E Golf kostet zuviel

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    • Hm. Der Autokäufer ist doch Testpilot ohne Bezahlung.
      Ich kann mich noch erinnern, kein damaliger Chef, weil er auch Mercedes LKW gekauft hat, hat einen der ersten 300 E W 124 bekommen.
      Das Auto war eine Katastrophe! Wurde nach 1/2 Jahr ausgetauscht.

      Heute ist man Testpilot in Fahrzeugen die in viel kürzerer Zeit mit viel mehr Fehlermöglichkeiten geplant und gebaut werden.

      Mir ist das egal, denn ein neues Fahrzeug kaufe ich sowieso nicht mehr.
    • Tja lesen tut man immer nur die schlechten Beispiele wo entweder die Versicherung fehlt oder wo man es schätzen muss, dass die Versicherung bezahlt!

      Aber ich kann nur sagen, dass ich bisher mit meinem e-Golf 190 seit über 10 Jahren auch ohne Versicherung sehr gut gefahren bin und ihn auch weiterfahre bis halt einmal eine grosse Reparatur ansteht. Das wird dann wohl der Zeitpunkt sein, dass ich mich schweren Herzens von meinem black-Sioux trennen muss. Einen grossen Restwert darf ich beim Eintausch sowieso nicht mehr erwarten - also was soll's ich bin mit meinem e-Golf sehr gut und günstig über 120'000km gefahren. Vielfach mit eigenem Sonnenstrom, nur die wenigsten der Verbrennerkollegen können sowas von sich behaupten und diejenigen mit eigener Ölförderung und eigener Raffinerie werden wohl auch keine Versicherung abschliessen müssen... :D :s66: my e-Golf!
      Gruss Aragon / Rene
      Mein black-Sioux wurde KW43 2014 produziert also VFL (Vor-Face-Lift) oder 190
      Zusätzlich golden-Arrow ab 16.11.2021 Polestar2 AWD

      Ich war dabei ! e-Golf-Treffen eins am Bodensee / zwei in Moers / drei, vier und neun in Hann Münden / fünf in Heilbronn / sechs in Mühbrook - weil es so schön war // aber schön waren auch die vielen kleinen Treffen!!! :thumbup:
    • Du hast aber auch den Jackpot gezogen. Beim eGolf gibt es 3 bekannte teure Reparaturen:

      a) Ventile bei der Klimaanlage
      b) Ladeklappenverriegelung
      c) Ladekabelverriegelung

      Nachdem nun alle 3 ausgetauscht wurden, sollten keine weiteren teuren Probleme auftauchen. Auch würde ich mir überlegen, ob solch teure Reparaturen nicht besser durch eine freie Werkstatt umgesetzt werden.

      Es ist immer noch ein Golf 7 und das im letzten Baujahr. Alles, was am Rest eines Autos ausfallen kann, ist beim Golf 7 bereits in den Jahren davor verbessert worden. Es ist ein grundsolides Auto! Zudem alles was den Golf 7 ausmacht, kann Dir meist jede freie Werkstatt deutlich günstiger wieder herstellen. Gibt günstige Ersatzteile (vom Wertstoffhof oder nicht Original) wie Heu.

      Als möglichen Tipp: Lass die Ladeklappe komplett entriegeln. Nachdem keiner Strom klauen kann (wie bei Benzin) oder irgendwas Einfüllen könnte, ist ein Sperren der Ladeklappe weniger notwendig. Wenn Dich jemand nicht mögen sollte, kann er auch zig andere Sachen mit Deinem Auto machen, als irgendwie an der Buchse rumzuwerkeln.

      Generell bin ich auch der Typ: Ich versichere nur das, was mich finanziell ruinieren könnte. Alles andere habe ich auf dem Tagesgeldkonto und bringt mir Zinsen, anstatt Beiträge zu zahlen. Auch ist meine Selbstbeteiligung immer möglichst hoch, weil das die Raten senkt.

