Ein Reisebericht von René + Bernhard

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  • Ein Reisebericht von René + Bernhard

    Ein Reisebericht von René + Bernhard

    15. Juli 2017+4
    Ich habe mir erlaubt die Berichte von René im Zusammenhang, als eigenständigen Thread zu posten.

    Hier kann erst zum Schluss, also wenn alles gesagt ist, euer Voting abgegeben werden.

    Reisebericht meines Ausfluges mit dem e-Golf nach Dänemark (13. Bis 18.05.2017)
    Autor: René I. , Engelburg, CH
    Zuerst einige Unterschiede in der Übungsanlage zur Sylt Reise von 2016.

    Die Besatzung im Auto besteht größtenteils nur noch aus mir. Mein
    «rumänischer» Beifahrer konnte sich zum Reisezeitpunkt nicht von seiner
    Arbeit lösen. Daher kann sich niemand mehr um die durchgehende
    Kommunikation kümmern und es wird nur noch während Ladestopps und den
    Ruhezeiten geschrieben. Das gilt für Whats App und erst recht für das
    Forum!

    Die Route wurde nicht mehr nach dem kürzesten Weg und den meisten CCS
    Ladern ausgesucht, sondern vielfach nach Treffen mit Bekannten und noch
    nicht befahrenen Gegenden.

    Den Abstecher nach Dänemark werden Bernhard und ich gemeinsam in
    Bernhards e-Golf unternehmen. Das ist unterhaltsamer und macht
    grundsätzlich mehr Spaß.

    Auf der Rückfahrt von Enge-Sande an den Bodensee fahren wir Konvoi und
    können so unsere Verbräuche und Fahrgewohnheiten vergleichen.

    Am 19.05.2017 Werden Adi (der Rumäne) und ich Bernhard noch bis in sein
    Heimatland begleiten und danach wieder an den Bodensee zurückkehren.

    Treffpunkt mit Bernhard ist das Hotel in Enge-Sande. Dort starten wir
    dann Richtung Dänemark nachdem wir uns schon im Vorfeld darauf geeinigt
    hatten, dass der ortskundige e-Golf von Bernhard die DK Schleife unter
    die Räder nehmen wird. Am Abend dann wieder zum Feierabendbier in
    Enge-Sande – aber davon dann später alles zu seiner Zeit!

    Was gleich bleiben soll: Ich versuche für jeden Tag meine Eindrücke zur
    Reise zu schildern. Klar die können positiv (hauptsächlich) oder negativ
    (vereinzelt) sein. Was ich vorwegnehmen kann – für die negativen
    bleibenden Eindrücke war immer die Technik und nie Personen zuständig.

    Außerdem bitte ich Bernhard ausdrücklich, meine Beobachtungen zu kommentieren und zu ergänzen wo nötig – oder lustig!

    Wiederum versuche ich mich tageweise durch meine Erinnerungen zu kramen.
    So könnt ihr euch auch zuerst die angehängten Bilder anschauen und dann
    selbst entscheiden ob sich die Zeit für das Durchlesen meiner,
    zugegebenermaßen sehr subjektiven, Ergüsse lohnen könnte. Ich gebe mir
    extra Mühe subjektiv zu bleiben – denn objektiv ist die Reise bereits
    ein Vierteljahr Vergangenheit und wer sich für den Ablauf interessierte
    konnte uns ja auf Glympse und WhatsApp bestens verfolgen.

    Ach ja etwas Objektives möchte ich an dieser Stelle natürlich schon noch
    loswerden. Wie ich schon früher bemerkt habe, hatte ich nur positive
    menschliche Erfahrungen auf der ganzen Reise machen dürfen und kann die
    Nachahmung deshalb nur wärmstens empfehlen! Aber nehmt unbedingt nur
    Personen mit welche sich für die Technik interessieren und auch bereit
    sind den einen oder anderen technischen Stress zu ertragen.

    Herzlichen Dank in diesem Sinne an alle Kollegen welche uns / mich immer
    wieder aus der Bredouille geholt haben. Sei es technisch oder
    moralisch!

    Als erstes Bild stelle ich euch die von Bernhard und mir
    zusammengestellte ungefähre Streckenführung vor. Diese hat sich dann im
    Verlauf von Planung und Reise laufend den örtlichen Gegebenheiten
    angepasst. Aber das werdet ihr sicherlich auch selbst feststellen…


    Viel Spaß!
    Strecke.JPG ...oder so...Strecke,05.JPG

    Gruß Aragon / René


  • Samstag 13.05.2017 Engelburg

    CH - Hilden D 05:30 Uhr der Wecker klingelt

    ( Haben nun tatsächlich meine Ferien begonnen? Was läuft hier falsch? )

    Autor: René I. , Engelburg, CH
    Ach ja gar nichts läuft falsch – ich möchte ja vor 07:00 Uhr losfahren
    um dann um 11 Uhr tatsächlich schon im Raum Stuttgart zu ersten Treffen
    anzukommen. Auch wenn ich im Forum einiges zum Thema Zeitplanung und
    Durchschnittsgeschwindigkeit lesen musste, sagte mir mein 7. Sinn «fahr
    nicht zu spät los». Ich würde allfällige Wartezeit sicherlich nützlich
    einsetzten können!

    Ach Glympse war ich um 07:38 bereits hinter Konstanz auf der A81 – also
    alles auf Kurs. Ich fahre fröhlich Dietingen – im Navi die Raststätte
    Neckarburg West und wundere mich, dass ich an Neckarburg Ost
    vorbeigelotst wurde mit ca. 30 Restkilometern. Bei Vorbeifahren sah ich
    auch keine Ladesäulen auf dem Parkplatz. Die sollte ich zu einem
    späteren Zeitpunkt aber noch kennenlernen! Also weiter auf der A81 bis
    zur nächsten Ausfahrt (wurde 8.42 Uhr im WhatsApp kommentiert), unter
    der AB hindurch und wieder zurück Richtung Bodensee! Auch noch kein
    Problem – immer noch 18 Restkilometer auf der Anzeige. Brav folge ich
    dem Navi welches mich mit ca. 7 km Rest auf die Raststätte Neckarburg
    West lotst. Auch die Doppel CCS Säulen sind bald gesichtet. Im
    Retourgang auf den rechten Parkplatz und raus aus dem Golf, Tankdeckel
    auf und CCS Schlauch gefasst, aber halt der Bildschirm der Säule ist ja
    dunkel.

