Audi S7 konfisziert, Führerschein weg, + 1150 € Strafe

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    • Norman_2 schrieb:

      Die aggressive Fahrweise derer, die damit getroffen werden sollen, gefährdet sehr konkret.
      wie ich ja bereits schilderte, passieren Verstöße, für die hier bereits harte Strafen gefordert wurden, wahrscheinlich gelegentlich jedem mal und in dem Zusammenhang braucht man gar nicht von agressiver Fahrweise zu sprechen. Der Bogen wurde hier einfach überspannt.
      Erst recht bei den ja ach so stressig fahrenden Ausländern. Auch wenn die vielleicht legal fahren. Aber so stressig...gleich präventiv Knüppel drauf.
      Ich empfinde den Ruf nach ständig höheren Strafen einfach als unangemessen.

      Aber natürlich wird hier gleich Jemand in die gegenteilige Richtung argumentieren und viele Likes bekommen, weil das ja politisch korrekt ist und sowas kommt gut an.
      Aber es ist halt eigentlich auch einfach Stammtisch und löst kein Problem.
      kleines Auto: Zoe Q210 seit 2015
      großes Auto: Focus Kombi sucht ab 2025 BEV Ersatz mit guter Effizienz, familientauglichem Kofferraum, AHK und Dachlast
    • Sollte ich versehentlich mal zu schnell fahren, versehentlich eine rote Ampel überfahren war ich offensichtlich unaufmerksam.
      Wurde ich auch noch erwischt werde ich mich natürlich ärgern. Vor allem über mich, weil ich unachtsam war. Und dabei hätte ich auch noch Glück gehabt, denn Unachtsamkeit im Straßenverkehr endet auch schnell mal tödlich.
      Vor 21 Jahren haben wir einen Freund beerdigen müssen, der wurde auf dem Fahrrad in der Osnabrücker Innenstadt von einem Auto mit gut 60 km/h umgenietet. Es wurde zwei Tage später der Hirntot festgestellt. Bei einer Kollision mit 50 km/h hätter er noch eine Chance gehabt. Er wurde nur 21 Jahre alt.
      Knüppel drauf hätte mir damals tatsächlich sehr gefallen.

      Mein Fazit: Wer nicht gewillt oder in der Lage ist sich an Regeln wie Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten und sich dann auch noch über Strafen aufregt, sollte besser zu Fuß unterwegs sein.
      Aber Vorsicht: auch als Fußgänger darf man nicht bei rot über die Straße gehen, das kostet, manchmal sogar das Leben. Auch wenn es nur ein Versehen war.
      24.03.21 ID.4 Tech bestellt, mangangrau/schwarz mit allen Extras, unverb. Liefertermin Juli21 September21

      01.04.21 Auftragsbestätigung erhalten.
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      VCDS, VCP und OBD11

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von JimKnopf ()

    • ah, wie ich es prophezeite.
      Für Runterreglementieren findet sich viel leichter eine Lobby als für das Hinterfragen, ob der dämliche Schildwald mit allen paar metern Wechsel zwischen 30 und 50 so nötig oder auch sinnvoll ist.
      Macht doch Tempo 10, das ist noch sicherer.

      Dass es immer mal Unfälle geben wird, ist leider so.
      Ich habe beruflich unter anderem mit der Sicherheit von Maschinen und Anlagen zu tun, da nehmen wir auch alles sehr genau.
      Einen Zustand wie er an deutschen Bahnhöfen üblich ist, würden wie nie tolerieren. Aber ein gewisses Restrisiko wird einfach immer bleiben und die Sicherheit immer und immer weiter hochschrauben steht auch im Widerspruch zur Bedienbarkeit. Die Leute an den Maschinen sind genervt und werden zur Manipulation animiert im Betrieb und bei der Wartung.

      Natürlich kann man auch da mit harten Strafen kommen, aber es ist letztlich am Menschen vorbei gedacht.

      Analog dazu sollte man mal manches Limit überdenken.
      So zB die 45km/h für Mopeds, durch die diese im Verkehr ständig bedrängt werden.
      Die italienische Lösung früher war, dass die Dinger reell schneller waren und dann doch mitschwommen - und es war gut.

