Buchtip: German Reichweitenangst ... Ach geh´dich wech mit Elektroauto ...

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    • Swissbob schrieb:

      Für Langstreckenfahrer wird dies sehr interessant.
      Nein, das wird es nicht.
      Ich halte mich jetzt nicht an den aktuellen Gegebenheiten auf, da kann man sicher besser werden und die Zeit zum einparken verringern und vielleicht wird es mal möglich sein, das Auto während des Batteriewechsel zu verlassen. Aaaaber: Ein Batteriewechsel wird immer 5 Minuten dauern plus Anfahrt. Plus Anfahrt ist das Problem. Für Deutschland sind nur eine handvoll Swapstations für die nächsten Jahre vorgesehen. Selbst wenn ausgerechnet auf meiner Stamm-Fernroute alle Swapstations in sinnvollem Abstand zueinander wären, dann wären sie ganz sicher nicht auf Raststätten entlang der Route. Sondern irgendwo, wo man abfahren muss und viel Zeit verliert. Da ich beim Taycan direkt auf der Route in 18 Minuten auf 80% lade, kann das nicht mithalten. Und in 5-6 Jahren wird das laden nur 10 Minuten dauern, in 10 Jahren nur noch 5 Minuten.
    • Wikipedia:



      Der Tauschvertrag (oder Tausch) ist ein schuldrechtlicher Vertrag, durch den sich beide Vertragsparteien zur gegenseitigen Übergabe, Übertragung und Übereignung von Sachen oder Rechten verpflichten

      Aber man müsste wohl eher in den Vertrag schauen um Näheres zu wissen.
      Gruß Rainer

      Teilnehmer 1., 2., 3., 4. und 6. e-Golf Treffen

      e-Golf 190 von 01.2015 bis 03.2019 Verbrauch ab Steckdose
    • Reichweitenangst... die ewige Angst der Unerfahrenen.

      Wir sind mit dem iX3 letztens nach Bregenz (350km) gefahren, von dort dann über Julierpaß, Malojapaß, Splügenpaß und San Bernadinopaß nach Ascona (350km) und von Ascona dann, über den Gotthardpaß zurück nachhause (510km). Absolut kein Problem.

      Hier mal die Ladezeiten/Mengen (lt. Abrechnung):
      • 350km nach Bregenz
        • 15min. / 22.2 kWh (88,9 kW im Schnitt)
        • 58 kWh (Im Hotel konnten wir kostenlos laden; habe mal 10% Ladeverlust hinzugerechnet)
      • 350km nach Ascona (Schnitt lt. BC 17,9 kWh/100km)
        • 20min. / 16.3 kWh (48,9 kW im Schnitt - der Akku war noch recht voll, aber vor den Pässen wollten wir nachladen, da über die Pässe hinweg nur 1x CCS einfach greifbar war)
        • 9min. / 7.8 kWh (52 kW im Schnitt - wir haben nur geladen, weil meine Frau vor 2 weiteren Pässen unsicher war - mir war schon klar, das das passt)
        • 23min. / 25.5 kWh (66,5 kW im Schnitt - wir wollten für die nächsten Urlaubstage einen hohen Akkustand haben, weshalb wir auf >90% geladen haben)
      • 510km nach Hause (Schnitt lt. BC 18,9 kWh/100km)
        • 12min. / 14.5 kWh (72,5 kW im Schnitt - vorladen vor dem Gotthardpaß)
        • 33min. / 52,6 kWh (95,6 kW im Schnitt; Rast/Kaffeepause - ab hier ging es dann >300km nonstop nachhause)
      Wie man sieht, waren alle Ladestops eher kurze Pickel/Kaffeepausen (bis auf die letztere). Klar können auch 20min. mal "lang" werden. Aber meine Familie hat das alles als eher angenehm empfunden. Das fahren auf den Pässen war eine Wucht (naja... immer Drehmoment halt). Nur am Gotthard wurde meine Frau nervös, als wir 2km vor dem Gipfel die "60km Reichweite Warnung" kam. Ich musste nur lachen. Als wir wieder "unten" waren hatten wir wieder >200km Restreichweite ;)
      Übrigens hatten wir nur einen "Stau beim Nachtanken" gesehen. Ja, richtig geschrieben: Beim NachTANKEN. Die Ladesäulen waren immer (kurzfristig) verfügbar. Aber an einer Tankstelle gegenüber standen die Fahrzeuge und mussten deutlich warten....