    Was soll das? Zum Glück steht ja eine 2. Säule breit, aber ihr ahnt es
    schon, auch mit schwarzem BS. Sch…. 7 km Rest und über 10 km nur bis zur
    nächsten AB Ausfahrt. Was nun? In der Raststätte wusste auch niemand
    Bescheid und eine passende Steckdose war auf die Schnelle auch nicht zu
    finden! Also bleibt nur noch der Hilferuf über WhatsApp an die
    Gemeinschaft. Die hatte die Situation natürlich längst erkannt und
    kommentiert…

    Grosse Aufregung (meinerseits und Belustigung im WhatsApp) und abwägen
    der Möglichkeiten. Klaus und Dieter kamen dann einhellig zum Schluss,
    dass ein Bewirtschaftungsweg zwischen den Raststätten vorhanden sein
    sollte. Unterdessen stehen wir bei 9.30 Uhr und ich mache mich zu Fuss
    auf die Suche dieses Weges. Ach der verläuft ja gerade hinter den toten
    Säulen, ist nicht abgesperrt und nur durch ein Fahrverbotsschild
    gesichert. Das ist mir dann aber sowas von egal, vor allem als ich
    feststellen, dass auch Besucher von auswärts die Zufahrt benützen und
    nicht verhaftet werden. Also auf dem schmalen Bewirtschaftungsweg, unter
    genauer Beobachtung und Anleitung von Dieter, unter der AB durch und
    zur Raststätte Ost. Auch dort nicht abgesperrt und der Hinweis von
    Dieter, dass nur eine der beiden dort stehenden Säulen funktioniere, hat
    mir einen endgültigen Herzstillstand erspart! Nachdem ich erfahren
    hatte, dass bis Schönbuch nur 50 AB km anstehen und dort in der
    fröhlichen Kollegenrunde sicherlich genügend Zeit zu Vollladen
    eingeplant ist, habe ich dann um kurz nach 10 Uhr die Ladung abgebrochen
    und mich auf den Weg nach Schönbuch gemacht. Nun wusste ich was mein 7.
    Sinn mir mit der Startzeit 07.00 Uhr mitteilen wollte.

    Rainer welcher seinen Urlaub auf Hawaii genoss, meldete sich
    zwischenzeitlich ab da ihm die ganze Sache zu aufregend wurde so kurz
    vor dem Schlafengehen. Soweit ich weiss, bin ich dann ziemlich genau wie
    abgemacht zum Treffen mit Dieter, Bettina, Andreas und Norbert in
    Schönbuch eingefahren. Welche Freude mit Sonnenschirm gedecktem Tisch,
    Kaffee und Brezeln – eines der Highlights der Reise! 3 vollgeladene
    e-Gölfe haben meinem black-Sioux die Tanke freigehalten und sind Spalier
    gestanden!

    Mit diesem Erlebnis der 2 noch nicht am Strom angeschlossenen Säulen war
    mein Bedarf an Aufregern für Samstag gedeckt und ich liess mich durch
    Lisa über mehrere Staus nach Wiesbaden führen. Lisa ist die nette Dame
    welche mich von der ISS aus beobachtet und mir sagt, welche Ausfahrt ich
    im Kreisel nehmen soll. Sehr nett, beharrlich aber leider etwas
    unpersönlich! Also in Wiesbaden zur 50kW CCS beim Raiffeisen -
    Genossenschafts – Verlag vom Namen her müsste ich da ja willkommen sein!
    Aber alle meine 3 Karten nützten nichts – das Din liess sich nicht
    freischalten. Die Hotline konnte ich zwar erreichen aber die sassen in
    Essen und konnten mir nur bestätigen, dass auch ihrer Sicht alles in
    Ordnung sei. Die Säule wurde neu gestartet und nichts hat geholfen. So
    wurde ich dann von Husten zu Aldi Wiesbaden umgeleitet um etwas am CCS
    20kW zu nuckeln bis ich wieder genügend Reichweite nach Urbacher Wald
    durch hügeliges Gelände habe. Unterdessen ist auch die Zeit auf 17.50
    Uhr fortgeschritten und ich gönnte mir ein kleines Quöllfrisch aus den
    Restbeständen. Aber langsam freute ich mich nun schon auf ein gepflegtes
    Nachtessen mit Anja und Klaus. Im Raum Essen / Hilden sollte das ja
    auch zu etwas späterer Stunde kein Problem sein.

    18.26 Uhr meldet sich auch Rainer ausgeschlafen wieder aus Honolulu
    zurück in Husten – nun sollte ja nichts mehr schiefgehen! Welche
    Überraschung im Urbacher Wald -ein blauer e-Golf mir Anja und Klaus
    wartet auf mich! Also kann nun eigentlich alles nur noch gut kommen! Das
    klappte dann auch mit dem ortskundigen Führer. Um viertel nach Neun im
    Hotelzimmer angekommen, rasch frisch gemacht für den Ausgang in Essen
    mit den beiden Einheimischen! Geladen wird am nächsten Morgen beim
    Bäcker und danach während des Frühstücks bei Anja und Klaus.

    Aber zurück zum Abend – ich durfte das Steuer an Klaus übergeben und
    mich fahren lassen. Sehr angenehm in Vorfreude auf ein feines Nachtessen
    mit reichlich Bier um den Reisestaub runterzuspülen. In Essen
    angekommen finden wir auch schnell im Zentrum nahe der Fussgängerzone
    einen Parkplatz in einem Parkhaus. Als wir jedoch auf die Strasse kommen
    so gegen 22 Uhr stellen wir fest, dass Essen weitgehend dichtmacht um
    21.30 Uhr. In den ersten 2 Restaurants wurden wir darauf hingewiesen,
    dass die Küche dicht sei und das Lokal demnächst schliesse. Sowas an
    einem Samstagabend im Mai! Gut haben wir dann noch einen freundlichen
    Griechen gefunden welcher sich unseres Hungers erbarmte. Allerdings
    müssten wir sofort bestellen da auch hier die Küche um 22 Uhr schliesst.
    Da die Karte jedoch für alle etwas Tolles bereithielt, war dieses
    Problem schnell behoben und wir konnten auf einen (vor allem für mich)
    Ereignisreichen Tag anstossen.

    Wer nun denkt, dass die Geschichte meines ersten Reisetags damit ein
    ruhiges Ende gefunden hat, den muss ich enttäuschen! Nach dem Essen
    machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Auto. Ich war froh, dass ich
    nicht mehr fahren musste und siehe da, Essen hatte noch eine
    Überraschung für uns bereit. Das Parkhaus machte es der Küche gleich und
    hat um 22 Uhr geschlossen. So mit Gitter vor der Einfahrt und ohne
    Zugang bis zum nächsten Morgen. Wir schwärmten aus und suchten nach
    Möglichkeiten um an unser Auto zu kommen. Zum Glück nutzte Klaus die
    Gelegenheit als sich das Gitter für ein ausfahrendes Fahrzeug kurz
    öffnete um hineinzugelangen. Wie wir ohne diesen Zufall an den
    Ticketautomaten gekommen wären wissen alle Beteiligten wohl bis heute
    noch nicht! Aber man darf ja auch einfach mal Glück haben. Nach diesem
    Intermezzo haben mich Anja und Klaus punktgenau vor dem Eingang des
    Hotel Anna in Hilden abgeladen und wir konnten uns alle zur Ruhe
    begeben. Am Sonntagmorgen hatte ich ja Frühschicht beim Bäcker in Hilden
    zum Brötchen holen für das Frühstück in Essen. Alles war organisiert
    auf 06.30 Uhr. Also eine lange Nacht würde es wohl nicht geben.

    Die Bilder von diesem Tag sind aus zeitlichen Gründen eher etwas
    spärlich ausgefallen - ich werde mich bemühen, dass es sich in den
    Folgetagen umgekehrt verhält - weniger Text dafür mehr Bilder!
    Tschuldigung...

