PV Speicher und solche Dinge

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    • Kermit schrieb:

      Wenn du mit "lohnt" meinst das man mit dem Speicher Geld verdient oder auch nur das eingesetzte Geld zurück bekommt dann lohnt sich keine Speicher an keiner Anlage (von einigen selbstbauprojekten mal abgesehen).
      Servus Kermit,
      ob es sich finanziell lohnt hängt vom Kaufpreis und dem täglichen Bedarf ab...bei unter 1000€ je kWh Speicherkapazität kann es sich finanziell lohnen.

      Aus ideeller Sicht lohnt es sich auf alle Fälle :)
      Wenn keiner etwas tut, wird sich nichts ändern ... und die wenigsten von uns realisieren nur „rentable Investitionen“.
      JoeB (inkl. Ladeverlust); MJ2015, CCS, ACC, Wallbe eco 2.0 (3,7kW), PV-Laderegelung
    • Kermit schrieb:

      Alle Speicher die im moment kommerziell angeboten werden sind Lichtjahre davon entfernt sich zu lohnen.
      1000€ pro kwh ist viel zu viel, 250€ incl. aller Nebenkosten ist absolutes maximum, dann hat man in bestenfalls 10 Jahren den Speicher bezahlt (und noch nichts verdient),da kommt nichts auch nur in die Nähe.
      Servus Kermit,
      meine Frau würde nun sagen: „Wenn Du meinst“ ... und damit ist die Diskussion „ob sich Speichersystem lohnen“ beendet :pleasantry:
      JoeB (inkl. Ladeverlust); MJ2015, CCS, ACC, Wallbe eco 2.0 (3,7kW), PV-Laderegelung
    • Diese ganze Rechnerei ob sich ein Speicher rechnet (ich sage bewusst nicht "lohnt") ist sicher eine sehr individuelle Sache. Ich habe mir die Sache ganz einfach gemacht und bin dabei von optimalen vereinfachten Annahmen ausgegangen.

      In der Tabelle seht ihr die Daten meines Haushalts und meiner Anlage und meiner PV-Anlage in den vergangenen fünf Jahren.

      Seit 2016 haben wir ja den i-MiEV, deshalb ist da unser Stromverbrauch nochmal angestiegen. Aus den Zahlen kann man leicht errechnen, das selbst, wenn wir 100% autark wären wir im letzten Jahr maximal 460 € gespart hätten (bezogene Strommmenge * verlorene Einspeisevergütung 0,18 ct /kWh). Daraus errechnen sich fast 22 Jahre um die Investtitionskosten von 10.000 € für den nötigen Speicher einzusparen. Bei 80% Autarkie, was die meisten Speicherhersteller versprechen, wären es 33 Jahre. Die Zahlen der vorhergehenden Jahre sehen teilweise noch deutlich schlechter aus.
      Wenn man eine betriebswirtschaftliche Rechnung machen würde, sähe es noch viel schlechter aus.

      Jetzt stellt sich mir die Frage: Welcher Speicher hat eine Lebensdauer von > 20 Jahren? (Mal ganz abgesehen von mir selbst :s05: )

      Bei anderen mag das wesentlich besser aussehen (höherer Stromverbrauch, nicht die Möglichkeiten eines Rentnerpaares ihren Verbrauch nach Sonnenschein zu steuern und so schon ohne Speicher eine relativ hohe Autarkie zu erreichen).

      Aufgrund dieser einfachen Analyse habe ich 2016 beschlossen keinen Speicher in den Keller zu stellen, sondern einen mit vier Rädern zu kaufen. :)
      Es grüßt Martin vom westlichen Ende des Bodensee.
      ---
      e-Golf seit 01.03.18 und i-MiEV seit Juni 16.
      Erneuerbare-Energien-Fan und Kraftwerksbetreiber (3 PV-Anlagen mit insgesamt 22kWp)

      "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." (afrikanisches Sprichwort)
    • Du hast wahrscheinlich Recht. Mit meiner Einspeisevergütung und einem 8 kWh-Speicher komme ich auf 360 €, also im wesentlichen ein ähnliches Ergebnis.

      Tatsache ist aber auch, dass wir dringend Speicher brauchen, um die fluktuierende Erzeugung der regenerativen Energien abzupuffern. Wie kann man das in den Griff kriegen?

