e-Golf Austauschmodule mit 58kWh für 6700$
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Mich würde interessieren ob das BMS die höhere Kapazität erkennt oder ob immer noch bspw. 300 km maximale Reichweite angezeigt werden und dieser Wert der Restreichweite einfach nur halb so schnell abschmilzt wie üblich. Außerdem würde eine höhere Kapazität ja auch höhere Ladeleistungen ermöglichen. Ich gehe aber davon aus, dass weiterhin auf 40 kW begrenzt sein wird.Liebe Grüße,
Christoph
e-Golf 300 seit 03/2018 -
Ich glaub nicht das es laufen wird und BMS wird wohl "tausend" Fehler auspucken aber nicht funktionieren ohne Update/Parameter usw. und 58kWH haben die Problematischen Leaf´s nicht so ne größe? Dacht da schmelzen die großen Akku´s, nur die kleineren überleben:) Aber, ich hoffe auf einen user hier der Fähig ist sich zu äussern was BMS damit angestellen würde:)
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Moin,
soweit ich weiß wurde der e-Golf um Siemenskomponenten herumgebaut. Das müsste also sehr ähnlich zu unseren Systeme im Schiffbau sein. Das BMS im eigentlichen Sinne ist an der Stelle nur ein Teil des Datengebers. Für die Berechnung der möglichen Betriebsstunden, verwendet das System immer die geladenen kWh im Verhältnis zur Gesamtspannung. Daher ist es vollkommen egal, wie groß die Kapazität ist. Anders gesagt: Wir müssen unseren Controllern der Speichersysteme nicht sagen, wie groß die Kapazität des Speichers ist (außer zur Kalibrierung bei Erstinbetriebnahme). Das finden die schon selbst heraus. Das muss auch so sein, sonst würde die Betriebsstundenvorhersage nicht auf die Degradation der Batterie reagieren. Da im e-Golf die Menge an geladenen kWh bei jedem Ladevorgang bekannt ist - wie auch die Spannung - sollte das Prinzip das Gleiche sein. Ich würde also ziemlich sicher davon ausgehen, dass der e-Golf bei einer größeren Batterie nach der ersten leer bis 100% Ladung sehr genau die neue Reichweite anzeigt. Das einzige Problem bleibt nur der Onboard-Lader, weil der natürlich sich nicht ändert.
Chris -
Interessant. Bin ja gespannt wann man da die ersten News von Firmen liest, die den einbauen. Ein paar Fragen bleiben aber schon offen:
2 Jahre und 100.000 km Garantie, aber wenn man innerhalb 12 Monaten mehr als 30.000 km fährt, erlischt die Garantie. Wie passt das denn zusammen?
Warum geht das nicht bei 2020er e-Golf?
Was ist "degradation normal range"? Das müsste man schon klar definiert haben bevor man kauft.
Wofür soll man ein Pfand bezahlen und wie hoch ist das?
Kann man den Akku auch steuerfrei importieren und als Heimspeicher für die PV Anlage nutzen?Gruß,
Stephan
Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer -
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Ebenfalls interessant wäre das Rapidgateverhalten.
Ein 11kW Onboardlader wäre bei dieser Kapazität eigentlich Pflicht.
Die zusätzlichen 58kg mmüssen dann von der zulässigen Zuladung abgezogen werden und somit dürfte mein e-Golf wohl realistisch eher zum 4-Sitzer degradiert werden (zumindest bei Insassen meines Ausmasses
). Mit e-Golf Model 2016 in Betrieb seit 28.12.2015

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Das zeigt jetzt aber auch mal wieder, was ich schon sehr lange sage, mir aber immer nicht geglaubt wird: die Energiedichte der Akkus entwickelt sich schon lange nicht mehr weiter. Das ist genau das, was Kreisel vor 8 Jahren schon gemacht hat. Gleiche Akkugröße. Mehr geht mit Lithium Ionen nicht. Wenn da nicht endlich mal neue Zellchemien kommen, werden sich Elektroautos kaum noch weiter entwickeln können bzgl. Gewicht-/Reichweitenverhältnis. Bei Mobiltelefonen sieht man die Energiedichte sogar schon seit 15 Jahren nicht mehr wachsen. Wo sich noch was ändert ist die Laderäte und der Preis, aber ich könnte mir vorstellen, dass man auch beim Preis mittlerweile die Talsohle erreicht haben könnte. Weil der BEV Boom nicht kam wie erwartet und deshalb die angeschobene Förderung der Rohstoffe zu einem Preisverfall geführt hat. Neuerdings hört man von Experten in solchen zusammenhängen immer den Begriff "Bullwhip-Effekt".