      Früher hatten wir im Ort mal durchgehend 40. Weil das wohl leider nicht rechtssicher war, ist es jetzt ein 30/50 Mischmasch mit ständigem Wechsel, wo man oft gerade nicht weiß, was gerade gilt.
      Die Folgen sind klar.
      Wer nun meint, das man auch hier jeden Verstoß hart ahnden sollte, sollte da doch vielleicht ganzheitlich ohne Scheuklappen drüber nachdenken.

      Mein Fazit aus Beruf und Straßenverkehr- die Reichsbedenkenträger haben Konjunktur und wer im Sinne der Sicherheit argumentiert hat immer Recht und so setzen sich mehr und mehr nicht wirklich sinnvolle Regelungen durch, die in der Praxis immer weniger respektiert werden.
      Sinnvoll ist dieser Trend nicht.
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    • Und Du merkst nicht mal, dass Du Dich selber disqualifizierst :dash: .

      "So zB die 45km/h für Mopeds, durch die diese im Verkehr ständig bedrängt werden.
      Die italienische Lösung früher war, dass die Dinger reell schneller waren und dann doch mitschwommen - und es war gut."

      Ein vergehen (bedrängen) durch ein zweites (frisieren) zu kompensieren ist natürlich eine geniale, lobenswerte Lösung :puke: . Natürlich hat auch jeder Nachgerechnet, ob die Bremsanlage für die höhere Geschwindigkeit noch ausreichend ist. :ironie:
      Kleiner Denkanstoß: wenn Du schon vorher ahnst, wann es Likes gibt und mal auf die eigenen Likes bei selben Thema achtest, könnte man vielleicht auf die Idee kommen, dass man nicht unbedingt im Recht sein muss.
      Ich hoffe wir begenen uns nicht auf der Straße. Wegen sinnlosigkeit werde ich mich an diesem Thema nicht weiter beteiligen.

      Gruß,
      Burkhard
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    • Goekel schrieb:

      @Stephan : Achte mal auf der Rückfahrt auf den Grenzübertritt. Bereits ab Flensburg geht es dann wieder los und auch Dein Puls steigt wieder an...
      Ich kam über Finnland zurück. Da wurde es schon wieder etwas unangenehmer. Aber so richtig schlimm wurde es dann ab Estland. Katastrophe. Genauso in Lettland, Litauen und Polen. Nötigung ununterbrochen wenn man sich an die Regeln hält. Und wenn man nen Notbremsassistent hätte, würde der ständig Notbremsungen einleiten, weil mindestens jeder zweite Überholer dort so eng vor dem Fahrzeug einschert, dass man Angst hat der fährt einem die vordere linke Ecke an. Ich verstehe echt nicht warum die das machen wenn die Straße bis zum Horizont frei ist und man mit mehr als ausreichendem Sicherheitsabstand einscheren könnte.


      karlsson schrieb:

      Norman_2 schrieb:

      Die aggressive Fahrweise derer, die damit getroffen werden sollen, gefährdet sehr konkret.
      wie ich ja bereits schilderte, passieren Verstöße, für die hier bereits harte Strafen gefordert wurden, wahrscheinlich gelegentlich jedem mal und in dem Zusammenhang braucht man gar nicht von agressiver Fahrweise zu sprechen. Der Bogen wurde hier einfach überspannt.Erst recht bei den ja ach so stressig fahrenden Ausländern. Auch wenn die vielleicht legal fahren. Aber so stressig...gleich präventiv Knüppel drauf.
      Ich empfinde den Ruf nach ständig höheren Strafen einfach als unangemessen.