      Meiner Meinung nach braucht es dazu Speicher auf allen Netzebenen: im Haus, im Viertel und im Verteilnetz. Diese müssen netzdienlich betrieben werden. Wenn man einen Teil des Geldes, das jetzt für den Netzausbau ausgegeben werden soll, in Speicherinfrastruktur investierte, könnte man das Geld wesentlich effektiver verwenden.
      Es grüßt Martin vom westlichen Ende des Bodensee.
      ---
      e-Golf seit 01.03.18 und i-MiEV seit Juni 16.
      Erneuerbare-Energien-Fan und Kraftwerksbetreiber (3 PV-Anlagen mit insgesamt 22kWp)

      "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." (afrikanisches Sprichwort)
    • MartinKH schrieb:




      Tatsache ist aber auch, dass wir dringend Speicher brauchen, um die fluktuierende Erzeugung der regenerativen Energien abzupuffern. Wie kann man das in den Griff kriegen?

      Meiner Meinung nach braucht es dazu Speicher auf allen Netzebenen: im Haus, im Viertel und im Verteilnetz. Diese müssen netzdienlich betrieben werden. Wenn man einen Teil des Geldes, das jetzt für den Netzausbau ausgegeben werden soll, in Speicherinfrastruktur investierte, könnte man das Geld wesentlich effektiver verwenden.
      Zur Zeit funktioniet das Netz ja, also kein Grund zur Panik. Die fluktuationen werden durch Regelkraftwerke ausgeglichen.

      Wenn man mit Solar und Wind eine komplette Versorgung erreichen wollte, währen die benötigten Speicherkapazitäten aberwitzig hoch - Ich glaube nicht das das mittels Batteriespeichern auch nur annähernd möglich währe.
      Aber das ist ein höchst komplexes Thema...
    • Momentan werden ja die privaten Netzspeicher so geregelt, dass sie ihre Energie abgeben, wenn man selbst Strom braucht, also sorgen für Autarkie.
      Sinnvoller wäre es natürlich, wenn alle Batterien dann Strom abgeben, wenn er gebraucht wird.
      Wie groß der Unterschied dann wäre, wie viel das ausmachen würde, weiß ich nicht.
      Gruß, Bernd
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      E-Golf (300) seit 08.06.2017, Passat Variant GTE seit 06.02.2017
      PV 18kWp und Batterie BMZ 2×9kWh+Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Beruflich im Elektronik-Bereich tätig, siehe Profil.
    • Die Frage ob sich ein Speicher rechnet oder nicht ist sehr individuell zu betrachten. Mit den heutigen Möglichkeiten einer Cloud oder Stromflat zusätzlich zu buchen, rechnen sich Anlagen mit Speicher manchmal schneller als Anlagen ohne Speicher. Vor allem wenn man zusätzlich Wärmepumpen im Einsatz hat.
      Beispiel:
      HH Strom 4.000 kWh
      WP Strom 4.000 kWh

      PV knapp unter 10 kWp mit Speicher 12 kWh. Bei Eigenverbrauch von ca. 5.000, würde der Reststrom kostenlos dazu kommen, d.h. weitere Ersparnis von ca. 3.000 x 25 ct = 750€ p.a., damit ist ist der Speicher alleine dadurch schon in 10-11 Jahren bezahlt. Solche Anlagen erreichen Amortisatioszeiten von unter 10 Jahren.
      VG Hans-Jürgen
      e-Golf 300 seit 12.12.2017, e-Golf 300 seit 5.02.2018, PV Anlage 9,52 kWp, E3/DC 9,2 kWh Speicher, wallbe Pro Plus
    • Wieso rechnest Du mit einer Ersparnis von 25ct/kWh?
      Du musst doch den Eigenverbrauch versteuern.
      25ct/kWh zahle ich beim Netzbetreiber.
      12ct/kWh bekomme ich netto für die Einspeisung, die bei Eigenverbrauch verloren geht.
      Die Differenz muss auch noch versteuert werden.
      Und die Batterie hat auch noch 20-25 Verluste samt allem.