Wenn in absehbarer Zeit die Elektromobilität mal wirklich wieder etwas mehr Fahrt aufnimmt, weil es kompaktere und sinnvollere Autos zu akzeptableren Preisen gibt, dann werden diese keine größeren Akkus haben als bisher. Dank billigerer genutzter LFP Akkus oft sogar weniger, als wir seit mittlerweile 4 Jahren von der MEB Plattform kennen.
Ich persönlich glaube an einen echten Durchbruch der Elektromobilität weiterhin erst dann, wenn sich die Energiedichte der Akkus irgendwann mal verdoppelt.Gruß,
Stephan
Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer -
Seit über 5 Jahren komme ich nun schon mit der Batteriegröße des eGolf perfekt zurecht. Aus dem Grund bräuchte ich eigentlich keinen größeren Akku. Wäre höchstens nice to have.
Die großen Sprünge bei der Energiedichte sind scheinbar wirklich vorbei. Die beklagenswerte Autoindustrie flüchtet sich in Riesen SUV mit Riesen Batterien. Auch wenn wir leider solche Fehlentwicklungen in der Familie haben, sind mir eGolf und Ioniq FL lieber. Effizient, kleiner, passiv gekühlter Akku und ein gesundes Preis Leistungsverhältnis.
Es wird aber wirklich mal Zeit, dass Akku-Doktoren auf E-Auto Akkus gehen. Gerade beim Golf, wo die Zellen stupide mit Busbars aneinandergeschraubt sind.Gruss, Matz -
Moin,
die Energiedichte geht seit Jahren bei bestimmten Zelltypen immer weiter hoch. Interessant ist aber, dass die je größer die einzelne Zelle, desto besser die Energiedichte. Im Boot hast halt Platz genug, im Auto nicht. Das Akkudesign im Auto ist doof. Im Stationären Speicher bauen wir überwiegend große Blade Zellen ein. Da kommt eine einzelne Zelle (1p Konfig) in den kWh Kapa-Bereich bei einem Gewicht was 30% geringer ist, als bei der alternativen 4p Konfiguration. Da können wir von den Chinesen lernen, die sind mit Blades ganz vorne dabei.
Li-Ion hat leider einen entscheidenden Vorteil. Du entnimmst immer das, was Du vorher reingeladen hast. Die Zellchemie degradiert im Zufuhr Zyklus. Man verliert damit so wenig Energie, wie bei keinem anderen Speichersystem, das wir heute kennen. Wenn die Menschheit halbwegs bei Verstand wäre, würden wir keinerlei Diskussion um Wärmekraftmaschinen mehr führen.
Chris -
e-Golf mit ~50 kWh und ~100 kW Ladeleistung wäre das perfekte e-Auto. Auch wenn ich nix gegen SUV hab.
EV66 schrieb:
Seit über 5 Jahren komme ich nun schon mit der Batteriegröße des eGolf perfekt zurecht. Aus dem Grund bräuchte ich eigentlich keinen größeren Akku. Wäre höchstens nice to have.
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Ich muss gestehen, würde es weniger Kosten, bessere Garantie geben (sorry finde ich Mau in Richtung 2 Jahre...) könnte ich mir es vorstellen zu machen, da es mir Persönlich deutlich mehr Optionen geben würde. Aber bei dem Preis & Leistung in Garantie, Null-Chance. Denn mit den 6700ist es ja nicht getan, Lieferung 1000 drauf, dann noch Montage usw. da sind wir mind bei 10k...
Chinesische Produkte sind wie alle anderen, wenn gut gemacht, sind sie gut. Akku im Rasenmäher von GreenCell hielt länger als von Gardena;-)
Ich komme mit der Reichweite zurecht, hab ja von vorne rein drum gewusst, aber in Richtung 320km real wäre schon sehr praktisch - hier ist nicht überall ne Ladestation, oder von Kosten dann wie ein Verbrenner...