      Aber natürlich wird hier gleich Jemand in die gegenteilige Richtung argumentieren und viele Likes bekommen, weil das ja politisch korrekt ist und sowas kommt gut an.
      Aber es ist halt eigentlich auch einfach Stammtisch und löst kein Problem
      Dafür gab es mal die super Regelung, dass Leute die öfters durch Vergehen auffielen ihre Punkte nicht mehr abgebaut haben und dadurch aus dem Verkehr gezogen wurden mit der Zeit. Leider wurde das abgeschafft. Mir ist es ein Rätsel wie man derart dumm sein kann so ein nützliches Instrument gegen notorische Regelbrecher abzuschaffen. Verkehrspolitik der Union halt. Furchtbar. Obwohl ich ansonsten der Meinung bin, dass andere Parteien in Summe ein viel größeres Übel fürs Land wären.

      E-auto2014 schrieb:

      Unabhängig von der Diskussion bin ich auch kein Freund von Schilderwäldern.
      Die Diskussion hört man immer wieder. Aber ich kenne eigentlich keine Stellen, wo Schilder stehen die nicht sinnvoll sind. Im Gegenteil: ich fand das in Norwegen super entspannend, dass da immer weitere Schilder standen wie z.B. 60 km/h in 300 Metern. Das hat mehr positive Effekte: zum einen kann man das Auto ab da ausrollen lassen und ist nochmals effizienter unterwegs und zum anderen ist das Risiko einen Bereich mit Tempolimit zu übersehen deutlich geringe. Hat man das erste über sehen, kann man immer noch am zweiten abbremsen.
      Gruß,
      Stephan
    • Outsider64 schrieb:

      .... Aber ich kenne eigentlich keine Stellen, wo Schilder stehen die nicht sinnvoll sind. Im Gegenteil: ich fand das in Norwegen super entspannend, dass da immer weitere Schilder standen wie z.B. 60 km/h in 300 Metern. Das hat mehr positive Effekte: zum einen kann man das Auto ab da ausrollen lassen und ist nochmals effizienter unterwegs und zum anderen ist das Risiko einen Bereich mit Tempolimit zu übersehen deutlich geringe. Hat man das erste über sehen, kann man immer noch am zweiten abbremsen.
      Wenn natürlich vorher und nachher über mehrere Kilometer kaum oder keine anderen Schilder sind macht es Sinn.
      Wenn du allerdings in einer dir fremden Stadt unterwegs bist, dein Blick zwischen Strasse, Beschilderung, Navi, lebensmüden Fahrradfahrern und Suizidgefährdeten Kinderwagenstosser(innen) hin und herschwenkt, wärst du wohl auch froh, wenn das Tempolimit nicht alle 2 Querstrassen ändern würde. :s05:

      Ich bin ein Fan der östereichischen Ampeln, die beginnen gegen Ende der Grünphase grün zu blinken und dadurch kann man auch ausrollen und muss nicht im letzten Moment noch knackig auf die Bremse.
      Mit e-Golf Model 2016 in Betrieb seit 28.12.2015 am 1. e-Golf Treffen am Bodensee, am 2. in Moers und am 3. in Hann. Münden dabei gewesen :thumbup: :musicextrem:
    • Norman_2 schrieb:

      Ich wünsche mir diese Gesetzeslage auch in Deutschland.
      Innerorts ab 50%, außerorts ab 100%.
      Ja, ne ist klar.... wer 45 in der 30er Zone fährt wird enteignet und dann ab ins Gefängnis.
      Das geht ja noch, aber hier in Mannheim gibt die B38 raus aus der Stadt, eine 3 spurige Autobahn.
      Mit Doppelleitplanken und einem Zaun, daß niemand mehr über die Strasse rennt, immerhin 6 Spuren.
      Das war im Jahr 2015 für viele Migranten ein Ärgernis, daß die Wohnheime auf der anderen Seite waren, als der Supermarkt.
      Nachdem eine Handvoll mitgenommen wurden, kam 70 statt 100km/h, heute ist da alles abgerissen und niemand rennt Nachts über die Strassen. Die 70km/h blieben, alle fahren um die 90km/h, ist aber immer noch innerorts. Bei 105km/h wieder in den Vollzug?
      Eine Ortsumgehung mit 50km/h, alle fahren min. 70km/h, weil 50km/h komplett Banane ist, alle ins Kittchen?