      Ich rechne für mich momentan (USt noch abzuführen) mit 25ct vom Netz, 22ct von Batterie, 20ct/kWh direkt von PV-Anlage.
      Also Ersparnis für die Batterie ca. 3ct momentan, nach 5 Jahren dann ohne USt vielleicht mal 5ct/kWh.
      Dann hast Du im obigen Beispiel eine Ersparnis von 150 Euro/Jahr. Nach 100 Jahren lohnt sich dann meine Anlage so ungefähr.....
      Gruß, Bernd
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      E-Golf (300) seit 08.06.2017, Passat Variant GTE seit 06.02.2017
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    • Kermit schrieb:

      Wenn man mit Solar und Wind eine komplette Versorgung erreichen wollte, währen die benötigten Speicherkapazitäten aberwitzig hoch - Ich glaube nicht das das mittels Batteriespeichern auch nur annähernd möglich währe.
      Aber das ist ein höchst komplexes Thema...
      Servus Kermit,
      ich glaube im Projekt Kombikraftwerk des Frauenhofer Institut wurde das mal berechnet...es wären durchschnittlich 6kWh Speicher pro Wohnung nötig ... das finde ich jetzt, als Variante zu Atom, Kohle &Co, gar nicht so viel, ist aber sicher nicht die Lösung.

      Fakt ist: „weiter so“ ist keine Option, Speicher (in welcher Form auch immer) und Sektorenkopplung ein „muss“.
      Netzdienliches Verhalten verhindert Monstertrassen und ans Ausland verschenkten Strom.
      Jeder kann dazu beitragen, aber nicht „zum NullTarif“ ;)
      JoeB (inkl. Ladeverlust); MJ2015, CCS, ACC, Wallbe eco 2.0 (3,7kW), PV-Laderegelung
    • Persönlich halte ich das Speichern von Strommengen/Leistungsspitzen über 10% des Gesamtverbrauches hinaus ohnehin für den falschen Weg. Speichern wird immer teurer sein als simultane Erzeugung. Niemand technisch ansatzweise versierter käme auf die Idee, 80% Erzeugungsspitze (WInd) wegzupuffern, um 20% kontinuierliche Energie zu haben.
      Das teure Speichern wird von vielen als Argument genutzt, die Energiewende würde nicht funktionieren (auch Prof. Sinn gibt das immer wieder von sich). Man muss die Erzeugungs"täler" mit Regelenergie auffüllen und nicht versuchen die Spitzen über Speicherung zu glätten. Klar könnte man dann die Dinosaurierkraftwerke besser laufen lassen - nur das funktioneirt eben nicht. Regelbare Gaskraftwerke sind das Mittel der Wahl, um die WInd- und PV-Täler aufzufüllen. Nur fehlt es da am politischen Willen, einen echten Regelenergiemarkt zu etablieren (das könnte ja die Braunkohlekraftwerke rauskegeln). Und die Kosten sind m.E. auch kein Problem: ein neues Gaskraftwerk geht zu 6ct/kWh her. Lass den Nutzungsgrad bei nur 20% liegen, und der Preis pro kWh liegt dann eben bei 30ct. Na und? Zu DM Zeiten (ich wiederhole es immer wieder) kostete die Mittagsspitzenlast-kWh aus einem Wasserkraftwerk frei abrufbar schon immer 1 DM bei Normalstrompreisen im Haushalt von 15 Pfg. Kurzzeitregelenergie kostet auch heute schon bis zu 1,50€ p.kWh.
      Regelbare Gaskraftwerke würden auch unsere Nachbarländer begrüßen, die ja auch nicht erfreut sind über die unsererseits abgedrückten Strommengen. Und last but not least häten auch die Energieerzeuger wieder ein Modell, mit dem sie Geld verdienen können und nicht Kraftwerke betreiben müssen, die mit 8700 Vollaststunden gegen Wind und PV anstinken, nur damit sie fast zu Grenzkosten einspeisbar sind.

      P.S. Was man alles tun möchte, steht im Weissbuch des BMWi (Vorsicht: nur mit See- oder Bergblick plus Rotweinglas zu genießen): Link
      Gruss Christian
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      e-Golf 190 Probefahrer Aug+Sept 2017
      e-Golf 300 seit April 2018

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von christech ()