      Ja, man muss etwas "umdenken" und auch "umplanen" (spricht: Mal eine App benutzen und schauen, wo man hinfährt, sofern man sowas wie "Alpenpässe" oder "in die Pampa" plant). Aber ansonsten? Super entspannt.

      Bzgl. des Wechselsystems von Nio: Ja, wenn es denn ALLE so machen würden, wäre es ggf. eine tolle Sache. Insbesondere, da man dann einen 100% Akku bekommt und die Alterung des Akkus einem egal sein kann (Mietakku). Nur: Vermisst habe ich das aktuell nicht wirklich. Der Akkutausch dauert auch mind. 5min. (und wie sieht es mit Warteschlangen aus? Da sind wohl kaum genausoviele Wechselstationen wie Ladestationen vor Ort). Die kann man ja mal von meinen obigen Zeiten abziehen und auch die Zeit, die man dann noch für Toilette/Kaffee nutzt abziehen. Da bleiben vielleicht 10/20min. Zeitersparnis auf der gesamten Urlaubsstrecke.

      Die Reichweitenangst ist zu allermeist schlicht völlig übertrieben. Und das kann einem kein Buch oder Video nehmen. Das muss man schlicht durch eigene Erfahrung erkennen. Das einzige, was es aus meiner Sicht bleibt ist eine "zeitliche Angst", wenn mal wirklich alle Ladesäulen besetzt sind. Das kann einem derzeit durchaus passieren. 4 HPC Lader an einer Autobahn sind halt im Normalfall ok, aber eben nicht auf Haupt-Reisestrecken. Da muss (auch wenn wir keine konkreten Probleme hatten) dringend nachgelegt werden.
      Mini SE (7/2021) - iX3 (5/2022) - 530e (4/18 bis 4/22) - VW eGolf (12/18 bis 6/21)
      2x GO-eCharger - 9,6kWp PV mit 11.5kWh RCT-Power Akku - Überschuss-Laderegelung via IP-Symcon Haussteuerung
    • Northbuddy schrieb:

      Reichweitenangst... die ewige Angst der Unerfahrenen.

      Wir sind mit dem iX3 letztens nach Bregenz (350km) gefahren, von dort dann über Julierpaß, Malojapaß, Splügenpaß und San Bernadinopaß nach Ascona (350km) und von Ascona dann, über den Gotthardpaß zurück nachhause (510km). Absolut kein Problem.

      ...
      Seid ihr den Gotthardpass durch die alte Rüttelpiste emporgejagt? :D
      Mit e-Golf Model 2016 in Betrieb seit 28.12.2015 am 1. e-Golf Treffen am Bodensee, am 2. in Moers und am 3. in Hann. Münden dabei gewesen :thumbup: :musicextrem:
    • Adi schrieb:

      Northbuddy schrieb:

      Reichweitenangst... die ewige Angst der Unerfahrenen.

      Wir sind mit dem iX3 letztens nach Bregenz (350km) gefahren, von dort dann über Julierpaß, Malojapaß, Splügenpaß und San Bernadinopaß nach Ascona (350km) und von Ascona dann, über den Gotthardpaß zurück nachhause (510km). Absolut kein Problem.