      Das passiert, wenn man in Mannheim sinnfrei, nach harten Massnahmen schreit
      Der Polizist ist echt, der Mannheimer an sich ist halt locker im Umgang mit Minderbegabten.

      watch

      Adi schrieb:

      Ich bin ein Fan der östereichischen Ampeln, die beginnen gegen Ende der Grünphase grün zu blinken und dadurch kann man auch ausrollen und muss nicht im letzten Moment noch knackig auf die Bremse.
      Ach, du Scheisse, so ist das gemeint!!! Und ich bin da immer voll auf den Pinsel...
      Sammle erst die Fakten, dann kannst du sie verdrehen, wie es dir passt.
      Marc Twain

      VW T5, Golf GTD, Porsche 993, Alfetta GTV, TR6, Pagode 230SL..... Ducatissssssss :thumbsup: bleiben alle da

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Sinan ()

    • Neu

      JimKnopf schrieb:

      Und Du merkst nicht mal, dass Du Dich selber disqualifizierst .

      "So zB die 45km/h für Mopeds, durch die diese im Verkehr ständig bedrängt werden.
      Die italienische Lösung früher war, dass die Dinger reell schneller waren und dann doch mitschwommen - und es war gut."

      Ein vergehen (bedrängen) durch ein zweites (frisieren) zu kompensieren ist natürlich eine geniale, lobenswerte Lösung . Natürlich hat auch jeder Nachgerechnet, ob die Bremsanlage für die höhere Geschwindigkeit noch ausreichend ist.
      Ich finde es schon sehr bezeichnend, dass Du gleich wieder illegale Aktivitäten unterstellst. Ich hatte in Italien, Frankreich und Spanien diverse Male Roller gemietet, die deutlich schneller waren und da war nichts frisiert. Man konnte gut mitschwimmen, was letztlich für alle besser war und auch sicherer.
      Aber klar, der 100%ige Weg wäre die Änderung der Vorgaben, so dass die Klasse gleich 60km/h fahren darf. Bei den alten Schwalben war das so (Bestandsschutz), nicht zuletzt dadurch sind die alten Fahrzeuge auch beliebt.
      Manchmal passiert aber ja auch noch mal was sinnvolles, so wurde die 80km/h Drossel für 16- und 17-jährige 125er Fahrer gestrichen. Ich musste mich damals damit noch rumärgern und auf Bundesstraßen bedrängen lassen. Besonders bei LKWs war das unangehm.


      JimKnopf schrieb:

      Kleiner Denkanstoß: wenn Du schon vorher ahnst, wann es Likes gibt und mal auf die eigenen Likes bei selben Thema achtest, könnte man vielleicht auf die Idee kommen, dass man nicht unbedingt im Recht sein muss.
      Momentan sehe ich, dass noch Beiträge in meine Richtung kamen und ich habe ein Like erhalten und Dein Beitrag nicht. Das ist mir aber auch egal, ich lasse mir nicht den Mund verbieten von solchen Strömungen. Wenn etwas richtig oder falsch ist, dann benenne ich das auch so.


      Outsider64 schrieb:

      Die Diskussion hört man immer wieder. Aber ich kenne eigentlich keine Stellen, wo Schilder stehen die nicht sinnvoll sind
      Da fallen mir etliche 30er Begrenzungen ein, die keinen Sinn machen. Und selbst wenn die alle Sinn machen würde, könnte man dann auch mal ein bisschen über den Tellerrand hinaus blicken und sehen, dass ein ständiger 30-50 Wechsel alle paar Meter nicht sinnvoll ist und dann die ganze Strecke auf 30 begrenzen. Dann läuft es immerhin kontinuierlich.

