Rekuperation

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    • Rekuperation

      Ein Hallo an die Tüftler,
      wer von euch kann mir sagen wie ich die Anzeige der Rekuperation für mich
      weiterverarbeiten kann. Die Balken sind schön aber aufgrund der Anzahl einer Fahrt
      nur für den momentanen Überblick. Die Wattanzahl liefert kurz zum Balken beim Bestehen einen Wert.
      Dieser verschwindet auf Nimmerwiedersehen. Kein nochmaliger Blick darauf möglich.
      Keine Summe pro Fahrt, keine Summe pro Tag, einfach nichts mehr.
      Ich würde es aber interessant finden wie viel Stromersparnis da zusammenkommt.
      Gruß aus Wien vom Puerzi!

      Seit 31.01.2018 E-Golf zu Hause.
      Fahren ist nicht das richtige Wort
      besser ist schweben von Ort zu Ort!

      puerzi.at
    • Du willst wieder Sachen wissen, ...

      ... die VW den e-Golf-Fahrern nicht einfach so preisgeben möchte. Während die Fahrer des e-UP über das CarNet-Portal für jede Fahrt auch die Werte der Rekuperation oder die der Nebenverbraucher ab- und auslesen können, guckt der e-Golf-Fahrer, der ja deutliches Mehr an Kaufpreis berappt hat, bei solchen Details in die Röhre. ich glaube, dem ist nur durch irgendwelche Diagnose-Tools beizukommen. Aber da kenne ich mich leider nicht aus.
      Viele Grüße
      Norbert
      _________________________________________________
      seit 09/2015 mit dem 190er elektrisch "golfend"
      Teilnehmer an den e-Golf-Treffen in
      Moers und Hann. Münden
    • Richtig Norbert, ich will das wissen. Ich war zuletzt in meiner aktiven Zeit Qualitätsmanager der Telekom Austria und
      bin mit verschiedensten Möglichkeiten der Datenverarbeitung vertraut. Jetzt im Ruhestand halte ich mich mit den diversesten
      Aufgaben fit. Derzeit lege ich mit einem Access Programm die Rechnungen für 270 Schrebergärten in meiner Umgebung.
      Daten sind also das um und auf bei solchen Aktionen, aber wenn du sie nicht kriegst nutzt das nichts. Da bleibt dann eben
      vieles im Verborgenen.
      Danke für deinen Hinweis.
      Gruß aus Wien vom Puerzi!

      Seit 31.01.2018 E-Golf zu Hause.
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    • Ich würde behaupten, dass der Bremsvorgang des e-Golf sehr "dynamisch" ist und es von mehreren Faktoren (Bremspedaldruck, Akkuladestand, Geschwindigkeit, Pedaldruckgeschwindigkeit?...) abhängig ist, ob die mechanischen "Wärmeerzeuger" tatsächlich Feinstaub erzeugen oder nicht. Ein Indiz dazu ist der Verschmutzungsgrad der Felgen. :klugorange: Je schmutziger die Felgen desto häufiger hat die Mechanik zugebissen.
      Mit e-Golf Model 2016 in Betrieb seit 28.12.2015 am 1. e-Golf Treffen am Bodensee, am 2. in Moers und am 3. in Hann. Münden dabei gewesen :thumbup: :musicextrem:
    • Die Geschichte heißt „brake-blending“ soviel ich weiß und ist ein (zumindest bei e-Up! und e-Golf) kaum merkbarer Übergang von reiner Rekuperation zur Unterstützung durch die Mechanik.

      Du kannst einmal Folgendes testen - da merkt man dann den Unterschied: Auf einer längeren Bergabstrecke (Kahlenberg, Höhenstraße, etc. z.B.) zuerst nur Rekuperieren mit dem Schalthebel, und dann den Tempomaten rein zu einer niedrigeren Geschwindigkeit. Da siehst du dann, dass zwar der Zeiger links noch immer im grünen Bereich arbeitet, das Fahrzeug jedoch merkbar stärker verzögert. Ich denke da greifen dann die Bremsscheiben mit ein...
      VW e-Up! seit 17.04.2014
      TESLA Model ☰ reserviert am 31.03.2016
      SONOMOTORS SION Extender reserviert am 2.8.2016
      VW e-Golf 300 seit 6.12.2017
    • rolfrenz schrieb:

      Die Geschichte heißt „brake-blending“ soviel ich weiß und ist ein (zumindest bei e-Up! und e-Golf) kaum merkbarer Übergang von reiner Rekuperation zur Unterstützung durch die Mechanik.