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    Gruss Aragon / Rene
  • 15. Juli 2017+2
    Sonntag 14 Mai 2017 – Weckzeit ähnlich wie am Tag zuvor! Route: Hilden – Enge-Sande

    Autor: René I. , Engelburg, CH
    Am Sonntag ist das Frühaufstehen selbst für mich eher ungewohnt! Aber
    das hat man davon wenn man das eigene Programm so dicht schreibt – und
    vor allen – es hatte sich absolut gelohnt!
    Aber dazu später am heutigen Tag 2.

    Klaus hatte mich auf 06.30 Uhr beim «e-Bäcker» in Schüren in der
    Backstube angemeldet. Außerdem hatte auch mein black-Sioux Durst! Also
    kurz vor 5 unter die Dusche und feststellen, dass die allgemeine Fitness
    doch irgendwie mit dem Alkoholkonsum am Vorabend zusammenhängen muss!
    Nach der ersten Nacht bei der Reise nach Sylt vom Vorjahr fühlte ich
    mich wie von einer Flasche Säntismalt erschlagen… Das war glaube ich
    aber auch in Göttingen und nicht in Hilden. Mag also auch am Ort liegen?

    Aber zurück in den Sonntagmorgen eines Brötchenlieferanten. Als ich kurz
    nach 6 Uhr das Hotel verließ, stand doch tatsächlich der Lieferwagen
    des Bäckers vor der Hoteltüre. Ich freute mich schon, dass ich nun nicht
    mehr zur Bäckerei fahren müsste – leider wusste der Fahrer nichts von
    meiner / oder Klausens Bestellung. Also doch nach Schüren (ist das der
    Ort oder heißt der Bäcker so? sei es drum) auf jeden Fall stand ich 10
    Minuten später am CCS Lader beim Bäcker und suchte den Nachteingang da
    die Bäckerei am Sonntag erst um 8 aufmacht. Um diese Zeit möchte ich
    bereits an die Abreise in Essen denken.

    Nun ich hatte ja gelernt von Gestern Abend bei der geschlossenen
    Tiefgarage, Tor auf und sofort rein! Das funktionierte dann auch beim
    Bäcker – mit der Ankunft des nächsten Lieferwagens war ich drin. Nur
    wusste aber leider zuerst niemand von der Bestellung von Klaus – bis
    dann ein freundlicher Herr plötzlich mit der Mailbestellung auftauchte
    und mich bat, einen Moment zu warten – die Bestellung komme sofort.
    Lerne: Bäcker ist ungleich VW > sofort ist innerhalb von Minuten und
    nicht Tagen oder Wochen! Somit fand ich auch den Weg nach Essen zu Anja
    und Klaus zur rechten Zeit.

    Was mich dort als Frühstück erwartete, übertraf alle meine
    Vorstellungen! Also wenn ich wieder einmal eine Tombola ausrichten
    müsste, würde ich mir dieses Frühstück als Hauptpreis wünschen… Besten,
    herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals. Ihr seht, so ein Empfang ist
    eindrücklich und nachhaltig! Auf ein Ähnliches Erlebnis musste ich dann
    bis nach Berlin warten – dort am anderen Ende eines Tages. Aber darüber
    dann im Bericht zum Dienstag.

    Den Tränen nahe verließ ich dann pünktlich, wie geplant nach 8 Uhr
    meine tollen Gastgeber. Dafür hatte ich den mobilen CCS im Kofferraum –
    zum Ausprobieren auf der weiteren Reise und Weitergabe an Bernhard. Er
    würde ihn dann auf seiner Heimreise wieder wohlbehalten bei Klaus
    abliefern.

    Das war nun der Erlebnisbericht der ersten drei Stunden vom 2. Tag – was
    nun noch kommt ist bei weitem nicht mehr so ergiebig und viel schneller
    erzählt – wenigstens bis zum Schuss, da kommt dann noch was in «eigener
    Sache».

    Der erst Tankstopp nach meinem Aufbruch in Essen ist bei gutem
    Vorankommen in Tecklenburger Land vorgesehen. So ist es denn auch
    gekommen. Auf der Parke zwischen einem großen Mercedes und einem Camper
    noch einen schmalen Zugang zur Säule gefunden. Alles läuft wie
    geschmiert – die 27 Restkilometer ließen mich die Tankuhr gerade kurz
    über dem Start der Reserve stehen, also bei ca. 20% die Ladung starten
    (die Steigung kurz vor der Raststätte ließ grüßen). Aber so war ich
    schnell bei > 40 kW mit der Ladeleistung und bald wieder bereit zum
    Starten. Nächster Halt ist nun in HH Großmoorbogen geplant.

    Die Tanke bei VW kenne ich – musste mich da schon letztes Jahr zwischen
    die Verbrenner an die Säule quetschen. Aber zur Not hat es ja auf dem
    Nachbarparkplatz gleich die nächste CCS 50 kW. VW war aber für einmal
    nicht zu geparkt und sogar die Verkaufsräume waren Sonntags zugänglich
    und das Personal am Arbeiten. Leider wollte der nicht so Freundliche
    nichts wissen von Elektroautos und als einziges EV. stand ein, wohl
    schon recht alter e-UP in der Ausstellung. Wenigstens auf die Toilette
    durfte ich gehen.

    Im Auto verfolgte ich die Diskussion wohin ich als nächstes fahren soll
    die Autobahnraststätte Brokenlande Ost in Großenaspe / A7 24623
    Großenaspe war dann als nächster Halt geplant. Hätte ich nicht, dank
    meinem Navi, noch eine Stadtrundfahrt in HH rein gezogen, wäre ich wohl
    eine gute Stunde früher am Ziel gewesen. So aber konnte ich auch die neu
    aufgestellte CCS Säule in Quickborn im Vorbeifahren noch sehen. Diesmal
    ohne das olle «ausser Betrieb» Schild vom letzten Jahr! Alles nur um
    den Elbtunnel zu umfahren – da habe ich wohl für einmal die falsche
    Route ausgewählt (Rot? Orange? Blau? Ihr kennt das sicherlich). Aber im
    WhatsApp wurde meine Tour als recht unterhaltsam empfunden! Endlich in
    Brokenlande angekommen klappte alles wieder perfekt mit dem Laden und
    weiter ging es Richtung Busdorf mit seinen 4 Allegros.

    Alle 4 frei aber bei der ersten wollte mein Golf gar nichts ziehen und
    bei der 2. Ging alles erdrückend langsam. Dafür das man noch bezahlen
    muss für diesen elenden Service wundert es mich nicht mehr, dass ich
    während über einer Stunde völlig alleine bei den 4 Allegro Säulen stand.
    In der Stunde habe ich von 25% auf 75% geladen. Nun aber ab nach
    Enge-Sande. Bei der Lodge soll es ja eine 230V Steckdose geben. Das wird
    auch nicht viel langsamer sein.

    Alles im Hotel in Enge-Sande klappte bestens. Ich durfte meinen
    durstigen Golf gleich vor der Dose an die Hauswand parken und mich
    danach der feinen friesischen Küche widmen. Maischolle stand auf der
    Karte. Das tönt doch sehr einheimisch und lecker! Was ich nicht wusste
    ist, dass man die Viecher ganz serviert bekommt. Mit einer Forelle
    kannte ich mich ja aus! Aber einen Plattfisch ist da nochmals eine ganz
    andere Sache. Gott sei dank wurden gleich 3 Stück auf einem Teller
    geliefert – da konnte ich ausgiebig üben. Auf der Rückseite von Nr. 3
    klappte es schon ganz ordentlich ohne Gräten – aber was zuvor abging
    wollt ihr nicht wirklich wissen! Nun mit genügend Bier, den Kartoffeln
    und Spargeln war am Ende der Hunger weg und ich rechtschaffen müde.
    Gegen 22 Uhr ab ins Zimmer und ich freute mich schon auf das Wiedersehen
    mit Bernhard am nächsten Morgen.