      Outsider64 schrieb:

      Dafür gab es mal die super Regelung, dass Leute die öfters durch Vergehen auffielen ihre Punkte nicht mehr abgebaut haben und dadurch aus dem Verkehr gezogen wurden mit der Zeit. Leider wurde das abgeschafft.
      Wie gesagt, ich erlebe es IMMER in diversen 30er Zonen, dass die Masse sich nicht daran hält. Nur werden die halt deswegen nicht unbedingt geblitzt. Die Massen scheinen aber ja auch früher keine Probleme mit Führerscheinverlust gehabt zu haben.
      Da könnte man jetzt die Menschen kriminalisieren und hart bestrafen, oder sich fragen, warum die Vorgabe nicht respektiert wird und ob sie vielleicht nicht angemessen ist. Die Erfahrung zeigt ja auch, dass harte Strafen nicht unbedingt das Verhalten ändern.
      Vor ein paar Jahren saß ich in einem Meeting, in dem 5 Teilnehmer bei der Anreise in denselben Blitzer gerauscht sind. Das lag bestimmt daran, dass die alle so verantwortungslos und unsicher fahren, die muss man gleich härter bestrafen und in den Knast stecken, nur so wird die Welt besser.


      Sinan schrieb:

      heute ist da alles abgerissen und niemand rennt Nachts über die Strassen. Die 70km/h blieben,
      Na klar, ist doch auch nicht attraktiv für die Lokalpolitik, das zu ändern. Wenn Du das Schild wegnimmst und da passiert durch Zufall ein Unfall, stehste blöd da.
      Besser schön ein neues Limit weil irgendwo mal was passiert ist, dann kann man zeigen, dass man gehandelt hat und da traut sich auch keiner zu widersprechen.
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      karlsson schrieb:

      Na klar, ist doch auch nicht attraktiv für die Lokalpolitik, das zu ändern. Wenn Du das Schild wegnimmst und da passiert durch Zufall ein Unfall, stehste blöd da.

      karlsson schrieb:

      Besser schön ein neues Limit weil irgendwo mal was passiert ist, dann kann man zeigen, dass man gehandelt hat und da traut sich auch keiner zu widersprechen.
      Was für ein Blödsinn!
      Was passiert, wenn man nichts unternimmt um die schwächsten Verkehrsteilnehmer zu schützen sieht man am besten bei den LKW's und den fehlenden Abbiegeassistenten.
      2019 gab es laut Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 9906 Unfälle mit Personenschaden beim Rechtsabbiegen.
      Bekannt ist das schon viele Jahre. Was ist passiert? Nichts.
      Seit 01.01.2020 erst muss der Abbiegeassistent bei Neufahrzeugen eingebaut sein, bei Altfahrzeugen nicht.
      Was für ein fataler Fehler mit schwerwiegenden Folgen - nämlich Toten!

      Und Deiner Meinung nach können wir ja dann im Bereich von Schulen und Kindergärten alle 30er Zonen wieder aufheben, denn es könnte ja mal irgendwo irgendwann was passieren.
      Gruß Al
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      Die Diskussion ist eigentlich müßig. Regeln oder Gebote zu beachten, das hat ja schon im Paradies nicht geklappt. Die Konsequenzen daraus sind ebenfalls hinlänglich bekannt.

      Was ich nicht in Ordnung finde, ist die Schönrednerei der Übertretungen. Wer zu schnell fährt, oder andere Verkehrsregeln vorsätzlich verletzt, ist im Unrecht. Punkt. Wenn jeder Gebote/Verbote nach eigenem Gusto auslegt, und dies auch noch von einer Mehrheit goutiert würde, befänden wir uns geradewegs auf dem Weg in die Anarchie.

      Man stelle sich nur mal vor, jeder würde die Anordnung einer Einbahnstraße nach eigenem Gutdünken auslegen ...
      Viele Grüße
      Norbert
      ____________________________________
      02/2021 - VW ID.3 Pro Max | E-Autobiografie


      Teilnehmer e-Golf-Treffen MO (2017), HMÜ (2018/2019)
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      So sehe ich das auch. Und wenn ich dann doch mal 6 KM/h zu schnell war (wie vor kurzem passiert), weil ich mit der Regierung gequatscht habe, dann rege ich mich nicht darüber auf (ist mir mein Nerverköstum viel zu wertvoll), sondern verbuche das ganz als ausserordentliche Aufwendung zur Ünterstützung sozialer Massnahmen. :D
      Grüßle von In-Golf
      :cs14: * meine Beiträge spiegeln nur meine persönliche Meinung * :s05:
      e-Golf seit 12 2020 WB: Fronius Wattpilot
      Strom: PV ca. 7KW seit 04/2021, was nicht vom Dach kommt, kommt von der Heidelberger Energiegenossenschaft 8o
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      karlsson schrieb:

