ID.4 Verbrauch

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen



    • Wir sind im Urlaub. 910 Km am Stück mit 3 Pausen.



      3 Bikes, 4 Personen und der Kofferraum komplett gefüllt mi Gepäck



      Die Werte sprechen für sich. 18,2 KWh auf 100 km kann sich mehr als sehen lassen.

      Durch den starken Reiseverkehr war auch kein besseres Durchschnittstempo möglich.

      Mit dem Verbrenner waren wird in den letzten 10 Jahren nie schneller auf dieser Strecke.
      Gruss, Matz


    • wenn man sich auf max 120 Km/h beschränkt (außer zum Überholen), dann sind 400 Km Etappen auf der AB mit dem ID.4 ganz realistisch möglich. Mit den Bikes hinten dran ist mein persönliches Limit ohnehin max 130.

      Alle Ionity-Lader haben - wie immer - perfekt funktioniert. Die Auslastung der Ionitys war hin wie zurück beachtlich. Es ist auch schön zu sehen, wieviel unterschiedliche Marken an den Ladern stehen. Bei Himmelkron gestern 2 ID.4, 1 Etron Sportback, 1 BMW iX3 und 1 Polestar 2. Noch 1 Stall war frei.

      Sehr geil fand ich die auffällig vielen Familien auf Ferienreise mit viel Gepäck, Dachboxen und sogar eine Däne mit ID.4 und Anhänger. Abseits der Youtubeweisheiten, werden die Elektrischen gefahren wie einst die Verbrenner - so muß das sein.
      Wer jetzt noch meint, dass e-Mobilität nicht funktioniert, dem ist auch nicht mehr zu helfen
      Aber: Im nächsten Jahr muss sich an den Ladepunkten etwas getan haben, sonst reichen die Stalls nicht mehr aus und an den Ladesäulen geht es zu, wie vor den Zapfsäulen an der Autobahn.
      Gruss, Matz
    • Dann scheint er deutlich besser zu sein als der ID.3, trotz gleichem Antrieb, höherer Stirnfläche und höherem Gewicht, sehr erstaunlich. Der hatte bei mir einen etwa 25-30% höheren Verbrauch als der E-Golf bei innerstädtischer und Überland Fahrt. Bei Kälte und Kurzstrecke dann bis zu 150% Mehrverbrauch.
      Gruß,
      Stephan

      Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer
    • nach nun 5000 Km mit dem ID.4 meine ich, dass der Verbrauch gegenüber dem Neuzustand gefallen ist. Vielleicht kann ich aber inzwischen auch die Rekuperation besser ausnutzen. Selbige ist nämlich erstaunlich hoch und "langanhaltend", wenn man es schafft in B zu segeln. Ich bin mir sicher, dass das auf meiner Strecke auch der ID.3 schaffen würde.
      Gruss, Matz
    • lichtgriff schrieb:

      Der Alltag mit dem ID.4. Inzwischen liegt er ziemlich genau auf dem Niveau des e-Golf bei gleichen Bedingungen.

      Zusammen mit der unglaublichen Effizienz auf Reisen macht der ID.4 still und leise das, worüber andere in endlosen Threads nur diskutieren :P
      Das kann ich leider für den ID.3 nicht bestätigen: der Verbrauch im ID.3 liegt bei vergleichbaren Bedingungen um 27% höher!

