Endlich: Darum ist ein fetter Tesla sauberer als ein kleiner Ford

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    • Endlich: Darum ist ein fetter Tesla sauberer als ein kleiner Ford

      Endlich mal über die gesamte Laufzeit betrachtet und nicht nur auf vier Jahre!

      Der Strom kommt ja nicht einfach nur aus der Steckdose - wie klimafreundlich sind Elektroautos also wirklich? manager-magazin.de hat eine renommierte US-Institution nachrechnen lassen. Die Ergebnisse dürften manchen überraschen.


      ... Demnach ist sogar der monströse Elektro-SUV Tesla Model X P100D klimafreundlicher als der Kleinwagen Ford Fiesta in seiner benzinsparenden Ausführung SFE Ecoboost mit drei Zylindern. Über eine Laufzeit von 175.000 Kilometern verursacht der Tesla - in dem bis zu sieben Personen Platz finden - den Berechnungen zufolge einen Kohlendioxid-Ausstoß von 35 Tonnen. Der fünfsitzige Fiesta kommt auf 39 Tonnen. Fahren beide Autos gar 270.000 Kilometer, vergrößerte sich der CO2-Vorsprung des Tesla von 4 auf 14 Tonnen. ...

      Quelle:
      m.manager-magazin.de/unternehm…ord-fiesta-a-1177177.html
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 91.000km
      Model 3 LR AWD seit 03/2019 > 8.000km
    • Der Bericht liest sich gut, auch als Bestätigung für die eigene Entscheidung frühzeitig auf den e-Antrieb zu setzen.

      Was alle Berichte /Studien gemeinsam haben, der Auftraggeber formuliert den Auftrag. In diesem Artikel werden Fahrzeuge verglichen welche sich in den Nutzungsbedingungen stark unterscheiden.
      Ein MX P100D wird die 175.000 km Fahrleistungen wesentlich früher erreichen wie ein Ford Fiesta und spätestens hier kommt die Zeit mit ins Spiel.

      Die Zeit können wir bei den Betrachtungen nicht ausblenden, denn der Umwelt läuft die Zeit davon.

      Aber die Botschaft ist angekommen:
      Egal welches Verbrennerfahrzeug du ansetzt, über 175.000 km betrachtet ist es immer schmutziger wie das unvernünftigste SUV Serien e-Auto das es derzeit gibt.
      Gruß Dieter
      seit 10.2.2015. über 94000 km mit dem eGolf...….
      2019 e-Mobiltreffen in Waiblingen, im Rahmen des Eisentaltags.
      Wir waren dabei! e-Golf Treffen am Bodensee Oktober 2016 ,in Moers Oktober 2017 und Hann.Münden September 2018
    • Sorry, ich rechne noch die eMobilität in Monaten. Mein eGolf ist im Monat 49...
      Ich glaub nur Tesla kann man schon in Jahre rechnen mit ne genauso lange steht Tesla nicht nur als positiv Beispiel.

      Und das die Artikel ebenfalls erst nach Monaten in die breite Masse finden zeigt doch das die Lobbyarbeit sich ändert.
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 91.000km
      Model 3 LR AWD seit 03/2019 > 8.000km
    • Tschaeff schrieb:

      Ich bin beim Model X auf 24,5t CO2
      beim e-Golf auf 13,5t CO2
      Genau das wird die nächste Diskussion werden, wenn Audi und Daimler ihre dicken e-Schiffe auf die Straße schicken: ein e-Golf, ID., i3, Zoe usw. verursachen weniger als die Hälfte an CO2 verglichen mit EQ, e-Tron, Tesla S,X, 3 :klugorange:
      Gruß, Jürgen (ab 11/17)
      "Die Dauer um von A nach B zu kommen, wird von Strecke und Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt, NICHT von der Höchstgeschwindigkeit."
    • Was ich vom Model X halte schreibe ich mal lieber nicht. Nur soviel: Ein unnötiger Vergleich, der schnell als Gegenargument gegen eFahrzeuge gewertet werden wird: Wer kennt die Sprüche der Skeptiker nicht: "Ich fahre meine Fahrzeuge keine 175.000km.... also ist ein eFahrzeug für mich dreckiger.
      Denn kaum jemand wird die Gesamtbilanz betrachten, sondern nur seinen eigenen Nutzungszeitraum und die dafür notwendigen Kosten. Da nehme ich mich auch nicht aus. Ich fahre statt meines 530e auch kein Tesla S, denn der gefällt mir nicht nur nicht, sondern er wäre für mich auch als S75 in Grundversion deutlich teuerer als mein vollausgestatteter 530e.
      VW eGolf (seit 12/2018) - BMW 530e (seit 4/2018)
    • Das ist das Problem, die wenigsten betrachten den gesamte Nutzungszeitraum.
      Eigentlich braucht man das auch nicht, ein Jahr eigene Fahrleistungen reicht eigentlich und das mal eigene Lebenserwartung in der man individuell eigene Mobilität nutzen möchte.

      Bei mir, fahre seit dem 20 Lebensjahr und möchte es wenn es noch geht bis zum 100 Lebensjahr. Gut gehen wir mal von 80 Lebensjahr aus, bis dahin werden wir wohl noch arbeiten müssen und somit höchst mobil sein.

      Das sind 60 Jahre a 20.000km!
      Somit benötige ich meine persönliche und individuell Mobilität von 1.200.000km!!!