      Du kannst einmal Folgendes testen - da merkt man dann den Unterschied: Auf einer längeren Bergabstrecke (Kahlenberg, Höhenstraße, etc. z.B.) zuerst nur Rekuperieren mit dem Schalthebel, und dann den Tempomaten rein zu einer niedrigeren Geschwindigkeit. Da siehst du dann, dass zwar der Zeiger links noch immer im grünen Bereich arbeitet, das Fahrzeug jedoch merkbar stärker verzögert. Ich denke da greifen dann die Bremsscheiben mit ein...
      Das Ding ist eine hoch komplexe Materie und wird hier gut erklärt. brake-blending
      Zeigt mir jedenfalls, dass der E-Golf technisch im höchsten Maß weiterentwickeltes Fahrzeug ist.
      Gruß aus Wien vom Puerzi!

      Seit 31.01.2018 E-Golf zu Hause.
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      puerzi.at
    • Danke für den Link, ein sehr interessantes Papier.
      Es grüßt Martin vom westlichen Ende des Bodensee.
      ---
      e-Golf seit 01.03.18 und i-MiEV seit Juni 16.
      Erneuerbare-Energien-Fan und Kraftwerksbetreiber (3 PV-Anlagen mit insgesamt 22kWp)

      "Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern." (afrikanisches Sprichwort)
    • Danke Puerzi für den Link auf den interessanten Bericht. Hab ihn mal überflogen, liest sich nicht ganz leicht. Mein Fazit: Rekuperation über die Vorderachse ist einfacher zu beherrschen und kann auch in fahrdynamischen Situationen mehr Energie zurückspeisen. Rekuperation über die Hinterachse erfordert mehr Regelaufwand um das Fahrzeug bei Kurvenfahrt stabil zu halten und kann deswegen etwas weniger Energie zurück speisen. Bei Geradeausfahrt wird sich's nichts schenken...

      Also schau'n wir mal wie der ID wird. Das wäre mein erster Hecktriebler in 40 Jahren Autofahren :)

      LG

      Christian
      e-Golf 300:
      - Leasingvertrag (privat) am 06.11.2017 unterschrieben
      - Fahrzeugübernahme am 12.12.2017 (Händlervorbestellung)
      - mein Lieblings-Assistenzsystem: ACC
      - was schön ist: die Ruhe...
      - entspannend: über CarPlay Podcasts von CleanElectric hören...
      - was nervt: die Vergesslichkeit des Fahrzeugs (e-Sound, Fahrmodus, Innentemperatur, usw.)
      - Wallbox Mennekes AMTRON Xtra 11 C2
    • puerzi schrieb:

      Das Ding ist eine hoch komplexe Materie und wird hier gut erklärt. brake-blending Zeigt mir jedenfalls, dass der E-Golf technisch im höchsten Maß weiterentwickeltes Fahrzeug ist.
      An sich mache ich keine Wissenschaft aus dem e-Golf - das Auto soll einfach nur seinen Zweck erfüllen, und das macht es perfekt.

      Aber ich habe mich auch schon öfter gefragt, ob ich wirklich aktiv rekuperieren muss, oder ob der gefühlvolle Umgang mit dem Bremspedal den gleichen Effekt bringt.

      Im Moment neige ich zu letzerem.

      Danke für den Link!


      ChristianZ schrieb:

      Also schau'n wir mal wie der ID wird. Das wäre mein erster Hecktriebler in 40 Jahren Autofahren :)

      Ups, da hast Du dann aber so einiges verpasst
      Was gibt es (automobil) schöneres, als einen kleinen leichten Hecktriebler mit dem Gaspedal um die Kurven einer Serpentinenstrecke zu lenken?
      Ciao, Gerd
    • kelvin schrieb:

      Ups, da hast Du dann aber so einiges verpasst
      Was gibt es (automobil) schöneres, als einen kleinen leichten Hecktriebler mit dem Gaspedal um die Kurven einer Serpentinenstrecke zu lenken?
      Mag schon sein, dass Heckantrieb fahrdynamisch "agiler" ist, aber dies sowohl im positiven als auch negativen Sinn :)

      In 40 Jahren Frontantrieb hab ich mich jedenfalls auf glatter Fahrbahn noch nie ungewollt um 180° gedreht und Schneeketten hab ich auch nie gebraucht. Aber ich geb zu das ist Geschmackssache/Philosophie und ich hab vermutlich Vorurteile. Vermutlich sind Hecktriebler heutzutage mit den vielen elektronischen Helfern auch auf schlüpfrigem Untergrund und im Winter durchaus fahrbar.

