Bei welcher Geschwindigkeit braucht ein e UP am wenigsten?

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    • Netsrak schrieb:

      Da es ja hier um den Verbrauch in Bezug zur Geschwindigkeit geht...
      Ich meine hier auf der Seite (bin aber nicht mehr ganz sicher) hatte ich mal folgende Information zum e-Golf gefunden (und für mich etwas aufbereitet).

      Diese habe ich angepasst mit den Daten des e-Up (Cw aus ADAC-Test, Stirnfläche von einer anderen Webseite, Leergewicht aus Fahrzeugschein von vollausgestattetem e-Up Max). Demnach liegt die effektivste Geschwindigkeit beim e-Up je nach Leistung der Nebenverbraucher zwischen um die 30 bis ca. 60 km/h. (Übrigens genauso wie beim e-Golf, nur insgesamt auf leicht niedrigerem Niveau).


      Die Arbeit (kWh) zur Überwindung des Höhenunterschiedes ist proportional zum Höhenunterschied. Du musst also einfach Deiner o.a. Gleichung einen weiten Summanden hinzufügen: W = m*g*h und die Leistung ist Arbeit pro Zeit Also P = m*g*h / t. Und t ist umso kleiner, je höher die Geschwindigkeit ist, hieraus ergibt sich also in Abhängigkeit bei sinkender Zeit ein hyperbolischer Zuwachs der benötigten Leistung. Allerdings gibt es noch die Verkomplizierung, dass die Geschwindigkeit der Überwindung des Höhenunterschiedes noch von der Steilheit der Rampe abhängt. WIr haben ja immer vereinfachend beim e-Golf "5 kWh pro 1.000m Höhenunterschied" hinzugerechnet und das drückt nur die potentielle Energie aus.
      Wenn ich mich nicht verrechnet habe, ist die zusätzlich benötigte Leistung zur Überwindung der Steigung in %: P = m*g*Steigung%*v. Am Beispiel e-Golf mit 1.800kg Gewicht, Steigung 4% (ein Pass mit 25km Strecke zum Scheitel mit 1.000m Höhenunterschied), 50 km/h ergibt sich 1800 * 9,81 / 3,6 * 50 * 4% = 9,81 kW zusätzliche Leistung. Man sieht also, dass sich die Hyperbolik wieder rausdividiert und in einen ganz normalen linearen Zusammenhang mit der prozentualen Steigung und der Geschwindigkeit übergeht.

      Der Luftwiderstand steigt quadratisch mit der Geschwindigkeit.
      Gruss Christian

      1. e-Golf 300 (seit 04/2018) Schnee, Höhenmeter, Rom, Kroatien...alles kein Problem
      2. e-tron 55 (ab 04/2022)


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      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von christech () aus folgendem Grund: Gleichungen eintipppen in Foren ist schwierig ;-)

    • Tscharlie schrieb:

      Dass die Geschwindigkeit den meisten Anteil hat ist klar, denn sie geht in der 3. Potenz in die Rechnung ein.
      Es ist nur mit dem Quadrat, was schlimm genug ist. Mit der 3. Potenz währen höhere Geschwindigkeiten überhaupt nicht mehr zu erreichen.

      Tscharlie schrieb:

      Ein Verbrenner hat eine Drehzahl bei der der Motor am effektivsten Arbeitet.

      Hat ein E-Motor auch sowas oder ist der immer gleich effektiv?
      Hat er ebenfalls. Aber das ist nicht nur die eine Drehzahl, sondern das ist lastabhängig, da gibt es recht kompliziert aussehende Kennfelder dazu. Man muss da aber Motor und Umrichter als System betrachten. Auch den Akku könnte man noch mit einberechnen, aber da spielt erst bei hohen Lasten die Effizienz eine Rolle.

      Ja nach Art von Motor, Wicklung und Umrichter können die Kennfelder verschieden aussehen.

      Netsrak schrieb:

      Auf deine ( @Adi ) Frage bezogen: Je langsamer du die Steigung nimmst, desto besser für den Verbrauch.
      Das kann man auch nicht so pauschal sagen, wenn man zu langsam wird, spielen wieder die Nebenverbraucher eine zu große Rolle, wenn man zu schnell wird der Luftwiderstand. Und dann der erwähnte Wirkungsgrad den man aus dem Kennlinienfeld ablesen müsste. Da spielen viele Faktoren zusammen, das kann man nie pauschal sagen und müsste immer einen bestimmten Fall genau ansehen.

      Was mich z.B. immer interessieren würde, ob es besser ist den Berg runter zu segeln und schneller zu werden, oder ob man besser rekuperiert, die Energie in den Akku lädt und weniger Verluste vom Luftwiderstand hat durch niedrigere Geschwindigkeit. Kann man aber auch wieder nicht so pauschal sagen und müsste ganz genau hin sehen.

