Überzeugungsarbeit

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    • Überzeugungsarbeit

      Vorhin wieder mal ein schönes Erlebnis gehabt. Bin bei Kaufland am laden, plötzlich steht ein älterer Herr neben mir und fängt ganz interessiert an zu fragen. Wielange dauert das Laden? Reichweite? Naja, das Übliche eben. Er schien aber schon ganz aufgeschlossen und quält sich wohl ernsthaft mit Kaufgedanken. Er ist mal bei einem Bekannten im i3 mitgefahren, selbst aber nicht gefahren.
      Naja, ich hatte Zeit und fragte, ob er 5 Minuten Zeit hat. Also habe ich ihn zu einer kurzen Probefahrt (selber fahren) eingeladen. Er sagte mir, er ist 77 und das nächste Auto wäre wohl sein letztes. Nach 500 Metern war er schon wieder Anfang 60, bei der Rückkehr auf dem Kaufland-Parkplatz Anfang 50. Er blühte richtig auf. Ich empfahl ihm, sich mal bei allen Anbietern umzuschauen. Dies schlug er gleich aus, da für ihn nur VW-Golf in Frage käme. Seine Frau hatte nun den Einkauf bereits ohne ihn erledigt und kam zum Parkplatz. Sie war auch Golf-Fan, da die beiden damals in der DDR zu den Auserwählten zählten, die einen Golf 1 abbekamen.
      Wir haben uns sehr freundlich verabschiedet. Ich bin mir sehr sicher, er ist einer der künftigen e-Golf-Fahrer. Ich hoffe nur, dass er auch noch einen abbekommt. Ich habe nämlich völlig vergessen ihn auf den bevorstehen Wegfall hinzuweisen.
      Wie sagte er? Sie haben mir eine riesengroße Freude gemacht.
      Gern geschehen.
      Nett grüßend,
      Norman


      Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.
    • Schöne Geschichte Norman und tolle Reaktion deinerseits.
      Ich selbst wurde in den letzten sieben Monaten bisher erst einmal von einem etwas älteren Herren angesprochen.
      Witzigerweise auch beim Einkaufen und die Frage war ebenfalls wie lange das Laden den dauert.
      Ich meinte, dass mein Einkauf nun etwa eine halbe Stunde dauerte und das Auto nun zu 85% geladen wäre.
      Ich deutete in Richtung Laderdisplay, er warf einen kurzen Blick darauf, blicke dann mich an und schritt wortlos von dannen. 8| :rolleyes:
      So kann es halt auch laufen, umso erfreulicher das du einen etwas aufgeschlossernen Zeitgenossen erwischt hast.
      Gruß Robin

      Weihnachtsbesteller 2017
      E-Golf MJ 2019 seit 11/2018

      PV Anlage mit 6,8 KWp seit 06/2011
      Wallbe Eco 2.0S
    • Ich find das ganz arg toll, dass Du das gemacht hast. Ich habe zum Abschluss unseres Urlaubs in Südtirol unseren Gastgeber mit unserem E-Golf fahren lassen. Er selbst fährt eine Zoe Bj 2015mit 22 kWh-Akku und war in höchstem Maße begeistert ( "so ein schönes Auto, ...der kann ja viel mehr, als der Renault, ...ganz fein verarbeitet" ... usw.) Er ist in seiner Region ein E-Mobilitätspionier und eine wahre Koryphäe im Öķolandbau und wird seine Zoe wahrscheinlich noch eine Weile fahren, aber ich glaube, er war etwas angefixt.
      E-Golf bestellt am 21.10.2017, produziert am 22.08.2018, abgeholt in WOB am 29.10.2018

      Farbe: White-Silver-Metallic mit CCS, WP, FAP+, Winterpaket und ein paar netten anderen Kleinigkeiten. :s66:

    • Perfekt gelaufen. :thumbup:

      Am 31.08. will ich bei Kaufland von der Sorte Interessenten gern 50 für jedes gezeigte Auto haben. :D
      De Bergische Jung Wolfgang
      WBL

      Alle sagten: das geht nicht.
      Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.

