Meine bisherigen Erfahrungen zum ID.3

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    • Ahso, noch eine Sache. Die Ladekurve sieht ähnlich aus wie die bei Fastned. Aber irgendwie sieht sie um 10% verschoben aus. Bei mir sinkt die Leistung ab 30%, bei denen ab 40%. Ich frage mich ob deren Auto wirklich genau die gleiche Kurve geladen hat, aber 10% länger gewartet hat mit der Leistungsreduzierung, oder ob denen vielleicht ein Fehler unterlaufen ist in ihren Daten.
      Gruß,
      Stephan
    • Habs grad auch nochmal im anderen Thread geschrieben. Die Max haben eine Wärmepumpe, die anderen nicht. Am Ende ist hier vielleicht nur ein Bug in der Ansteuerung oder ähnliches. Gerade mit Wärmepumpe sollte die Akkukonditionierung mit deutlich weniger Einsatz elektrischer Energie machbar sein, also eigentlich die Paradedisziplin für die Wärmepumpe.
    • ChristianW schrieb:

      Habs grad auch nochmal im anderen Thread geschrieben. Die Max haben eine Wärmepumpe, die anderen nicht. Am Ende ist hier vielleicht nur ein Bug in der Ansteuerung oder ähnliches. Gerade mit Wärmepumpe sollte die Akkukonditionierung mit deutlich weniger Einsatz elektrischer Energie machbar sein, also eigentlich die Paradedisziplin für die Wärmepumpe.
      Alle ID3 haben einen Kompressor zur Akkukühlung.
      Der Max hat zusätzlich eine WP zur Innenraumheizung.

      Gruß
      Wasch
    • Der Klimakompressor ist die Wärmepumpe. Normalerweise sind die Kreisläufe nur auf den Kühlbetrieb ausgelegt, also um den Innenraum und im Fall des ID.3 auch den Akku zu kühlen. Die dazu bestellte "Wärmepumpe" sind dann aber lediglich die nötigen Bauteile, Verdampfer, Kondensatoren, Pumpen, um den Klimakompressor umgedreht auch im Heizbetrieb laufen lassen zu können. Und dieser Heizbetrieb kann dann auch wieder den Akku heizen.

      Mit "Wärmepumpe" sollte also auch im Besonderen die Akkuheizung mit deutlich weniger elektrischem Energieaufwand möglich sein.
    • Nachdem ich mir heute ein 32 A Kabel geliehen habe hier noch weitere Szenarien bezgl. des Ladeverhaltens:

      - Einphasig lädt er mit 32 A! :thumbup:
      - Zweiphasig wieder asymmetrisch, aber mehr Strom als mit dem 20 A Kabel. 25,8 A auf L1, 13,2 A auf L2, 23 A auf N. Macht etwa 8,7 kW Ladeleistung in Summe auf 2 Phasen.
      - Mit Notlader zieht er bei 233 V etwa 9,3 A
      - Man kann den Notlader aus der Steckdose ziehen und wieder einstecken und das Auto beginnt von selbst wieder zu laden.
      - Auch wenn man den Stecker nur kurz aus der Dose nimmt und schon wieder einsteckt während man hört dass das Auto noch ein Ventil schließt und damit noch nicht fertig ist, fängt er wieder an zu laden und öffnet dieses Ventil wieder.
      - Mit allen Kabelvarianten, allen Phasenvarianten und mit dem Notlader fließen immer nur 8 A pro Draht wenn man den Ladestrom im Auto begrenzt.

      Mein Fazit: das Auto ist gut geeignet um an PV zu laden. Pluspunkt für den ID.3. Es kommen doch noch ein paar mehr zusammen, nachdem ich anfangs kaum welche gefunden habe...

      Das Verhalten mit den 2 Phasen finde ich aber schon seltsam, aber mir fällt auch kein Grund ein wann dieses Szenario überhaupt jemals zur Anwendung kommen könnte. Wenn mal eine einzelne Phase ausgefallen ist vielleicht und die Wallbox deshalb nicht auf Störung geht. Oder wenn jemand nicht genügend Adern in die Garage hat, diese aber dick sind. Aber wie oft wird es sowas schon geben? Kennt sonst noch jemand ein Szenario wo das relevant sein könnte auf 2 Phasen zu laden?