Ja, wäre nur bessere Lebensqualität, das ist klar zu sagen. -
Ob das Unternehmen in 2 Jahren noch existiert, wäre die entscheidende Frage, ob eine Garantie >2 Jahre überhaupt relevant ist. Ich habe daran schon meine Zweifel.
Auch mit 58kWh ist die Batterie nicht temperiert. Wenn man damit dann die Höchstgeschwindigkeit auf der AB ausreizt, wird man nicht einmal die 40kW beim ersten Nachladen erreichen, weil dann die Batterie schon >40°C hat. An den <=110km/h Reisegeschwindigkeit ändert das also nichts. Wäre aber ok.
Für mich ist dies zumindest die Option für ein 2. Leben, sollte die Batterie bei mir in 3 Jahren nach Ablauf der VW Garantie doch einmal den Bach runtergehen. Mit 36kWh komme ich ja zurecht. Nur jetzt im Winter kommen die Restreichweite <50km immer sehr schnell und dann fängt das Gezicke mit der Heizung an.
Ich denke dieses Angebot ist wohl auch die kalkulatorische Basis für die projizierten Kosten von >10000€ von EV Clinic.VW e-Golf 6/2020 - BMW iX1 12/2023 -
Der neu vorgestellte Ford Puma schlägt in die gleiche Kerbe. Dort ist sogar die Ladeleistung richtig gut. Nur der Preis nicht. Irgendwas ist immer.
EV66 schrieb:
Auch wenn wir leider solche Fehlentwicklungen in der Familie haben, sind mir eGolf und Ioniq FL lieber.
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Bei unserem 50er Skoda Enyaq mit 55 kWh Akku sind es auch nur 7,2 kW AC. Ist mir aber nie negativ aufgefallen.
Adi schrieb:
Ebenfalls interessant wäre das Rapidgateverhalten.
Ein 11kW Onboardlader wäre bei dieser Kapazität eigentlich Pflicht.
11/2017-10/2023: VW e-Golf (verkauft mit ca. 101.000 km),
08/2018-08/2021: Smart Ed 451,
11/2021-heute: VW e-Up,
Seit 11/2023: Skoda Enyaq iV50 als Ersatz für den VW e-Golf. (Übergangslösung bis zum VW e-Golf Variant oder bis zum neuen VW e-Caddy) -
Als Ergänzung noch der Link in die Bildergalerie des Herstellers, falls Ihr beruflich mit Arbeitssicherheit zu tun habt vorher tief Luft holen
mtgbattery.com/de/about-mtg/
Mit WP & 225/45 17" Montpellier, seit 10/2025 CLA 250+ EQ -
Ich verstehe wo Du hin willst, aber weisst Du ob das Arbeitssicherheittechnisch in China gegen etwas verstoesst? Jetzt nicht drauf einzugehen ob es so wie es da zu sehen ist, klug oder nicht klug ist...
Martin76 schrieb:
Als Ergänzung noch der Link in die Bildergalerie des Herstellers, falls Ihr beruflich mit Arbeitssicherheit zu tun habt vorher tief Luft holen
mtgbattery.com/de/about-mtg/
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So schlimm ist die Arbeitssicherheit nicht. Auf einem Foto hat einer Schlappen an, das sind also keine Sicherheitsschuhe. Sicherheitsbrillen hat auch keiner, weiß aber nicht, ob in einem Montagebetrieb die bei vorgeschrieben wären (ich kenne nur Fertigung, da muss man immer die Aquarien im Gesicht haben). Und ein Stolperkabel liegt an einem Arbeitsplatz am Boden.
Ansonsten:
- Alles sauber und hell
- Es steht nichts frei im Weg herum
- Wege häufig am Boden markiert
- Viele Feuerlöscher vorhanden
Mögen ja spezielle Fotos nach Aufräumarbeiten sein, aber generell sehe ich das nicht als so schlimm an. Da kenne ich anderes von in Deutschland fertigenden Betrieben.VW e-Golf 6/2020 - BMW iX1 12/2023
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