ID.4 1st Range Test

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    • Autsch? Für nen SuV doch gar nicht übel. Das Übel liegt zu 85 % an der Form. Ab Tempo 90 wird jedes SuV zur Windbremse. Und da der Id.4 auch sehr solide gebaut wurde...ist er auch schwer wie früher ein Bev mit „Bleianker“.

      Id.4 furkan ist die Strecke Amsterdam-Maastrich-Amsterdam Nonstop gefahren. Tempomat auf 92 und Reisen in der LkW Kolonne ist möglich für über 400 km. War schon eher Frühling.
      youtu.be/26mg6YmTcQA
      Kurvenräuber, Freund von Analogen, Konzertsaal auf Räder
      Vw code: VINNYP9X

      7 Jahre Japanleaf ohne größere Mälässen...nur die Traggelenke schlagen aus. Und der Akku schmilzt dahin...

      Jedes E Suv bereitet mir Schmerzen...wo bleibt ein Kombi Bev in Form eines A4 avants?
    • Reisen mit Tempo 92 halte ich heutzutage nicht mehr für zeitgemäß und ist kein Aushängeschild der Elektromobilität, außer bei Gespannfahrten.
      e-Golf MJ15 ab 16.02.15
      e-Golf MJ18 ab 22.01.18
      e-Golf MJ18 ab 02.03.18

      26,01‬kWp PV + 15.4kWh Speicher + Black 300 Windrad

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Maverick78 ()

    • Da der Id.4 ein Globales Produkt ist und auf Länder mit langen Routen - großen Weiten zielt, spielen Tempis über 65 Meilen/h kaum eine Rolle. Genau da fängt die untauglichkeit eines SUVs an, unmöglich sparsam schnell zu Reisen. Durch 3 Jahre Gratisstrom wird es den Halter kaum wehtun und fehlverhalten fördern...wie bei Tesla free SuC.

      Im Urbanen Raum würde sich der id.4 als Taxi gut machen.
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      Jedes E Suv bereitet mir Schmerzen...wo bleibt ein Kombi Bev in Form eines A4 avants?
    • Bin positiv überrascht.

      Hatte bei dem 120kmh Test und bei um die 10 Grad eigentlich weitaus mehr als 25kwh/100km erwartet.
      Eqc/Etron liegen da bei 30kwh.....

      Man sieht ja in der Tabelle gut, die Werte sind gleich zum Polestar und das finde ich sehr beeindruckend für ein SUV :)
      E-Golf 1 von 04/18 bis 02/20 mit 34tkm. CCS / Winter / Fahrassi + / Außenspiegel / Wärmepumpe / Park Assist / weiß


      E-Golf 2 ab 02/20
      CCS / Winter / Fahrassi + / Außenspiegel / Wärmepumpe / Dab+ / Rear view / Keyless / Park Assist / Deep Black Perleffekt
      Bestellt 21.10., zugelassen 31.01.20
    • Schon krass. Das heißt trotz großem Akku

      - man darf nicht mal konstant 90 fahren, wenn man die angegebene WLTP Reichweite schaffen will
      - bei 120 km/h nochmals 50% mehr Energieverbrauch bei 17 Minuten Zeitersparnis pro 100 km
      - bei 120 km/h alle 1h 40min (200 km) ein Zwangsstopp um 60 kWh (mit Ladeverlusten) nachzuladen, was etwa mit Anfahrt, Anstecken und Start des Ladevorgangs etwa 40 Minuten dauert
      - wie auch von mir beim ID.3 bemerkt, schrumpft die Restreichweite bei niedrigem SoC viel schneller als die zurückgelegte Strecke, selbst wenn man die ganze Ladung über konstant schnell fuhr, man verschätzt sich also wo man laden kann.

      Wenn man bedenkt, dass die meisten Leute auch 120 km/h zu langsam finden, ist da noch ein weiter Weg zu gehen um die breite Masse zu überzeugen.
      Gruß,
      Stephan
    • Outsider64 schrieb:

      - bei 120 km/h alle 1h 40min (200 km) ein Zwangsstopp um 60 kWh (mit Ladeverlusten) nachzuladen, was etwa mit Anfahrt, Anstecken und Start des Ladevorgangs etwa 40 Minuten dauert
      Muss ich jetzt ehrlich sagen, die Zwangspause alle 200km würde mich nicht (mehr) stören, da meine Blase durch den e-Golf mittlerweile schlecht trainiert ist ;) Jedoch finde ich dann die Ladeleistung von 125kW im Peak zu niedrig, hier müssten 175kW stehen, dann wäre das ok.
      e-Golf MJ15 ab 16.02.15
      e-Golf MJ18 ab 22.01.18
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    • Klar, geht schon. Ich würde ja auch langsamer fahren als 120. Aber ich habe halt immer den direkten Vergleich im Auge um zu sehen wann die breite Masse abgeholt werden kann, die keine solchen Kompromisse eingehen will.

