E-Mobilität ist ein "alter Hut"

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    • E-Mobilität ist ein "alter Hut"

      Wer am 3. e-Golf-Treffen im vergangenen Jahr teilgenommen hat, weiß es bereits vom Besuch des PS.Speichers in Einbeck: Elektromotoren sind ein "alter Hut" bei den Antrieben von Fahrzeugen. Ein spontaner Besuch im Porsche-Museum in Stuttgart-Zuffenhausen am vergangenen Wochenende hat mir diese Tatsache wieder eindrücklich vor Augen geführt.



      Das Bild zeigt den Egger-Lohner C.2 Phaeton, Baujahr: 1898. Angetrieben wurde er von einem Oktagon-Elektromotor mit einer Leistung von 2,2 - 3,7 kW (3 - 5 PS). Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 25 km/h angegeben, und die Reichweite lag bei 80 Kilometern - sagenhaft für den damaligen Stand der Technik, finde ich.



      Nur zwei Jahre später wurde bereits der Elektromotr an die Radnabe konstruiert. Im Bild ein Lohner-Porsche Elektromobil (Nachbau) / Baujahr: 1900 / Motor: Radnaben-Elektromotor / Leistung: 1,8 kW (2,5 PS).

      Zwischen damals und heute dreht es sich im Museum natürlich um alles, wofür der Name Porsche steht. Aber der Kreis schließt sich wieder mit dem Porsche Mission E, der als "Taycan" schon bald an die Kundschaft ausgeliefert werden soll.



      Porsche Mission E Studie / Motor: 2 permanenterregte Synchronmotoren / Leistung: 440 kW (600 PS) / Höchstgeschwindigkeit: >250 km/h / Reichweite: >500 km

      Ausführliche Informationen zum Museum: porsche.com/museum/de/
      Ein Album mit Bildern findet ihr hier: evw-forum.de/gallery/index.php…porsche-museum-stuttgart/
      Viele Grüße
      Norbert
      _________________________________________________
      09/2015 - 01/2019 e-Golf 190 | 01/2019 - Hyundai Kona e
      Teilnehmer an den e-Golf-Treffen in
      Moers und Hann. Münden

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von e-Golf_70794 ()

    • Hallo,

      ich war auch verwundert bei meinem Besuch, das man im Porschemuseum soz. als erstes Exponat ein E-Mobil zu sehen bekommt.

      Andere neuere E-Mobile gab es da aber noch nicht

      Hast du auch geladen dort, war bei meinem Besuch damals noch für "umme" :D
      Es ist besser, schweigend für einen Idiot gehalten zu werden, als den Mund aufzumachen und zu beweisen, das man einer ist !
    • Also, ich müsste echt mal suchen - meine mich zu erinnern, dass zumindest in Köln um 1900 sehr viel vom lokalen Zulieferverkehr elektrisch betrieben wurde. Waren wohl kleine Reichweiten, aber die Verteilerstellen waren ja auch in der Stadt.

      Später erst wurde das mit den Akkus wohl zu mühsam.
      Viele Grüße Jürgen

      Happy elektrisch
    • Ja, geladen habe ich auch in der Tiefgarage (pauschal 4€ Parkgebühr) ein paar Elektronen. Was halt 1-phasig so in 2-3 Stunden hineingeht in den Akku und was man so en passant mitnimmt. :)
      Viele Grüße
      Norbert
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    • Ja die Ironie der Geschichte ist der elektrische Starter des Herrn Bosch. Der hat das mühsame starten der Verbrenner so vereinfacht, dass es als besseres Konzept angenommen wurde und die Elekromobilität in den Dornröschenschlaf geschickt hat.
      VG Andreas
      #soulelectrified
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