Bei welcher Geschwindigkeit braucht ein e UP am wenigsten?

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    • Bei welcher Geschwindigkeit braucht ein e UP am wenigsten?

      Das interesseirt mich:

      Bei welcher Geschindigkeit braucht ein e UP am wenigsten?

      Bei meinem Panda (Benzin 1,2 ltr. 60 PS) kann ich das sagen das sind knapp 70 km/h, der braucht dann ca. 3,5-3,7 ltr E10 auf 100 km.
      Auch bei unseren Citroen Pluriel ( Diesel, 1,4 ltr, 68 PS) waren das kanpp 70 km/h dann 3,2-3,4 ltr Diesel auf 100 km

      Wie ist das beim e UP?
    • Geschwindigkeit Null, aber das wolltest Du nicht wissen. Sorry musste sein ;) aber Spass beiseite. Für den e-Golf gab es eine Optimierung über Ladepause vs. Höchsteschwindigkeit vs. Durchschnittsgeschwindigkeit über alles. Aber absolute Fahrgeschwindigkeit? Grundstromverbrauch, Rollwiderstand, Luftwiderstand. Rollwiderstand linear, Luftwiderstand quadratisch. Damit dürftest Du auch bei um die 70 km/h liegen.
      Gruss Christian

      1. e-Golf 300 (seit 04/2018) Schnee, Höhenmeter, Rom, Kroatien...alles kein Problem
      2. e-tron 55 (ab 04/2022)


      PV 14,4 kWp Nulleinspeisung (Fronius Symo/Ohm-/Wattpilot), +26qm Solar th., WP in Vorbereitung

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von christech ()

    • Wenn es um den absolut niedrigsten Verbrauch pro 100 km geht, würde ich vermuten, dass man irgendwo bei 50 km/h raus kommen wird. Vielleicht sogar nur 40. Wenn du zu langsam fährst, spielen Nebenverbaucher eine größere Rolle, dann wird's irgendwann wieder ineffizienter.

      Bei meinem 24 Jahre alten Golf Diesel liegt das Optimum bei gut 60 km/h. Das ist Rollen im 6. Gang mit etwa 1000 1/min. Da komme ich auf 3,2 l/100km. Aber bei 90 Tacho, real 85 braucht er auch nur 3,5 l/100km. Bei 120 km/h sind es dann schon 5,2 l/100km, bei 200 km/h 13 l/100km. Geschwindigkeit ist der größte Verbraucher. Besonders bei Autos mit hohem cw*A Wert. Meiner lag da ab Werk bei 0,65, aber ich habe keine Ahnung, wie stark sich das durch die deutliche Tieferlegung und Bodykit verändert hat. Ich schätze durch die Schweller verbessert, durch Front- und Heckspoiler vmtl. verschlechtert und durch die Tieferlegung verbessert. Der e-Golf liegt da wohl bei 0,61, also schon deutlich im Vorteil bei höheren Geschwindigkeiten und der e-Up! bei 0,637, also nicht mal so gut, weil zwar klein, aber schlechter cw-Wert.

      All meine Verbrauchswerte nachdem der Motor erst mal richtig warm gelaufen ist, milde oder warme Temperaturen, keine Heizung, keine Klima, kein Licht, kein Regen oder Nässe auf der Straße, Fenster zu.
      Gruß,
      Stephan

      Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer
    • holsteiner schrieb:

      Wenn die zurück zu legende Entfernung im Verhältnis zur Zeit incl. Ladepausen steht, liegt man mit ungefähr 85km/h im Optimum.
      Bei 85km/h wird er nicht am wenigsten verbrauchen, aber man wird in einer erträglichen Zeit ankommen. Ich erwarte, dass die Kurve in einem weitem Geschwindigkeitsbereich sehr flach verläuft, sich also nur noch sehr geringe Verbesserungen erreichen lassen. Alles aber relative theoretisch. 85km/h wird eher am rechten Rand des Kurvenbodens sein, aber wenn man 50km/h vs. 85km/h vergleicht, würde man fast die Hälfte der Zeit sparen und dies wäre eine durchaus auch praktisch realisierbare Geschwindigkeit ohne ein besonders großes Hindernis darzustellen.
      e-Golf seit 11/19
      Ioniq seit 04/21
    • Tscharlie schrieb:

      Wieso spare ich Zeit wenn ich schneller fahre?
      Weil t=s/v. Zeit gleich Strecke durch Geschwindigkeit.

