Ladeparks Kreuz Hilden, Seed & Greet Ladepark

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    • Also 5 Minuten an der Wechselstation plus weitere 10 um noch einmal wo anders hin zu fahren, zu stoppen und auf die Toilette zu gehen, weil man während des Batteriewechsels nicht aussteigen kann. Da ist der Zeitvorteil ggü. des direkten Ladens praktisch wieder dahin. Da muss noch ein Klo ins Auto integriert werden, dass daraus wirklich ein Vorteil entsteht ;)

      90% Ladung ist ja auch nicht viel mehr, als man am Kabel machen würde bei nem kurzen Stopp. Günstig ist das auch nicht. Ich glaube nicht, dass sich solch ein System durchsetzen wird. Höchstens für Vertreter, die echt täglich weit über 500 km runter reißen. Und dann auch nur, wenn es wirklich flächendeckend Wechselstationen gibt. Oder halt, wenn Benziner oder Diesel fahren irgendwann exorbitant teuer wird, dass es keine Alternative mehr ist.

      Einen echten Vorteil hat man nur dadurch, dass man von neuen größeren Akkus profitieren kann und der Wert des Autos nicht wegen eines verschlissenen oder technisch überholten Akkus sinkt. Allerdings kauft man sich das auch in Raten und wenn man das Geld was man bei nem Kaufakku monatlich nicht zusätzlich zahlen müsste auf die hohe Kante legen würde, hätte man den Mehrpreis für einen neuen Akku oder den Wertverlust des Autos schon nach etwa der halben Lebensdauer des Autos angespart. Das mit dem Leihakku ist halt die teure aber bequeme Universallösung ohne Sorgen. Wie Leasing. Im Regelfall teurer, aber ohne Risiko.
      Gruß,
      Stephan

      Kraft macht keinen Lärm, sie ist da und wirkt. - Albert Schweitzer
    • Der Hauptvorteil ist die Zuverlässigkeit, TB hatte bei den neusten 1000km Livestreams massive Probleme mit nicht funktionierenden HPCs, bei Ionity waren mal 4 von 12 Defekt, teilweise sind sie sogar seit mehreren Wochen defekt und wurden noch nicht repariert.
      Beim Ariya Test waren sogar alle 4 Ladesäulen Defekt/Notprogramm( 30kW statt 90kW).


      Die Wechselstation ist wohl Rund um die Uhr besetzt, wenn was ist, greift der Elektriker ein.
    • Swissbob schrieb:

      wenn was ist, greift der Elektriker ein.
      Und der arbeitet ganz umsonst ? :s66:
      Zur Zeit der Dampflokomotiven wurden die Kohlen in den Tender (?) parallel mit Wasser nachgefüllt.
      Wäre da jemals einer drauf gekommen den gesamten Tender einfach auszutauschen ? :rofl:
      Gruß Bernhard
      Wir waren dabei! eGolf Treffen am Bodensee 2016, in Moers 2017, in Ha. Mü. 2018, 2019, 2021, Heilbronn 2020, Rutesheim 2021, Mühbrook 2022
      ID. Buzz bestellt am 20.05.22
    • Bei etwa 1€ pro kWh ist das doch bestimmt mit im Preis.

      Mich würde interessieren wie das die vielen ZOE oder ex ZOE Fahrer+innen der ersten Stunde sehen, die kennen sich ja mit Akkumiete aus und den Möglichkeiten das Auto dann ohne Akku zu veräußern.

      ABER ich glaube wir sind hier vom eigentlichen Thema abgekommen.
      Klaus
      e-Golf 190, 12/2014 Schnarchlader > 115.000km

      Model 3 LR AWD, 03/2019 > 89.000km HW3.0

      e-Golf-Treffen 0.1 bis 7.0 :thumbup: eVW-Treffen
    • Ich sehe da, auch wenn die Akkus in der Lagerphase auch als Netzpuffer genutzt würden, eine horrende Resourcenverschwendung an allen Fronten.

      Da es keinen Herstellerübergreifenden Formfaktor für die Akkus gibt muss jeder Hersteller ein eigenes (recht dichtes) Netz an Ladepunkten aufbauen. Wenn das Netz nicht dicht ist dann hat man null Zeitvorteil gegenüber den ja quasi an jeder Raststätte zu findenden HPCs.

