Neue Ladeflatrate von JUCR

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      Sie habens sogar recht genau definiert:

      "Ein unverhältnismäßig hoher Ladeumfang entspricht beispielsweise einer monatlich hochgerechneten jährlichen Fahrleistung von über 30.000km pro Jahr und ist damit nicht vertragskonform."

      Den Begriff "Flat" können sie damit streichen. Auch fraglich, wie sie ermitteln wollen, wann ich die 30.000km erreicht habe. Wahrscheinlich mithilfe der WLTP Werte des angegeben Autos, was natürlich lächerlich ist.
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      robbe schrieb:

      Sie habens sogar recht genau definiert:

      "Ein unverhältnismäßig hoher Ladeumfang entspricht beispielsweise einer monatlich hochgerechneten jährlichen Fahrleistung von über 30.000km pro Jahr und ist damit nicht vertragskonform."

      Den Begriff "Flat" können sie damit streichen. Auch fraglich, wie sie ermitteln wollen, wann ich die 30.000km erreicht habe. Wahrscheinlich mithilfe der WLTP Werte des angegeben Autos, was natürlich lächerlich ist.
      Monatlich hochgerechneten jährlichen Fahrleistung…
      Umständlicher hätte man es nicht definieren können.
      Gekürzt heißt das doch: nicht mehr als 2.500km pro Monat.
      Somit einmal Urlaub 2501km und man ist raus.
      Nur wenn die 2501 km sich über eine Abrechnungsgrenze ziehe, kann man vielleicht Glück haben.
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 107.000km

      Model 3 LR AWD seit 03/2019 > 60.000km :pardon: HW3.0

      e-Golf-Treffen 1. bis 6. :thumbup: eVW-Treffen
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      robbe schrieb:

      Jetzt isses passiert. Grade zwei Mails bekommen. Einmal Einstellung des Traveltarifs für Bestandskunden zum 1.11. und einmal AGB Änderung mit der Begründung:

      "Größtenteils haben wir einige Passagen hinzugefügt, um unverhältnismäßige Nutzung des JUCR-Angebots zu verhindern und dementsprechend auf solche Fälle reagieren zu können."

      Ich weiß nicht, wie die AGBs vorher aussahen, aber ich schätz mal damit ist u.a. dieser Absatz gemeint:

      "Sollte eine Nutzung des JUCR-Abonnements für mehr als eine Person oder ein unverhältnismäßig hoher bzw. unplausibler Energieverbrauch detektiert
      werden, behalten wir uns das Recht vor, Deinen Vertrag und das jeweilige Abonnement mit sofortiger Wirkung zu kündigen."

      War natürlich beides zu erwarten.
      Der letzte Abschnitt ist für beide Seiten recht unzufrieden gelöst.
      „sollte ein Nutzer… unplausibler Energieverbrauch…. mit sofortiger Wirkung.“

      Also gleich nach dem überschreiten des Limits?
      Ohne abzuwarten ob im nächsten Monat keine z.B. Urlaubsreise ansteht?
      Da kann man in Folgemonat natürlich auch nichts mehr gut machen als Anbieter.
      Und der Kunde steht eventuell ohne Zugang zu Energie für die Heimfahrt da!
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 107.000km

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      Macmike schrieb:

      Bei mehr als 30.000km/a wird seitens JUCR gekündigt.
      Frag mich nur mit welchem Verbrauch die dann auf 30k rechnen…
      Bin Prndler und mache im Jahr ca. 27-28k - ich bin gespannt…
      30.000km/a habe ich selbst zu den „wildesten“ Zeiten mit dem e-Golf 190 im Jahr nur knapp überzogen, das auch nur einmal in 6 Jahren. Mit dem Tesla Model3 selbst im ersten Jahr nicht erreicht, obwohl 4.500km in 14 Tage Urlaub dabei waren.

      Aber zurück zur Zahl 30.000km!
      Angabe in km damit es für den Kunden griffiger ist. Dann würde ich im Kleingedruckten eine Angabe der kWh/100km erwarten.
      Oder woher bekommt JUCR die gefahrenen km?
      Alternativ sind die 30.000km mit dem e-Up länger als mit dem Taycan ?
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 107.000km

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      Schlecht beratene Startups... Erst eine Flat anbieten, wo jeder weiß, dass sowas fast nur von Powernutzern gebucht wird und damit kaum wirtschaftlich sein kann, dann mit AGB nachregeln, die schwammiger nicht sein können und damit juristisch alles andere als Wasserdicht sein werden.
      (so als Beispiel: Eine Flat für 20 Euro buchen viele, einfach um sich keine Gedanken mehr machen zu müssen. Auch dann, wenn die Kosten normalerweise erheblich darunter blieben. Eine Flat für 100 Euro bucht man nur dann, wenn man regelmäßig über 90 Euro erreicht, aber meistens über den 100 Euro liegt. Und schwupps... Im Strommarkt geht halt keine Flat, die sich für den Anbieter rechnet.)

      Meine Prognose:
      Nächster Schritt: Abmahnung durch Wettbewerb oder Verbraucherschutz wegen schwammiger / ungültiger AGB
      Übernächster Schritt: Insolvenz oder kontrolliertes Herunterfahren nach Geschäftseinstellung
      Gruße Andreas
      Jetzt: Passat GTE
      Zukunft: Suche nach einem CO2-arm produzierten BEV mit AHK (mind. 750kg Last, besser 1200kg) und Kofferraum ähnlich Passat-Größe und vernünftigem Matrix-LED-Licht. Hersteller relativ egal, solange Eckdaten und Qualität stimmen.
      Strom: 100% CO2-frei. Seit November 2019 PV mit 7,0 kWp, Rest über Ökostromanbieter.
      Energieplushaus, Heizung/Warmwasser CO2-frei über Wärmepumpe.
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      Die tun mir fast etwas leid. Ganz dringend schätze ich ein: unbedingt checken, ob man das mit diesen AGB noch Flatrate nennen darf. Eher nicht ;(

      So Sachen wie die nicht gewerbliche Nutzung des Privattarifs und nur Einzelnutzung sind ja eigentlich logisch - ich kann mich an die Startzeit bei uns erinnern, wenn das nicht drinsteht, hat man keine Handhabe gegen zB Taxibetriebe, das sind sonst sofort die Topnutzer.