      Da könnte man jetzt die Menschen kriminalisieren und hart bestrafen, oder sich fragen, warum die Vorgabe nicht respektiert wird und ob sie vielleicht nicht angemessen ist. Die Erfahrung zeigt ja auch, dass harte Strafen nicht unbedingt das Verhalten ändern.
      Das mag bei Mord zutreffen. z.B. in Ländern wo es die Todesstrafe gibt. Aber bei Verkehrsdelikten habe ich in Ländern mit härteren Sanktionen als in Deutschland ganz anderes Verhalten erlebt. Fahr doch mal in der Schweiz oder in Norwegen und schau dir an wie da gefahren wird...
      Gruß,
      Stephan
    • Neu

      Wenn jemand bei erlaubten 130 Km/H mit 215 fährt, dann ist das nicht eben mal ein "upps, da war ich wohl in Gedanken etwas zu schnell gefahren", sondern ein "die können mich mal alle, ich fahre so schnell, wie ich will". Das ist völlige Ignoranz der lokalen Gesetzgebung. Dafür habe ich überhaupt, noch nicht einmal die Spur von Verständnis.
      Soll sich der Depp doch eine Rennstrecke mieten, dann kann er fahren, so schnell er will.(kein Smiley).
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      SoWatt schrieb:

      Wenn jemand bei erlaubten 130 Km/H mit 215 fährt, dann ist das nicht eben mal ein "upps, da war ich wohl in Gedanken etwas zu schnell gefahren", sondern ein "die können mich mal alle, ich fahre so schnell, wie ich will". Das ist völlige Ignoranz der lokalen Gesetzgebung. Dafür habe ich überhaupt, noch nicht einmal die Spur von Verständnis.
      Ja klar, da bin ich auch voll bei Dir (Norman_2 nicht, weil ist ja noch keine 100% drüber).
      Mir geht es letztlich darum, dass bei allen Entscheidungen nachgedacht wird und man auch später nochmal drauf schaut, ob die damalige Entscheidung auch aktuell noch richtig ist.


      Dazu ausgehend dieser Beitrag:

      Norman_2 schrieb:

      Ich wünsche mir diese Gesetzeslage auch in Deutschland.
      Innerorts ab 50%, außerorts ab 100%.

      Betrachten wir das mal im Detail
      Spielstraße : erlaubt 7km/h. 50% drüber heißt 10,5km/h.
      Ich wohne in einer Spielstraße und da wird reell meist 20-30 gefahren, was in den meisten Fällen auch völlig in Ordnung ist. Man sollte den Sinn der Spielstraße verstehen. Hier ist besonders auf Kinder zu achten und da muss man auch mal auf deutlich unter 7km/h reduzieren. Aber wenn zu den entsprechenden Zeiten alles leer ist, ist 25km/h nun wirklich keine unverantwortliche Raserei und da sprechen wir über >250% Überschreitung.
      Norman_2 möchte hingegen ab 10,5km/h harte Strafen, dann heißt 25km/h wohl gleich Rübe runter oder zumindest ein paar Jahre Haft.
      Vernünftig fände ich es hingegen, die Vorgaben der Realität anzupassen.
      Und wenn jetzt gleich der Shitstorm von den jungen Eltern kommt - mein Kind lernt auch gerade laufen und hier wohnen noch ganz viele andere junge Eltern von Kindern, um die man natürlich besorgt ist. Die fahren so gut wie alle wie ich es beschrieben habe. Ein paar durchgeknallte fahren 40 und mehr, da fehlt mir auch das Verständnis. Auch die langsamsten fahren noch 100% mehr als erlaubt ist und wer sich das vor Ort mal ansieht, wird auch feststellen, dass das eine absolut angemessene Geschwindigkeit ist.