      Nur Verrückte hier...
      Komm Einhorn wir gehen!

      e-Golf300 seit 22.06.2018
      aktueller km-Stand: 56.126 km
      Verbrauch 13,8 kWh im Schnitt langfristig
      die blaue eLise
      Volkswagen Code VKDCJJS7
      Modell-Jahr 2018
      Außenfarbe Atlantic BlueMetallic
      Innenfarbe Puregrey/Titanschwarz/Schwarz/Perlgrau
    • Wir fahren ja auch eine 2015er ZOE und einen eGolf. Die ZOE vor dem Golf war supertoll, wenn man aber nun im eGolf fährt, ist das wieder eine andere LIga. Meine Frau freut sich schon auf in ca. 3-4 Jahren, wenn bei mir das große T oder der ID3 einrollt und sie den eGolf bekommt.

      Ansonsten zum Thema Überzeugungsarbeit bin ich leider demotiviert, da die Reaktionen im Umfeld immer eher sehr kritisch sind und ich langsam keine Lust mehr habe die Argumente der Presse und Ölindustrie gegen die eMobilität zu widerlegen. Wir fahren einfach gemütlich unsere beiden eAutos und sind glücklich. Sollen die Nachbarn doch einen Volvo Diesel-SUV nach dem anderen kaufen/leasen. Die gibt es ja quasi im Leasing geschenkt und kann sich jeder Pöbel leisten. Ist ja logo: wenn ich für einen fetten SUV weniger bezahle als für nen ZOE-Leasing (plus Batteriemiete) nehme ich den "smarten Stadt-SUV" Volvo XC60, man muss ja zeigen was man hat.
      Viele Grüße, Olli.

      Seit 24.06.19: e-Golf 190 (EZ 03/2015), reflexsilber, Wärmepumpe, CCS.
      Seit 18.05.18: ZOE R240 Intens (EZ 12/2015), schwarz, 17“ Alufelgen. Extras: Original MAL und doppelter Kofferraumboden.
    • ollime schrieb:

      man muss ja zeigen was man hat
      ... oder eben nicht hat - Verständnis für seine Umwelt - oder vor allem die unserer Kinder und Enkel. Aber Verständnis hat halt wohl auch etwas mit Verstand zu tun. Weiter will ich mich dazu auch nicht äussern. :evil:

      Aber bleibt dran und seid ein leuchtendes Vorbild - das einzige Verbesserungspotential wäre noch einen Vornamen in der Signatur ;) - herzlichen Dank Olli. Tönt doch schon viel persönlicher :thumbup:
      Gruss Aragon / Rene
      Mein black-Sioux wurde KW43 2014 produziert also VFL (Vor-Face-Lift) oder 190

      Ich war dabei ! e-Golf-Treffen eins am Bodensee / zwei in Moers / drei in Hann Münden / vier nochmals in Hann Münden - weil es so schön war // aber schön waren auch die vielen kleinen Treffen!!! :thumbup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Aragon ()

    • Viele Leute sind einfach verbohrt und halten sich für besonderes schlau!

      Neulich habe ich mich mit einem 84-jährigen den ich schon seit Jahren kenne über eAutos unterhalten.Er sagt, er hält nicht von den Autos die keine 600km im Stück fahren können.Jetzt kommt es aber,er selbst fährt sogar mit dem Taxi 8km zum Arzt weil er nicht mehr so viel wegen gesundheitlichen Problemen fahren kann!?Will aber ein Auto in Garage stehen haben das 600km im Stück fahren kann!?Zu Hause hat er ein 8 Jahre altes Auto mit ein Paar Tausend km auf dem Tacho das er vielleicht 2 mal im Monat benutzt zum Discounter zu fahren,(was 2km von ihm entfernt ist) zum einkaufen.

      Kein Witz

      Genau so meine schwäbische Arbeitskollegin, ledig, die bald Rentnerin wird( endlich :hail: ),hat opel corsa seit 6 Jahren mit sage und schreibe ganze 2000km drauf.Bezahlt monatlich 70€ für Garage,fährt jedes Jahr regelmäsig zur Inspektion mit gefahrenen 300km/ Jahr und lässt sich dort ausnehmen wie die Weihnachtsgans ( Verschleissteile im Wert von mehreren Hundert € regelmäsig werden ihr von der Werkstatt aufgeschwetzt :dash: :rofl: ).Sie findet ,eAutos fahren "nur" 200km weit und sind nichts für sie,sie braucht gescheites Auto :rofl: .