      Vergleichsfahrt (identische Strecke) 360km über 3 Pässe (Furka-, Grimsel- & Susten-Pass) in der Schweiz insgesamt 360 km, Aussentemperatur 28 Grad, Eco-Modus, keine Klimaanlage ... schwitz...:

      -> vor 2 Jahren mit dem e-Golf 10,0kWh/100km
      -> gestern mit dem ID.3 12,7 kWh/100km

      P.S: und sorry, aber aufgrund des größeren Autos, der breiteren Reifen, der ständigen leichten Rekuperation verglichen mit dem e-Golf (der ist zudem flacher) kann ich mir absolut nicht vorstellen, daß das beim ID.4 anders sein sollte
      P.S.S ... und die 27% gelten nur für den Sommer, im Winter ist der Unterschied durch die vermaledeite Batterie-Heizung noch viel größer, besonders auf Kurzstrecken

      Update: gerade nachgeschaut: mein ID.3 zeigt nach knapp 12.000km und nach bald 12 Monaten einen Verbrauch von 15,9 kWh/100km während ich mit dem e-Golf bei knapp 80.000km (4 Jahre) und 12.7 kWh/100km bin.
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Mimikri () aus folgendem Grund: Update 4

    • Jetzt im Winter kann ich ein paar neue Erkenntnisse teilen:

      Unter 8 Grad Batterietemperatur schlägt gnadenlos die Batterieheizung zu. Mit 5,5 kW wird dann zu Fahrtbeginn die Batterie auf 12 Grad gebracht. Ist die Innenraumheizung eingeschaltet, kommen noch satte 6 kW dazu. Der Standverbrauch ab Aktivieren des ID liegt bei um die 11 kW/h. Fährt man jetzt los, ist auf kurzen Strecken mit geringen Fahrzeiten der Verbrauch extrem hoch. Selbst auf meiner 21 km Pendelstrecke kommen so bei 0 Grad bis zu 34 kWh/100 Km heraus.
      Aber: Man kann etwas dagegen unternehmen.

      Möglichkeit 1:
      Vorheizen. Das bringt den Innenraum auf Temperatur, sodass bei Abfahrt der Innenraum nur noch auf Temperatur gehalten werden muss. Die Batterieheizung läuft aber trotzdem während der Fahrt. Immerhin aber lässt sich so der Verbrauch auf 26 kWh/100 Km drücken. Nachteil: Man verbrät Strom aus der Steckdose, der nicht fürs Fahren verwendet wird.

      Möglichkeit 2:
      Kein Vorheizen. Die Innenheizung bleibt komplett abgeschaltet. Nur Sitz- und Lenkradheizung ist an. Die Fahrt geht los. Man beobachtet die Verbrauchsanzeige. Nach 15-20 Min. Fahrt ist die Batterie warm und die Batterieheizung geht aus. Der Motor hat etwas Temperatur gewonnen. Der Standverbrauch ist bei 1 kW/h. Jetzt wird die Inneraumheizung auf 20 Grad eingeschaltet. Standverbrauch geht jetzt aber nur auf 3,7 kW/h hoch und die Wärmepumpe legt los. Es wird in Sekunden warm. In wenigen Minuten sinkt der Standverbrauch auf 1,2 bis 1,8 kW/h.
      Der Durchschnittsverbrauch bei 0 Grad sinkt auf meiner Pendelstrecke mit dieser Taktik auf 19 kWh/100 Km.

      Das ist also eine signifikante Verringerung des Winterverbrauchs und aus meiner Sicht eine sehr lohnenswerte Taktik.
      Gruss, Matz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von EV66 ()

    • Mach ich seit über 7 Jahren mit dem e-Golf, einfach Heizung aus auf Kurzstrecken. Die Sicherheit/Sicht ist durch die drahtlos beheizte Frontscheibe ab Start gegeben, wie auch das antauen bei Frost.

      Gibt es beim ID.4 auch die beheizte Frontscheibe?
      Klaus
      e-Golf 190, 12/2014 Schnarchlader > 111.000km

      Model 3 LR AWD, 03/2019 > 81.000km HW3.0

      e-Golf-Treffen 0.1 bis 6.1 :thumbup: eVW-Treffen
    • Noch ein Update zum Thema



      Aktuell heute morgen noch 132 km Reichweite bei 30% Akku. Rechnerisch ergibt sich eine Winterreichweite von 440 Km bei 100%.
      Geladen war der ID.4 bis 80%, was 352 Km Reichweite entsprechen würde. Angezeigt nach dem Laden wurden 325 Km.