      Eine Sache kann ich leider nicht testen. Beim e-Golf ist es ja offenbar so, dass es nicht ein zweiphasiger Lader ist, sondern 2 einphasige, die wahlweise auf verschiedene oder auf die gleiche geschaltet werden können. Wenn das beim ID.3 auch so wäre, dann könnte das bedeuten, dass intern vielleicht sogar alle 3 Phasen des Laders auf eine Phase geschaltet und dadurch einphasig 11 kW geladen werden könnten? Aber weder meine Wallbox, noch mein Kabel, noch mein Hausanschluss geben 48 A auf einer Phase her dass ich das testen könnte... Außer wenn ich nen eiskalten Sonnenscheintag abwarte und meine 8,1 kWp Anlage unter Volllast läuft, dann hätte ich 35 A aus dem Netz und 11,6 A von der Solaranlage, also 46,6 A, das könnte reichen dass meine Zählervorsicherung mit 35 A nicht fliegt :)
      Gruß,
      Stephan
    • Wenn die Zählervorsicherung eine gute alte Schmelzsicherung ist und es ein wirklich kalter Tag ist, könnte es zumindest lange genug gutgehen um die Ladung zu messen. :klugorange:
      Ich hätte schon Ideen für einen einphasigen Versuch an 43kW Typ2 Tripplecharger, aber diese sind nicht zur Ausführung zu empfehlen... :s24:
      Mit e-Golf Model 2016 in Betrieb seit 28.12.2015 am 1. e-Golf Treffen am Bodensee, am 2. in Moers und am 3. in Hann. Münden dabei gewesen :thumbup: :musicextrem:
    • Neu

      Mal etwas anderes Thema: hat hier jemand diese weiße Innenausstattung?

      Mich würde interessieren, ob der Türgriff auch so leicht versifft aussieht wie bei Klavierlack und ob sich etwas in der Frontscheibe spiegelt.
      Thomas

      e-Golf seit 02/18
      Ex Telekom GET CHARGE Macher

      Instagram:
      tofi.lectric (nur E-Mobility Kram)
      tofi.tf (schöne Bilder :) )
    • Neu

      Outsider64 schrieb:

      Das Verhalten mit den 2 Phasen finde ich aber schon seltsam, aber mir fällt auch kein Grund ein wann dieses Szenario überhaupt jemals zur Anwendung kommen könnte. Wenn mal eine einzelne Phase ausgefallen ist vielleicht und die Wallbox deshalb nicht auf Störung geht. Oder wenn jemand nicht genügend Adern in die Garage hat, diese aber dick sind. Aber wie oft wird es sowas schon geben? Kennt sonst noch jemand ein Szenario wo das relevant sein könnte auf 2 Phasen zu laden?
      Erst mal: Es sind vermutlich einzelne Netzteile.
      - Könnte sein, dass die Netzteile unterschiedliche Eigenschaften haben. Dann ist eines grob, das andere fein regelbar. Kenne ich von meinem Durchlauferhitzer. Der kann nur 1 Phase regeln - die Heizungen auf den anderen Phasen können nur ein oder aus geschaltet sein.
      - Der gesunde Menschenverstand ist beim Betreten des Entwicklungszentrums beim Pförtner zu hinterlegen ;) Also, ich kann genau so wenig Sinn in 2 Phasen erkennen - ach nein einen gibt es: USA - da kann man 1 phasig 110V oder 2 phasig 220V laden.
      - 11kw auf 1 Phase glaube ich nicht - da sind einfach sehr dicke Bauelemente nötig, letztendlich gibt es wg. so dicker Bauelemente ja die Bauweise mit mehreren Phasen. 3 Netzteile glaube ich auch nicht - da waren die Controller dagegen, dass die 20€ ausgegeben werden.

      Zusammen schalten:
      Stephan, da muss man Drehstrom erklären:
      - Auf den Phasen ändern sich die Spannungen 50 Mal die Sekunde
      - Die 3 Phasen sind je 120 Grad verschoben - bedeutet, wenn Phase 1 auf Plus max ist (+400V) sind die beiden anderen auf -200V; die eine ansteigend, die andere abfallend.
      - was man da zusammenschaltet ist dann ein bisschen tricky.