      Es ist wirklich so nichts ist erfunden,so denken viele älteren Semester immer noch.
    • ElektroGolf schrieb:

      Es ist wirklich so nichts ist erfunden,so denken viele älteren Semester immer noch.
      Leider gibt es auch Menschen so kurz über 20, weiblich fahren nur auf der Insel umher, könnten zu Hause und an der Arbeitsstelle laden. Aber nein es muss laut sein und stinken.
      Gruß Bernhard
      Wer weiß, wie Gesetze und Würstchen zustande kommen, der kann nachts nicht mehr ruhig schlafen. (Otto v. Bismarck)
    • Jedem dem ich von meiner E-Golf Idee erzählt hat, meinte auch erst Mal: das ist doch noch nichts, mit der Reichweite.

      Andererseits habe ich auch mit vielen Leuten geredet, die gemeint haben, sie hätten sich das auch schon konkret überlegt und finden, dass die Reichweite reicht.

      Im Alltag wird die Reichweite des EGolf für die meisten Leute reichen, jedenfalls objektiv. Subjektiv empfinden es nur viele anders.

      Ich habe mich bewusst für den Golf entschieden, weil mir die Akkugröße in 98 Prozent meiner Fahrten reichen wird. Größerer Akku heißt ja nicht nur tendenziell teurer, sondern auch größerer Co2-Rucksack. Das sollte sich auch jeder bewusst machen, der derzeit 64kwh oder mehr kauft.
      Muss das sein, dafür dass man vielleicht einmal im Jahr so weit fährt?

      Wenn die Leute darüber nachdenken, lassen sie sich doch oft überzeugen, dass die Reichweite des EGolf für viele ausreicht.

      LG,
      Thomas
    • Hi!

      Seit Dienstag bin ich zur Kur in Malente, Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen was ich hier für Spaß habe :dash: , habe den eGolf übrigens dabei.
      Ganz Typisch die Einstellung: ich habe meine Meinung, stör mich nicht mit Fakten.
      Etwas hellhöriger wurde der eine oder andere, als ich erzählt habe, dass ich seit Abfahrt aus der Heimat nichts mehr fürs Laden bezahlt habe (ca. 450 km, Akku jetzt 90% SOC).
      Ich hab noch mindestens zwei Wochen Zeit :stick: .
      Gruß,
      Burkhard
      e-Golf bestellt 17.07.17 . Produktionsbeginn 41.Woche. 12.10. fertig,
      17.10. buchbar. Abgeholt 26.10.17 in der Autostadt. Staatliche Prämie am
      18.11.17 erhalten.
      Deep Black, Code=V53DC29U
      Wallbox Keba P30 c-Serie mit RFID + IFEU Ladebox (Phoenix Contact). PV E3DC S10, 7kWp, 9,2kwh Speicher, SolarCharge
      VCDS, VCP und OBD11
    • tommyro schrieb:

      Größerer Akku heißt ja nicht nur tendenziell teurer, sondern auch größerer Co2-Rucksack. Das sollte sich auch jeder bewusst machen, der derzeit 64kwh oder mehr kauft.
      Da hast du prinzipiell schon Recht. Aber ein paar Punkte sollte man trotzdem nicht außer Acht lassen:

      - Ein doppelt so großer Akku hat durch geringere Zyklenzahl mindestens eine doppelt so große und vielleicht sogar vierfache Lebensdauer. Wenn das dazu führt dass der Akku während der Autolebensdauer nicht getauscht werden muss, beim anderen aber schon, oder dadurch sogar die Lebensdauer des Autos mit größerem Akku deutlich verlängert, ist der CO2 Rucksack auf einmal wieder viel kleiner. Vielleicht sogar deutlich, weil das ganze Auto evtl. doppelt so lange genutzt wird.
      - Die Entwicklung geht weiter und vielleicht ist der CO2 Footprint im 60 kWh ID.3 gleich oder sogar kleiner als im e-Golf 190.
      - Es gibt Einsparungen bei Infrastruktur, weil wesentlich seltener geladen werden muss. Zumindest bei den Leuten die nicht daheim laden. Ein Auto mit doppelt so großem Akku wird weniger als halb so oft geladen, weil der Sicherheitspuffer den man sich auf 0 km Restreichweite lässt absolut gleich bleibt, die Akkugröße aber prozentual steigt und somit der guten Gewissens nutzbare Bereich mehr als verdoppelt.
      Gruß,
      Stephan
    • Und: Beim größeren Akku wäre V2G eher machbar.
      Also entweder ich kaufe ein Auto mit großem Akku und fahre ständig, dann brauche ich ihn
      oder ich fahre nur ab und zu weite Strecken und hänge das Auto ansonsten netzstabilisierend an die Steckdose. Hoffentlich kommt das bald!