      Und an jeder dieser Stationen braucht es dann x Akkus auf Halde. Resourcenverschwendung hoch 10.

      Und an „man kann dann größere Akkus nutzen“ würde ich auch nicht glauben.

      auch Resourcenverschwendung: der Bedarf an Platz, Gebäuden, Personal.

      Und die HPCs würden ja auch weiter benötigt.


      Und da haben wir die rechtlichen und organisatorischen Themen noch gar nicht betrachtet.
      Gruß, Daniel

      Unser Blog zur Elektromobilität, e-Golf und Ioniq: 1.21-gigawatt.net

      Immer einen Besuch wert, jeden 1. Samstag im Monat: Elektro-Stammtisch OWL
    • -Bernhard- schrieb:

      Swissbob schrieb:

      wenn was ist, greift der Elektriker ein.
      Und der arbeitet ganz umsonst ? :s66: Zur Zeit der Dampflokomotiven wurden die Kohlen in den Tender (?) parallel mit Wasser nachgefüllt.
      Wäre da jemals einer drauf gekommen den gesamten Tender einfach auszutauschen ? :rofl:
      Die Preise von Nio werden in der Tat sehr interessant werden.

      Ich hätte einen anderen Verbesserungsvorschlag:
      Ich habe eine Buderus Wärmepumpe und dazu einen 24h Servicevertrag abgeschlossen :grumble: , wie es der Zufall will, konnte ich diesen Service letzten Winter nutzen, in der Nacht von Samstag auf Sonntag ging die Wärmepumpe kaputt, und produzierte diverse Fehlercodes ,welche ich dem Servicetechniker umgehend mitgeteilt habe.
      Er kam rund 2h später und hatte die Ersatzteile bereits dabei, dadurch konnte er die Wärmepumpe sofort reparieren. :thumbsup:
      Diesen Service würde ich mir für Premium HPCs wie Ionity ebenfalls wünschen.
    • Hier mal ein schöner Bericht über e-Mobilität, natürlich mit „dem Macher“ Roland Schüren
      zdf.de/gesellschaft/plan-b/pla…fach-unter-strom-100.html
      Klaus
      e-Golf 190, 12/2014 Schnarchlader > 115.000km

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von E-auto2014 ()

    • E-auto2014 schrieb:

      Jetzt auch mit Kreditkarte zahlen.

      Pay-t von der GLS Bank macht es möglich.
      Wie wäre es mit einer Anleitung als Tafel daneben? Die Verfahren sind immer etwas anders, und jedesmal muss man rümtüfteln, wie es geht. Und nicht jeder ist da pfiffig (meine Frau war z.B. irritiert, als Aldi 50€ reservieren wollte).

      Aber ansonsten: Es ist immer nur komplizierter, als einfach eine Ladekarte an die Säule zu halten (insbesondere mit Rechnungsstellung etc.)
      Mini SE (7/2021) - iX3 (5/2022) - 530e (4/18 bis 4/22) - VW eGolf (12/18 bis 6/21)
      2x GO-eCharger - 9,6kWp PV mit 11.5kWh RCT-Power Akku - Überschuss-Laderegelung via IP-Symcon Haussteuerung
    • Ja so ist das leider, allerdings sind das nur Forderungen der Ladesäulen Verordnung und die soll ja das laden Barrieren frei machen. Und nicht zuletzt habe die Kunden ja auch drauf gedrängt.

      Komplizierter als zu Verbrenner Zeiten ist es aber nicht. Sowas gab es schon in ländlichen Gegenden vor über 20 Jahren.
      Irgendwo im südwestlichen Niedersachse hatte ich schon mal das Vergnügen an einem EC Automaten eine Zapfsäule frei zu schalten. Nur war es auch so das man vorher wissen musste wieviel DM wohl in den Tank passen.

      Unterm Strich ist es wie mit vielen; Übung macht den Meister.
      Und in weiteren 10 Jahren wird bestimmt auch vieles vereinheitlicht.

      10 Jahre e-Mobilität habe ich ja jetzt bald voll und man lernt noch immer dazu.
      Hält den Kopf jung…
      Klaus
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      Model 3 LR AWD, 03/2019 > 89.000km HW3.0

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