      Muss man eigentlich sein Fahrzeug angeben für einen Account? Aus den Ladevorgängen bekommt das ein EMP glaube ich nicht raus, da kann man aus Menge und Speed allenfalls Vermutungen anstellen...
      Thomas

      e-Golf seit 02/18 (geht 02/22 zurück)
      Q4 40 etron ab 02/22 (lt. Plan)
      Ex Telekom GET CHARGE Macher

      Instagram:
      tofi.lectric (nur E-Mobility Kram)
      tofi.tf (schöne Bilder :) )
      Youtube:
      tofi.lectric
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      robbe schrieb:

      Ich weiß nicht ob man musste oder konnte, aber ich hab mein Auto bei der Registrierung angegeben.

      Ich vermute, dass sie dadurch im Ernstfall anhand des WLTP Verbrauchs die mutmaßlich gefahrenen Kilometer errechnen, was natürlich in den meisten Fällen nicht der Realität entsprechen dürfte.
      Und auch nicht die Kunden gleich behandelt!
      Warum sollte ein Fahrzeug mit hohen Verbrauch mehr Leistung für den € erbracht bekommen?
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 107.000km

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      Ich bin wieder raus ...
      Habe in diesem Monat knapp 2.200 km zurück gelegt und komplett mit Schnellladern per JUCR geladen - für 69,- €.
      Fühle mich ein wenig wie zu ESL-4 Cent-Tarifen oder Anfänge der Telekom ...
      Aber nun ist es vorbei. Da ich max 1.000 pro Monat fahre, ist es eine einfache Rechnung.
      Und bei dem ganzen "Zurechtzuckeln" ist mir das zu aufwendig und unnötig vergeudete Zeit.
      Sonnige Grüße – Martin
      -------
      • eGolf bestellt: 13.12.2017
      • eMIL abgeholt: 07.12.2018
      • 5. eAuto-Treffen Heilbronn 2020
      • 6. eAuto-Treffen Hann. Münden 2021
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      Moin.

      Ich werde nach gut einmonatiger Abstinenz wohl wieder zu JUCR gehen.
      Die ganzen EWE Säulen hier in der Gegend sind jetzt inkludiert.
      Aller Voraussicht nach werde ich die 99€ Freedom Variante buchen - obwohl es sich für mich nicht rechnet.

      Ich pendel ungefähr 1400km im Monat und laden kann ich eigentlich auch (und dazu bequemer) an der eignen Wallbox. Ich zahle hier für Ökostrom z.Zt 28ct
      Damit würde ich für den Arbeitsweg bei ungefähr 70€ landen. Bei der 49€ City Variante wäre ich jetzt schon im plus. Aber die 30€ mehr und dafür nicht mehr nachdenken?
      Eine Säule der EWE steht bei mir direkt an der Arbeit. Also lade ich Zukunft dort und was ich verbrauche ist mir in Zukunft wumpe.
      Dazu muß man sagen das mein Verbrauch selten unter 18kwh liegt. Eher so um die 20.
      Und wenn ich dann nochmal am Wochenende irgendwo hin will, kann ich beruhigt den ollen Diesel stehen lassen.

      Ich glaube damit kann ich gut leben und JUCR auch.
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      Bibo schrieb:

      Aber die 30€ mehr und dafür nicht mehr nachdenken?
      Das ist eben der Punkt.

      Unabhängig von JUCR habe ich am Wochenende mit dem Mini und Gattin mal einen Ausflug gemacht. Natürlich musste (und konnte) ich am Ausflugsziel laden. Ich habe dann mit Apps jongliert, um ja den günstigsten (für mich schnell machbaren und bekannten) Ladetarif (in diesem Fall Elvah) zu nutzen.

      Meine bessere Hälfte schaute mir nur irritiert zu 8| und wunderte sich, was ich da eigentlich mache. Sowas würde sie niemals machen (wollen). Und sie hat Recht. Ich stehe da vor der Säule und, anstatt einfach eine Karte dranzuhalten oder gezielt mit einer App freizuschalten, rotiere ich durch's Ladeuniversum.

      Für mich hieß das: Es muss einfacher werden - sonst sinkt der WAF ;)

      Ich habe jetzt für den Mini SE erstmal Mini Charging Active gebucht. Ist 12 Monate ohne Grundgebühr, sonst 4,99€. Damit kostet das Laden 0,33€/kWh AC und 0,39€/kWh DC. Ich lade sehr selten fremd, aber im Grunde habe ich damit eine günstige Ladekarte die eigentlich immer funktioniert und muss mir keinen Kopf um Optimierungen machen. JUCR würde sich da erst ab ca. 150kWh rechnen, das wären grob 800-1.000km/Monat. Das fahre ich fremdladend niemals mit dem Mini.

      Beim iX3 werde ich es ähnlich machen. Simplicity first.
      Mini SE (7/2021) - BMW 530e (4/2018) - iX3 bestellt - VW eGolf (12/2018 bis 6/2021)
      2x GO-eCharger - 11.5kWp PV mit 9.6kWh RCT-Power Akku - Überschuss-Laderegelung via IP-Symcon Haussteuerung

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