      Effektiv gefahren bin ich bisher 267 Km. Zzgl. der 132 Km Rest, ergibt das 399 Km mit 80% Akku. Diese Abweichung zwischen vorausgesagter Reichweite und tatsächlich gefahrener Strecke lässt sich eigentlich fast immer beobachten. Im Winter ist der ID aber mit seiner Vorhersage scheinbar deutlich vorsichtiger, als im Sommer.
      Gruss, Matz
    • Hi!

      Nächsten Winter kannst Du mit Deinen Beobachtungen von vorne anfangen, wenn der Wagen die Softwareversion 3.x hat :P .

      Gruß,
      Burkhard
      24.03.21 ID.4 Tech bestellt, mangangrau/schwarz mit allen Extras, unverb. Liefertermin Juli21 Oktoberr21
      01.04.21 Auftragsbestätigung erhalten.
      06.10.21 FIN im Portal sichtbar
      08.10.21 Termin buchbar
      24.10.21 Abholung in der Autostadt. 17.10. wäre möglich gewesen.
      Wallbox Keba P30 c-Serie mit RFID + IFEU Ladebox (Phoenix Contact). PV E3DC S10, 9,1kWp, 9,2kwh Speicher, SolarCharge
      VCDS, VCP und OBD11
    • VW hatte verlautbart, dass die Schwelle für die Zwangsbeheizung von 8 Grad auf 0 Grad mit 2.4 geändert wird. Das heißt für mich im Umkehrschluss: Unter 0 Grad hast Du auch mit der neuen Software das Verbrauchsproblem. Man wird sehen; vorallem, ob wir im nächsten Winter schon mit 3.0 fahren, oder immer noch warten ;)
      Gruss, Matz
    • EV66 schrieb:

      Effektiv gefahren bin ich bisher 267 Km. Zzgl. der 132 Km Rest, ergibt das 399 Km mit 80% Akku. Diese Abweichung zwischen vorausgesagter Reichweite und tatsächlich gefahrener Strecke lässt sich eigentlich fast immer beobachten.
      Genau so hatte ich das auch beim ID.3 beobachtet . Wenn man sich darauf verlässt bei seiner Planung für Ladestopps und man nicht ordentlich Reserve lässt, hat man verloren. Spätestens dann, wenn mal ne Ladestation nicht geht und man noch eine weitere erreichen müsste. Das ist aber beim Model 3 nicht besser. Der zeigt mir auch immer völlig unrealistische Restreichweiten an, die dann auf den letzten angezeigten 100 km auf einmal ganz schnell weg schmelzen. Vielleicht hat sich Herbert diesbezüglich mit dem Elon zu dem Thema mal abgesprochen...
      Gruß,
      Stephan

      Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer
    • Welche Anzeige der Restreichweite meinst du beim Model 3?
      Die Normierte oder die „echte“, berechnete aus dem Verkauf der letzten Fahrten und speziell der letzten 50km?

      Beide kann man beeinflussen und zwar mit der Stellung des rechten Fußes!

      Bei mir wird immer (längere Strecken) bei Fahrtbeginn eine Ladesäule in etwa 200km eingeplant. Die wird erstmal gelöscht und eine gewählt die mit der angezeigten Reichweite (Normierten) minus 50 - 80 km passt. Bei bekannten Streck auch passend auf 0 km. Bisher hat das immer gepasst und das sogar mit bis zu +20km.
      Der Akku ist im übrigen 3 Jahre jung und hat etwas über 66.000km hinter sich.

      Fahrstrategie ist: Anfangs zurückhaltend bis Kleiber Puffer aufgebaut, dann Puffer auf dem Hauptteil der Strecke halten und zum Ladestop hin Strom geben um den Akku in sich selbst zu erwärmen. Punktladung ist bei der Zuverlässigkeit der Tesla Ladepunkte ja planbar.