      Ich bezweifle, dass die Klimaanlage bei _nachträglichen_ Garantieversicherungen abgedeckt ist. Bei meinem Kia war damals die Klimaanlage ein Verschleißteil und damit nicht durch die Garantie abgedeckt. Man sollte dringend ansehen, was alles nicht abgedeckt ist.
      VW e-Golf 6/2020 - BMW iX1 12/2023
    • Tscharlie schrieb:

      Eine Versicherung oder Garantieverlängerung ist für alle auf alle Fälle teurer.
      Wenn man das Geld für eventuelle Reparaturen hat lohnt sich das über viele Jahre nicht.
      Ja, darauf basiert deren Wirtschaftlichkeit. Aber wenn die pauschale Reparaturhöhen annehmen, während man selbst aber zb wie ich einen 11kW Lader von Mahle hat, der bisher nicht repariert wird, sondern nur für 4000€ getauscht und dazu noch auffällig oft kaputtgeht, sieht das evtl schon anders aus.
      An meinen Verbrennern hab ich früher auch noch viel selber gemacht, aber den Lader sehe ich mich nicht tauschen.
      Auch an der Klimaanlage mache ich nichts.
      Citroën ë-C4
    • Tscharlie schrieb:

      Fällt mir gerade auf, 11 kWh geladen haben wir auf den 35.000 km vielleicht zusammen 2 Stunden.
      Der Satz macht mit der Einheit kWh keinen Sinn. Du wirst 11kW meinen, aber der E-Up konnte soweit ich weiß auch nicht mit 11kW laden, sondern nur mit 7,2kW.

      Soll das heißen Du lädst ausschließlich DC?
      Das fände ich krass, weil nicht nur teuer, sondern der E-Up lödt DC ja auch noch ziemlich langsam.

      Oder meintest Du AC mit weniger Leistung?
      Das macht aber auch keinen Sinn, weil dasselbe Ladegerät genutzt wird.

      Wie wohl die allermeisten Nutzer lade ich fast nur AC zuhause. Sind sogar nur 3,6kW.
      Was den Lader aber nicht entlastet, weil er so viel mehr Betriebsstunden bekommt.
      Dafür schont es den Akku.
      Citroën ë-C4
    • Das hängt davon ab, ob im Leistungssteigeil oder im Regelungsteil etwas kaputt geht .
      Der Mahle Lader soll sehr komplex sein mit 11 Platinen... kam mal was bei Nextmove dazu, weil jetzt wohl auch eine Firma die 4000€ Komponenten für höchstens den halben Preis reparieren kann.
      Aber klingt tür mich als ob das jetzt noch lange nicht ausenteickelt ist und das spätere noch einfacher, günstiger und kleiner geht.
      Citroën ë-C4
    • Halbleiter gehen vorwiegend durch Diffusion der Atome (Atome wandern auch durch feste Gitter) defekt, sodass diese ihre halbleitenden Eigenschaften verlieren. Die Diffusion ist dabei primär temperaturabhängig, wobei der Diffusionskoeffizient die Temperatur im Exponenten hat.

      Die Temperatur hat also einen exponentiellen Einfluss auf die Haltbarkeit aller Halbleiter. Wobei die Temperatur in Kelvin eingeht, also ab dem absoluten Nullpunkt. Bei Raumtemperatur geht ein Halbleiter auch einfach so mit der Zeit defekt, man kann den Defekt also nicht generell verhindern.

      Da die Temperatur aber exponentiell in die Diffusion eingeht, haben höhere Temperaturen einen entsprechend deutlich höheren Effekt auf die Haltbarkeit.

      Wenn man also seine Leistungselektronik "schonen" will, sollte man volle Leistung bzw. hohe Temperaturen vermeiden. Allerdings ist die Leistungselektronik so ausgelegt, dass sie bei voller Leistung auch sicher die Garantiezeit übersteht, eine Teilleistung sollte also problemlos lange möglich sein.

      Wie lange ein einzelner Halbleiter hält, ist dabei rein zufällig, weil die Fertigungsqualität deutlichen Schwankungen unterliegt und man beim Testen der Halbleiter auch nicht alles raustesten kann.

      Also:
      a) Alle Halbleiter (dein Handy, dein Computer, dein Ladegerät, dein Steuergerät, -> alle) gehen mit der Zeit kaputt, es ist nur die Frage wann, nicht ob.
      b) Hohe Temperaturen beschleunigen diesen Effekt. Also nicht lange mit voller Leistung betreiben, weil hier die Halbleiter "heiß" werden
      c) Die Leistungselektronik in eAutos ist seziell für hohe Temperaturen und lange Haltbarkeit ausgelegt. Es reicht aber, wenn der erste Halbleiter defekt geht und es gibt sehr viele Halbleiter im Auto => Ausfallwahrscheinlichkeit x Anzahl Halbleiter

      Der AC-Teil nutzt hier sicher andere Halbleiter als der DC-Teil. Man kann also auch den AC-Teil überlasten und DC kann länger halten als AC, wenn DC eine langlebiegere Qualität hat.