    Rene,19a.JPG...Rene,16.JPG

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    Rene,19.JPG...Rene,21.JPG
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  • 15. Juli 2017+3
    Montag 15.05.2017 Tour durch Dänemark, ab Enge-Sande und zurück.

    Für mich beginnt jetzt die Tour mit René.
    Wir werden bis Donnerstag die geplante Strecke gemeinsam fahren.
    Die Dänemark Rundreise fahren wir aber mit meinem e-Golf.
    Die Nacht war für mich sehr früh zu Ende, da ich ja noch mit dem Sylt Shuttle
    bis Niebüll und dann auch noch bis zum Nachtquartier von René fahren musste.
    Dort angekommen lag René noch gemütlich im Bett und träumte von Lisa.

    Das Hotel in Enge-Sande hatte ich gewählt, weil dort die Möglichkeit bestand,
    über Nacht die e-Gölfe zu laden. bergers-landgasthof.de/
    Der Start ab Hotel war für 7:00 Uhr geplant,
    aber es war dann doch schon kurz nach 8 Uhr als wir dann endlich los kamen.
    Das gemeinsame Frühstück war reichlich und tiefen entspannt,
    wie fast die gesamte Fahrt durch Dänemark.
    Von den 6 angefahrenen Clever Ladesäulen gibt es nichts negatives zu berichten,
    außer das mal jemand die Spinnweben an den Displays entfernen könnte.
    An der Ostsee in Odder, das war zur Mittagszeit,
    haben wir dann noch einen kleinen Strandspaziergang unternommen.
    Danach ging es dann auf die andere Seite zur Nordsee.
    Alles bei bestem Wetter und guter Laune.
    Die Ladesäule in Esbjerg war etwas schwer zu finden,
    da sie sich oben auf einem Parkdeck befindet.
    Die Zufahrt ins Parkhaus war nicht wirklich zu erkennen.
    Zu erwähnen wäre auch noch Lisa, die uns nicht auf die Autobahn lassen wollte.
    Verzweifelt hat sie versucht uns in eine Baustelle zu lotsen.
    Mir viel dann ein, dass die Autobahn erst kurz vorher freigegeben wurde
    und Lisa die noch nicht kannte. Wir haben ihr das kleine "Attentat" dann verziehen.
    Dänemark Tour.JPG...ego,1.JPG
    Tour 1.JPGTour 1, 1. Planung.JPG
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  • 17. Juli 2017+4
    Dienstag 16 Mai 2017 – Route: Enge – Sande - Berlin

    Autor: René I. , Engelburg, CH

    Nach dem Weckruf aus Hawaii haben wir uns dann kurz nach 8 Uhr auf den
    Weg gemacht um rechtzeitig in Berlin zu sein. Die knapp 500 km dürften
    ja kaum ein Problem bieten! Aber man soll den Tag ja nie vor dem Abend
    loben! Auch dieser Tag hielt so einige Überraschungen für uns bereit –
    ausser des Regens!

    Wir hatten uns vorgenommen in Aalbek West in Neumünster wieder
    voll zuladen. Leider war das auch wieder einmal ein der Säulen welche
    dann bis im Juni noch nicht angeschlossen waren. Wir standen im Regen
    recht belämmert vor der dunklen Säule. Gut hatte wenigstens Bernhard
    noch genügend Reichweite um direkt bis zum Autohaus Schmidt &
    Hoffmann in Neumünster weiter zu fahren. Da wir dort auch nicht zu zweit
    laden konnten habe ich mir noch ca. 30 Min. an einer CEE16 Dose per
    Juice Booster2 einige Reservekilometer rein gezogen. Aber mit dem ganzen
    hin und her war nun schon mal die erste Reservestunde weg!

    Die nächste Ladung fand danach bei den Lübecker und VW Lübeck statt –
    dort hatte Bernhard einmal mehr eine zugeparkte Ladesäule aber konnte
    scheinbar daneben ein Plätzchen in Reichweite des Kabels ergattern und
    mit dem Laden starten. Das Wetter immer noch sehr nass! So gegen 13 Uhr
    konnten wir uns von Lübeck dann gemeinsam verabschieden Richtung
    Schwerin. Dann kam die Geschichte mit Schaalsee Süd und Nord wenn ich
    mich recht entsinne – Bernhard an Süd und ich zurück nach Nord. Bitte
    korrigiere mich Bernhard wenn es nicht so war. So hatten wir dann wieder
    genügend kWh in der Batterie um zu VW Schwerin zu kommen. Das war schon
    ein Erlebnis bis wir nur die Säule auf dem weiten Autohof gefunden
    hatten! Was müssen wir feststellen? Säule auch wieder dunkel – aber
    wenigstens die Garage offen. Nach der Erkundigung zur Lademöglichkeit
    kam der Freundliche sofort in die Gänge und besorge sich den grossen
    Schlüsselbund für den Autohof. Aber selbstverständlich dürften wir gerne
    bei ihm laden, aber vorsichtshalber hätten sie die Säule halt immer
    abgeschaltet. Zuerst die obere Verkleidung mit einem Schlüssel auf,
    danach noch der untere Teil – schwubs die Schützen der 3 Phasen umgelegt
    und schon begann der PC zu werkeln! Nach 3 Min. hochfahren tatsächlich
    der gewohnte ABB Bildschirm ohne weitere Behinderung beim Starten. Wir
    sollten uns doch bitte melden, wenn wir fertig seien, dann könne er die
    Säule wieder abschalten…. Wohlverstanden Säule in abschliessbarem
    Autohof – das muss eine ganz gefährliche Gegend sein!

    Aber mit dem Schwerinstrom mussten wir jetzt durchkommen bis zum
    Autozentrum NISSAN Neuruppin. Bernhard würde dort mal die Sachlage
    checken bis ich mit den ca. 30 Min. Verspätung aus Schwerin eintrudeln
    werde. Bis wir in Neuruppin beide geladen hatten war es bereits fast 20
    Uhr und wir wollten doch in Berlin zuerst noch die Zimmer beziehen und
    ein Auto dann beim Hotel zurücklassen. Gut meldete uns Ingo, dass sein
    Grill bis 24 Uhr in Betrieb sei. Na wenigstens besserte das Wetter von
    Stunden zu Stunde und Berlin ist ja nicht mehr weit.