      Tscharlie schrieb:

      Rollwiderstand ist bei den Überlegungen eigentlich nur der Widerstand den die Reifen auf dem Untergrund haben. Da ist es erstmal egal wie schwer oder schnell das Fahrzeug ist.

      Geschwindigkeit größtenteils ja, aber das Gewicht erhöht den Rollwiderstand. Allerdings spielt der besonders bei höheren Geschwindigkeiten im Vergleich zum Luftwiderstand kaum noch eine Rolle.

      Tscharlie schrieb:

      Wenns bergaufgeht, dann spielt es eigentlich nur eine Rolle wie schwer das Fahrzeug ist, denn das Gewicht muss ja gegen die Schwerkraft angehoben werden. Rollwiderstand, CW Wert, ect beleiben ja gleich.
      Wenn man auf der anderen Seite flach genug runter fährt ohne zu bremsen und zu rekuperieren, kommt die Energie aber wieder zurück.

      Tscharlie schrieb:

      Das Gewicht spielt auch bei der Beschleunigng eine Rolle, denn auch das muss ja beschleungt werden.
      Hier genauso. So lange man nicht in einem Arbeitspunkt des Antriebs beschleunigt, in dem er ineffizient wird.
      Gruß,
      Stephan

      Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer
    • Ich fahre den e UP hier auf kurzen Strecken, aber mit vielen Kurven und einigen Steigungen/Gefälle mit 8,0-8,5 kWh, dabei aber nicht über 70 km/h.
      Kurvenfahre ist übrigens auch ein "Energiefresser", deshalb möglichst wenig Lenkeinnschlag.

      Ich werde mal eine Teststrecke suchen die ausreichend lang ist und ich niemand störe wenn ich mal langsam fahre.

      Dann sehe wir möglich ist.

      Und Nebenverbraucher sind bei mir eher nebensächlich, auf kürzeren Strecken gibts weder Heizung noch Klimaanalage.

      Zu den Steigunge/Gefälle: Egal welches Profil auf alle Fälle brauct man mehr Energie als nur auf ebener Fahrbahn.
    • Ich finde diese Diskussion hier völlig daneben.
      Ist es wirklich von Interesse, ob der UP nun 0,0001 mehr oder weniger verbraucht?
      Es gibt E-Fahrräder mit Dach, die sind bestimmt sparsamer als ein E-UP.
      Mit einen Fahrrad kann man dann auch über rote Ampeln fahren (anhalten/anfahren kostet Strom) und geradeaus fahren (über Straßen, Fußwege, Radwege) weil eine Kurve 0,000000003 mehr verbraucht.

      Ich glaube, dass Tscharlie sich wie ein Troll verhält. Hauptsache er schreibt etwas und die anderen sind beschäftigt.

      Lieber Tscharlie, hast du dir schon mal überlegt wieviel kW/h deine Anfragen kosten? Über wieviele Server das läuft, die alle Strom verbrauchen?

      :klugorange:
      Abholung ID.3 in der Autostadt am 12. April 2023. <3 <3 <3
    • um mal zum Thema zurück zu finden...
      Unser eUp, den überwiegend meine Frau bewegt, benötigt definitiv im reinen Stadtverkehr die wenigste Energie.
      Das sind dann hier bei uns auf dem flachen Land so ca. 8 Kwh/100 Km.

      Gemischt Landstraße und Stadtverkehr sind es so um die 10 Kwh/100 Km.
      Auf der Autobahn steigt der Verbrauch bis Tempo 100 nur marginal, alles über 100 mag der eUp so gar nicht, sprich da verbraucht er mehr als unser alter eGolf und tatsächlich auch mehr als mein ID.3

      Im Winter liegen die Verbrauchswerte zwischen 30 und 40 % höher ;(

      Ach ja, wir lieben unseren eUp :love:
      LG Michael

      ID 3 "City" seit dem 24.08.2021
      e-Up! seit Dezember 2020
    • Ich würde das unter Messrauschen verbuchen, da ich bei gleicher, vorausschauender Fahrweise keinen Unterschied zwischen Segeln+Bremse und hoher Rekustufe festellen konnte.

