestellt, eingang28. 05. Am 05.08 konnte ich dann die Unterlagen dort hin schicken. Zuwendungsbescheid am 20.10 bekommen, am 27.10 waren dann die 1420€ endlich da. Gute 51/2 Monate hat es gedauert.

      Kann man diese Förderung eigentlich nur einmal oder auch öfter in Anspruch nehmen?
      Ich überlege gerade auch in der 2.Garage eine Wallbox zu Installieren...

      Grüße Michael
      1. E-Golf bestellt 12/19 bekommen 5/2020
      Verkauft 11/20
      2. E-Golf bestellt 06/20 voraus. Lieferung 38, 34KW abgeholt 32KW
      3. Tesla M3SR+ Schwarz, AHK am 23.04 bestellt. LT 20.05
      PV mit 22,32kwp und
      Mennekes Amtron Xtra 22kw