      Und ich denke das gilt auch für den ID.4 wenn man das Fahrzeug einige Zeit lang kennt.
      Klaus
      e-Golf 190, 12/2014 Schnarchlader > 111.000km

      Model 3 LR AWD, 03/2019 > 81.000km HW3.0

      e-Golf-Treffen 0.1 bis 6.1 :thumbup: eVW-Treffen
    • E-auto2014 schrieb:

      Und ich denke das gilt auch für den ID.4 wenn man das Fahrzeug einige Zeit lang kennt.
      Absolut. Ich weiß inzwischen genau, wie weit ich unter welchen Bedingungen mit dem ID.4 komme und richte mich kaum noch nach der angezeigten Reichweite. Besonders in der kalten Jahreszeit bring es das Reichweitenorakel durcheinander, wenn Du vorher 1 Kurzstrecke gefahren bist und dann auf lange Strecke gehst. Zuerst ist der Schnittverbrauch hoch und die Reichweite niedrig. Vor allem bricht die Reichweite am Anfang der langen Fahrt erstmal dramatisch ein. Ab ca. 50 Km AB Fahrt kommt dann ein Punkt, wo der ID.4 weniger Km von der Reichweite abzieht, als Du eigentlich fährst. Meine Erfahrung ist: Die Restreichweite wird erst aussagekräftig, wenn man auf mind. 30% Restakku runter ist. Unterm Strich habe ich aber gelernt, dass ich mit einer 80% Ladung im Winter immer 250 Km weit komme und dann noch einen ausreichenden Puffer zwischen 20 und 50 Km habe (ja nach Verkehrslage). Mehr will ich schon gar nicht mehr wissen.

      Übrigens: 100 oder weniger bei Kälte fahren, um Energie zu sparen bringt es auf längeren Strecken mit dem ID.4 im Winter überhaupt nicht. Die Batterie kühlt dann während der Fahrt soweit aus, dass in Intervallen die Batterieheizung angeht und dann ist die zuvor gesparte Energie wieder weg. Bei 120-130 bleibt die Batterie auf Temperatur und man kommt schneller an. Am Gesamtverbrauch ändert das aber nicht viel: 26 kWh/100 km muss man für eine gepflegte Autobahnfahrt über längere Distanz dann einplanen (Heizung natürlich normal in Betrieb)

      Ohne Heizung fahre ich persönlich auch nur auf kurzen Strecken.

      Was die winterlichen Temperaturen angeht: Sicher ist viel mehr über als unter 0 Grad. Daher ist es schon sehr hilfreich, wenn die Schwelle künftig nicht mehr bei 8 Grad liegt. Aber: Ich fürchte VW plant mit der 3.0 das Tesla Prinzip anzuwenden, d.h. man muss durch eine Navigation zum Schnellader das Vorkonditionieren starten. Das ist zwar auf der einen Seite ok, aber nimmt mir die Spontanität. Wir haben da in der Firma Fahrzeug aus Fremont, am SuC oder HPC nur dann ordentlich lädt (im Winter), wenn der Akku vorgeheizt wurde. Hat ein Kollege das Auto leer abgestellt und man will am kommenden Tag schnell laden, dann reicht die Strecke (11 Km) zum Ionity Lader nicht aus, um die Batterie warm zu bekommen. Die "Belohnung" ist eine Ladezeit von über 1 Std. von 10 auf 80%. Der ID.4 ist dann schon warm genug, weil der ja ungefragt schon die Batterie heizt und der lädt dann entsprechend schneller. Ok,. das ist ein Spezialfall, aber so ganz doof finde ich das aktuelle System beim ID.4 nicht. Meinem spontanen Lebensstil kommt das irgendwie entgegen. Ich fahre auch selten mit Navi und schon gar nicht, wenn ich die Strecke eh kenne.
      Gruss, Matz