      Das "komische" kommt auch in Deiner Messung zum Vorschein: L1 + L2 ungleich N
      Viele Grüße Jürgen

      Happy elektrisch seit 19.11.18 :D
    • Neu

      Ich hatte mir mal überlegt ob man eine verteilte Laststeuerung nicht einfach mit Lastabwurfrelais machen kann. Sprich 3 Wallboxen. Alle 3 haben 3 Phasen und 11 kW, du hast aber nur 11 kW zur Verfügung. Dann legst du meinetwegen L1 an Wallbox 1 L1, Wallbox 2 L2, Wallbox 3 L3, also immer eins weiter. L2 legst du an Wallbox 2 L1, Wallbox 3 L2, Wallbox 1, L3 und L3 legst du an Wallbox 3 L1, Wallbox 1 L2, Wallbox 2, L3. Also jede Wallbox hat jetzt eine eigene Phase an "ihrem" L1 Kontakt. Und dazwischen Lastabwurfrelais.

      Sprich einer Steckt sich an Wallbox 1 an bekommt alle 3 Phasen, 11 kW.
      Ein zweiter steckt sich an Wallbox 2 an und wirft dadurch L3 an Wallbox 1 ab.

      Ich hab es ehrlicher weise nie aufgezeichnet und genau geprüft ob es möglich wäre. Aber zumidest ist es ein Szenario bei dem 1, 2 oder 3 Phasen interessant wären.

      Dann dachte ich mir wieder lieber einfach lastgesteuerte Wallboxen montieren die sich gegenseitig kennen und kommunizieren, fertig.
    • Neu

      Adi schrieb:

      Ich hätte schon Ideen für einen einphasigen Versuch an 43kW Typ2 Tripplecharger, aber diese sind nicht zur Ausführung zu empfehlen...
      Haben diese Ideen was mit einem Kabelmesser und Saitenschneider zu tun? ;)

      wjha schrieb:

      - Die 3 Phasen sind je 120 Grad verschoben - bedeutet, wenn Phase 1 auf Plus max ist (+400V) sind die beiden anderen auf -200V; die eine ansteigend, die andere abfallend.
      Ganz so ist das nicht. Das mit den 120 Grad stimmt zwar, aber wenn eine Phase auf "Plus max" ist, dann ist sie auf etwa 325 V, nicht auf 400. Die 400 V sind der RMS-Wert zwischen 2 Phasen. Der Spitzenwert zwischen 2 Phasen wiederum liegt bei etwa 540 V.
      Gruß,
      Stephan
    • Neu

      Outsider64 schrieb:

      Adi schrieb:

      Ich hätte schon Ideen für einen einphasigen Versuch an 43kW Typ2 Tripplecharger, aber diese sind nicht zur Ausführung zu empfehlen...
      Haben diese Ideen was mit einem Kabelmesser und Saitenschneider zu tun? ;)
      ...
      Nein, keine Beschädigungsphantasien. Eher so Richtung temporäre unterbrechung. Ich weiss nur nicht, wie gut es nachher mit der rückstandslosen Entfernung klappt und ob eventuell doch dauerhafte Schäden passieren könnten... :s24:
      Mit e-Golf Model 2016 in Betrieb seit 28.12.2015 am 1. e-Golf Treffen am Bodensee, am 2. in Moers und am 3. in Hann. Münden dabei gewesen :thumbup: :musicextrem:
    • Neu

      Outsider64 schrieb:

      Nachdem ich mir heute ein 32 A Kabel geliehen habe hier noch weitere Szenarien bezgl. des Ladeverhaltens:

      - Einphasig lädt er mit 32 A! :thumbup:
      - Zweiphasig wieder asymmetrisch, aber mehr Strom als mit dem 20 A Kabel. 25,8 A auf L1, 13,2 A auf L2, 23 A auf N. Macht etwa 8,7 kW Ladeleistung in Summe auf 2 Phasen.
      - Mit Notlader zieht er bei 233 V etwa 9,3 A
      - Man kann den Notlader aus der Steckdose ziehen und wieder einstecken und das Auto beginnt von selbst wieder zu laden.
      - Auch wenn man den Stecker nur kurz aus der Dose nimmt und schon wieder einsteckt während man hört dass das Auto noch ein Ventil schließt und damit noch nicht fertig ist, fängt er wieder an zu laden und öffnet dieses Ventil wieder.
      - Mit allen Kabelvarianten, allen Phasenvarianten und mit dem Notlader fließen immer nur 8 A pro Draht wenn man den Ladestrom im Auto begrenzt.

      Mein Fazit: das Auto ist gut geeignet um an PV zu laden. Pluspunkt für den ID.3. Es kommen doch noch ein paar mehr zusammen, nachdem ich anfangs kaum welche gefunden habe...