      Der versionierte, konzentrierte Fahrer hat mit Heckantrieb vermutlich mehr Spaß, der müde Durchschnittsfahrer kommt mit Frontantrieb vermutlich einfacher von A nach B.

      Aber okay, der ID oder Neo hat ja den E-Motor auf der HA und die schwere Batterie dürfte auch für Anpreßdruck sorgen. Beim Ampelsprint müsste es sogar Vorteile haben ! Schau'n wir mal...

      LG

      Christian
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      - was schön ist: die Ruhe...
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    • ChristianZ schrieb:

      kelvin schrieb:

      Ups, da hast Du dann aber so einiges verpasst
      Was gibt es (automobil) schöneres, als einen kleinen leichten Hecktriebler mit dem Gaspedal um die Kurven einer Serpentinenstrecke zu lenken?
      Mag schon sein, dass Heckantrieb fahrdynamisch "agiler" ist, aber dies sowohl im positiven als auch negativen Sinn :)
      In 40 Jahren Frontantrieb hab ich mich jedenfalls auf glatter Fahrbahn noch nie ungewollt um 180° gedreht und Schneeketten hab ich auch nie gebraucht. Aber ich geb zu das ist Geschmackssache/Philosophie und ich hab vermutlich Vorurteile. Vermutlich sind Hecktriebler heutzutage mit den vielen elektronischen Helfern auch auf schlüpfrigem Untergrund und im Winter durchaus fahrbar.

      Der versionierte, konzentrierte Fahrer hat mit Heckantrieb vermutlich mehr Spaß, der müde Durchschnittsfahrer kommt mit Frontantrieb vermutlich einfacher von A nach B.
      Wir hatten in den letzten Jahrzehnten eigentlich immer einen Fronttriebler, einen Hecktriebler und einen Allradler in unserem "Fuhrpark".
      Bei winterlichen Verhältnissen fahrbar sind sie alle, auch ohne "elektronische Helferlein"! -
      man muss sich halt nur auf die jeweiligen Eigenarten einlassen.
      "It's the driver, not the car" ;)

      Leichte Hecktriebler (Roadster) bieten in der Tat eine ganz besondere Art von Fahrspaß,
      wenn man die Fahrphysik im Grenzbereich versteht, und gerne damit spielt.
      Und das gilt in besonderem Maße bei geringem Trägheitsmoment um die Hochachse (Mittelmotor).
      Aber zugegeben, für 99% der Autofahrer ist das nicht relevant - und das ist ja auch gut so ;)
      Ciao, Gerd
    • kelvin schrieb:

      Im Moment neige ich zu letzerem.
      Ich neige auch zum Bremsen wie üblich, da ich festgestellt habe, dass der Verbrauch dadurch niedriger ist - bis jetzt.
      Ich kann länger "segeln" und passender in Straßen einbiegen. Wenn ich mit "B" abbremse und die Verkehrssituation sich ändert, habe ich einen schlechteren Zeitablauf, da ich dann gegen die Bremswirkung Strom geben muss.

      Gruß
      Rüdiger
    • crewal schrieb:

      kelvin schrieb:

      Im Moment neige ich zu letzerem.
      Ich neige auch zum Bremsen wie üblich, da ich festgestellt habe, dass der Verbrauch dadurch niedriger ist - bis jetzt.Ich kann länger "segeln" und passender in Straßen einbiegen. Wenn ich mit "B" abbremse und die Verkehrssituation sich ändert, habe ich einen schlechteren Zeitablauf, da ich dann gegen die Bremswirkung Strom geben muss.

      Gruß
      Rüdiger
      Auf Stellung "1,2,3 und B" sind fast immer Korrekturen notwendig. Zusätzlich Bremsen wäre stärker Rekuperieren, also eine Ersparnis. Zusätzlich Strom geben kostet Energie, also Geld.
      Im Stadtverkehr relevanter als Fahren im ländlichen Bereich.
      Gruß aus Wien vom Puerzi!

      Seit 31.01.2018 E-Golf zu Hause.
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      puerzi.at