      ...
      Seid ihr den Gotthardpass durch die alte Rüttelpiste emporgejagt? :D
      Jein. Ich wollte den alten Paß fahren, aber das Navi hat mich 2x auf die neue Piste gelenkt (ist ja auch nicht ganz übersichtlich dort). Beim 1ten Mal haben wir uns noch gewehrt und uns durchrütteln lassen. Beim 2ten Mal sind wir dann auf der neuen Route gefahren.... hinter einer Vespa.... durch einen langen Tunnel..... ich sage nur "Rööööööööööööööööööööööööhhhhhhrrrrrrrrrr" :D
      Mini SE (7/2021) - iX3 (5/2022) - 530e (4/18 bis 4/22) - VW eGolf (12/18 bis 6/21)
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    • Chinesische Hersteller sehe ich (meine persönliche Meinung) als nicht geeignet für unseren Markt. Dabei handelt es sich nicht um Kritik an den Fahrzeugen, denn da war die Regierung einfallsreich, Europäer zur Mitwirkung von ihren Marken zu verpflichten, sondern eher, das wir uns selbst das Wasser hier in Europa abgraben, wenn wir chinesische Markenprodukte, zu denen sie ja schon gelangt sind, hier kaufen. Gerne dürfen Recherchen betrieben werden, man wird in diesen sehen, wohin die ihr Geld pumpen. Volvo wurde zu Geely, eine chinesische Marke, die sich das Know How ihres Gründers zu Nutze machte. Und das geht munter so weiter....
      Soweit es mir möglich ist, werde ich vermeiden, ein chinesisches Produkt zu erwerben.

      Natürlich kenne ich die Argumentationen, das auch in chinesischen Bauteilen oft europäische Zulieferteile verbaut sind. Und umgekehrt....
    • Hallo,

      China hin oder her wenn man derzeit z.B. MG schaut bieten sie genau die E-Fahrzeuge an die der Markt bezahlen kann, denn nicht jeder kann "mal eben" 50 Flocken oder mehr für ein Mittelklassefahrzeug bezahlen nur weil man gerne E-Auto fahren möchte.
      Über den Preis wird sich der Markt sehr wohl regeln, siehe Dacia bei den Verbrenner.


      Gruß Christian
    • Ich habe das Buch heute angelesen: ich bin nicht über die ersten 2 Seiten hinausgekommen. ;(
      "Kunst kommt von können und, nicht von wollen, sonst hieße es Wunst!" Sorry. :s05:

      P.S:

      Northbuddy schrieb:

      Wir sind mit dem iX3 letztens nach Bregenz (350km) gefahren, von dort dann über Julierpaß, Malojapaß, Splügenpaß und San Bernadinopaß nach Ascona (350km) und von Ascona dann, über den Gotthardpaß zurück nachhause (510km). Absolut kein Problem.
      Das geht auch mit dem e-Golf! :s05:
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • Das gleiche was jetzt über China Autos gesagt wird, wurde vor Jahren zuerst über Japaner und dann über Koreaner gesagt. Die Welt ist nicht davon unter gegangen, dass jetzt Toyota, Honda, Nissan, Suzuki, Subaru, Daihatsu und Hyundai weltweit erfolgreich sind. Das belebt den Markt und wer nicht das teuerste Bling-Bling braucht, kann dort günstiger zu dem kommen was man eigentlich will: ein Auto was praktisch ist und fährt.
      Gruß,
      Stephan

      Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer
    • Ich habe am Montag den MG5 ausgiebig gefahren und durchgecheckt.
      Was soll ich sagen: Die Chinesen können es.
      Von außen: Angenehme Formen, von der Seite ein wenig Passat, von hinten etwas E-Klasse, gute Spaltmaße!
      Von innen: Schick, gut verarbeitet, kein Gelsenkirchener Barock. Gute, elektrisch verstellbare Sitze.
      Fahren: Tadellos. Vielleicht etwas wenig maximale Rekuperation, aber sonst gut. Gute Bedienbarkeit.
      Assistenten: Alles da was man braucht und gute Funktion.
      Infotainment: Anordnung etwas eigen, aber nach kurzer Eingewöhnung alles gefunden.
      Navi ohne Ladeplanung, dafür ein Button für die Akkukonditionierung. Sehr gut gelöst, wünschte ich mir für den ID.3 auch.
      Kofferraum: Geräumig, aber hohe Ladekante und dahinter geht es tief hinunter um dann bei umgeklappter Rückbank wieder mit Stufe nach oben zu gehen. Für nen Kombi suboptimal.
      Alles in allem viel Auto fürs Geld.
      e-UP bis Februar 2021
      ID.3 seit März 2021
    • Ich weiß, das ich mich mit einem iX3 (aus chinesischer Produktion) in der Garage auf dünnes Eis begebe, aber bei den Chinesen ist doch nicht die Frage des "Könnens" das Problem. Ist halt wie bei den Russen. Die konnten auch immer gutes Gas günstig liefern.....
      Es ist schlicht eine Problem der dahinterstehenden politischen Systeme verbunden mit deren "Expansionsdrang". Die Russen haben es jetzt deutlich gezeigt, das solche Abhängigkeiten zwar anfangs süß schmecken, aber am Ende ggf. einen bitteren Abgang haben können. Den iX3 haben wir nach vielen vielen Probefahrten genommen, obwohl er aus China kommt. Ob ich dies bei der nächsten Fahrzeugwahl wieder tun werde weiß ich nicht. Aber meine Tendenz ist da: Eher nicht. Allerdings sollten die deutschen Hersteller endlich von ihrem Hohen Roß herunter kommen. Wir brauchen keine Luxusschlitten, die mit toller Marge verkauft werden können, sondern eben auch Fahrzeuge für die Masse (worauf die von @E-Wiesel genannte Marke MG abzielt - mit Erfolg).
      Mini SE (7/2021) - iX3 (5/2022) - 530e (4/18 bis 4/22) - VW eGolf (12/18 bis 6/21)
      2x GO-eCharger - 9,6kWp PV mit 11.5kWh RCT-Power Akku - Überschuss-Laderegelung via IP-Symcon Haussteuerung
    • Northbuddy! Auf den Punkt.
      Das anfixen ist den Chinesen, mit europäischer Beteiligung im Design und wo immer noch - gut gelungen.
      Und es geht nach wie vor den Chinesen nicht um die Autos selbst, noch um den Antrieb, für sie zählt die Steigerung des Bruttoinlandsproduktes - koste es was es wolle. Und wie die sich dann weltweit einkaufen, darf man sich mal ansehen.
    • @Northbuddy richtig, genauso sehe ich es auch. Was imperiale Macht früher (bei manchen auch heute noch) war, so ist es das Erzeugen von Wirtschaftsabhängigkeiten heute. Diversifikation hilft aber ungemein, das Machtgehabe zu unterlaufen. Den Deutschen hatte man ja immer unterstellt, die Wirtschaftsmacht dominant auszuspielen (nein - es haben sich alle an den Erfolg = Geldgeber drangehängt). Hat schon mal einer das gleiche über China gesagt? Ja, aber wurde nicht gehört. Geschweige denn, Maßnahmen ergriffen (Ausnahme: seltene Erden Verknappung vor über 10 Jahren, wo wir mit Diversifizierung und Kreislaufwirtschaft geantwortet haben). Es war noch nie gut, erpressbar zu sein oder sagen wir freundlich: die Freiheit des eigenen Handlungsspielraums zu verlieren.
      Gruss Christian

      1. e-Golf 300 (seit 04/2018) Schnee, Höhenmeter, Rom, Kroatien...alles kein Problem
      2. e-tron 55 (ab 04/2022)


      PV 14,4 kWp Nulleinspeisung (Fronius Symo/Ohm-/Wattpilot), +26qm Solar th.