    • Hi!
      Meine Rechnung sieht etwas anders aus:
      Einspeisevergütung 12 cent/kWh. Strompreis:25Cent/kWh. Macht mindestens 13Cent Ersparniss je kWh. ABER: durch die Abregelung würden uns ohne Speicher etliche kWh komplett verloren gehen, diese sind also mit 25 Cent/kWh zu bewerten. Das ist ein nicht unerheblicher Teil, eher der überwiegende. Ich setze einen Durchnittsgewinn von 19Cent je kWh an.
      Unser Speicher hat keine 10.000€gekostet. Also, hat er schon, aber da ist auch der Wechselrichter mit drin, den muss man schon rausrechnen. Ich veranschlage mal 1.500€ für 3Phasig 12kW.
      Wir haben noch kein Jahr Betriebszeit rum, deswegen kann ich noch nicht mit realen Werten dienen, was die Jahresentladung angeht.
      Vermutlich wird sich der Speicher trotzdem wirtschaftlich nicht rechnen. Aber beim Stromausfall ist er unbezahlbar :D .
      Gruß,
      Burkhard
      e-Golf bestellt 17.07.17 . Produktionsbeginn 41.Woche. 12.10. fertig,
      17.10. buchbar. Abgeholt 26.10.17 in der Autostadt. Staatliche Prämie am
      18.11.17 erhalten.
      Deep Black, Code=V53DC29U
      Wallbox Keba P30 c-Serie mit RFID + IFEU Ladebox (Phoenix Contact). PV E3DC S10, 7kWp, 9,2kwh Speicher, SolarCharge
      VCDS, VCP und OBD11
    • Hmm also bei meiner Anlage ist die Abriegelung bei 70% eher unerheblich und kommt vielleicht 5x im Jahr vor und bewegt sich im Bereich von ~50kWh. Von daher vernachlässige ich den Posten. Bei der Ersparnis von 13 ct unterschlägst du auch die Versteuerung des Eigenverbrauchs. Dennoch lohnt der Speicher, aber auch nur weil er im Eigenbau so günstig war (300€/kWh Netto). Bei mir liegt der Wirtschaftlichkeitswert bei knapp 500€/kWh. Alles darüber hinaus lässt sich bei 20 Jahren Betriebszeit nicht mehr wirtschaftlich darstellen.
      Strom ist rechts
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      e-Golf MJ15 ab 16.02.15
      e-Golf MJ18 ab 22.01.18
      e-Golf MJ18 ab 02.03.18

      12,09kW PV + 24,3kWh Speicher + Black 300 Windrad
    • Die "geretteten" kWh oberhalb der 70% machen bei mir vielleicht 10 Euro im Jahr aus.....
      Wenn ich nicht den ganzen Tag zu Hause wäre , vielleicht ein wenig mehr.
      Aber Burkhard, rechne mal aus, was das ausmachen könnte:
      Annahme 50x im Jahr 4 kWh gerettet, macht 200kWh. Die eingespeist mit 12ct, Steuern weg, sagen wir noch 10ct, wären dann 20 Euro/Jahr.
      Da lohnt sich ja das Tippen auf dem Taschenrechner nicht.
      Gruß, Bernd
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      E-Golf (300) seit 08.06.2017, Passat Variant GTE seit 06.02.2017
      PV 18kWp und Batterie BMZ 2×9kWh+Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Beruflich im Elektronik-Bereich tätig, siehe Profil.
    • JimKnopf schrieb:

      Hi!
      Meine Rechnung sieht etwas anders aus:
      Einspeisevergütung 12 cent/kWh. Strompreis:25Cent/kWh. Macht mindestens 13Cent Ersparniss je kWh. ABER: durch die Abregelung würden uns ohne Speicher etliche kWh komplett verloren gehen, diese sind also mit 25 Cent/kWh zu bewerten. Das ist ein nicht unerheblicher Teil, eher der überwiegende. Ich setze einen Durchnittsgewinn von 19Cent je kWh an.
      Unser Speicher hat keine 10.000€gekostet. Also, hat er schon, aber da ist auch der Wechselrichter mit drin, den muss man schon rausrechnen. Ich veranschlage mal 1.500€ für 3Phasig 12kW.
      Wir haben noch kein Jahr Betriebszeit rum, deswegen kann ich noch nicht mit realen Werten dienen, was die Jahresentladung angeht.
      Vermutlich wird sich der Speicher trotzdem wirtschaftlich nicht rechnen. Aber beim Stromausfall ist er unbezahlbar :D .
      Gruß,
      Burkhard

      Was du vergisst ist das du auf selbst verbrauchten Strom Mehrwertsteuer zahlen muss, von den 25 cent/kWh bleiben also nur 21 übrig.
      Das mit der Abregelung ist eine interessante idee, das hab ich bis jetzt nicht betrachtet. Laut diverser Quellen liegen die Verluste bei der 70%-Regelung zwischen 2 und 4 % des Jahresertrages. Bei einer 10kwp-Anlage sind das also ca. 300 kwh im Jahr, unter der Vorraussetzung das der Speicher dann nicht schon voll ist und die Energie auch aufnehmen kann und das Haus auch sonst gerade nix verbraucht.

