E Golf kostet zuviel

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    • E Golf kostet zuviel

      Hallo zusammen,

      nach langer Zeit melde ich mich auch mal wieder.
      Seit 1,5 Jahren ist der Golf bei meinen Eltern, die auch sehr zufrieden sind, aber leider sind seit dem die Kosten explodiert.
      Während der Garantie habe ich die Ladeklappe austauschen lassen. Aber seit letztem Sommer ist der Wurm drin.
      Fing an mit Klimaanlage defekt mit Kühlmittelverlust und Fehler Elektrosystem. Da mussten reichlich Komponenten getauscht werden vor allem der Wärmetauscher. -> 3600 € Reparatur aber zum Glück 50 % Kulanz.
      Dieses Jahr dann wieder Klimaanlage, diesmal die Klimaventile. Zusammen mit TÜV und neuen Bremsen -> 1700 €. Dabei ist der Wärmetauscher oder so wieder kaputt gegangen, wurde dann aber auf Garantie getauscht.
      Und Anfang der Woche ist jetzt die Verriegelung des Ladesteckers kaputt gegangen. -> 1000 € vorr.

      Das ist jetzt einfach zuviel für ein gut 5 Jahre altes Auto mit gut 96000 km. Bzw. Zu oft das etwas nicht funktioniert. Es steht die Überlegung an den zu verkaufen und einen KIA EV3 zu holen.

      Grüße
      Manni
    • Wäre es nicht günstiger, einfach eine Reparaturkostenversicherung abzuschließen, statt ein neues Auto zu kaufen?
      11/2017-10/2023: VW e-Golf (verkauft mit ca. 101.000 km),
      08/2018-08/2021: Smart Ed 451,
      11/2021-heute: VW e-Up,
      Seit 11/2023: Skoda Enyaq iV50 als Ersatz für den VW e-Golf. (Übergangslösung bis zum VW e-Golf Variant oder bis zum neuen VW e-Caddy)
    • Eine Reparaturkostenversicherung ist meist günstiger, als eine Garantieverlängerung.

      Siehe hier:

      rekoga.de/reparaturkostenversi…paraturkostenversicherung
      11/2017-10/2023: VW e-Golf (verkauft mit ca. 101.000 km),
      08/2018-08/2021: Smart Ed 451,
      11/2021-heute: VW e-Up,
      Seit 11/2023: Skoda Enyaq iV50 als Ersatz für den VW e-Golf. (Übergangslösung bis zum VW e-Golf Variant oder bis zum neuen VW e-Caddy)
    • Misterdublex schrieb:

      Eine Reparaturkostenversicherung ist meist günstiger, als eine Garantieverlängerung.
      Ich zitiere mal vom angegebenen Link

      Es gibt eine spezielle Art von Versicherung für Gebrauchtfahrzeuge, die auch als Reparaturkostenversicherung oder Gebrauchtwagengarantie bezeichnet wird. Bei Neuwagen wird diese Versicherung als Anschlussgarantie oder Garantieverlängerung bezeichnet.
      Scheint also das Gleiche zu sein.
      e-Golf seit 11/19
      Ioniq seit 04/21
      2021er e-Up seit 08/25
    • Ich meine damit:

      - Garantieverlängerung von VW vs.
      - Reparaturkostenversicherung von einem sonstigen Versicherer.
      11/2017-10/2023: VW e-Golf (verkauft mit ca. 101.000 km),
      08/2018-08/2021: Smart Ed 451,
      11/2021-heute: VW e-Up,
      Seit 11/2023: Skoda Enyaq iV50 als Ersatz für den VW e-Golf. (Übergangslösung bis zum VW e-Golf Variant oder bis zum neuen VW e-Caddy)
    • Also, sie kostet uns beim Skoda Enyaq iV50 420 €/a.

      Allein ein neues AC-Ladegerät liegt bei 3.000 €. Da müsste ich schon 7 Jahre ohne Versicherungsleistung versichert sein, damit es sich nicht lohnt. Die Reparaturkosten sind mittlerweile so hoch, das lohnt sich immer.
      11/2017-10/2023: VW e-Golf (verkauft mit ca. 101.000 km),
      08/2018-08/2021: Smart Ed 451,
      11/2021-heute: VW e-Up,
      Seit 11/2023: Skoda Enyaq iV50 als Ersatz für den VW e-Golf. (Übergangslösung bis zum VW e-Golf Variant oder bis zum neuen VW e-Caddy)
    • Tscharlie schrieb:

      Eine Versicherung oder Garantieverlängerung ist für alle auf alle Fälle teurer.
      Wenn man das Geld für eventuelle Reparaturen hat lohnt sich das über viele Jahre nicht.

      Misterdublex schrieb:

      Die Reparaturkosten sind mittlerweile so hoch, das lohnt sich immer.
      Das kann man weder so, noch so einfach so pauschal sagen. Klar ist man auf der sicheren Seite, aber wenn man nicht genau hin sieht, eben doch nicht, wenn zu viel ausgenommen ist oder Selbstbeteiligung zu hoch ist oder eben nichts passiert.