    Uiii ist aber Berlin eine grosse Stadt! Da fährst du auf der
    Ringautobahn fast ewig und bist immer noch in derselben Stadt. So wurde
    es nur bis zu unserem Hotel schon fast 21 Uhr und Ingo wohnt ja irgendwo
    eine halbe Stunde zurück in einem schmucken Vorort wo wir dann
    tatsächlich auch um fast 10 Uhr nachts noch sehr herzlich mit einem
    riesigen Grillbuffet in einem wahren Zaubergarten empfangen wurden.
    Seine Frau Floristin und er Koch! Da stimmte ja wirklich alles! Ja und
    wir konnten tatsächlich noch im Freien essen um diese Zeit. Das an einem
    Tag der mit Dauerregen und ca. 13 Grad bei der Abfahrt wirklich nicht
    so vielversprechend begonnen hatte. Zaubergarten und Küche unserer
    beiden herzlichen Gastgeber waren alleine schon die ganze Fahrt wert!
    Ganz herzlichen Dank nach Berlin! Wir hoffen ihr findet eine Möglichkeit
    nach Moers zu kommen. Sonst haben wir ja das Treffen für 2018 bereits
    so provisorisch nach Berlin angemeldet… So kamen wir dann kurz vor
    Mitternacht wieder im Hotel an, müde aber satt und zufrieden.

    Am nächsten Morgen erwachte ich wie üblich bereits vor 6 Uhr und machte
    mich nach der Morgentoilette, aber vor dem Frühstück noch zu CCS in der
    Nähe des Hotels auf um dann voll geladen mit Bernhard ein feines
    Frühstück zu geniessen. Aber das ist ja dann bereits im Mittwochbericht
    das Thema!
    Gruss Aragon / Rene

    Rene, 16.JPG...Rene, 17.JPG
    Rene, 19.JPG...Rene, 20.JPG
  • 17. Juli 2017+6
    Mittwoch 17 Mai 2017 – Route: Berlin – Hof (Bayern)

    Autor: René I. , Engelburg, CH
    Legt man einmal sein Handy kurz zur Seite um zu Duschen oder e zu Golfen
    wird man schon angepflaumt! Ich wollte vor dem Morgenessen noch meinen
    Akku auf > 90% bringen und habe mich in den morgendlichen
    Großstadtverkehr von Berlin gewagt. Nach ca. 10 Minuten durch
    Baustellen, Auffahrten, Kreisel etc. kam ich am naheliegenden Standort
    der CCS Säule an. Anstöpseln und warten bis der Saft fließt, einige
    Fotos fürs Poesiealbum und ab ins Auto hinter WhatsApp – schon ließt
    man Meldungen von Honolulu bis Appenzell was wir doch für Schlafmützen
    seien.

    Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir auch heute Mittwoch kurz nach 8
    Uhr auf der Autobahn. Unser erstes Ziel ist Köckern West ca. 125 km
    nach Lisa. Da Lisa die Topografie der Strecke nicht kennt und wir so den
    Durst unserer e-Gölfe nicht richtig einschätzen konnten, haben wir uns
    mal den Windschatten eines FlixBus geschnappt und harren der Dinge die
    da kommen mögen.

    Um es gleichmal vorwegzunehmen – wer nun noch auf die grossen
    Ladekatastrophen wartet kann den Bericht auch gleich schliessen. Ab
    diesem Zeitpunkt war die Elektromobilität wirklich Langstreckentauglich!
    Auch mit unseren Kurzstreckenhüpfern mit einer AB Reichweite von <
    130km. Wir konnten uns somit auf die Umgebung und die weiteren
    Annehmlichkeiten einer elektrischen Autofahrt konzentrieren. Staus mit
    ACC, die Ruhe im Fahrzeug, nie den falschen Gang etc.

    Auch dem Studium der Leute in den verschiedenen Landesteilen in
    Grossdeutschland und deren Reaktion auf Störefriede aus der e-Mobilitäts
    – Szene konnten wir uns somit vermehrt widmen. Erste Notiz: Köckern
    West bei meiner Cola habe ich der Bedienung, nach 5 Min. warten, 4
    Euronen für eine 3.20 Cola hingelegt und bin vor den bevorzugt bedienten
    Senioren unter einen Sonnenschirm im Freien geflüchtet. Ich drohte
    zwischen 2 Rollatoren eingeklemmt zu werden und wollte mich nur
    möglichst rasch in Sicherheit bringen. Da konnte ich mich dann wieder
    meinen e-Golfern im WhatsApp widmen und so meine Zeit sinnvoll und
    ungefährlich verbringen. Wer jetzt aber denkt der Fall sei abgeschlossen
    der irrt sich gewaltig! Die Übergewichtige Matrone von der Kasse hatte
    wohl nun alle ihre Senioren mit Süssigkeiten, Kaffee und Auskünften
    versorgt und meine 2 Euro und 2 Pipi Gutscheine auf der Theke gefunden.
    Was soll sie nun damit anfangen? Aber scheinbar hat sie sich meine
    Visage gemerkt und dampfte nun wutschnaubend an meinen Tisch. Was mir
    denn einfalle ihr das Geld einfach hinzulegen – ich hätte an der Theke
    zu warten bis sie sich mir widmen könne! Was sie denn nun tippen solle
    und so weiter. Das vor allen anderen Gästen und überhaupt. Meine
    Antwort, dass sie mir ja die 80 Cent zurückbringen könne, wenn sie das
    Trinkgeld störe machte die Situation auch nicht gerade entspannter. Also
    entschuldigte ich mich und zeigte Verständnis dafür, dass sie wohl noch
    nie Trinkgeld bekommen habe – aber da müsse sie nun durch.

    Unter dem Gelächter der Mitgäste dampfte sie danach wieder zurück an
    ihre Theke an welcher bereits die nächste Gruppe Gäste aus der Geriatrie
    wartete um wohl ihre Laune weiter aufzuheitern. Seis drum ich trank
    meine Cola leer, prüfte den Akkustand per CarNet und brachte meinen
    leeren Colabecher pflichtbewusst zur Theke zurück was den nächsten
    Wutausbruch der Bedienung zur Folge hatte. Dafür gebe es hinten links
    einen extra Abfalleimer. Ich hielt mich ans Motto «Duck und weg» und
    liess mich auf der Weiterfahrt von Matthias aufklären, dass in dieser
    Region alle Bediensteten so gut drauf seien. Gott sei Dank sind wir auf
    dem Weg nach Bayern – da wird wohl alles besser! Viiiiiiel Besser!

    Aber vor der Rückkehr in heimische Gefilde war ja noch unser Besuch in
    der gläsernen Manufaktur in Dresden angesagt und um dorthin zu kommen
    mussten wir nochmals kurz zwischenladen bei einem VW Händler in Leipzig –
    zuerst musste ich einen Mercedes Transporter vom Ladeplatz verjagen und
    danach traute ich mich noch in den Verkaufsraum für neue Fahrzeuge.
    Nachdem ich mich nach dem WC erkundigt hatte, wusste ich, dass ich noch
    bei weitem nicht in Bayern bin… ich verhielt mich danach ganz ruhig,
    fragte nichts mehr und wurde dadurch freundlicherweise auch nicht mehr
    angepflaumt!

    Also ab nach Dresden in die gläserne Manufaktur – da ist ja sicher alles
    besser und ich kann mich auch auf Bernhards profunde Sprachkenntnisse
    verlassen, wenn es um Fragen und Anliegen bei den örtlichen Angestellten
    geht!

    Bau und Tanke sind in Dresden wohl kaum zu übersehen. Hübsch gross alles
    und ein ganzer gläserner Turm voll e-Gölfe! Das war mal schon sehr
    eindrücklich. Mit einem Parkticket kommt man auch bis zur überdachten
    Tankstelle und siehe da es sind auch noch 2 Plätzchen frei zwischen all
    den Teslas, i3 und Werks e-Gölfen. Das Laden klappte nach anfänglichen
    Unterbrüchen ganz leidlich und wir freuten uns auf die Führung am neuen
    Produktionsstandort der e-Gölfe.