      Folgender Gedanke: e-Golf für 26000 Euro und reicht fast immer. Sagen wir 2000km im Jahr weitere Strecken
      und sagen wir das sind 400kWh, sagen wir 20 mal Laden.
      Meistens mache ich eh Pause.
      Nun sagen wir, ich würde 10 mal 30 Minuten länger warten müssen, dann sind das 5 Stunden pro Jahr. Ach, wie schlimm....
      Dafür zahle ich keine 10000 Euro für ein Auto mit größerem Akku!
      In zehn Jahren habe ich ja dann duch Warten einen Stunden lohn von 200 Euro/Stunde erwirtschaftet :s05:
      E-Golf (31,5kWh) + Passat Variant GTE 02/2017
      PV 18kWp und Batterie BMZ 17 kWh + Notstromschaltung, kann tagsüber zu Hause laden
      Gruß, Bernd, P.S.: Auf die Kabeltrommel passen auch 12m 32A Kabel.
    • -Bernhard- schrieb:

      WBL schrieb:

      Am 31.08. will ich bei Kaufland von der Sorte Interessenten gern 50 für jedes gezeigte Auto haben
      Und hat es geklappt ? ?(
      Es war eigentlich im Sinne des Veranstaltungsgrundes ein Monsterflop.
      Kein Mensch hat uns irgendetwas zum Thema gefragt.

      Das absolute Highlight waren 2 ältere Damen:
      "Das ist ja einfach nur sehr aufmerksam, daß Kaufland einen Tisch und Bänke für die Elektroautofahrer hinstellt."

      Ich hab gedacht ich habe eine Hörhallu ...

      ABER! Die Gespräche und die Laune zwischen den völlig unterforderten Teilnehmern mit eAuto waren sehr gut.
      Gründe für den Flop fallen mir nicht ein; seit dem ist das Interesse der Besucher wieder wie vorher, hoch.
      De Bergische Jung Wolfgang
      WBL

      Alle sagten: das geht nicht.
      Dann kam einer, der wusste das nicht, und hat´s einfach gemacht.

      Nur Verrückte hier...
      Komm Einhorn wir gehen!

      e-Golf300 seit 22.06.2018
      aktueller km-Stand: 56.126 km
      Verbrauch 13,8 kWh im Schnitt langfristig
      die blaue eLise
      Volkswagen Code VKDCJJS7
      Modell-Jahr 2018
      Außenfarbe Atlantic BlueMetallic
      Innenfarbe Puregrey/Titanschwarz/Schwarz/Perlgrau
    • Outsider64 schrieb:

      tommyro schrieb:

      Größerer Akku heißt ja nicht nur tendenziell teurer, sondern auch größerer Co2-Rucksack. Das sollte sich auch jeder bewusst machen, der derzeit 64kwh oder mehr kauft.
      Da hast du prinzipiell schon Recht. Aber ein paar Punkte sollte man trotzdem nicht außer Acht lassen:
      - Ein doppelt so großer Akku hat durch geringere Zyklenzahl mindestens eine doppelt so große und vielleicht sogar vierfache Lebensdauer. Wenn das dazu führt dass der Akku während der Autolebensdauer nicht getauscht werden muss, beim anderen aber schon, oder dadurch sogar die Lebensdauer des Autos mit größerem Akku deutlich verlängert, ist der CO2 Rucksack auf einmal wieder viel kleiner. Vielleicht sogar deutlich, weil das ganze Auto evtl. doppelt so lange genutzt wird.
      - Die Entwicklung geht weiter und vielleicht ist der CO2 Footprint im 60 kWh ID.3 gleich oder sogar kleiner als im e-Golf 190.
      - Es gibt Einsparungen bei Infrastruktur, weil wesentlich seltener geladen werden muss. Zumindest bei den Leuten die nicht daheim laden. Ein Auto mit doppelt so großem Akku wird weniger als halb so oft geladen, weil der Sicherheitspuffer den man sich auf 0 km Restreichweite lässt absolut gleich bleibt, die Akkugröße aber prozentual steigt und somit der guten Gewissens nutzbare Bereich mehr als verdoppelt.
      Schau, da seht ihr, dass ich technisch wohl noch nicht alles verstanden habe. Ist es wirklich so, dass eine Ladung (egal ob 100% oder 30%) einem Zyklus entspricht? Und ist es besser für den Akku, dass man ihn nur zweimal (großer Akku) im Monat statt viermal (kleiner Akku) lädt? Das heißt ja dann auch, dass der große Akku für viel längere Zeit voller ist. Wäre echt interessant, wie sich das tatsächlich auswirkt. Gibt es da Studien?