      Der Male-Lader hat wohl eine Komponente, die zu heiß wird, zu nah an der Leistungsgrenze betrieben wird und/oder sehr stark schwankende Herstellqualität hat. => Die Halbleiter funktionieren bei Auslieferung, aber altern zu schnell.

      Eine generelle Aussage, wie "besser AC als DC" kann ich nicht sagen, aber wenn man AC mit 3 statt 7 kW oder DC mit 20 statt 40 kW betreibt, sollte das die Halbleiter weniger stark erwärmen, denn die Stromstärke geht quadratisch in den Wirkungsgrad und damit die Abwärme ein.
      VW e-Golf 6/2020 - BMW iX1 12/2023
    • Wenn man ein BEV mit DC lädt, belastet das keinen Leistungshalbleiter im Auto. Der Gleichstrom geht direkt in den Akku. Wenn man AC lädt, geht der Strom in die Erwärmung der Halbleiter im onboard Charger ein. Da kommt es dann darauf an, wie gut dieser gekühlt ist. Prinzipiell geht der Strom quadratisch in die Verluste ein. Zumindest im statischen Zustand. Aber da die Halbleiter schalten, gibt es auch dynamische Verluste, bei denen es etwas schwieriger ist, die Verluste in Abhängigkeit vom Strom zu beziffern. Am Ende ist es aber normal nicht der Halbleiter, der stirbt, wenn man keine Überspannung hat, sondern die Aufbau- und Verbindungstechnik. Also die Verbindung der Stromschiene zum Chip. Das können Bonddrähte oder gesinterte Kupferfolien sein auf der Oberseite. Auf der Unterseite kann das eine Lotschicht sein, evtl. mit Zwischenmaterialien zum Ausgleich von Wärmeausdehnungskoeffizienten, wie z.B. Molybdän. Oder es kann eine Sinterung sein, mit einer Sinterpaste zwischen Stromschiene (z.B. Kupfer auf einer Keramik) und Chip.

      Durch häufigere und heftigere Temperaturschwankungen und Temperaturgradienten bzgl. Räumlichkeit und Zeit werden diese mechanischen Verbindungen irgendwann zerstört. Bonds können abheben oder brechen, Lötungen oder Sinterungen können delaminieren. Ein Lader ist da recht einfach haltbar zu machen, weil der keine häufigen Temperaturschwankungen hat, wie in einem Umrichter eines BEV, was man Serpentinen hoch prügelt. Beim Beschleunigen werden die IGBT heiß, beim Rekuperieren die Freilaufdioden.
      Gruß,
      Stephan

      Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer
    • Ich stecke da nicht ganz so tief in der Materie drin und muss einfach mal nachfragen. Wie verhält es sich denn nun wenn ich immer im Schatten lade und der PV-Strom durch einen Bambelfilter geht?
      Ich hätte da auch noch ein gutes Käsekuchenrezept und würde mich freuen, wenn wir nun auch wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren könnten.
      Allen einen schönen Sonntag gewünscht.
      Nett grüßend,
      Norman

      Alle Menschen sind schlau. Die einen vorher, die anderen hinterher.
    • Philipp schrieb:

      Halbleiter gehen vorwiegend durch Diffusion der Atome (Atome wandern auch durch feste Gitter) defekt, sodass diese ihre halbleitenden Eigenschaften verlieren.
      Und wer sagt, dass die Leistungshslbleiter immer der Ausfallgrund wören?
      Die Regelung betrifft das nicht, die bekommt aber bei weniger Leistung mehr Betriebsstunden.


      Norman_2 schrieb:

      würde mich freuen, wenn wir nun auch wieder zum eigentlichen Thema zurückkehren könnten.
      Von deinem Käsekuchen abgesehen ist das ja das Thema .
      Teure, noch nicht ausgereifte Komponenten, die meist noch nicht repariert werden können.
      Citroën ë-C4