    Das Parkticket konnten wir verdankenswerter Weise an der Info gegen
    einen kleinen Chip eintauschen welcher uns die freie Ausfahrt nach der
    Führung sichern sollte. Auf meine Frage nach dem Fotografieren erhielt
    ich die Auskunft, dass man das aus Gründen der Mitarbeiterdiskretion
    nicht zulassen könne. Aha. Nun ja in der riesigen Empfangshalle, man
    stolpert alle 5 Meter über eine nette Dame die einem nach den
    Bedürfnissen fragt, ist das Fotografieren allerdings erlaubt. Ich habe
    dann an der Information auf die doch mangelnde Diskretion für die
    Mitarbeiter Empfangshalle hingewiesen… Aber ich kam mir danach vor, als
    komme ich vom Mond. So wie mich derselbe Mitarbeiter angesehen hatte der
    mir zuvor das Fotoverbot erklärt hatte.

    Als spassig haben wir auch den ausgestellten weissen e-Golf an
    prominenter Stelle vor dem grossen VW Ballon empfunden. Schaut euch auf
    dem Foto mal den Ladestecker an. Klar landet der in einer Ausstellung –
    ohne CCS Anschluss ist er wohl auch eher hausintern zu gebrauchen.

    Die Führung selbst war dann sehr aufschlussreich – 35 Autos pro Schicht…
    Wir haben allerdings nicht herausbekommen wie viele Schichten pro Tag
    gefahren werden. Aber die Produktion der 35 Autos pro Tag war dann schon
    sehr eindrücklich. Eine Manufaktur eben – oder Schauproduktion oder wie
    auch immer. Kein Wunder dass die e-Golfkäufer so lange auf ihre
    Fahrzeuge warten müssen. Die Einzelteile werden alle von Wolfsburg per
    Bahn nach Dresden gekarrt und vom Terminal mit einer eigenen
    Strassenbahn ins Zentrum zur Fabrik. Man konnte sehr viele Mitarbeiter,
    oder waren das nun Schauspieler? konnte man bei der Arbeit beobachten.
    Dazu kamen noch 3 Roboter für schwere Bestückungen und jede Menge
    Förderanlagen – unter uns, bei uns und über uns. Überall wurde gefördert
    – wohl auch mit Steuergeldern?

    Auch wurde uns erklärt, dass VW auch weiterhin voll auf
    Verbrennungsmotoren setze und soeben ein neues Diesel Forschungszentrum
    in Betrieb genommen worden sei. Das beruhigte uns zu tiefst. So konnten
    wir dann nach dem stündigen Rundgang durch das eindrückliche Werk /
    Manufaktur völlig tiefenentspannt wieder zu unseren unterdessen wieder
    vollgeladenen e-Gölfen zurückkehren und Dresden schleunigst in Richtung
    Bayern verlassen.

    Wir sind dann ohne grosse weitere Zwischenfälle in Hof angekommen und
    merkten sofort, dass hier ein anderer Wind weht. Kaum an der Rezeption
    gemeldet, kam auch schon der Hausherr und hat uns persönlich 2
    Steckdosen zum Gratisladen gezeigt. Danach gab es von freundlicher Hand
    ein feines Nachtessen und genügend Bier in vorzüglicher Qualität. Wir
    sind im Freistaat angekommen – hurra!
    Gruss Aragon / Rene

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  • 19. Juli 2017+6
    Donnerstag 18 Mai 2017 – Route: Hof (Bayern) – Engelburg (Zuhause)
    Autor: René I. , Engelburg, CH
    Nachdem ich um halb 6 Uhr festgestellt hatte, dass mein black-Sioux mit
    193 km Reichweite startklar war, konnte ich selbst auch and die
    Vorbereitung des Heimkehrtages. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten
    wir uns so gegen 8 Uhr auf den Weg Richtung Bodensee. Im kupierten
    Gelände hiess es mit möglichst geringem Energieaufwand zur ersten Tanke –
    danach weiter nach Köschinger Forst bis wo uns dann wohl auch Matthias
    erwischt hat. Da bringe ich dann sicherlich die Restbestände an
    Reiseproviant los (Bier, Kägis und Biber). Zwischendurch musste ich
    feststellen, dass Bernhard nun plötzlich auch die Vorteile eines
    Windschattens entdeckt hatte und mir diesen im Eiltempo abgejagt hat.
    Als 2. Fahrzeug hinter dem Reisecar ist man im Luftwirbel und somit
    keine Option für mich. Aber einige km voraus ist ja der nächste FlixBus!

    So erreichen wir die Ladestelle Köschinger Forst – ohne Probleme und
    Bernhard wurde bereits von Matthias abgefangen. Er konnte uns noch vor
    den Ladelöchern bei ALLEGRO berichten und mein Restlager an Mitbringsel
    fand noch einen Abnehmer. Schön unseren Maverick78 wieder einmal
    persönlich getroffen zu haben. Artig hat er den süssen Teil der Gaben
    den Kindern abgeliefert und kümmert sich selbst um das Quöllfrisch!

    Mit Landsberg am Lech haben wir unsere letzte Tankstelle vor dem Raum
    Bodensee angefahren. Auch hier keine Störungen oder Staus. Das Personal
    freundlich – sozusagen «keine besonderen Vorkommnisse» für den Leser
    schon bald langweilig. Aber wir können euch bestätigen – wir geniessen
    es.

    Auf dem Weg nach Bergenz, unserer letzten Ladung vor Zuhause und
    natürlich Treffpunkt mit Adi Appenzell gab es dann doch noch eine kleine
    Aufregung. Kurz nach der Grenze zwischen Deutschland und Oestereich
    muss man von der Autobahn abfahren um nicht in einem Mautpflichtigen
    Tunnel zu landen. Ich sah nur noch Bernhards Rücklichter im Dunkel des
    Tunnels verschwinden und ein Pickerl hat er natürlich keines! Wenn das
    nur gutgeht, die Uniformierten des Nachbarlandes wissen nämlich ganz
    genau wo sie stehen müssen um Kasse zu machen. Ich habe dann Bernhard
    noch telefonisch gewarnt – natürlich viel zu spät – wie dem auch sei
    wahrscheinlich waren die Polizisten mit der Bussgeldkasse gerade am
    Jause machen als Bernhard dann schleunigst auch auf die Seestrasse
    gewechselt hat. Die ganze Aufregung umsonst. Bei unserer Ankunft an der
    Säule Bregenz hatte Adi bereits vollgeladen und die Säule auf Anweisung
    Matthias wieder freigemacht. So konnten wir für den Rest der Fahrt nach
    Hause noch beide auf ca. 100 km aufladen und danach den Zickzack durch
    Bregenz starten. Leider haben wir auf der Fahrt Adi verloren – aber wir
    haben uns vorsichtshalber bereits an der Bregenzer Säule verabschiedet.

    Damit sind wir vor 19 Uhr in Engelburg angekommen – sogar noch vor Adi
    (dem rumänischen Beifahrer von 2016), die beiden hatten wir noch als
    Empfangskomitee ebenfalls zum Nachtessen eingeladen. Wir verbrachten
    einen lustigen, feuchtfröhlichen Abend. Bernhard hatte danach
    Zimmerbezug und ich Nachtruhe im eigenen Bett!