      Aber: wir kommen ab vom Thema....sorry.

      Schönen Sonntag,
      Thomas
    • tommyro schrieb:

      Ist es wirklich so, dass eine Ladung (egal ob 100% oder 30%) einem Zyklus entspricht? Und ist es besser für den Akku, dass man ihn nur zweimal (großer Akku) im Monat statt viermal (kleiner Akku) lädt? Das heißt ja dann auch, dass der große Akku für viel längere Zeit voller ist.
      Die Zyklen-Zahl ist die Zahl von Ladungen mit denen die Batterie von (insgesamt) 0 auf 100% geladen wird.
      Andersrum: ob man 4 mal immer nur 20% lädt (z.B. von 70% auf 90%) oder 1 mal von 10& auf 90% ist im Sinne der Alterung unerheblich.
      Eine "volle" Batterie schadet kaum ... und deutlich weniger wie eine "leere".
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • Mimikri schrieb:

      Eine "volle" Batterie schadet kaum ... und deutlich weniger wie eine "leere".
      Das stimmt so nicht. Prinzipiell gilt: desto weniger voll der Akku, desto mehr Zyklen schafft er. Die PKW Hersteller geben natürlich nicht den kompletten möglichen Ladebereich frei (Anzeige im Auto 100% sind dann z.B. nur echte 90 oder 95% des Akkus) und verhindern somit das Schlimmste, aber man kann das trotzdem noch deutlich verbessern durchs eigene Ladeverhalten.

      Am schlimmsten ist der obere Ladestand. Samsung hat mal für 18650 Zellen angegeben dass bei einem Ladestand von 100% bereits nach 5 Jahren das kalendarische Lebensdauerende erreicht wird (70% der Ursprungskapazität). Bei 80% Ladestand wären es schon 15 Jahre. Wenn man den Akku immer zwischen 20 und 100 Prozent nutzen würde, könnte man 1000 Zyklen erreichen, wenn man 0 bis 80 Prozent nutzt, wären es schon 3000! 20-80% sind mit 3500 Zyklen angegeben, also nur unwesentlich besser. Leer fahren schadet also weitaus weniger als den Akku voll zu haben.

      Das waren natürlich keine Akkus für Autos. Zellen für Autos werden natürlich mehr versucht Richtung Lebensdauer zu optimieren wie Laptop oder Powertool Akkus. Aber das Prinzip bleibt gleich solange wir Li-Ion Zellen haben.


      Mimikri schrieb:

      Andersrum: ob man 4 mal immer nur 20% lädt (z.B. von 70% auf 90%) oder 1 mal von 10& auf 90% ist im Sinne der Alterung unerheblich.
      Wie oben gezeigt nicht unerheblich. Aber bezüglich der Zyklenanzahl würde es stimmen. Das heißt z.B. 4x von 50 auf 75% entspricht genauso EINEM Zyklus wie wenn man einmal von 0 auf 100 Prozent lädt. Nur dass man mit ersterem halt weitaus mehr Zyklen erreicht.
      Gruß,
      Stephan
    • Zu Euren Berichten mit älteren Leuten:

      Mein Verkäufer erzählte bei der Übergabe, er hätte die Woche e-Golf an einen 77 und einen 90 jährigen ausgeliefert. Sind nicht alle so verbohrt.

      Generell finde ich den e-Golf auch prima für die Überzeugungsarbeit. Der i3 sieht vielleicht "etwas anders aus". Aber der e-Golf ist halt durch und durch ein Standard Golf - keine Umgewöhnung, kein "andersartiges" Auto.
      Viele Grüße Jürgen

      Happy elektrisch seit 19.11.18 :D