      30er Zone - in den Städten sprießen sie gerade wie Pilze aus dem Boden und werden super leicht mal übersehen, zumal sie auch oft nicht sinnvoll gesetzt werden. Passiert einem das mal, ist man auch schon wieder über 50% drüber. Dafür harte Strafen fordern finde ich realitätsfern und auch unangemessen.

      Bundesstraße 100km/h - harte Strafen erst bei 200km/? Ist das nicht ein bisschen spät? Auch "nur" die Hälfte, sprich 150km/h passiert einem nicht aus versehen.

      Also ich würde schätzen, dass er diesen Beitrag einfach etwas unüberlegt geschrieben hat, ohne tiefer über die Bedeutung nachzudenken.
      Kann ja mal passieren. Aber dass es dafür 7 Likes gibt, deutet für mich auf eine Hau-drauf-Kultur hin und das finde ich arg bedenklich.


      Al101 schrieb:

      Was für ein Blödsinn!Was passiert, wenn man nichts unternimmt um die schwächsten Verkehrsteilnehmer zu schützen sieht man am besten bei den LKW's und den fehlenden Abbiegeassistenten.2019 gab es laut Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur 9906 Unfälle mit Personenschaden beim Rechtsabbiegen.
      Bekannt ist das schon viele Jahre. Was ist passiert? Nichts.
      Seit 01.01.2020 erst muss der Abbiegeassistent bei Neufahrzeugen eingebaut sein, bei Altfahrzeugen nicht.
      Was für ein fataler Fehler mit schwerwiegenden Folgen - nämlich Toten!
      Mal ehrliche Frage - was hat das mit meinen Aussagen zu tun? Wo siehst Du da einen Widerspruch und noch dazu einen, der Dich zu einer so emotionalen Aussage bringt?


      Al101 schrieb:

      Und Deiner Meinung nach können wir ja dann im Bereich von Schulen und Kindergärten alle 30er Zonen wieder aufheben, denn es könnte ja mal irgendwo irgendwann was passieren.
      Wie schon dargestellt, bin ich ganz im Gegenteil genau nicht für so eine Pauschalisierung, sondern für eine differenzierte Betrachtung von Gegebenheiten und auch dafür, einen Blick über den Tellerrrand zu wagen. So hatte ich ja zB schon angeregt, mehrere 30er Abschnitte zu einem größeren zusammen zu fassen, um weniger Wechsel zu haben, was es letztlich für alle angenehmer macht.

      Dazu gehört aber natürlich auch, dass man nicht pauschal um den Radius zB einer Kita 30er Abschnitte errichtet, sondern sich im Detail ansieht, wo es Sinn macht. Ich habe da zB eine Kita in Hannover vor Augen, wo eine 30er Begrenzung gesetzt wurde, obwohl der Zugang ausschließlich von der anderen Seite erfolgte. Dazu galt dieses noch von 6 bis 22h, obwohl die Kita um 17h zumacht und das auch am Wochenende, wo diese gar nicht auf hat.

      Da es viele solcher Stellen gibt, kann ich mir das nur so erklären, dass Sachbearbeiter einen wenig differenzierten Auftrag bekommen und diesen stumpf durchgeführt haben.

      Eins sollte doch allen klar sein - ein Auto ist am sichersten wenn es in der Garage steht. Und dennoch ist es dafür nicht gebaut worden, sondern um Mobilität zu ermöglichen. Es gibt im Leben nun mal Zielkonflikte und mit Extrempositionen sind wir nicht gut beraten, sondern es braucht vernünftige Kompromisse.

      e-Golf_70794 schrieb:

      Was ich nicht in Ordnung finde, ist die Schönrednerei der Übertretungen. Wer zu schnell fährt, oder andere Verkehrsregeln vorsätzlich verletzt, ist im Unrecht.
      Juristisch gesehen ist das so, moralisch sollte man da doch etwas vorsichtig sein. Siehe das Beispiel mit der Spielstraße. Die Hardlinder möchten hier ja anscheinend 100% meiner Nachbarn als kriminelle stigmatisieren, denn ich kenne wirklich Niemanden, der hier 7km/h fährt - und zwar jedes mal.
      Also wenn man so viel Wert auf eine 100% Einhaltung von Regelungen legt, dann muss man auch Regeln machen, die so reell sind, dass die Menschen sie auch akzeptieren können.