      Auch sollte man berücksichtigen, dass zu viel Rekuperation auch nicht perfekt ist, wenn dann die Bremsen weggammeln. Musste ich selbst beim Yaris Hybrid erfahren - für den Preis der hinteren Bremsscheiben hätte ich auch 1l/100km mehr verbrauchen können.
      e-Golf seit 11/19
      Ioniq seit 04/21
    • Euch ist schon bewusst, dass im Segelmodus beim Bremsen auch rekuperiert wird? Erst kurz vorm Fahrzeugstillstand wird die hydraulische Bremse etwas angezogen. Und natürlich dann wenn mehr Bremsmoment gewünscht wird, als die Rekuperation bereitstellen kann.
      Wenn man während des Bremsvorgangs das Bremspedal 2x hintereinander tritt, dann wird die Reku deaktiviert und es wird nur mit der mechanischen Bremse gebremst. Könnte ja sein dass hier jemand einen nervösen Bremsfuss hat und die Reku ständig deaktiviert :D
    • Pogo schrieb:

      Euch ist schon bewusst, dass im Segelmodus beim Bremsen auch rekuperiert wird? Erst kurz vorm Fahrzeugstillstand wird die hydraulische Bremse etwas angezogen.
      Ja, ist mir bewusst. Wenn man also beim Segeln und Bremsen auch so vorausschauend fährt wie bei hoher Rekustufe, dann rekuperiert man ja auch im gleichen Maße. Nur die Pedalnutzung ist unterschiedlich. Anfangs mochte ich auch das Segeln vom e-Golf. Da der Ioniq nicht so eingestellt werden kann, dass er ab Start segelt (man kann es nur durch die Paddel erreichen), habe ich mich an hohe Reku gewohnt und fahre auch den e-Golf nun so. Ich denke, mit hoher Reku habe ich vorausschauenderes Fahren noch besser gelernt. Es wird dann zu einer Art Sport, das Bremspedal nicht mehr zu nutzen, also früher zu rekuperieren. Von der Komfortseite her gefällt mir hohe Reku auch mehr, weil ich die negative Beschleunigung auch besser dosieren kann. Einziges Problem: ich muss halt ab und an die Bremsen in N "putzen", da starke Notbremsungen bei mir nur sehr selten vorkommen.
      e-Golf seit 11/19
      Ioniq seit 04/21
    • Vorausschauendes Fahren würde ich das nicht nennen. Du kannst mit hoher Reku halt mit nur einem Pedal fahren, was das Fahren angenehmer macht.
      Richtiges vorausschauendes Fahren ist, wenn man nur soviel kinetische Energie hat, sodas man gar nicht mehr Bremsen/rekuperien braucht. Das ist im wirklichen Leben jedoch kaum möglich, da man spätestens an der Ampel verzögern muss.
      Ständiges Rekuperieren belastet übrigens auch den Akku mehr. Im egolf habe ich mir das Segeln zu Gunsten des Akkus angewöhnt und optimiert. Habe da vorher auch mehrere Varianten ausprobiert. Bei den IDs fahre ich liebe in Fahrstufe B. Dort ist die Fahrbarkeit gegenüber des e-Golfs noch etwas verbessert. Wenn man z.B. die GRA in B abschaltet dann rammt die Reku langsam rein. Beim Golf haut die Reku sofort zu.

      Wie weiter oben schon geschrieben muss man nicht extra in N schalten um die mechanische Bremse zu nutzen. Das zweimalige Betätigen des Bremspedals schaltet die Reku ab.
    • Zurück zum UP.

      Nein der "segelt" nicht. Das macht er in keiner Fahrstufe.
      Segeln würde heißen: Weiterrollen ohne irgendwelche Widerstände.
      Der UP rekuperiert beim rollen immer, da er keine Kupplung hat, kann er nicht segeln, sondern nur antriebslos rollen, aber der Antreib läuft immer mit.
      Ein Verbrenner-UP, gleichschwer, würde weiter rollen.
    • Tscharlie schrieb:

      Zurück zum UP.

      Nein der "segelt" nicht. Das macht er in keiner Fahrstufe.
      Segeln würde heißen: Weiterrollen ohne irgendwelche Widerstände.
      Der UP rekuperiert beim rollen immer, da er keine Kupplung hat, kann er nicht segeln, sondern nur antriebslos rollen, aber der Antreib läuft immer mit.
      Ein Verbrenner-UP, gleichschwer, würde weiter rollen.
      Ok, wenn man es genau nimmt, dann hast du natürlich recht. In Fahrstufe D wird maximal bei 150km/h mit 0,5 m/s² verzögert. Abnehmend bis auf 0,125 m/s². Zum Vergleich ab einer Verzögerung von 1,3 m/s² werden die Bremslichter eingeschalten. Es ist also eine sehr geringe Verzögerung. Im Vergleich zum Verbrenner mit eingelegtem Gang nicht vergleichbar. Eben eher Vergleichbar mit dem Segelbetrieb beim Verbrenner, daher habe ich es als Segeln bezeichnet. Bei Gelegenheit werde ich die Messwerte für Bremsmoment und Ladestrom in fahrstufe D beim Rollen lassen triggern.
    • Tscharlie schrieb:

      Zurück zum UP.