      Mit welchem Auto müsste man den ID.4 wohl vergleichen? Tiguan? Dann käme man bei 120 km/h auf eine Reichweite von etwa 1000 km und Spritkosten von etwa 8 € Diesel pro 100 km. Beim ID.4 wenn man von günstigen 39 Cent pro kWh unterwegs ausgeht auf etwa 11 € pro 100 km. Klar spart man an anderer Stelle mit BEV, aber das überzeugt noch niemand so wirklich elektrisch Langstrecken zu fahren. Im Stadtverkehr hat man schon deutlichere Vorteile.
      Gruß,
      Stephan
    • Outsider64 schrieb:

      ein Zwangsstopp um 60 kWh (mit Ladeverlusten) nachzuladen
      Diese Verluste hat beim DC Laden der Energieversorger, damit kommen die Nettowerte im Akku, ausser Du hast die Heizung voll an.
      VG Andreas
      #soulelectrified
      4 verschiedene e-Golf vom 30.10.2014 bis zum 25.11.2020: 115.640 km
      Zoe blau ZE40 25.05.2019: 20.000 km
      Taycan 4S mambagrün 02.12.2020: 2.000 km
    • Beim e-Golf mit seiner niedrigen Ladeleistung waren die DC Ladeverluste noch recht niedrig, da kommen die 2-3% auch hin, aber beim ID.3 sind sie schon beachtlich. Merkt man auch was da das Gebläse unter der vorderen Haube an heißer Luft raus haut, da müsst ihr mal die Haube auf machen und hin fassen. Das sind etliche kW Heizleistung und ein Teil der Wärme bleibt beim Heizen sogar im Akku in Form von höherer Temperatur nach dem Laden ggü. vor dem Laden.
      Gruß,
      Stephan
    • Naja die % bleiben gleich, aber die Zahlen ändern sich. Beim e-Golf sind 2% von 40kW 800W die gekühlt werden sollten.
      Beim ID.3/4 mit 125kW sind das schon mal 2,5kW die weg gekühlt werden müssen. Sind aber auch nur 2%. Die chemischen Prozesse beim Speichern sind die gleichen.
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    • Das sind nicht nur die chemischen Prozesse beim Laden, sondern auch die umgesetzte Leistung am Innenwiderstand. Den müsste man halt von den jeweiligen Akkus kennen, wenn man e-Golf mit ID.3 vergleichen möchte. Aber angenommen er wäre pro kWh identisch, dann müsste er beim ID.4 im Test 35,6/82=43% dessen des e-Golf sein. Der Ladestrom beim ID.4 aber über 300 A und beim Golf nur etwa 125 A. Da der Strom quadratisch in die ohmschen Verluste eingeht, ist hier der Faktor also 300²/125²=5,76. Das heißt insgesamt deutlich höher. Ich würde sogar vermuten, dass die ohmschen Verluste bei neuen Zellen mit dieser hohen Energiedichte noch höher sind, sonst hätte man keine so schlechte Ladekurve wie beim neuen e-Up im Vergleich zum e-Golf, wo man bis fast 80 mit maximaler Leistung laden kann und sie dann auch nicht schlagartig, sondern schön langsam linear sinkt. Beim ID.4 kann man erhöhte Verluste ja einfach durch Kühlung ausgleichen ohne temperaturbedingt Ladeleistung zurück nehmen zu müssen.
      Gruß,
      Stephan
    • Maverick78 schrieb:

      Outsider64 schrieb:

      - bei 120 km/h alle 1h 40min (200 km) ein Zwangsstopp um 60 kWh (mit Ladeverlusten) nachzuladen, was etwa mit Anfahrt, Anstecken und Start des Ladevorgangs etwa 40 Minuten dauert
      Muss ich jetzt ehrlich sagen, die Zwangspause alle 200km würde mich nicht (mehr) stören, da meine Blase durch den e-Golf mittlerweile schlecht trainiert ist ;) Jedoch finde ich dann die Ladeleistung von 125kW im Peak zu niedrig, hier müssten 175kW stehen, dann wäre das ok.

      Warum sollte ich nach 1:40h ein Zwangsstopp machen?

      Wenn man zuhause los fährt mit vollem Akku, würde man mit den 77kwh easy 300-350km weit kommen. Zum einen, weil man selten 200meter entfernt von der Autobahn wohnt, zum anderen, weil man selten 3h durchgehend konstant mit 120kmh fahren kann.
      Somit wird der Schnitt schnell bei 100-110kmh liegen und der Verbrauch sich bei um die 20-22kwh/100km einpendeln.

      Also nach 3h einen Stopp mit 30min = wieder ~55kWh im Akku = wieder etwa 250km Reichweite.
      Ergibt für mich eine „Taugliche“ 1 Stopp Reichweite von ca. 600km
      Damit erreiche ich von Hamburg aus so ziemlich alles bequem in Deutschland, außer vielleicht München oder Freiburg, da brauch ich nochmal 20-30min extra halt.