    Ab dem Zeitpunkt der Ankunft in Engelburg überlasse ich die
    Berichterstattung gerne Bernhard. Ich war dann mit der Gästebetreuung,
    dem Grillen etc. reichlich beschäftigt. Man hat ja nicht jeden Tag
    ausländische Würdenträger zu Besuch! So beschliesse ich die
    Reiseberichterstattung der Tour 2017 mit dem Hinweis: Zur Nachahmung
    unbedingt empfohlen!!!

    Je mehr Sch… passiert desto mehr hast du am Schluss zu berichten. Ich
    hoffe somit die Heimreise von Bernhard füllt nicht mehr ganze Bücher –
    aber so einige Seiten würden wir uns doch gerne noch zu Gemüte führen…

    Herzlichst euer Reiseleiter Aragon / René

    Rene,44.JPG.Rene,47.JPG.Rene,48.JPG

    Rene,46.JPG.Kreisel.JPGDas wäre mal ein Kreisel für einen neuen Werbefilm .



    Rene,49.JPG.Rene,51.JPG.Rene,50.JPG
  • 23. Juli 2017+5
    Freitag 19 Mai 2017 – Route: Engelburg - Bendorf
    Autor : ich
    René hat es ja schon erwähnt, ab heute ist für ihn die Tour zu Ende.
    Nein doch noch nicht ganz, weil er und sein Rumänischer Beifahrer Adi mich noch ein kleines Stück,
    nämlich ca. 150 km, begleitet haben. René fährt voraus, Adi und ich brav hinterher, GRÜNE WELLE.
    Über Maut freie Nebenstrecken war unser Ziel Bad Säckingen, der CCS Lader in der Austraße.
    Die Fahrt dort hin verging wie im Flug, und das Zwischenladen in Schaffhausen habe ich völlig verdrängt,
    hat aber wohl stattgefunden. Sonst wäre die Strecke auch nicht zu schaffen gewesen.
    Die Blitzer hat René dieses mal dort umfahren. Nein, nicht um gefahren.
    Es muss zwischendurch angefangen haben zu regnen und es sollte ab dort auch nicht wieder aufhören.
    Also erst meinen Golf aufgeladen, so viel wie nötig,
    dann der große Abschied und ab zum nächsten Zwischenziel A4 Breisgau Ost.
    Das sind nur 85 km, aber es sollte über 2 Stunden dauern bis ich dort war.
    Der starke Regen war nicht das Problem, aber Stau, Stau ...... !
    Der Lader war frei, und da bei den geringen Geschwindigkeiten der Akku noch halb voll war,
    reichte der dringende Toilettengang aus,um den Golf wieder auf 90% zu füllen.
    Mein Navi zeigte dann bis Bühl Ost 99 km und 55 Minuten an.
    Das hätte auch gut gepasst, wenn nicht plötzlich wieder alle vor mir standen.
    Jetzt hatte ich auch noch den Rest, der im letzten Stau hinter mir stand, gefühlt vor mir.
    Aber was soll das jammern, das langsame rollen spart Strom. Und es ging ja immer bergab.
    Das Laden in Bühl verlief auch ohne Probleme und so konnte ich wieder mit 90% abfahren.
    Als ich dann in der Iggelheimer Str. 30 in Speyer ankam schüttete es wie aus Eimern.
    Die Ladesäule war auf diesem riesen Parkplatz kaum zu finden.
    Gefühlt tauchte sie nach 20 Minuten hinter einem Wasserfall auf.
    Ich hatte bis hier schon so viel Zeit verloren, dass ich froh war,
    nur knapp 600 km bis zum Hotel eingeplant hatte.
    Aber auch das sollte sich am nächsten Tag noch rächen.
    Als ich genug geladen hatte fuhr ich gegen 19 Uhr weiter in Richtung A61 zum Eurorastpark Waldlaubersheim.
    Dort nach 95 km angekommen hatte doch tatsächlich der Regen aufgehört und das Ziel war in greifbarer Nähe.
    Schnell nur das erforderliche nachgeladen.
    Nur noch 75 km bis zum Hotel zeigte mein Navi an, aber auch die Ankunftszeit von 20:45 Uhr.
    dabei war als Ankunftszeit 18:30 geplant.
    Bis 21 Uhr ist die Küche auf ! Das ist zu schaffen. Oder besserer wäre zu schaffen gewesen!
    Da ich unbedingt noch im Hotel etwas essen wollte, habe ich dann noch mal etwas an Geschwindigkeit zugelegt.
    Auch das sollte sich rächen. Die ausgewählte Autobahnabfahrt war gesperrt !
    Also die nächste runter. Jetzt fing mein Navi an zu spinnen. Wollte mich wieder zurück auf die BAB lotsen.
    Nicht mit mir ! Das hatten wir doch schon in Dänemark. Aber das war ein fataler Irrtum von mir.
    Wäre ich wieder in die Gegenrichtung gefahren hätte ich die BAB ja an der Richtigen Abfahrt verlassen können.
    Also erst mal nach der optischen Streckenführung gefahren, bis Lisa eine super Idee hatte.
    Diese Idee endete nach einigen hundert Meter an einer Baustelle.
    Das waren dann zusätzliche 10 km Umweg. Jetzt rief auch noch "Unbekannt" an, und das mitten in der Wallapampa !
    Später stellte sich heraus, dass es die Rezeptionistin vom Hotel war. Wollte wissen ob ich denn noch ankomme.
    Kam ich dann. Die Uhr zeigte 21:15 an und alles freute sich auf meine Ankunft. Letzter Gast an dem Abend.
    Küche zu, Akku leer. Was soll´s. Da lag ja noch der Biervorrat von René im Auto, und Kägies oder was auch immer.
    Dann war das nette Personal noch so freundlich und hat mir die Außensteckdosen zum Laden gezeigt.
    Schnell angeschlossen, kontrolliert ob der Strom fließt und prost Bieeeeeeeeeeeeeeeeeeeer.
    Ab 7:00 Uhr gibt es Frühstück. Das ist ja schon gleich.
    Der herrliche Rheinblick vom Balkon mit einem frischen, kühlen Blonden, oder waren es doch 3 bis 4.................?
    Keine Angst, es sollte sich am Samstag alles rächen.
  • Samstag 20 Mai 2017 – Route: Bendorf - Emsdetten