      Beispiel 1, du willst 100 km fahren und fährst 100 km/h:
      t=100km/(100km/h)=1h

      Beispiel 2, du willst wieder 100 km fahren und fährst 50 km/h:
      t=100km/(50km/h)=2h

      Du hast also eine Stunde gespart wenn du 100 statt 50 fährst. Es sei denn, du musst wegen des höheren Verbrauchs extra laden, dann kanns in Summe länger dauern und wird außerdem teurer. Deshalb finde ich auch die 85 km/h einen sehr guten Kompromiss aus Verbrauch und nötiger Fahrtzeit. Die meisten laden daheim auch günstiger als unterwegs, von daher ist der Kostenfaktor sogar mehrfach positiv fürs Fahren mit 85 km/h, wenn man sich dadurch Ladezeit spart.
      Gruß,
      Stephan

      Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer
    • Mit der Zeit kannst du etwas machen, was dir mehr Freude macht als Auto fahren. Aber das ist natürlich viel von den eigenen Vorlieben und sonstiger frei verfügbarer Zeit abhängig. Da ich keine Familie habe, habe ich genügend frei verfügbare Zeit und fahre auch gerne Auto. Leider habe ich zu wenig Anlass dazu und will auch nicht nur sinnlos fahren. Wenn ich aber Kollegen höre, dann sind die mit der Familie ständig im Stress und es ist für sie offenbar schon relevant, wenn sie ne viertel Stunde mehr Zeit am Tag daheim haben.

      Prinzipiell wird mir aber auch immer mehr klar, dass Auto Fahren eine extreme Energieverschwendung ist. Mit dem Verbrenner brauchen die meisten Leute um die 60 kWh/100km Energie plus Grauenergie. Mit dem Elektroauto wenn es aus PV oder Solarstrom gespeist wird um die 20. Mit dem Roller brauche ich 3, mit dem Pedelec und maximaler Unterstützung wo ich nur alibitrete 1 und wenn ich auch noch ein bisschen was selbst dazu trete 0,5 kWh/100km. Deshalb versuche ich mittlerweile so viel es geht mit dem Pedelec zu machen, wenn's pressiert mit dem Roller. Da letzterer aber nur mit 80+% SoC seine 45 km/h schafft, denke ich über einen anderen nach. Ich fahre öfters die Strecke von 60 km zu meinen Eltern, da verliere ich dann schon Zeit, wenn ich nur nen Schnitt von 40 schaffe. Da wäre dann ein Schnitt von 55-60 schon sehr zeitsparend. 80 oder gar 100 vmax wären hingegen nicht nötig und sogar schon wieder Energieverschwendung.

      Irgendwie ist doch den meisten Leuten garnicht bewusst wo sie die Energie wirklich verbrauchen und wo Hebel sind, wo man viel einsparen könnte.

      15.000 km Verbrenner fahren: 9000 kWh + Grauenergie
      15.000 km BEV fahren: 3000 kWh
      15.000 km Pedelec fahren: 75 kWh
      3000 l Heizöl pro Jahr verfeuern: über 30.000 kWh
      ein Jahr lang einmal am Tag Smartphone laden: 4 kWh

      Ich finde da wird es sehr deutlich, wo man ansetzen muss...
      Gruß,
      Stephan

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Outsider64 ()

    • Vor langer langer Zeit habe ich einem Buddhisten zugehört, der meinte:
      Der westliche Mensch ist eigentlich nie da wo er gerade ist.
      Wenn wir sitzen dann denken wir schon, was werden wir machen wenn wir aufgestanden sind.
      Wenn wir essen, denken wir schon was wir als nächstes machen werden.
      Das hat mich sehr beeindruckt.
      Deshalb, wenn ich Autofahre, fahre ich Auto ud bin nicht schon am Ziel.

      Ich selbst fahre ein ca. 20 jahre altes Fahrrad, da ich noch ziemlich fit bin ohne Motor/Akku ect. das ist sicher ökologisch jedem Fahrzeug mit Antrieb überlegen.
    • Outsider64 schrieb:

      Bassmann schrieb:

      Der cw-Wert des Golf 7 liegt übrigens bei 0,27 und der cwA bei 0,594, also garnicht so schlecht!
      Da habe ich verschiedene Werte gefunden. Hast du eine Quelle, die die 0,594 offiziell nennt?
      Hier habe ich cwA 0,615 und cw 0,281 gefunden:
      Volkswagen e-Golf 2013 (hybrid-autos.info)
      Beim ADAC gibt es ein Datenblatt über den e-Golf (e-Golf Autotest ), da ist die Stirnfläche mit 2,2m² und der cw-Wert mit 0,27 angegeben.
      Viele Grüße
      Klaus

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      e-Golf EZ 02/2020 in 05/2024 mit 59600km gekauft
    • Da es ja hier um den Verbrauch in Bezug zur Geschwindigkeit geht...
      Ich meine hier auf der Seite (bin aber nicht mehr ganz sicher) hatte ich mal folgende Information zum e-Golf gefunden (und für mich etwas aufbereitet).