      Da ist doch sofort klar das sich das Ding rechnet und noch besser wenn ich das Fahrzeug teile (in der Familie)
      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 91.000km
      Model 3 LR AWD seit 03/2019 > 8.000km
    • E-auto2014 schrieb:

      bin ja die ersten 25 Jahre ja „leider“ Verbrenner gefahren
      Warum eigentlich?
      So hast Du beide Seiten kennengelernt und man kann Dir nicht vorwerfen die andere Seite nicht zu kennen.
      "Wer nur Weiß kennt, kann über Schwarz nicht diskutieren"
      Gruß Dieter
      seit 10.2.2015. über 94000 km mit dem eGolf...….
      2019 e-Mobiltreffen in Waiblingen, im Rahmen des Eisentaltags.
      Wir waren dabei! e-Golf Treffen am Bodensee Oktober 2016 ,in Moers Oktober 2017 und Hann.Münden September 2018
    • Ich habe so den Eindruck, dass die deutschen Printmedien jetzt langsam auf den bevorstehenden Wandel anspringen.

      Meine These: Je näher der Release Termin deutscher E-Autos, insbesondere aus der VW-ID Familie rückt,
      desto wohlwollender werden dann auch die Artikel in den einschlägigen Medien (Autobild, AMS, Manager-Magazin, Automobil-Produktion etc.) bezüglich E-Mobilität ausfallen.

      Aber, Ehre wem Ehre gebührt: Denkt bei euren Artikel dran, diesen Fight fing Tesla an. Inclusive dem Aspekt, des gelösten Henne-Ei Problems (Ladesäulen versus E-Autos)!
      Gruß Robin

      Weihnachtsbesteller 2017
      E-Golf MJ 2019 seit 11/2018

      PV Anlage mit 6,8 KWp seit 06/2011
      Wallbe Eco 2.0S
    • Ob die deutschen e-Autos und all die anderen noch eine Chance haben. Es geht in kürze allen Autos an den Kragen. Osnabrück fängt gerade an gegen den Individualverkehr vorzugehen, zwar im keinen aber die Botschaft ist klar. Die nächste Generation der Erdenbürger darf das Auto nicht mehr als sein Eigentum sehen.

      Verkaufsverbot auch für Matchbox Autos, BobbyCars usw. geplant.

      Die eMobilität kommt gerade richtig in Schwung, löst aber nicht das Problem der Blechlawine in den Städten.

      Klaus
      e-Golf 190 seit 12/2014 Schnarchlader > 91.000km
      Model 3 LR AWD seit 03/2019 > 8.000km
    • Jetzt weiss ich endlich, weshalb ich so auf Individualverkehr fixiert bin, kein Wunder eigentlich, waren solche Karussels doch in meiner Jugend noch weit verbreitet... :ironie:
      Meine Abneigung gegenüber Massenverkehr hat doch bestimmt nichts damit zu tun, dass die nächste Haltestelle damals ca. 1km von zu Hause entfernt war, der nächste Bahnhof weitere Mehrkilometer im nächsten Dorf. Die im Bahnhof abgestellten Fahrräder und Mofas waren (sind?) wie in einem Selbstbedienungsgeschäft ohne Kasse aufgereiht und wessen Individualverkehrsmittel am Abend noch intakt war konnte sich glücklich schätzen, die anderen mussten zu Fuss die Überreste nach Hause bringen, falls noch etwas vorhanden war.
      Mit e-Golf Model 2016 in Betrieb seit 28.12.2015 am 1. e-Golf Treffen am Bodensee, am 2. in Moers und am 3. in Hann. Münden dabei gewesen :thumbup: :musicextrem:
    • Mimikri schrieb:

      Genau das wird die nächste Diskussion werden, wenn Audi und Daimler ihre dicken e-Schiffe auf die Straße schicken: ein e-Golf, ID., i3, Zoe usw. verursachen weniger als die Hälfte an CO2 verglichen mit EQ, e-Tron, Tesla S,X, 3 :klugorange:
      Noch mehr :klugorange: : Der ID. wird (bilanziell) in seinem ganzen Leben exakt 0g CO2eq produzieren, da er von VW CO2-Neutral produziert wird. Das geht sogar so weit, dass auch die Zulieferer verpflichtet wurden, ihre Zulieferteile CO2-Neutral zu produzieren. Und da, wo Emissionen nicht vermeidbar sind (etwa beim Transport per LKW) sollen Kompensationsmaßnahmen ergriffen werden, d. h. die Emissionen werden an anderer Stelle auf der Welt (z. B. in Indien, Bangladesh usw.) eingespart. Leider hatte VW sich nicht geäußert, über welche Organisation das geht - wer sich aber für das Prinzip interessiert, kann sich gern mal bei Atmosfair einlesen: atmosfair.de/de/

      Ach, etwas CO2 wird dann vermutlich doch nicht kompensiert werden: Die Klimaanlage wird mit R744 (also komprimiertes CO2) betrieben werden. Wird diese außer Betrieb genommen, wird das R744 in die Umwelt entweichen.
      Gruße Andreas
      Jetzt: Passat GTE
      Zukunft: Suche nach einem CO2-arm produzierten BEV mit AHK (mind. 750kg Last) und Kofferraum ähnlich Passat-Größe. Der Kia Niro hätte es vorübergehend werden können, aber bei Lieferzeiten von 14 Monaten+...
      Strom: 100% CO2-frei, bereitgestellt durch EWS Schönau. Ab ca. Sommer || Herbst 2019 PV mit 7,0 kWp.