    Autor : ich
    Für den Samstag hatte ich eine entspannte Strecke von 285 km eingeplant.
    Das Ziel waren unsere Trauzeugen die vor Jahren nach Emsdetten umgezogen sind.
    Aber vorher war noch ein Treffen beim Bäcker Schüren in Hilden geplant.
    Die Ankunftszeit dort hatte ich für 10:30 vorgesehen.
    Da ich aber schon sehr früh wach war, eins der Biere wohl verdorben war,
    der Magen knurrte wie lange nicht mehr, stand ich um 5 vor 7 vorm Frühstücksraum.
    Das frühe Aufstehen erwies sich später als Vorteil.
    Nachdem ich ausgiebig gefrühstückt hatte, bin ich zum Golf um schon mal den Knochen einzupacken.
    Aber was sehe ich da, keine Leuchte am Knochen an !
    Beim Blick auf die Anzeige wurde ich dann hell wach.
    Von 10 Restkilometer war ich doch tatsächlich schon bei 23 km angekommen.
    Was war passiert ?
    Nun, nachdem ich den Golf angeschlossen hatte und auf Zimmer gegangen bin hat das Personal
    die Restaurant Beleuchtung ausgeschaltet und morgens um 7 Uhr erst wieder an.
    Dumm nur, dass da auch die Außensteckdosen dran hängen.
    Nach dem auschecken also erst mal die Strecke bis zum nächsten Ladestop ins Navi eingegeben.
    18 km mit 23 Rest müsste ja reichen. Also losgefahren.
    Die Straßen waren noch "Autofrei" und so konnte ich gemächlich Richtung BAB fahren.
    Aber was war das ? Hinter jeder neuen Kurve ging es weiter nach oben !
    Wann geht es wieder runter ?
    Dann einen kurzen Augenblick nicht aufgepasst und es war passiert.
    Falsch abgebogen und Lisa hat sofort geschaltet und die neue Strecke angezeigt.
    Dann faselte sie was von das nächste Ziel liegt außerhalb der Reichweite.
    Aber wieso stehen da auf einmal wieder 18 km, ich bin doch bestimmt schon 12 gefahren !
    Bin dann langsam weiter Bergauf bis zum nächsten Ort gekrochen .
    Und dann Schildkrötenalarm !
    Zum Glück in Sichtweite von einer ADAC Werkstatt und noch mehr Glück, die waren auch am arbeiten.
    Also höflich nach Strom gefragt.
    "Ich gleich rufen Scheff an " (Rumänische Fachkraft) 20Minuten später.
    "Scheff sagen 10 Euro !"
    Inzwischen hatte ich herausgefunden, dass es von dort bis zum CCS Lader 25 km sind.
    Mit etwas Reserve also mindesten bis 30 km aufladen.
    Oder lieber bis 35, denn es geht ja immer noch Bergauf !
    Nachdem ich eine halbe Stunde mit dem Knochen geladen,
    die Anzeige sich aber kaum bewegt hatte,
    viel mir ein, dass ich ja den mobilen Schnelllader noch im Auto hatte.
    Also das Teil ausgepackt, die Anleitung studiert und angeschlossen.
    Nach dem 2. Anlauf klappte es dann auch und der Strom sprudelte nur so in den e-Golf.
    Bei 35 km habe ich dann abgebrochen, den Rumänen die beim
    frühstücken waren einen 10er auf den Tisch gelegt, einen schönen
    Gruß an den Chef bestellt und DANKE gesagt !
    Und nun kommt der Hammer. Nachdem ich 100 Meter gefahren war ging es nur noch Bergab !
    Am CCS Lader A3 Urbacher Wald Ost angekommen hatte ich eine Restreichweite von 33 km.
    Also 2 km verbraucht. Das hätte ich auch mit der Kröte geschafft.
    Egal. Dort nur auf 80 % aufgeladen weil Klaus schon in Hilden wartet
    und es nur 99 km Fahrstrecke sind. Und es geht nur Bergab.
    In Hilden gab es dann eine nette Begrüßung von zig e-Fahrern
    und vom Bäcker Schüren einen schönen Preis für die weiteste Tagesanfahrt.
    Von dort hat mich dann Klaus noch bis A1 Lichtendorf Süd begleitet,
    wo ich etwas nachgeladen habe, um dann schließlich die letzten 90 km des Tages anzugehen.
    Vom Sonntag gibt es nur privates zu berichten, aber das möchte ich euch ersparen.
    Also bis Montag, die restlichen knapp 600 km bis zum Ausgangspunkt abfahren.
  • Montag 22 Mai 2017 – Route: Emsdetten - Syltshuttle

    Autor : ich
    So es ist Montag und nach einem erholsamen Wochenende kann die letzte Etappe los gehen.
    Geplant hatte ich ja noch einen kleinen Abstecher in die Niederlande,
    um die 5 Länder voll zu bekommen
    Über Hengelo sollte es zum Schnelllader an der A 30 gehen.
    Dort bin ich auch gut angekommen, musste dann allerdings feststellen,
    dass die Säulen nur per App frei zu schalten waren. Super. Kein Roaming für Holland.
    Nachträglich per SMS funktionierte irgendwie nicht wirklich.
    Also auf gut Glück zum nächsten geplanten Lader an der A1 Rastplatz Tecklenburger Land .
    Völlig planlos das Ganze.
    Denn unterwegs hätte ich durch einen kleinen Umweg von 3 km einen CCS Lader anfahren können.
    Aber nun weiter Richtung Tecklenburg.
    Ich konnte sehr schnell erkennen, dass der Rastplatz kaum zu erreichen war.
    Also erst mal die Geschwindigkeit auf 80 gedrosselt.
    LKW zum dran hängen gab es nicht. Plan B war irgendwo ein Typ 2 oder Schukko schon wieder im Hinterkopf.
    Aber bei 80 km/h kommt man doch ein ganzen Stück weiter.
    Also auch den letzten Typ 2 Lader links liegen gelassen und mit 50 über die Landstraße ( Querverbindung A30 zur A1 ).
    Kurz vor der Auffahrt zur A1 wurde mir dann aber doch ein wenig mulmig.
    Also erst mal in ein Gewerbegebiet unmittelbar an der Auffahrt zur A1.
    Scheint ganz neu zu sein, aber Außensteckdosen Fehlanzeige.
    Also wieder gerechnet und verglichen . Das Navi zeigte dort keine Auffahrt an,
    aber das konnte nicht stimmen, ich stand doch direkt davor. Restreichweite war zu dem Zeitpunk 8 km.
    Also rauf auf die BAB. Das erste was ich sah waren die Baustellenschilder mit 50 km/h.
    Super, linke Fahrbahn nach hinten frei, in weiter Entfernung ein LKW, rechts ein paar wenige PKW.
    Dann kam wieder die Schildkröte, aber auch das Schild Rastplatz 1000 Meter !
    Mit 30 auf die Abbiegespur, oder war es schon kurz vorher, egal keiner kam von hinten angebrettert.
    Ach ja , Warnblinker war selbstverständlich schon an und der Lader in der letzten Ecke.
    Gefühlt waren das nochmal 2 km.
    Gesamte Fahrstrecke waren exakt 150 km. Persönliche Bestleistung. Einmal und nie wieder.
    Jetzt wäre eine Dusche angebracht.
    Dann ging es über Wildeshausen Süd und Sittensen weiter in Richtung Norden.
    Immer noch Bergab !
    Ab Hamburg wollte ich eigentlich die Westroute nehmen.
    Habe mich dann aber kurzfristig entschlossen noch die neuen Lader an der A7 zu testen.
    Waren aber alle noch außer Betrieb und wohl heute ( 23.Juli 2017 ) auch noch.
    Aber Renés Lieblingssäule in Quickborn war super gut drauf. Auch die nächste Clever Säule war ok.
    Und immer noch kostenlos.
    Der letzte Syltshuttle war kein Problem weil ich schon den vor-vorletzten bekommen habe.
    So das soll es gewesen sein.
    Ich schalte die Berichte jetzt frei für eure Kommentare.
    Wer Schreibfehler findet darf sie behalten.

    Dislikes werden umgehend bestraft.