      Nehmen wir mal einen 7 kwh Speicher mit 250 Zyklen im Jahr, dann macht der im Jahr 1750 kwh, davon dann 300 aus der 70%-Regelung
      Also 1450kwh zu 0.21€-0.12€ = 1450kwh * 0.09 €
      300 kwh zu 0.21€

      Durchschnittspreis : 0,11€
      Gewinn Pro Jahr : 193,5€

      Und da sind noch nicht mal Verluste durch Wechselrichter usw. eingerechnet.

      Man könnte jetzt denken mit einem sehr kleinen Speicher könnte man gezielt nur die Verluste aus der 70%-Regelung abschöpfen. Das Problem ist aber das die verluste nicht gleichmäßig verteilt auftreten, sonder nur an wenigen sehr sonnigen Tagen im Jahr. Das heißt der Speicher währe dann eh in null komma nix voll. Oder man lädt nur den Speicher nur mit den Überschüssen. Aber dann steht er die meißte Zeit des Jahres ungenutzt rum. Das ist auch nicht sinnvoll.
    • Meine Abregelung liegt bei 3500W, sprich 50%!. Unser Hausverbrauch bei 1000W. Wir haben 7kWp auf dem Dach. Der Speicher kann an brauchbaren Tagen von 10 - 16 Uhr einmal die komplette Kapazität retten. Ich gehe da von mindestens 100 Tagen aus, weitere Tage zumindest Teilkapazitäten.
      Schon jetzt im März hatte ich um 10 Uhr einen Ertrag von 5000W! Das wird Richtung Sommer noch extremer, sprich früher oder selbst bei leichter Bewölkung.


      Hier ist die Abregelung wunderbar zu erkennen. Die Speicherladung ist am Anfang leider nicht dynamisch, sondern steigt gleich voll ein.
      Das war am 18 März!
      Orange=Einspeisung, rot=Hausverbrauch(hellrot aus Batterie), Grün=laden.



      So sollte es aussehen.


      Nach 5 Jahren werde ich die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen, dann wird nichts versteuert. Mit Glück bekomme ich dann die Anlage als Liebhaberei durch, dann habe ich keine Last mehr mit Steuerlicher Betrachtung.
      Kaufmännisch als reiner Betreiber, nicht als Nutzer, macht die Anlage nie Gewinn.

      Durch mein Programm zum PV Laden, habe ich recht genaue Aufzeichnungen und könnte ermitteln, wie viel Energie ohne Speicher und eGolf produziert worden wäre, kann ermitteln, wie viel aus der Batterie gezogen wurde, ob es gerettete Energie war oder nicht eingespeiste und was es am Ende finanziell gebracht hat.
      Die Logdatei wird im Minutentakt geschrieben. Um das Auswertungsprogramm mach ich mir noch keine Gedanken, noch reicht die Datenmenge nicht.
      Gruß,
      Burkhard
      e-Golf bestellt 17.07.17 . Produktionsbeginn 41.Woche. 12.10. fertig,
      17.10. buchbar. Abgeholt 26.10.17 in der Autostadt. Staatliche Prämie am
      18.11.17 erhalten.
      Deep Black, Code=V53DC29U
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von JimKnopf ()

    • Ok wenn du natürlich die Speicherförderung in Anspruch genommen hast, wurdest du ja schon für die fehlenden ~20% der Spitzenleistung entschädigt, so gesehen ist der weggeworfene Anteil schon bezahlt worden wenn du ihn nicht verbrauchen kansnt. Ich habe bewusst darauf verzichtet um genau nicht dieses Problem zu haben
      Strom ist rechts
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      e-Golf MJ18 ab 22.01.18
      e-Golf MJ18 ab 02.03.18

      12,09kW PV + 24,3kWh Speicher + Black 300 Windrad
    • 50% Einspeisen? - Einschlechter Witz.
      Ich glaub, da würde ich mir noch eine Anlage auf das Nord-Dach legen..... Könnte sich rechnen.
      Gruß, Bernd
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      E-Golf (300) seit 08.06.2017, Passat Variant GTE seit 06.02.2017
      PV 18kWp und Batterie BMZ 2×9kWh+Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Beruflich im Elektronik-Bereich tätig, siehe Profil.