Was bedeuten stark steigende Strompreise für e-Mobilisten? (Anfrage für ARD Plusminus)

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      Die Anlagen und Infrastruktur zum Erzeugen von Wasserstoff und dessen Weiterverarbeitung sind halt nur dann rentabel, wenn die 24/7 laufen und nicht wenn sie nur hier und da mal eingeschaltet werden, wenn gerade mal etwas zu viel Strom für das Netz da wäre.
      Gruß,
      Stephan

      Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer

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      Outsider64 schrieb:

      mal etwas zu viel Strom
      ... OK aber für mich sind > 3 TWh doch etwas mehr als etwas. Wir wären froh wenn wir damit unser Pumpspeicher füllen dürften.
      Gruss Aragon / Rene
      Mein black-Sioux wurde KW43 2014 produziert also VFL (Vor-Face-Lift) oder 190
      Zusätzlich golden-Arrow ab 16.11.2021 Polestar2 AWD

      Ich war dabei ! e-Golf-Treffen eins am Bodensee / zwei in Moers / drei in Hann Münden / vier nochmals in Hann Münden / fünf in Heilbronn - weil es so schön war // aber schön waren auch die vielen kleinen Treffen!!! :thumbup:

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      Will nicht sagen, dass 1,3 TWh wenig sind (bezogen auf 600 TWh Verbrauch in DE scheint es so). Es entspricht aber:
      a. 1.000 Std Betrieb eines 1.300 MW Kernkraftwerkes (fast 1,5 Monate)
      b. 1.500 Std Pumpbetrieb des Pumpspeichers Nant-de-Drance (das sind bei 20 Std. umgekehrter Entleerungszeit also je nach Wirkungsgrad 65-75 Vollast-(900 MW) Füllvorgänge des Vieux Emosson-Oberbeckens aus dem Speicher Emosson)
      c. bei 20 kWh/100km und 15tkm Jahresfahrleistung = 3 MWh, also 433.000 Elektroautos

      Blöd ist nur, dass diese Energiemenge nicht widerspiegelt, in welchen Leistungsspitzen diese auftritt, die dann natürlich übertragen werden müssen, d.h. wir brauchen ein "dickeres" Übertragungsnetz. Lokales Verheizen ist sicher einfacher, aber Sinnhaftigkeit hängt sehr stark vom Ausbauzustand der EE insgesamt ab. Solange wir nicht mal 80% EE im Stromnetz haben, sollten die Netze ertüchtigt werden, dass sie mit den Leistungsspitzen zurecht kommen. Erst wenn wir durch bewusste Wind/PV-Überdimensionierung (und wir müssten VIEL überdimensionieren, um die H2-Speicher zu füllen für die Dunkelphasen/-flauten) die 20% fossilen Rest anknabbern, kann man m.E. erst über H2-Erzeugung zum Rückverstromen ins Stromnetz sprechen. Und erst wenn das erledigt ist, dann kann man sich der Wärmeerzeugung aus Überschussstromvernichtung widmen. Experimentieren aber vorher ist natürlich erlaubt ;)
      Gruss Christian

      1. e-Golf 300 (seit 04/2018) Schnee, Höhenmeter, Rom, Kroatien...alles kein Problem
      2. e-tron 55 (ab 04/2022)


      PV 14,4 kWp Nulleinspeisung (Fronius Symo/Ohm-/Wattpilot), +26qm Solar th.