      Das Verhalten mit den 2 Phasen finde ich aber schon seltsam, aber mir fällt auch kein Grund ein wann dieses Szenario überhaupt jemals zur Anwendung kommen könnte. Wenn mal eine einzelne Phase ausgefallen ist vielleicht und die Wallbox deshalb nicht auf Störung geht. Oder wenn jemand nicht genügend Adern in die Garage hat, diese aber dick sind. Aber wie oft wird es sowas schon geben? Kennt sonst noch jemand ein Szenario wo das relevant sein könnte auf 2 Phasen zu laden?

      Eine Sache kann ich leider nicht testen. Beim e-Golf ist es ja offenbar so, dass es nicht ein zweiphasiger Lader ist, sondern 2 einphasige, die wahlweise auf verschiedene oder auf die gleiche geschaltet werden können. Wenn das beim ID.3 auch so wäre, dann könnte das bedeuten, dass intern vielleicht sogar alle 3 Phasen des Laders auf eine Phase geschaltet und dadurch einphasig 11 kW geladen werden könnten? Aber weder meine Wallbox, noch mein Kabel, noch mein Hausanschluss geben 48 A auf einer Phase her dass ich das testen könnte... Außer wenn ich nen eiskalten Sonnenscheintag abwarte und meine 8,1 kWp Anlage unter Volllast läuft, dann hätte ich 35 A aus dem Netz und 11,6 A von der Solaranlage, also 46,6 A, das könnte reichen dass meine Zählervorsicherung mit 35 A nicht fliegt :)
      @Outsider64, Stephan,

      alles ist wegen des norwegisches IT230 Stromnetzes, welche dortzulande in ländlichen Gebieten üblich ist. Deine Messungen stimmen mit den Angaben auf volkswagen.no überein.

      volkswagen.no/no/biler/id3.html








      Mit Google übersetzt:











      Also: 1-phasig: 7,2 kW (1x32A)
      2-phasig ~8 kW (3x32A)
      3-phasig: 11 kW (3x16A)

      Bei der IT230 Netz kann man nur 1-phasig oder 2-phasig laden. 2-phasiges Laden sieht bei der IT230 Netz in Norwegen so aus:

      Netz —-> Wallbox
      L1 —> L1
      L2 —-> L2
      L3 —-> N

      Und 1-phasiges Laden sieht bei dem IT230 Netz in Norwegen so aus:

      Netz —-> Wallbox
      L1 —> L1
      L2 —-> N
      Gruß
      Istvan
      aus Budapest / Ungarn



      e-Golf 300 (MJ18) seit 31.08.2017

      3. e-Golf Treffen in Hann. Münden am 27-30.09.2018.
      4. e-Golf Treffen in Hann. Münden am 25-29.09.2019.
      Ich war dabei!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von e-Golf_Ungarn ()

    • Neu

      Hmm... Wie funktioniert denn dieses IT230 Netz? Den Begriff habe ich nie gehört... Sind da L1 und L2 dann um 120 Grad versetzt und es fehlt nur L3? Oder ist das sowas wie bei den Amis wo es 2 Drähte plus N gibt, es aber eigentlich ein Mittelabgriff am Trafo ist und man zwischen den Phasen einen 180 Grad Versatz misst? Etwas komisch kommt mir das schon trotzdem vor mit dem asymmetrischen Strom. Warum hat man das wohl nicht symmetrisch gemacht und dann 2x 7,2 kW gewählt?
      Gruß,
      Stephan
    • Neu

      IT230 Netz: Es gibt L1, L2 und L3, und es gibt keinen Neutralleiter. Die Spannung zwischen zwei Außenleiter beträgt 230V. Die sind 120 Grad versetzt.

      Der normale 230V Kühlschrank, Fernseher, Bügeleisen (also alle Steckdosen) und die 230V Lampe wird zwischen zwei Außenleiter geschaltet.

      Wenn beim 2-phasiges Laden L1 ind L2 symmetrisch wäre, dann würde L3 ihre Maximum erreichen. Und man kann L1 und L2 nur so lange belasten bis der 32A Leistungsschutzschalter von L3 rausfliegt, also 2x 7,2kW geht nicht.


      Quelle: emobilitysimplified.com/2020/0…arthing-tn-tt-it.html?m=1
      Gruß
      Istvan
      aus Budapest / Ungarn



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      4. e-Golf Treffen in Hann. Münden am 25-29.09.2019.
      Ich war dabei!