      Nein der "segelt" nicht. Das macht er in keiner Fahrstufe.
      Segeln würde heißen: Weiterrollen ohne irgendwelche Widerstände.
      Der UP rekuperiert beim rollen immer, da er keine Kupplung hat, kann er nicht segeln, sondern nur antriebslos rollen, aber der Antreib läuft immer mit.
      Ein Verbrenner-UP, gleichschwer, würde weiter rollen.
      Das ist nicht notwendigerweise richtig, nur weil er keine Kupplung hat. Die Kupplung ist quasi der Stromrichter, und solange der den Elektromotor nicht ansteuert, kann der Motor freilaufend mitgedreht werden, ohne dass er bremst oder beschleunigt. Das bezeichnet man als Segeln. Auch ein segelndes e-Auto kommt irgendwann Dank Rollwiderstand, Luftwiderstand und lastfrei mitdrehendem Getriebe zum Stillstand. Ich kann aber nicht sagen, ob der e-up eine minimale elektrische Zwangsrekuperation beim Loslassen des Gaspedals ständig eingeschaltet hat, der E-Golf hat es nicht. Aber an eine Kupplung ist das definitiv nicht gebunden.
      Und warum sollte ein Verbrenner up weiter rollen? Wenn Du die Kupplung trittst versus eingekuppelt im Leerlauf?
      Gruss Christian

      1. e-Golf 300 (seit 04/2018) Schnee, Höhenmeter, Rom, Kroatien...alles kein Problem
      2. e-tron 55 (ab 04/2022)


      PV 14,4 kWp Nulleinspeisung (Fronius Symo/Ohm-/Wattpilot), +26qm Solar th., WP in Vorbereitung
    • Ein Verbrenner UP rollt weiter, wenn man die Kupplung drückt. Weil dann, wenn ein Gang eingelegt ist der Motor nicht mitdreht und wenn man im Leerlauf rollt auch, weil dann Teile des Getriebes mitlaufen. Und alles was mitläuft hat einen Widerstand.

      Der Motor des UP "produziert" bei Rollen 1-knapp 2 kWh, das verlangsamt. Damit "vernichtet" er Energie.

      Wirklich "selgeln" können einige Verbrenner, die kuppeln aus und schalten den Motor ab. Damit sind sie zwar eteas effektiver als andere Verbrenner, aber weit weg vom E-Auto.

      PS:
      Übrigens kann man einen 1990 Opel Kadett E Kombi 1,6 Diesel mit segeln und alles Schikanen auch mit unter 3 Liter/100 km fahren :)
      Man sieht ich treibe die Spinnerei schon ein Weile.
    • Pogo schrieb:

      Vorausschauendes Fahren würde ich das nicht nennen. Du kannst mit hoher Reku halt mit nur einem Pedal fahren, was das Fahren angenehmer macht.
      Ich würde es trotzdem vorausschauenderes Fahren nennen, weil man früher von Gas gehen lernt.

      Pogo schrieb:

      Richtiges vorausschauendes Fahren ist, wenn man nur soviel kinetische Energie hat, sodas man gar nicht mehr Bremsen/rekuperien braucht.
      Das ist völlig unrealistisch im Alltag.

      Pogo schrieb:

      Ständiges Rekuperieren belastet übrigens auch den Akku mehr.
      Das ist falsch. Erstens rekuperiert man in B ja nicht ständig, außer man fährt von einem hohen Berg kontinuierlich runter. Zweitens ist ständiges kleines Laden und Entladen sogar besser für den Akku. Auch aus diesem Grund werden die Ersatzakkus nicht einfach rumliegen gelassen, sondern als Pufferspeicher genutzt. Drittens: Wenn du segelst, wirst du statt dem rechten Pedal zum Rekuperieren das linke nehmen, hast also gar nichts gewonnen - evtl. wird sogar stärker rekuperiert, weil schon bei kleinem Druck mit höherer Leistung rekuperiert wird als du das im B-Modus am rechten Pedal erreichen könntest.

      Pogo schrieb:

      Wenn man z.B. die GRA in B abschaltet dann rammt die Reku langsam rein. Beim Golf haut die Reku sofort zu.
      Nicht so bei unserem e-Golf (bei Ioniq allerdings schon).

      Pogo schrieb:

      Wie weiter oben schon geschrieben muss man nicht extra in N schalten um die mechanische Bremse zu nutzen.
      Für den e-Golf hast du recht. Ich fahre allerdings sehr oft den Ioniq im Alltag. Dort geht es nur in N.
      e-Golf seit 11/19
      Ioniq seit 04/21