      Ich hatte gerade heute so ein Beispiel, wo es um Sicherheit an einer Maschine ging und allen Teilnehmern klar war, dass wir mit bestimmten Maßnahmen kein Verständnis bei den Nutzern finden werden und Manipulation der Schutzeinrichtungen zu erwarten sein wird. Auf so etwas gehen übrigens sogar die entsprechenden Normen ein.
      Wenn wir es uns einfach machen würden und die Maßnahmen hart durchziehen, wäre keinem geholfen. Obwohl wir selbst uns natürlich großkotzig hinstellen könnten und sagen, dass Regeln einzuhalten sind und wir selbst sind natürlich fein raus. Den Mitarbeitern machen wir dagegen erst das Leben schwer, dann finden sie Lösungen, durch die sie Ärger kriegen und am Ende werden sie vielleicht auch noch verletzt.
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      Genau so habe ich mir das Vorgestellt: Der Gesetzgeber oder die für Verkehrssicherheit zuständigen Behörden diskutieren mit jedem Autofahrer vorab die geplante Einschränkung - das wäre die Konsequenz einer Übertragung deiner Schilderung aus der Praxis mit der Maschinensicherheit in deinem Betrieb auf den Straßenverkehr. Aber, was wäre dann wirklich die Konsequenz? Denn ein Konsens wird wohl kaum zu erzielen sein. Folglich bleibt nur eins: sich an die Regeln zu halten oder wie beim Fußball irgendwann die Rote Karte sehen - und zu Fuß gehen.

      @karlsson, ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass weder du noch einem deiner die Verkehrsregeln so großzügig auslegenden Nachbarn jemals vor eurer Haustür eines eurer Kinder ins flott daherkommende Auto rennt. Dann wäre es zu spät fürs Nachdenken über das eigene Verhalten.
      Viele Grüße
      Norbert
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      e-Golf_70794 schrieb:

      Genau so habe ich mir das Vorgestellt: Der Gesetzgeber oder die für Verkehrssicherheit zuständigen Behörden diskutieren mit jedem Autofahrer vorab die geplante Einschränkung - das wäre die Konsequenz einer Übertragung deiner Schilderung aus der Praxis mit der Maschinensicherheit in deinem Betrieb auf den Straßenverkehr.
      Nein, mitnichten. Wir denken nur einfach an die Menschen in aller Welt, die an diesen Maschinen arbeiten.
      Nachdenken ist zu kompliziert, weil man da ja jeden fragen müsste... da hast Du was falsch verstanden. Es geht nur darum, sinnvoll zu handeln statt stumpf Anordnungen umzusetzen. Dafür muss man sich aber mit dem Sinn beschäftigen.

      e-Golf_70794 schrieb:

      @karlsson, ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass weder du noch einem deiner die Verkehrsregeln so großzügig auslegenden Nachbarn jemals vor eurer Haustür eines eurer Kinder ins flott daherkommende Auto rennt. Dann wäre es zu spät fürs Nachdenken über das eigene Verhalten.
      Oh wow, sowas musste ja kommen. Meine Straße ist kriminell und nur wir sind das....
      Wenn Du die Augen auf machst, wirst Du feststellen, dass es im Rest der Republik nicht anders ist. Im Gegenteil geht es bei uns noch ziemlich gesittet zu.
      Aber es ist halt so bequem, sich auf den Thron der richtigen Seite zu setzen und auf die falsch handelnden Menschen herab zu blicken. Ist ja auch viel einfacher, als sich wirklich inhaltlich mit dem, was ich schrieb, auseinander zu setzen.
      Ich finde diese Haltung total scheinheilig.
      kleines Auto: Zoe Q210 seit 2015
      großes Auto: Focus Kombi sucht ab 2025 BEV Ersatz mit guter Effizienz, familientauglichem Kofferraum, AHK und Dachlast