      Ja, der Wagen ist weiterhin kein „1400km ab zum gardasee mit 180kmh über Nacht ballern“ Auto, aber definitiv eine Familientaugliches BEV mit genug Reisemöglichkeit. Und wer Kinder hat, darf meistens eh SPÄTESTENS alle 2h seine zwangspause aufgrund der Kinder einlegen.... und auch diese Pause dauert meist länger als 15min ;)
      So ein Essenstop nach 4-5h Fahrt sind dann meist 1 Stunde Aufenthalt.
      Also nach 2 Stunden kurzer Stopp und nachladen und dann zweiter Stopp dürfte sogar der Wagen wieder bei 100% sein....
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    • Ein Punkt der bei all dem selten betrachtet wird: Wenn ich ne Pause mache, dann mache ich die dort wo die Toilette kostenlos, die Landschaft schön und das Essen gut und preiswert ist. Mit dem BEV kann man das in den meisten Fällen vergessen, weil die Schnellader meist an den teuren, lauten und hässlichen Rastplätzen stehen. Ausnahmen gibt es aber natürlich auch in dem Sektor. Nur die Auswahl ist halt echt gering. Wenn ich genug Reichweite habe für eine Tagesfahrt, egal wie lange die Fahrt dauert, bin ich da total flexibel.
      Gruß,
      Stephan
    • Outsider64 schrieb:

      Ein Punkt der bei all dem selten betrachtet wird: Wenn ich ne Pause mache, dann mache ich die dort wo die Toilette kostenlos, die Landschaft schön und das Essen gut und preiswert ist.
      So schön möchte ich einmal eine Dienstfahrt haben. Ich kenne zwei Szenarien:
      1. Dienstreise mit Rennauto ein Ziel 300km, das andere 500km. Bei beiden gibt es mindestens eine Pause, bei den 300km kurz vor Ende der Autobahnstrecke am Rasthof, hässliche Umgebung, morgens früh aber nettes Personal, das andere ist ebenfalls ein Rasthof, der auf halber Strecke steht. Beide noch nicht mit HPCs ausgestattet, so dass da aus den bisherigen 15-20 Minuten Stopps längere werden oder die Pausenorte angepasst werden müssen.
      2. Urlaub mit dem e-Golf: hier wurde geladen wo es geht, ohne große Umwege, also i.d.R. am Rasthof.
      Also weder privat noch dienstlich suche ich mir die Pausen auf Fernstrecken nach dem Ambiente aus, sondern nach Zugänglichkeit und Notwendigkeit
      VG Andreas
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      4 verschiedene e-Golf vom 30.10.2014 bis zum 25.11.2020: 115.640 km
      Zoe blau ZE40 25.05.2019: 20.000 km
      Taycan 4S mambagrün 02.12.2020: 2.000 km
    • Wie heißt es doch so schön: Wer nicht will sucht Gründe, wer will sucht Wege.
      Oder halten wir es mit Mario Barth: nicht quatschen, machen. Danach kann man immer noch meckern ;) .
      Wenn wir noch eine Weile was von unserer Umwelt haben wollen, werden wir den einen oder anderen Kompromiss eingehen müssen.
      Für micht tut dieser bei einer Urlaubsfahrt mit dem BEV überhaupt nicht weh.

      Gruß,
      Burkhard
      24.03.21 ID.4 Tech bestellt, mangangrau/schwarz mit allen Extras, unverb. Liefertermin Juli21
      01.04.21 Auftragsbestätigung erhalten. deliveryDate 02.07.21, checkpoint 18
      Wallbox Keba P30 c-Serie mit RFID + IFEU Ladebox (Phoenix Contact). PV E3DC S10, 9,1kWp, 9,2kwh Speicher, SolarCharge
      VCDS, VCP und OBD11
    • @fanatic: "Wenn man zuhause los fährt mit vollem Akku, würde man mit den 77kwh easy 300-350km weit kommen."
      easy bestimmt nicht.
      Mein e-niro hat 64kWh, 455 km WLTP, der ID.4 ist etwas größer, verbraucht ca. 7(?)% mehr und hat 77kWh, also 510 km WLTP, kommt also 12% = ca. 40km weiter als mein Kia.
      Im Winter bei 130km/h waren die 300km nicht immer zu schaffen und 40km sollte man noch Rest haben. Im Sommer locker für den ID.4.

      Noch was: Der Kia scheint mir bei DC hohe Ladeverluste zu haben. Ist mir jetzt zum erten Mal aufgefallen, wenn ich % mit kWh vergleiche. Da gab es 10% Differenz. Muss ich mal beobachten.
      Beim e-Golf hatte ich einmal nachgerechnet, im Winter, bei einer Akkuladung kam ich auf läppige 1%.
      Bei Kälte lädt sich der e-Golf bekanntlich sehr gut. Der Kia erst ab 20°C.
      Elektrisch seit 2017, e-Golf (31,5kWh) seit 02.08.2020 und Kia e-niro seit 28.08.2020
      PV 18kWp und Batterie BMZ 17 kWh + Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Gruß, Bernd, P.S.: Auf die Kabeltrommel passen auch 12m 32A Kabel.