      Zahlt man zu viel mit Versicherung/Garantieverlängerung? Nicht zwangsläufig. Wenn echt was kaputt geht, hat man das Geld schnell wieder drin bei den aktuellen Reparaturpreisen. Zahlt dafür VW drauf? Auch nicht. Denen kostet die Reparatur ja nur einen Bruchteil dessen, was man selbst zahlen müsste. Das haben sie dann halt weniger als Gewinn in Werkstatt und beim Konzern, aber draufzahlen werden sie nicht. Und selbst wenn mal Fehler sehr häufig sind, sind die Reparaturkosten auf Garantie vielleicht billiger, als der Reputationsverlust wäre bei Käufern.
      Gruß,
      Stephan

      Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer
    • Gut ist zwar nicht Teil des Themas aber mal meine grundsätzlichen Überlegungen zu Versicherungen.

      Nehmen wie die private Haftpflicht, wie hoch kann ein Schaden sein? Das ist nicht absehbar, daher lohnt sich hier die Versicherung, weil die wenigsten einen sehr großen Schaden nicht selbst zahlen können.

      Das gilt aber für ein Fahrzeug nicht immer, für die Schäden bei anderen schon, daher natürlich Haftpflicht, aber sonst begrenzt der momentane Wert des Fahrzeugs das Risiko.

      Unser UP kann also einen maximalen Schaden von ca. 10.000 € verursachen, das kann ich selbst tragen.

      Versicherungsbeiträge werden ja nach Statistiken über Schäden errechnet, plus Verwaltung plus Gewinnausschüttung für eventuelle Eigner.

      Wenn ich nun die Versicherungseiträge aufhebe, spare ich im Schnitt die Kosten der Versicherung.

      Anders kann es sein wenn ein Hersteller sowas anbietet, damit hat er den Kunden an sich gebunden.

      Hier spare ich, weil ich viele Sachen nicht machen lasse, so z.B. beim Panda auch auf 300.000 km keinen Zahnriemenwechsel oder beim UP keine Inspektionen oder sowas.
    • Deine Gedanken zu Versicherungen sind nicht falsch. Eine private Haftpflicht ist im Kern Schutz vor großen Summen – und für Rad- oder Pedelecfahrer auch ein Schirm über der riskanten Zeit im Straßenverkehr.

      Andere Versicherungen funktionieren anders. Die Kfz-Rechtsschutz zum Beispiel: Da geht’s selten um hohe Beträge, aber ohne sie würde kaum jemand wegen 100 € und einem Punkt klagen. Genau das hält das System fair. Auch beim Fahrzeugkauf gäbe es viele heutige Verbraucherrechte ohne diese Versicherung nicht – wer länger dabei ist, erinnert sich, wie ungeschützt man früher beim Gebrauchtwagenkauf war.

      Zum e-Golf: Er war VWs erstes Elektroauto, entwickelt ab 2009 ohne jede Erfahrungsbasis. Wärmepumpe, Onboard-Lader, CCS-Anschluss – all das wurde für ihn zum ersten Mal überhaupt gebaut. Entsprechend unklar ist die Haltbarkeit dieser Generation 1-Komponenten. Eine Reparaturkostenversicherung lohnt sich sonst selten – hier kann sie Sinn machen. Denn an Bauteilen wie einer 400-Volt-Wärmepumpe oder einem Onboardlader kann man privat nichts mehr selbst prüfen oder reparieren.
    • Tscharlie schrieb:

      Wenn man das Geld für eventuelle Reparaturen hat lohnt sich das über viele Jahre nicht.
      Außer man hat ein Montagsmodell.

      Misterdublex schrieb:

      Die Reparaturkosten sind mittlerweile so hoch, das lohnt sich immer.
      Dann würde die Versicherung draufzahlen. Kann ich mir nicht vorstellen.

      ACDCisenough4me schrieb:

      Zum e-Golf: Er war VWs erstes Elektroauto, entwickelt ab 2009 ohne jede Erfahrungsbasis. Wärmepumpe, Onboard-Lader, CCS-Anschluss – all das wurde für ihn zum ersten Mal überhaupt gebaut. Entsprechend unklar ist die Haltbarkeit dieser Generation 1-Komponenten. Eine Reparaturkostenversicherung lohnt sich sonst selten – hier kann sie Sinn machen. Denn an Bauteilen wie einer 400-Volt-Wärmepumpe oder einem Onboardlader kann man privat nichts mehr selbst prüfen oder reparieren.
      Ja, mit Selbstmachen sieht es vermutlich schlecht aus, außer man ist Elektroniker. Aber ich würde den Erstentwicklungen durchaus mehr Vertrauen entgegenbringen*, weil ich vermute, dass dort die Ingenieure vielleicht lieber auf Nummer sicher gegangen sind, und die Controller noch nicht so viel mitzureden hatten wie beim MEB.

      *) Auch in anderen Bereichen kann man beobachten, dass die erste Generation vielleicht noch etwas fehleranfällig war, die zweite Generation die Fehler ausmerzt, und in späteren Generationen (die auch billiger sind) die Qualität mehr oder weniger kontinuierlich abnimmt.
      e-Golf seit 11/19
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