      Diese habe ich angepasst mit den Daten des e-Up (Cw aus ADAC-Test, Stirnfläche von einer anderen Webseite, Leergewicht aus Fahrzeugschein von vollausgestattetem e-Up Max). Demnach liegt die effektivste Geschwindigkeit beim e-Up je nach Leistung der Nebenverbraucher zwischen um die 30 bis ca. 60 km/h. (Übrigens genauso wie beim e-Golf, nur insgesamt auf leicht niedrigerem Niveau).

      Gruß, Karsten

      seit 30.11.2018 elektrisch unterwegs, mittlerweile mit e-Golf Nummer zwei :love:
      Zusätzlich im Haushalt: VW e-Up, BMW i3 60 Ah, Tesla Model3, Renault Megane e-Tech
    • Ist es möglich bei diesen Kurvenverbräuchen Steigungen hinzu zu rechnen?
      Verschiebt sich der Verbrauch dann parallel nach oben oder hätte es unsymmetrische Auswirkungen?
      :hmm: Ich bin kein Physiker, mich interessiert es aber schon länger, ob es einen signifikanten Unterschied ergibt, ob eine längere Steigung mit 65km/h oder mit 80km/h gefahren wird, betreffend Antriebseffizienz im Verhälltnis zum Luftwiderstand.
      Mit e-Golf Model 2016 in Betrieb seit 28.12.2015 am 1. e-Golf Treffen am Bodensee, am 2. in Moers und am 3. in Hann. Münden dabei gewesen :thumbup: :musicextrem:
    • Dass die Geschwindigkeit den meisten Anteil hat ist klar, denn sie geht in der 3. Potenz in die Rechnung ein.

      Auch dass die von der Geschwindigkeit erstmal unabhängigen Verbraucher eher für schnelleres Fahren sprechen, denn sie sind ja zeitabhängig.

      Ein Verbrenner hat eine Drehzahl bei der der Motor am effektivsten Arbeitet.

      Hat ein E-Motor auch sowas oder ist der immer gleich effektiv? Und damit meine ich nicht allein das Drehmoment.

      Bei Steigungen müßte eigentlich der Verbrauch bei gleicher Geschwindigkeit gleich bleiben, plus die Mehrenergie für das Anheben des Gewichtes "nach oben".

      Beim Bergabfahren wird man einen Teil der kleiner als 100 % ist wieder "gewinnen" können.

      Der e UP rekuperiert beim bergabrollen mit 1,2-1,5 kWh, ein reines Rollen ist nicht möglich.
    • Auch ich bin kein Physiker, aber ich vermute eine Steigung sollte sich über einen höheren Rollwiderstand abbilden lassen. Ich habe aber keine Ahnung, um wieviel der sich erhöhen würde.

      Die Erhöhung des Rollwiderstandes bewirkt eine Erhöhung der abgerufenen Leistung und dies in unproportionaler Abhängigkeit zur Geschwindigkeit. Das heißt auch hier (die Nebenverbraucher außen vor gelassen), je höher die Geschwindigkeit umso größer die Erhöhung der nötigen Leistung.

      Auf deine ( @Adi ) Frage bezogen: Je langsamer du die Steigung nimmst, desto besser für den Verbrauch.
      Gruß, Karsten

      seit 30.11.2018 elektrisch unterwegs, mittlerweile mit e-Golf Nummer zwei :love:
      Zusätzlich im Haushalt: VW e-Up, BMW i3 60 Ah, Tesla Model3, Renault Megane e-Tech
    • Rollwiderstand ist bei den Überlegungen eigentlich nur der Widerstand den die Reifen auf dem Untergrund haben. Da ist es erstmal egal wie schwer oder schnell das Fahrzeug ist.

      Den Rollwiderstand kann man schnell senken wenn man z.B. den Luftdruck erhöht. Auch ist derAbhängig vom Untergrund.

      Wenns bergaufgeht, dann spielt es eigentlich nur eine Rolle wie schwer das Fahrzeug ist, denn das Gewicht muss ja gegen die Schwerkraft angehoben werden. Rollwiderstand, CW Wert, ect beleiben ja gleich.

      Das Gewicht spielt auch bei der Beschleunigng eine Rolle, denn auch das muss ja beschleungt werden.

      Wenn das Fahrzeug einmal rollt und keine Steigung zu erklimmen ist, dann spielt das Gewicht eigentlich keine Rolle mehr.